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Debatte, Ideologien

Rassismus und Antirassismus als Lügen

von https://www.voltairenet.org

Bild: Weiße Randalierer zünden eine Polizeistation in Minneapolis anlässlich des Lynchmordes des Schwarzen George Flyod durch einen weißen Polizisten an.

von Thierry Meyssan – https://www.voltairenet.org

Die Ideologien von Antirassismus und Rassismus basieren auf demselben Betrug: Es gäbe unterschiedliche menschliche Rassen, die keine gesunden gemeinsamen Nachkommen haben könnten; dummes Postulat, von dem jeder den Unsinn feststellen kann. Zu diesem Thema befragt können die Befürworter dieser beiden Ideologien nur versichern, dass sie im übertragenen Sinne sprechen, nehmen aber wenig später ihre rassische Interpretation der Menschheit und ihrer Geschichte wieder auf. Wie Thierry Meyssan zeigt, hat dieses leidenschaftliche Paar immer nur den Interessen der herrschenden Mächte gedient.

ie menschlichen Gemeinschaften neigen dazu, ihre Lebensweise zu überschätzen und derjenigen anderer zu misstrauen. Um den Zusammenhalt ihrer Gruppe aufrecht zu erhalten, haben manche ihrer Mitglieder einen Reflex der Ablehnung von Neuankömmlingen. Sobald sie sich jedoch kennen lernen, und verstehen, dass sie Menschen wie sie sind, lassen die Spannungen nach.

Zu dieser ethnologisch bedingten Art zu funktionieren kamen im 19. und 20. Jahrhundert Ideologien hinzu: der Rassismus und der Antirassismus. Im Kontext des britischen Imperialismus und der Entwicklung von Biologie und Genetik gestatteten diese Theorien die Hierarchie oder die Rechts-Gleichheit der Bevölkerungen zu rechtfertigten.

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Gemäß dem Nobelpreisträger der Medizin (1912) Alexis Carrel (Forscher an der Rockefeller Stiftung und Unterstützer von Philippe Pétain und von Adolf Hitler), sollte man die Minderheiten, die Wahnsinnigen und Kriminelle beseitigen, wenn sie sich gefährlich zeigen.

Wissenschaftlicher Rassismus

Nach Charles Darwins Theorien (1809-1882) über die Evolution von Tierarten, stellte Herbert Spencer (1820-93) fest, dass es verschiedene menschliche Rassen gebe, und dass die natürliche Auslese zur Überlegenheit der Weißen geführt habe. Es war der Beginn des „Sozialdarwinismus“. Ein Cousin Darwins, Sir Francis Galton (1822-1911), verglich die Rassen und stellte einen Zusammenhang her zwischen der Fruchtbarkeit von Frauen und der Degeneration von Individuen. So konnte er nicht nur die Überlegenheit der Weißen gegenüber den Farbigen, sondern auch der Reichen gegenüber den Armen beweisen.

Ein „wissenschaftlicher Konsens“ legt fest, dass die interrassische Paarung die Ursache vieler Behinderungen ist. Daher wurde es unumgänglich, sie in der gleichen Weise wie Inzest zu verbieten, um jede Rasse zu erhalten. Das war die „Eugenik“. Die Umsetzung dieses Prinzips war umso komplexer, als unabhängig von der Definition jeder Rasse, kein Individuum reinrassig ist, daher ist jede Konstellation Diskussionsgegenstand. In den Vereinigten Staaten führte diese Logik nicht nur dazu, vor der Bildung von Paaren zwischen Europäern auf der einen Seite und Indern, Schwarzen oder Chinesen auf der anderen Seite abzuschrecken, sondern auch angelsächsische Weiße gegenüber nicht angelsächsischen Weißen (Italiener, Polen, Serben, Griechen usw.) zu bevorzugen. (Einwanderungsgesetz in Kraft von 1924 bis 1965).

Das Kaiser-Wilhelm-Institut bewies, dass die Erhaltung der Rasse nicht nur forderte, nicht mit Individuen verschiedener Rassen sich zu vermehren, sondern sich auch überhaupt nicht zu paaren. Tatsächlich vermischten sich im Falle von Anal-Penetration die Gene beider, obwohl sie keine Nachkommenschaft hatten. Daher das Verbot der Homosexualität durch die Nazis.

Erst mit dem Fall des Nationalsozialismus und der Entkolonialisierung drehte sich der „wissenschaftliche Konsens“ um und die unglaubliche Vielfalt innerhalb jeder vermeintlichen Rasse wurde bekannt. Was uns bei einigen Individuen anderer vermeintlicher Rassen ähnelt, ist viel wichtiger als das, was uns von Individuen unserer eigenen vermeintlichen Rasse unterscheidet.

