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Ausland, Nordamerika

Drastische Bilder: Die USA versinken in Chaos und Anarchie

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Wer die Bilder aus den USA sieht, der meint, die Welt gerate aus den Fugen. Die Polizei ignoriert Schießereien, verweigert es, zu Einsätzen zu fahren, Demonstranten besetzen Stadtteile und rufen „autonome Zonen“ aus, in denen keine Gesetze mehr gelten. Man möchte hoffen, dass Stuttgart kein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen kann.

Das russische Fernsehen ist in seiner Berichterstattung über die Lage in den USA schonungslos. Die Bilder, die am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ gezeigt wurden, sind erschreckend. In den USA wächst die Kriminalität und immer öfter verweigert die Polizei es, zu Notrufen zu fahren, weil sie befürchten muss, bei hartem Durchgreifen als rassistisch bezeichnet zu werden.

Dieser Bericht des russischen Fernsehens aus den USA zeigt schockierende Bilder und er sollte – zusammen mit meiner Übersetzung – auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein.

Beginn der Übersetzung:

„Iss die Reichen!“ – Die Gegensätze zerreißen die USA

Der langwierige Streit zwischen den Gegensätzen Amerikas wird bis zur Heiserkeit und manchmal bis zur Schlägerei geführt. So unterschiedlich sehen sie die Vergangenheit und die Gegenwart ihres Heimatlandes. Die Debatte an dem Denkmal in Washington ist 150 Jahre alt. Es ist ein Symbol der Freiheit.

Die Demonstranten haben nichts gegen den, der auf dem Sockel steht. Lincoln befreite die Sklaven und als Zeichen der Dankbarkeit haben Schwarze Geld gesammelt, um dieses Denkmal aufzustellen. Aber es wurde von einem weißen Bildhauer entworfen und damit sind die modernen Afroamerikaner unzufrieden.

„Der Sklave verneigt sich vor ihm. Das ist lächerlich und einfach widerlich. Wenn es Freiheit symbolisiert, dann müssen sie, verdammt nochmal, auf gleicher Höhe stehen. Sie, die nicht schwarz sind, verstehen nicht, wie ekelhaft dieses Denkmal ist!“, sagte eine Demonstrantin.

Um das Denkmal wurde ein Zaun errichtet und ein Ring aus Polizisten umgibt es, um es irgendwie zu schützen. Mehr als 100 Denkmäler wurden im Land bereits beschädigt.

Trump droht den Vandalen mit zehn Jahren Haft. Auf seinem Twitter-Kanal zeigt er dem FBI und der Polizei diejenigen, die Denkmäler angreifen.

Immer mehr Menschen haben niemanden, den sie zur Hilfe rufen können. Die Polizei, die Vorwürfe des Machtmissbrauchs befürchtet, fährt einfach an der Schießerei zwischen zwei Banden vorbei. (Anm. d. Übers.: In dem Beitrag werden mehrere aktuelle Beispiele für Schießereien gezeigt, die gefilmt und ins Netz gestellt worden sind. Was im Beitrag beschrieben wird, wird auch im Bild gezeigt) Die Demonstranten fordern, dass Budget der Polizei zu kürzen.

In der Wiege des Protests, in Minneapolis, will der Stadtrat sie gleich ganz abschaffen. Gleichzeitig haben die Mitglieder des Rates private Sicherheitsleute engagiert.

Bei dieser Haltung gegenüber der Polizei nehmen sich Streifenbeamte massenhaft frei, lassen sich krank schreiben oder kündigen und die Kriminalität in den USA gerät außer Kontrolle. In New York gab es 125 Schießereien in einem Monat, so viele waren es in keinem Monat im letzten Vierteljahrhundert.

In Chicago wurden am Wochenende 104 Menschen verletzt und 14 getötet, darunter ein dreijähriges Kind.

„In Chicago ist es heute schlimmer, als in Afghanistan und Guatemala. Wir haben viele solcher Städte. Werfen Sie einen Blick auf Detroit, Oakland, Baltimore. Alle werden wütend, wenn ich das sage, das ist angeblich rassistisch. Aber Afroamerikaner kommen zu mir und sagen: „Danke, dass Sie das gesagt haben.“ In diesen Städten zu leben, ist wie in der Hölle zu leben“, erklärte Trump.

