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Inland, Innenpolitik

Kommentar: „Wir schaffen das“ und die „Partyszene“: Ist Randale der neue Alltag in Deutschland?

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Einen Monat nach den Ausschreitungen der „Partyszene“ in Stuttgart hat diese „Partyszene“ nun in Frankfurt „gefeiert“. Müssen wir uns an diese Bilder gewöhnen?

Die Antwort liegt wohl auf der Hand. Nach den Krawallen in Stuttgart habe ich in einem Kommentar die Meinung geäußert, dass diese Probleme sich verschärfen werden, wenn man sie nicht endlich beim Namen nennt und ohne ideologische Scheuklappen angeht. Ich habe geschrieben:

„Man muss das Problem beim Namen nennen: Gescheiterte Integration hat eine Parallelgesellschaft geschaffen, die außer Kontrolle gerät. Ob man dem mit harten Strafen, Sozialarbeitern, Abschiebungen, Förderprogrammen oder wie auch immer begegnet, ist mir erst einmal egal. Das muss diskutiert werden, aber man darf das Problem nicht verschweigen!“

Genau das ist nicht passiert. Anstatt zu thematisieren, dass die Integration vieler Migranten gescheitert ist und dass es diese Leute waren, die Stuttgart verwüstet haben, wurde das Problem totgeschwiegen und die Presse hat das verharmlosende Wort „Partyszene“ geprägt.

Und nun das gleiche wieder. Der Spiegel hat am Wochenende über die Ausschreitungen in Frankfurt berichtet, aber die Worte „Migranten“ oder „Integration“ finden sich weder in diesem Spiegel-Artikel, noch in diesem.

Ich benutze dieses Wort jetzt mal ganz bewusst: Wenn die „Gutmenschen“ vom Spiegel der Meinung sind, dass es ein Problem nicht gibt, bloß weil sie es nicht erwähnen, dann sollte ihnen mal jemand sagen, dass Pipi Langstrumpf („Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“) nichts mit der Realität zu tun hat.

Nur damit man mir nicht vorwirft, ich würde mir das ausdenken: RT-Deutsch zitierte am Sonntag den Frankfurter Polizeipräsidenten mit folgenden Worten:

„Der genaue Status der Personen, im Hinblick ob sie Deutsche oder Nicht-Deutsche sind und inwieweit sie von der Person her Migrationshintergrund haben oder ob sie eventuell Asylantragsteller sind, das ist noch offen.
Was ich aber jetzt schon sagen kann aufgrund der Betrachtung der Gesamtliste: Es handelt sich vorwiegend um Männer mit Migrationshintergrund.“

RT-Deutsch wird in Deutschland ja einiges vorgeworfen, aber bisher hat denen meines Wissens niemand vorgeworfen, Zitate zu fälschen.

Das Zitat vom Frankfurter Polizeipräsidenten erinnert an die Zitate der Polizei nach den Ausschreitungen in Stuttgart. Auf der Pressekonferenz der Polizei sagte ein Sprecher damals:

„Unglaubliche Geschehnisse, die mich fassungslos gemacht und die ich in den 46 Jahren Polizeidienst, die ich hinter mir habe, noch nicht erlebt habe“

Nach der Randale an diesem Wochenende klang es beim Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill laut RT-Deutsch-Zitat so:

„Von der Qualität aber auch von der Anzahl ist das etwas, was ich in Frankfurt noch nicht erlebt habe“

Anscheinend müssen wir uns daran gewöhnen, dass deutsche Polizeipräsidenten aus verschiedenen Städten nun jeden Monat Gewalt melden, wie sie sie noch nie erlebt haben.

Und das kann niemanden verwundern: Nicht integrierte Menschen haben keine Chance auf eine berufliche Zukunft, sie haben keinerlei Lebensperspektive. Das sorgt für Frust und angestauter Frust kann – gerade bei jungen Männern aus Ländern, die von patriarchalischen Traditionen geprägt sind – zu Gewalt führen. Das dürfte alle, die sich in den vergangenen Jahren aufgrund der Migration mit „Deutschland verändert sich und das ist gut so“ geäußert haben, sehr überraschen. Zumal diese Zuwanderer wohl kaum die LGBT-Ideale derer teilen, die sich für Zuwanderung aussprechen.

Ohnehin bin ich schon gespannt, wann die importierte „Partyszene“ mal bei einer Gay-Parade zum „feiern“ vorbeikommt und wie die politisch korrekten Politiker und Medien das dann den Menschen in Deutschland verkaufen. Dann dürften wir auch die Antwort auf die Frage erhalten, was den Ideologen wichtiger ist: LGBT-Rechte oder freundliche „Partygäste“ aus der islamischen Welt.

Wenn die „Gutmenschen“ (ich benutze das Wort nochmal), die sich für mehr Migration aussprechen, nicht endlich lernen, dass Integration eine Bringschuld der Gäste ist, dann wird sich an der Gewalt auch nichts ändern, sie wird im Gegenteil weiter anwachsen. Seit Jahrzehnten wurden die Dinge sich selbst überlassen, jede Stadt in Westdeutschland hat ihr eigenes, islamisch geprägtes Viertel bekommen. Das kann man gut oder schlecht finden, aber es ist eine unbestreitbare Wahrheit, die zeigt, dass es mit der Integration eben hapert.

Die Quittung für die Untätigkeit kommt nun, nachdem Merkel 2015 meinte, wir würden das schaffen und einfach noch eine weitere Million islamisch geprägter Menschen nach Deutschland geholt hat.