Im Juli 1950 verkündete die UNESCO, dass der „Sozialdarwinismus“ und die „Eugenik“ Unsinn seien. Ganz einfach gesagt, stammt die Menschheit von mehreren verschiedenen Rassen des prähistorischen Homo sapiens ab, bildet aber nur eine einzige Rasse, deren Individuen sich ohne Gefahr paaren können. Natürlich war es nicht notwendig, ein Wissenschaftler zu sein, um dies zu bemerken, aber imperialistische und koloniale Ideologien hatten vorübergehend die Köpfe der „Gelehrten“ verdunkelt.

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Entgegen der landläufigen Meinung wurde die Sklaverei in den Vereinigten Staaten nicht aufgrund abolitionistischer Bewegungen abgeschafft, sondern weil beide Seiten des Sezessionskriegs neue Soldaten anwerben mussten. In ähnlicher Weise wurde die Rassentrennung nicht wegen Martin Luther King abgeschafft, sondern weil das Pentagon Soldaten gegen Vietnam brauchte. Er wurde übrigens vom FBI nicht wegen seines Engagements für die Bürgerrechte ermordet, sondern weil er gegen diesen Krieg war.

Rechtlicher Rassismus

Als die Wissenschaftler ihre Einheit dann zurückfanden, spalteten sich die Juristen in zwei verschiedene Teile bei der Annäherung an das Thema. Diesmal sind es nicht die imperialistischen und kolonialen Ideologien, die sie trennen, sondern ihre Vorstellungen von der Nation. Für die Angelsachsen ist sie eine ethnische Versammlung (im kulturellen Sinne), während es für die Franzosen eine politische Entscheidung ist. Im wichtigsten US-Rechtswörterbuch heißt es: „Nation: Eine große Gruppe von Menschen mit einer gemeinsamen Herkunft, Sprache und Tradition und gemeinsamen Bräuchen, die eine politische Einheit bilden, (“Nation : A large group of people having a common origin, language, and tradition and usu. constituting a political entity,” Black’s Law Dictionary, 2014) Im Gegensatz dazu verfügt Frankreich seit der Revolution: Nation: „Juristische Person, bestehend aus allen Personen, die den Staat bilden“ (Dekret von König Ludwig XVI. vom 23. Juli 1789).

Die französische Sicht ist heute fast universell, die der Briten wird nur von ihnen und ihren kolonialen Kreationen verteidigt: der Muslimbruderschaft und der indischen RSS [1].

So leben die Briten trotz der wissenschaftlichen Fortschritte heute unter dem Race Relations Act 1976 und werden von der Commission for Racial Equality (Kommission für Rassengleichheit) geleitet, während die offiziellen französischen Texte von „sogenannter Rasse“ sprechen. In der Praxis stellen die beiden Gesellschaften keine „rassischen“ Unterschiede auf, sondern soziale Klassen für die Briten und soziale Niveaus für die Franzosen.

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In den Vereinigten Staaten verbinden die Medien die antirassistischen Ausschreitungen mit den Nachwirkungen der Sklaverei. Doch die ersten Sklaven waren keine Afrikaner, sondern Europäer (indentured servants) und die Vereinigten Staaten sind ein Einwanderungsland: Die überwältigende Mehrheit der heutigen Bevölkerung hatte dort keinen Vorfahren zur Zeit der Sklaverei.

Der Antirassismus

Im Westen wird Antirassismus heute mit Antifaschismus verwechselt. Auch wenn es keinen Rassismus mehr gibt, weil es an Rassen mangelt, noch Faschismus, wegen des Mangels an wirtschaftlichen Situationen, auf die dieser Gedanke reagierte. Die Gruppen, die heute diese Ideen vertreten, haben heute die Eigenheit, sich der antikapitalistischen extremen Linken zuzurechnen, aber vom Spekulanten George Soros subventioniert zu werden und im Namen der NATO, der Verfechterin des Kapitalismus, zu arbeiten. Sie verfügen daher über eine militärische Ausbildung.

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Präsident Erdogan berichtet im türkischen Fernsehen von seinem Gespräch mit Präsident Trump. Indem er unsere Enthüllungen aufgreift, die vom MIT bestätigt wurden, stellt er das Pentagon und die NATO bei der Organisation antirassistischer Demonstrationen in den Vereinigten Staaten und Europa in Frage.

Es ist nicht ohne einen gewissen Genuss, dass man bemerkt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einem Telefoninterview mit seinem US-Amtskollegen am 8. Juni 2020 darauf hin wies, dass die NATO die internationalen antifaschistischen Brigaden sowohl gegen Syrien als auch gegen die Türkei eingesetzt hat [2]; die gleichen „Antifas“, die die aktuellen antirassistischen Unruhen in den Vereinigten Staaten koordinieren.

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Der wahrscheinliche demokratische Kandidat Joe Biden, – dessen Nähe zum Pentagon ihm bereits die Nominierung zum Vizepräsidenten von Barack Obamas eingebracht hat, – spricht per Video bei George Floyds Beerdigung. Die Medien berichten von einer antirassistischen Zeremonie. Der Ordnungsdienst der christlichen Feier wurde jedoch der Nation of Islam anvertraut, in Solidarität mit der schwarzen Gemeinschaft. Diese Organisation lebt in einem geschlossenen Kreislauf und verbietet ihren Mitgliedern interrassische Ehen.