Die Spannungen erhöht auch das Coronavirus, es gibt 45.000 neue Fälle pro Tag. So ein Wachstum gab es während der Epidemie noch nicht. Drei Dutzend Staaten meldeten Wachstum. Die zweite Welle überrollt die Urlauber an den Stränden Floridas.

Aber weder das National Bureau of Economic Research, noch die liberalen Medien sehen einen Zusammenhang zwischen den Protesten und dem Wachstum der Infektionszahlen. Sie überzeugen das Publikum davon, dass die Demonstranten, die sich täglich zu Tausenden versammeln, immun gegen die Ansteckung sind.

Gleichzeitig wirft die Presse Trump und seinem Team vor, Wahlkampfkundgebungen abzuhalten.

Auf eine vorwurfsvolle Frage einer Journalistin, warum Trump Veranstaltungen durchführe, antwortete Vizepräsident Pence: „Diesen Herbst sind Wahlen. Wir unternehmen die notwendigen Schritte und haben bei den Teilnehmern der jüngsten Veranstaltungen die Temperatur gemessen. So wollen wir den Menschen die Freiheit geben, am politischen Prozess teilzunehmen“

Auch sein Rivale Biden hat Trump für den ungeschickten Kampf gegen die Epidemie angegriffen. Der 77-jährige Politiker hat sich so sehr verhaspelt, dass er mitteilte, jeder dritte Amerikaner sei am Coronavirus gestorben: „Wir haben jetzt mehr als 120 Millionen Todesfälle durch das Coronavirus.“ (Anm. d. Übers.: Kein Scherz, Biden hat das vor laufender Kamera gesagt und ihm selbst ist das nicht einmal aufgefallen)

„Er kann keine zwei Wörter zusammenhängend sagen. Dieser Man kann nicht sprechen, aber er kann Ihr Präsident werden, weil einige Leute mich nicht mögen“, sagte Trump.

Der Präsident schmeichelte sich selbst ein wenig. Umfragen zufolge wird seine Arbeit inzwischen von jedem zweiten Wähler strikt abgelehnt. So schlechte Werte hatte noch kein Präsident.

Anarchisten reisen aus ganz Amerika nach Washington, um nicht nur unter den Fenstern des Weißen Hauses zu demonstrieren, sondern um dort ihre eigene autonome Zone zu gründen. Sie haben Zelte aufgestellt. Gleichgesinnte bringen Ausrüstung und Proviant. Für die Polizei haben sie das Quartal gesperrt. Ihre Forderungen teilten sie der Presse mit.

Eine Aktivistin sagte uns: „Ich mache mir vor allem um afroamerikanische Transgender Sorgen. Sie werden aus der Wirtschaft verdrängt und in die Sexindustrie gedrängt. Ich hoffe, wir bekommen eine gleichere Gesellschaft.“

Das ist eine Schießerei in einem anarchistischen Lager in Louisville, Kentucky. Ein empörter Bürger tötete einen der Demonstranten und verletzte einen weiteren. Und das ist Portland in Oregon. Die Menge griff die Polizei an und verbarrikadierte das Stadtzentrum, eine weitere autonome Zone auf der Landkarte der USA.

Die Polizei fegte die Anarchisten einfach aus dem besetzten Teil der Stadt. Mit Gas und Schlagstöcken vertreiben sie die Demonstranten. Sie liefen weg, aber an der anderen Küste gab es den nächsten Protest. Sie kamen, um Hollywood-Stars zu erschrecken. In Beverly Hills tobte die Menge.

„Esst die Reichen!“, rufen die Demonstranten. Aber sie gaben sich noch mit dem Zerreißen des Sternenbanners zufrieden und forderten, den Kapitalismus abzuschaffen. Einige der Demonstranten wurden von der Polizei festgenommen, andere verließen die Stadt, um später zurückzukehren und eine autonome Zone zu schaffen, dieses Mal in den Hollywood Hills.

Ende der Übersetzung

Drastische Bilder: Die USA versinken in Chaos und Anarchie

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Drastische Bilder: Die USA versinken in Chaos und Anarchie

  1. Und da sagt der Trampl dass dort die Bürger sich noch viel mehr bewaffnen müssen. Das führt dazu dass 1- 2 und 3jährige sich gegenseitig erschießen, weil die Eltern so Stolz drauf sind, dass die schon so schön losballern können. Fehlt nur noch dass der böse böse Putin dran schuld ist, gell?

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    Verfasst von reiner tiroch | 29. Juni 2020, 10:31

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