Nur damit ich richtig verstanden werde: Ich habe keinerlei Probleme mit dem Islam! Ich war sogar schon im Iran und habe ich in das Land verliebt. Ich war begeistert von der Gastfreundlichkeit und Offenheit der Menschen. Aber mir war klar, dass ich Gast in ihrem Land war und habe dort nicht versucht, ihnen meine Regeln und Überzeugungen aufzudrücken, sondern ich habe mich gemäß den dort geltenden Regeln verhalten.

Wenn Deutschland von seinen Gästen nicht endlich kompromisslos einfordert, dass sie sich an die Regeln halten, die in Deutschland gelten und von ihnen Integration einfordert, dann wird das ein schlimmes Ende nehmen, dessen Anfang wir wohl in Stuttgart und Frankfurt gerade erleben.

Stattdessen muss sich die Polizei in Deutschland aber mit Rassismusvorwürfen herumschlagen. In den USA haben die ständigen Vorwürfe gegen die Polizei schon zu massenhaften Krankschreibungen geführt, weil die Polizisten nicht bereit sind, bei Zusammenstößen mit Radikalen für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung ihr Leben zu riskieren und gleichzeitig von ihren politischen Vorgesetzten dafür auch noch angefeindet zu werden.

Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen in Deutschland rechtzeitig zur Besinnung kommen, denn was passiert, wenn sich Polizisten bei der nächsten Massenrandale in einer deutschen Großstadt weigern, zum Einsatz zu fahren?

Ich will es mir nicht vorstellen…

Nachtrag: Während ich diesen Kommentar geschrieben habe, hat der Spiegel einen weiteren Artikel zu dem Thema veröffentlicht, in dem nun erstmals in einem Halbsatz das erwähnt wird, worum es tatsächlich geht: Die Täter

„hätten „überwiegend“ Migrationshintergrund.“

Aber damit niemand behaupten kann, es gäbe Probleme mit Menschen aus einem bestimmten Land, schiebt der Spiegel hinterher:

„Bereswill nannte so unterschiedliche Länder wie Afghanistan, Syrien, Spanien, Marokko, Türkei. Ihm zufolge überwiegt bei den Migrationshintergründen kein bestimmtes Land.“

Es geht nicht um ein bestimmtes Land. Das Problem ist, dass viele Menschen aus dem islamischen Kulturkreis sich nur schwer in eine westeuropäische Gesellschaft integrieren lassen. Das Problem gibt es ja auch in anderen Ländern. Wer das allerdings sagt, gilt heute als rechtsextrem.

Ich will darauf hinweisen, dass ich nicht rechtsextremer bin, als Helmut Schmidt, der 2008 in einem Buch geschrieben hat:

„Wer die Zahl der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung des inneren Friedens in Deutschland in Kauf“

Helmut Schmidt über Einwanderung und Integration

Die Entwicklungen heute zeigen, dass Helmut Schmidt recht hatte.

Kommentar: „Wir schaffen das“ und die „Partyszene“: Ist Randale der neue Alltag in Deutschland?

Diskussionen

4 Gedanken zu “Kommentar: „Wir schaffen das“ und die „Partyszene“: Ist Randale der neue Alltag in Deutschland?

  1. Asozialer Abschaum, saufen, grölen und beim Saufen Grölen und dazu noch randalieren.
    Erinnert sich noch jemand an die Szenen vor dem Kölner Hauptbahnhof 2014?
    Das gleiche Klientel, nur von einem anderen Klub:
    https://www.ksta.de/koeln/sote-hogesa-demo-haftstrafen-auf-bewaehrung-23289924

    Die Ironie der Geschichte: in den 60er und 70er Jahren hatte die Polizei hemmungslos friedliche Demonstranten zusammengeknüppelt und damit zu erheblichen Unmut auch in der restlichen Bevölkerung gesorgt.

    Inzwischen scheinen sie weder für Recht und Ordnung sorgen zu können noch sich selbst beschützen zu können.

    Das Unvermögen, in drei Jahren die undichte Stelle der Datenabfragen der Drohbriefversender zu finden ist auch hochgradig peinlich. Polizisten sind heutzutage nicht zu beneiden, wie sie es auch machen, es ist immer verkehrt.

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    Verfasst von Peter Lustig | 22. Juli 2020, 17:33
  2. Zur Judenfrage

    Die Sicherheit ist der höchste soziale Begriff der bürgerlichen Gesellschaft, der Begriff der Polizei, dass die ganze Gesellschaft nur da ist, um jedem ihrer Glieder die Erhaltung seiner Person, seiner Rechte und seines Eigentums zu garantieren. Hegel nennt im diesem Sinn die bürgerliche Gesellschaft „den Not- und Verstandesstaat“.

    Marx Engel Werke (MEW) Bd. 1, S. 365.

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    Verfasst von davidfaessler | 22. Juli 2020, 10:36
    • Welcher inhaltliche Zusammenhang besteht hier zu Israel, Dem Judentum oder dem NS-Kampfbegriff „Judenfrage“?

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      Verfasst von PRAVDA | 23. Juli 2020, 12:33
      • Wieder ein sehr plumper Versuch des Trolls Antisemitismus zu unterstellen. Offensichtlich gibt es keinerlei inhaltlichen Zusammenhang zu Israel oder dem Judentum. Der Kommentator verwendet auch nicht den NS-Kampfbegriff „Judenfrage“, sondern zitiert eine Textstelle aus Marx´Werk „Zur Judenfrage“, die sich auf den Charakter des Staates allgemein bezieht.

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        Verfasst von LZ | 23. Juli 2020, 12:41

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