In Wirklichkeit sind Rassismus und Antirassismus zwei Seiten einer einzigen Medaille. Beide basieren auf der Fantasie von Rassen, von denen wir wissen, dass es sie nicht gibt. In beiden Fällen ist es eine Zeitkonformität. Die Rassisten entsprachen imperialistischen und kolonialen Ideologien, die Antirassisten der Finanzglobalisierung. Ihr einziger gemeinsamer politischer Nutzen besteht darin, das Terrain zu besetzen, um die echten sozialen Kämpfe zu verschleiern.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

[1] „Die Muslimbruderschaft als Mörder“ von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 12. Juli 2019. „Bereits 10 Monate Isolierung von Jammu-und-Kaschmir“ von Moin ul Haque, Übersetzung Horst Frohlich, Dawn (Pakistan) , Voltaire Netzwerk, 11. Juni 2020.

[2] „Die Anarchisten-Brigaden der NATO“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 12. September 2017.

https://www.voltairenet.org/article210225.html

Diskussionen

18 Gedanken zu “Rassismus und Antirassismus als Lügen

  1. Man muss die Begriffe „Rasse“ und „Rassismus“ unterscheiden. „Rasse“ bezeichnet biologisch unterschiedene Menschengruppen, „Rassismus“ die Zuordnung (negativ oder positiv) von intellektuellen, psychischen, kulturellen Eigenschaften zu diesen „Rassen“. Diesbezüglich kann davon ausgegangen werden, dass die aktuelle Diskussion über die Streichung des Wortes „Rasse“ aus dem Grundgesetz als Versuch, dem Rassismus entgegenzutreten, am besten mit dem Spruch zusammenfasst werden kann: „Raider heißt jetzt Twix, geändert hat sich nix“. Der Rassismus oder überhaupt jede Benachteiligung und Bevorzugung von Menschengruppen nach nicht-individuellen Eigenschaften (z.B. Düsseldorfer vor Kölner, Rheinländern vor „Pimocken“- das waren nach dem Krieg für Rheinländer hier angesiedelte Flüchtlinge aus den damaligen deutschen Ostgebieten – , Männern vor Frauen, Zigeuner, etc. etc.) sind im Wesentlichen psychische Reaktion von sich nicht wertgeschätzt fühlenden Menschen, die nicht die Einsicht und Kraft haben, gegen ihre Unterdrücker aufzustehen und deshalb zur Wiederherstellung des eigenen Selbstwertgefühls jemanden brauchen, der – vermeintlich – unter ihnen steht. Steht er ökonomisch oder kulturell über ihnen, wie etwa Juden in West- und Mitteleuropa, muss er sie als Ursprung allen Übels in der Welt sehen. Neue Bezeichnungen und vorallem der Versuch, für jeden auf der Welt unübersehbare Unterschiede zu leugnen, wird da gar nichts nützen. Überalll auf der Welt werden „Weiße“ (in den USA: „Caucasians“) sofort von Negriden („Schwarzafrikaner“) oder von Mongoliden (Chinesen, Koreaner, Japaner, Mongolen, Turkvölkern) unterschieden. Die Hautfarbe ist dabei übrigens eher sekundär. Südinder oder australische Aborigines mögen z.T. „schwärzer“ sein als viele „Schwarzafrikaner“ aus dem Kongo oder aus dem südlichen Afrika, aber niemand wird sie bei genauem Hinsehen verwechseln können. Diese „Hauptrassen“ sind natürlich mannigfach unterteilt, und Mischungen führen ab einem bestimmten Ausmaß dazu, dass die Zuordnung zur einen oder Rasse praktisch nicht mehr möglich ist. Die Ersetzung des Begriffs „Rassen“ (oder wie auch immer man das, was im o.a. Sinn als Rassen heute bezeichnet wird, irgendwann nennt) durch „Ethnie“ ist falsch. Die in Nigeria nebeneinander lebenden Yoruba und Ibo sind unterschiedliche Völker (Ethnien) mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen, aber in Hinblick auf die Rasse (bzw. Unterrasse) wenn überhaupt, dann nur durch Fachleute zu unterscheiden. Mein Eindruck ist der, dass die ganze Diskussion Ergebnis eines Versuchs ist, den eigenen Rassismus zu verdrängen. Die Gefahr, dass er dann bei nächster Gelegenheit um so virulenter wird, sollte nicht übersehen werden. Aktueller dürfte allerdings die Gefahr sein, dass der „normale“ Mensch diejenigen, die (hier z.B. die „Grünen“) diese Diskussion angezettelt haben, als derartige Spinner betrachtet, dass er auch deren legitime antirassistische Positionen mit der linken Hand abtut.

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    Verfasst von A.Holberg | 28. Juni 2020, 11:46
  2. Was bedeutet es dann, wenn deutsche Politikdarsteller nun darüber sinnieren, ob nicht der Begriff ‚Rasse‘ aus dem GG gestrichen werden sollte?

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    Verfasst von Retikulum | 19. Juni 2020, 19:11
    • Formal heißt das, daß danach jemand wegen seiner Rasse benachteiligt werden darf. Ansonsten liegt hier ein grotesker Widerspruch vor: Angeblich gibt es keine Rassen und Schwarze dürfen wegen ihrer Hautfarbe etc. nicht benachteiligt werden. Gleichzeitig macht man pauschal heute lebende „alte weisse Männer“ für den historischen und heutigen Rassismus verantwortlich und bekennt sich damit ausdrücklich zum Rassismus. Gleich dreifach wird diskriminiert, wegen Geschlecht, Alter und Hautfarbe. Besonders radikale Leute gehen noch weiter und sind der Auffassung, daß Rassismus gegen Weisse richtig ist und nur gegen Schwarze falsch.

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      Verfasst von LZ | 19. Juni 2020, 19:58
      • Sry, aber m.E. ist das alles falsch.

        Weiße Männer haben in der Menschheitsgeschichte tatsächlich schon viel Leid verursacht, m.E. viel mehr als wir Frauen, dass bedeutet aber natürlich nicht, dass sie für das, was wir heute alles falsch machen alleine verantwortlich sind, oder aber das man auch nur im Mindesten dahintersteht was sie alles angestellt haben.
        Wenn der Begriff Rasse gestrichen wird dann bedeutet das auch nicht, dass er in den Köpfen der Menschenfeinde weg ist, man kann und muss sie dann also noch immer wegen Rassismus belangen.
        Außerdem ist jeglicher Rassismus m.E. falsch, auch der gegen Weiße.
        Genauso wie jeglicher Sexismus falsch ist, also auch der gegen Männer gerichtete, so schwierig das auch manchmal ist…

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        Verfasst von Clara | 20. Juni 2020, 9:24
        • Vor allem @Clara und zum Folgenden:

          “ Weiße Männer haben in der Menschheitsgeschichte tatsächlich schon viel Leid verursacht, m.E. viel mehr als wir Frauen…“ (Zitatende)

          Mit generalisierenden Aussagen über die gesamte „Menschheitsgeschichte“ sollte man/frau sich eher zurückhalten.Denn woher sollte man dazu belastbare Belege bekommen können. (Niemand weiß, ob vor dem Auftauchen der der „helleren Hautfarbe“ oder später Männer oder Frauen (!) nicht auch schon „viel Leid“ verursacht haben. Das soll überhaupt nichts „relativieren“ sondern ist schlicht eine faktische Aussage.

          Ansonsten kann ich LZ hier nur (weitgehend) zustimmen. Denn gerade für “ Die Linke“ wäre es fatal, aus (berechtigter) ethischer Empörung heraus die biologische Faktenlage einfach ignorieren zu wollen, um dann kurzfristig mit „moralischer Gegenpropaganda“ (vermeintlich) Punkte machen zu können. Damit bietet man der „intellektuellen Rechten“ nur völlig fahrlässig einen dann eventuell sogar berechtigten Angriffspunkt. Die lauern gerade auf sowas um sagen zu können: Seht her , die Linken sind alle nur bauchgeteuerte Irrationalisten, denen man verantwortungsvolle Politik nicht überlassen darf.(Ähnlich dem altbekannten Propagandaspruch: „Die Linken können nicht mit Geld umgehen“)
          Linke sind tolerant, Wenn/weil sie Unterschiedlichkeit aushalten können. Zu meinen, vor allem und hauptsächlich durch „Leugnen“ realer Untrschiedlichkeit gruppenbezogene oder sonstige Inhumanität beseitigen zu können, halte ich, wie gesagt, für wenig realistisch.

          Genug für heute. Denn meine Himbeeren, Erdbeeren Johannisbeeren und Kirschen sind reif. (-:

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          Verfasst von little Louis | 20. Juni 2020, 12:03
        • @ little Louis

          Ihre Aussage bezüglich der Menschheitsgeschichte widerlegt nicht meine, auch wenn Ihnen das nicht auffällt.
          Und den Begriff Rasse streichen zu wollen bedeutet nicht Unterschiede komplett negieren zu wollen.
          Wie gesagt auch bei Weißen gibt es Gruppen die bestimmte Medikamente vertragen oder halt auch nicht.
          Genetisch gibt es so wenig Unterschiede zwischen den Menschen, dass viele Wissenschaftler den Begriff Rasse ablehnen.
          Viel Spass beim ernten.

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          Verfasst von Clara | 21. Juni 2020, 11:59
        • Bei den „vielen Wissenschaftlern“ handelt es sich um die seit den 90-Jahren vom Dekonstrukltivismus peprägte Richtung der politisch korrekten Wissenschaft. Das angeführte Beispiel des Favismus bei Schwarzen unterstreicht, daß es eben doch bedeutsame genetische Unterschiede zwischen großen Menschengruppen (Rassen) gibt, die man nicht vergleichen kann mit den Unterschieden innerhalb derselben.
          Es sollte allein darum gehen, die negative BEWERTUNG von Unterschieden zwischen den „Rassen“ anzuprangern, und nicht darum, eindeutige große Unterschiede unter dem Vorwand des Kampfes gegen negative Bewertung zu leugnen.
          Wie analog bei der Genderdoktrin Geschlecht kein soziales Konstrukt ist, sondern eine biologische Realität, ist auch „Rasse“ kein soziales Konstrukt.
          Welche Implikationen hat aber nun dieser scheinbar irrelevante Streit, wenn man sich ja einig darin ist, daß niemand wegen welcher Merkmale auch immer diskreditiert werden sollte und es in erster Linie auf Weltanschuung und Charakter bei der Bewertung und Herstellung von Identität ankommen sollte ?
          Die Doktrin vom „sozialen Konstrukt“ dient dazu, im Sinne der neoliberalen Weltordnung möglichst viele bestehenden sozialen, ethnischen, kulturellen, nationalen etc. Unterschiede zu nivellieren, damit am Ende der komplett gleiche ungeschützte Lohnsklave herauskommt, dessen alleinige Identität das Konsumieren ist. Insbesondere soll der Kampf gegen Kapital und Imperialismus ersetzt werden durch alle möglichen Scheinkämpfe. Nicht mehr Kapital und Arbeit sollen sich entgegenstehen, sondern Schwarze und Weiße, Frauen und Männer, Jugend und Alter.
          Im Gegensatz dazu anerkennt und respektiert der linke Internationalismus alle diese unterschiedlichen Identitäten und Besonderheiten auf der Grundlage des solidarischen Allgemeinwohls und orientiert auf den gemeinsamen Feind aller Menschen, das Kapital.

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          Verfasst von LZ | 21. Juni 2020, 12:43
        • @ LZ

          Diesen Favismus haben wohl nicht nur Schwarze, sondern auch andere Menschen;

          de.wikipedia.org/wiki/Favismus

          Zitat Anfang:

          Der Favismus ist eine erbliche, X-chromosomal-rezessive Erkrankung, die vor allem unter Afrikanern südlich der Sahara und im Mittelmeerraum unter Italienern (besonders Sarden), Griechen, sephardischen Juden und Arabern, aber auch unter Thailändern, Chinesen und Indern verbreitet ist

          Zitat Ende

          Man kann m.E. nicht mithilfe einer Erkrankung, die ethienübergreifend ist Menschengruppen auseinander differenzieren.
          Der Begriff Rasse impliziert einen Unterschied, der so m.E, nicht da ist, wir werden uns bei dem Thema wahrscheinlich nicht einig, sry.

          Sie widersprechen sich in Ihrer Argumentation auch, wenn sie einerseits äußern, dass Unterschiede wegniveliert werden sollen und andererseits davon ausgehen das Schwarze und Weiße, Frauen und Männer, Jugend und Alter sich entgegenstehen sollen.
          Letzteres ist m.E. tatsächlich ein beliebtes Mittel der Neoliberalen, ein Grund mehr, Unterschiede nur dann zu benennen, wenn das auch ausreichend begründet ist.

          Ob wirklich alle Superreichen Menschenfeinde sind ist m.E. auch fragwürdig, Jack Ma wirkt auf mich ziemlich sympathisch.
          Sie haben viel zu viel Macht, riesige Konzerne überhaupt, da müsste sich einiges ändern, soweit würde ich mitgehen.

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          Verfasst von Clara | 22. Juni 2020, 3:16
        • 1. Es geht darum, daß 10% der männlichen Schwarzafrikaner Favismus haben, was soviel ist, daß man z.B. im Gegensatz zu anderen Populationen Aspirin nicht ohne Testung abgeben kann. Das Merkmal schwarze Haut reicht also durchaus aus, in diesem Falle vorsichtig zu sein. Würde man das nur für ein völlig irrelevantes soziales Konstrukt halten, würden viele Männer sterben.
          2. Es passiert beides und das ist genau der groteske Gegensatz in der Propaganda: Zum einen sollen für Weiße alle Unterschiede nivelliert werden, weil es ja nur Menschen gäbe. Gleichzeitig werden aber Schwarze gegen Weisse aufgehetzt.
          3. Es geht bei den Oligarchen nicht darum, ob jemand sympathisch ist oder nicht. Es geht darum, daß diese 0,01% nach Profitkriterien entscheiden, was produziert wird und womit gehandelt wird. Weil sie dies tun sind sie Menschenfeinde: Der Reichtum der wenigen ist immer gleichzeitig die Armut der vielen.

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          Verfasst von LZ | 22. Juni 2020, 7:20
        • @ LZ

          Die Linke Zeitung ist m.E. total gut und wertvoll, ich will hier keinen nerven und ziehe mich deswegen jetzt erst mal eine Zeit lang zurück.
          Beim Umgang mit dem Begriff „Rasse“ bleiben wir wahrscheinlich unterschiedlicher Meinung, der Reichtum der wenigen muss m.E. auch nicht zwingend aus der Armut der vielen entstehen.
          Einen Teil des Weges könnten wir gemeinsam zurücklegen, dann wollen Sie wahrscheinlich weiter gehen als ich, Meinungsverschiedenheiten halt.

          Liebe Grüße !

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          Verfasst von Clara | 22. Juni 2020, 17:35
  3. Politisch mag Herr Meyssan schon recht haben. Nur leider „verwechselt“ er – unbewusst oder bewusst in propagandistischer Absicht – den biologischen (!) Begriff der „Rasse“ mit dem Begriff der „biologischen Art“.
    Dass Fortpflanzung innerhalb von „Rassen“ problemlos möglich ist, war (biologisch) noch nie strittig. Artgrenzen zu überwinden ist biologisch extrem schwierig bzw fast unmöglich. (Zumindest auf sexuellem Wege)
    .
    Ich halte es für ein wenig „infantil“, den Rassegbegriff einfach eliminieren zu wollen. Dennn „Rassisten“ diskriminieren dann halt aufgrund von (unterschiedlichen) „Eigenschaften von Menschengruppen. Und zwar sowohlaufgrund von „angedichteten “ als auch von real vorhandenen Eigenschaften und Unterschieden.

    Das wesentliche ist also das Diskriminierungsverbot und nicht das Verbot von Begriffen oder das Verbot , reale Unterschiede zwischen Menschengruppen überhaupt zu erwähnen. Denn letzteres wäre in liberaldemokratischer Hinsicht selbst wieder völlig unzulässig.

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    Verfasst von little Louis | 18. Juni 2020, 18:35
    • Wer meint, daß es keine Rassen gibt, oder wie immer man große Menschengruppen mit gemeinsamen genetischen Unterschieden nennen mag, sondern einfach nur Menschen, wird sich schnell mit der Tatsache auseinandersetzen müssen, daß z.B. Medikamente sehr unterschiedlich von den Rassen vertragen werden. Bei 10% der männlichen Schwarzen gibt es die Erbkrankheit Favismus und das bedeutet, daß sie Aspirin oder bestimmte Antibiotika so schlecht vertragen, daß sich bei ihnen eine lebensbedrohliche hämolytischen Anämie entwickelt. Ist es somit Rassismus, wenn man als Arzt einem männlichen Schwarzen grundsätzlich von Aspirin abrät, da Rasse ja nur ein soziales Konstrukt ist und es nur Menschen gibt ?

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      Verfasst von LZ | 18. Juni 2020, 19:06
      • Auch bei Weißen gibt es Unterschiede, nicht nur bei Schwarzen.

        quarks.de/gesellschaft/darum-ist-die-rassentheorie-schwachsinn/

        Zitat Anfang:

        Im menschlichen Erbgut gibt es 3,2 Milliarden Basenpaare – aber bei keinem einzigen Basenpaar gibt es einen einzigen fixierten Unterschied, der zum Beispiel Afrikaner von Nicht-Afrikanern trennt. Es gibt also nicht nur kein einziges Gen, das solche angeblichen “rassischen” Unterschiede begründet, sondern noch nicht mal ein einziges Basenpaar.

        Zitat Ende

        Hier sind auch interessante Informationen. :

        deutschlandfunk.de/evolutionsforscher-ueber-rassebegriff-nichts-anderes-als.676.de.html?dram:article_id=458560

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        Verfasst von Clara | 19. Juni 2020, 6:55
        • Das ist reine Propaganda und widerspricht der Wissenschaft. Natürlich gibt es keine scharfe Abgrenzung, sondern gleitende Übergänge und natürlich gibt es auch innerhalb der drei Hauptgruppen(rassen) Untergruppen, doch so zu argumentieren hieße zu sagen es gäbe keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht, da es ja eine Dämmerung gäbe und hellere Nächte bei Vollmond. Die heutige Propaganda von “ Es gibt nur Menschen“ gibt es erst seit ca. 1990 im Kontext des Dekonstruktivismus. Ihr geht es nicht um die Bekämpfung einer negativen Bewertung von Rassen und entsprechendem Gefühl von Überlegenheit, sondern man leugnet offensichtlich vorhandene gruppenbezogene genetische Unterschiede. Es geht nicht darum, dem Phänomen Rasse einen neuen Namen zu geben, der nicht historisch belastet ist – das wäre eher gutzuheißen.
          Fakt ist jedoch, daß man bei einer genetischen Population, eines deren Merkmale weiße Haut ist, bedenkenlos Aspirin in Verkehr bringen kann. Täte man Gleiches bei einer genetischen Population, eines deren Merkmale schwarze Haut ist, würden 10% des männlichen Teils dieser Population sterben.
          Fakt ist auch, daß bei der Zulassung von Arzneimitteln es zwingend vorgeschrieben ist, in globalen klinischen Studien ausreichend Asiaten und Schwarzafrikaner einzuschließen, wenn man eine Zulassung für Menschen dieser Rassen erhalten will.
          „Rassen“ oder politisch korrekt „humane Genvariationen“ sind kein „soziales Konstrukt“, sondern biologische Realität.

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          Verfasst von LZ | 19. Juni 2020, 8:42
        • @ LZ

          Ihr Argument, dass es bei einer Neuzulassung von Medikamenten die weltweit angewendet werden sollen zwingend vorgeschrieben ist in globalen klinischen Studien ausreichend Asiaten und Schwarzafrikaner einzuschließen ist gut, dass war mir nicht bekannt.
          Nur, warum bestehen Sie auf einen Begriff, den Sie selber als politisch unkorrekt ansehen, wie aus Ihrem Text zu entnehmen ist?
          Könnte man sich nicht vielleicht auf den Begriff Ethnie einigen stattdessen?

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          Verfasst von Clara | 19. Juni 2020, 10:09
        • Wie gesagt, der Begriff Rasse ist zwar sachlich korrekt, doch historisch-politisch sehr belastet in dem Sinn, daß die weisse Rasse als insbesondere der schwarzen als überlegen angesehen wird. Ethnie zu verwenden trifft es nicht, da es sich um keine Bezeichnung für die drei grossen Menschengruppen Schwarzafrikaner, Asiaten und Kaukasier (mit jeweils großen Untergruppen) handelt, sondern um eine kleine Untergruppe. Die heutige Biologie verwendet darum meistens den Begriff „human gen variation“, aber das ist sperrig.
          Wie ausgeführt bestehen wir in keiner Weise auf dem BEGRIFF Rasse, sondern stellen nur die faktische Existenz von drei großen Menschengruppen mit gemeinsamen genetischen Merkmalen fest.
          Eine ähnliche Problematik besteht bei der Verwendung des Begriffs Volk/Ethnie. Bei vielen Völkern gibt es gemeinsame genetische Merkmale, auch wenn viele sich inzwischen stark vermischt haben. Einfach die Existenz von Ethnien zu leugnen mit der Maßgabe, es handele sich unterschiedlos nur um Menschen, ist eine groteske Ignoranz von Tatsachen.
          Damit die Debatte aber nicht akademisch wird ist es wichtig zu betonen:
          Wenn es um die Beurteilung von und das Verhalten gegenüber Menschen geht, sollten ihre biologischen Merkmale, also ihre Zugehörigkeit zu einer Menschengruppe mit gleichen Merkmalen (Rasse) ebenso wie ihre Zugehörigkeit zu einer Ethnie keinerlei Rolle spielen. Hier kommt es NUR auf deren Verhalten, ihre Weltanschauung, ihren Charakter an.
          Konkret heißt das, daß auch konservative Leute keinerlei Probleme mit eingewanderten Japanern, Chinesen oder Menschen mit welchen genetischen Merkmalen auch immer haben, wenn sie diese als fleissig, höflich, freundlich, hilfsbereit etc. erleben und daß sie ihnen genetisch viel ähnlichere Deutsche ablehnen, wenn es sich um Leute handelt, die nicht mit den genannten Eigenschaften glänzen. Grotesk wird es dann, wenn ausländerfeindliche Deutsche feststellen, daß viele Einwanderer erzkonservativ eingestellt sind und sie mit ihnen viel mehr Gemeinsamkeiten haben als z.B. mit deutschen Linken. Der Nährboden für Ausländerfeindlichkeit ist also nicht das Aussehen der Einwanderer, sondern ihr Verhalten und ihre Weltanschauung.
          Bereits in der Antike und im europäischen Mittelalter bezogen die Menschen ihre Identität weniger aus ihrer ethnischen Zugehörigkeit, sondern aus ihrer Weltanschauung. Dabei handelte es sich um das Christentum. Römische und mittelalterliche Kaiser erkannten diese Identität stiftende Kraft dieser nicht an eine Ethnie gebundenen Religion als Grundlage für ihre multiethnischen Staaten. Gleiches gilt für den Islam, dem genetische Merkmale oder Ethnien gleichgültig sind.
          Seit der Aufklärung und dem Marxismus als Kind der Aufklärung kommt es, was Identität und Zusammenhalt angeht, noch weit mehr auf die Weltanschauung an. Wir Linken haben z.B. wesentlich mehr Gemeinsamkeiten mit einem schwarzafrikanischen, indischen oder chinesischem Marxisten als mit einem deutschen Nationalisten oder gar Leuten deren Weltanschauung der Islamismus ist. Darum ist der Marxismus prinzipiell internationalistisch.
          Dieser Internationalismus ist aber etwas völlig anderes als der kapitalistische Globalismus. Der linke Internationalismus anerkennt alle realen Besonderheiten der Ethnien und tritt für Völkerfreundschaft auf gleichberechtigter Grundlage ein. Der Globalismus zerstört diese Besonderheiten und ersetzt sie durch die alleinige Gemeinsamkeit Lohnsklave und Konsument zu sein. Insbesondere ist er bestrebt, alle verbliebenen nationalen demokratischen, sozialen und ökonomischen Schutzrechte abzubauen, damit die Menschen der Ausbeutung durch die globalen Konzerne schutzlos ausgesetzt sind.
          Die Folge ist, daß viele Menschen ihr Heil in einer Wiederbelebung des Nationalismus suchen und sich religiösen Gemeinschaften oder auch Warlords, Mafia und Ghettogangs zuwenden, die ihnen Schutz und Identität versprechen.
          So reaktionär eine solche Reaktion ist, so sehr hat sie ihre Ursache in dem Umstand, daß die Linken sich zum verlängerten Arm der Globalisten gemacht haben, anstatt eine fortschrittliche internationalistische Alternative zum Globalismus anzubieten, die in der Lage ist, den durch die Globalisten entwurzelten Menschen Schutz und Identität zu geben.
          Ein gutes Beispiel für einen solchen fortschrittlichen Ansatz ist hier beschrieben:
          https://linkezeitung.de/2020/06/19/26958/

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          Verfasst von LZ | 19. Juni 2020, 12:09
        • Liebes LZ-Team

          Im Prinzip sind wir uns einig, dass ist erfreulich.

          Trotzdem würde ich gerne eine Alternative für den Begriff Rasse finden, weil er einfach auch die widerwärtigen Rechten in ihrer Menschenfeindlichkeit bestärkt.

          Nirgendwo habe ich Menschen härtere Arbeit verrichten sehen wie in Ghana.
          Permanent war überall roter Staub, aber das einzige gute Hemd was viele nur hatten, war fast immer strahlend sauber und glatt.
          Wenn wir uns anmaßen den Begriff Fleiß für uns gepachtet zu haben, so ist das m.E. eine Dreistigkeit.
          Genauso ist es m.E. mit dem Begriff Heiden, der alle die nicht unseren Glauben haben verunglimpft.
          Für so viel Überheblichkeit beim Blick auf andere Kulturen sollten wir uns in Grund und Boden schämen.
          Solange es nicht allen Menschen überall auf dem Planeten gut geht darf man m.E. nicht zufrieden sein, es gibt keinen einzigen Grund, der eine unterschiedliche Verteilung von Wohlstand legitimiert.
          Es müssen m.E. nicht alle gleichviel haben, aber jeder muss genug haben um ein wirklich gutes Leben führen zu können.
          Ich bin keine Marxistin, sondern am ehesten eine Sozialdemokratin, die sich gerne zu den Marxisten flüchtet, weil man von denen nicht angeekelt sein muss.
          Fast überall auf der Welt unterstützen Sozialdemokraten den US-Imperialismus und den weltweiten Unterbietungswettbewerb, der zumeist Globalisierung genannt wird, die Entwicklung der Sozialdemokratie ist eine absolute Schande.
          Marxisten hingegen streben m.E. ein System an für das es liebevolle Menschen braucht, da die allermeisten Menschen aber nicht nur gut sind, akzeptieren sie den Kommunismus nur als Notbehelf bis sie wieder genug zu essen bekommen und wollen dann erneut das Recht haben sich persönlich zu bereichern.
          Deswegen ist es m.E. besser direkt ein System anzustreben welches zwar die Ausbeutung verhindert, aber auch die Unvollkommenheit der Menschen realisiert und miteinbezieht.
          Das wäre dann vielleicht auch eher mehrheitsfähig und könnte sich als Alternative zum Nationalismus etablieren.
          Das was die Superreichen von uns wollen sollte uns nicht interessieren, was aber leider in vielen Ländern leichter gesagt als getan ist.
          Stattdessen sollten wir es schaffen unseren Konsum so zu gestalten, dass wir damit nichts Schlechtes unterstützen.

          Der 10 Punkte Text ist m.E. nahezu komplett begrüßenswert, nur beim zehnten Punkt muss ich etwas widersprechen, dass mache ich morgen früh, weil meine Himbeeren reif sind und ich noch ernten muss.

          Liebe Grüße

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          Verfasst von Clara | 19. Juni 2020, 16:44
    • Weil es für Rassisten so etwas wie Rassen gibt müssen wir den Begriff nicht übernehmen.

      Sie benutzen auch andere Begriffe bei denen einem nur schlecht werden kann.

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      Verfasst von Clara | 19. Juni 2020, 6:58

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