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Ausland, Nordamerika

Reportage aus dem besetzten Teil Seattles: „Der Westen der USA ist wieder wild“

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Das russische Fernsehen hat eine Reportage aus der von Autonomen besetzten Zone in Seattle gebracht, die sich völlig anders anhört (und auch andere Bilder zeigt), als das, was in Deutschland darüber berichtet wird.

Am Sonntag waren die Unruhen in den USA ein Schwerpunkt in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ und ich habe ausnahmsweise drei Beiträge aus der Sendung zu einem Thema übersetzt. Aber der Unterschied zwischen dem, was deutsche Medien berichten, und dem, was russische Medien berichten, ist so gewaltig, dass ich denke, dass es interessant ist, auch diese andere Sichtweise kennen zu lernen.

Die ersten beiden Teile waren ein langer Kommentar des Moderators. Im ersten Teil hat er aufgezeigt, wie Unruhen organisiert und gelenkt werden können (alles mit US-Quellen hinterlegt), im zweiten Teil hat er den Bogen zu den Protesten gezogen, die nun auch Europa erreicht haben und in diesem dritten Teil kam die Reportage aus Seattle.

Ich habe alle Beiträge drei übersetzt. Sie sind auch jeder für sich verständlich, aber sie in der Reihenfolge zu lesen, ist natürlich ungleich interessanter. Vor allem diese Reportage ist interessant und mit meiner Übersetzung sollte sie auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein, da die Bilder für sich selbst sprechen.

Beginn der Übersetzung:

Eine anarchistische Enklave und Barrikaden: Der Westen der USA ist wieder wild

Downtown Seattle wurde von Linken übernommen, die ein Ende der Finanzierung der Polizei fordern.

Die Ecke 12th Avenue und Pine Street ist das Epizentrum der Proteste in Seattle. Schließlich haben die Eindringlinge die Kontrolle die östliche Polizeiwache der Stadt übernommen. Sie haben sogar das Wort „Polizei“ entfernt. Aber das ist nur der erste Schritt. Ihr oberstes Ziel ist es, die offiziellen Strafverfolgungsbehörden von diesen Straßen zu vertreiben. Es gibt auch ein spontanes Denkmal zum Gedenken an die von der Polizei Getöteten: Blumen und Fotos sind zu sehen. Auch in Seattle begann alles mit Protesten gegen den Tod von George Floyd. Zunächst waberten Tränengaswolken über der Stadt. Dann begannen — wie immer — die Pogrome.

Es gibt niemanden, der nach den Plünderungen aufräumt. Man läuft über das zerbrochene Glas der Ferrari- und Maserati-Filialen. Die Eindringlinge haben sich nicht getraut, die Sportwagen zu klauen — man kann ohnehin nirgends damit fahren. Die „Autonome Zone Capitol Hill“, wie sie ihre „Volksrepublik“ nennen, umfasst nur ein paar Blocks, in denen jetzt nicht einmal mehr Busse fahren. Dafür hat jede Straße ihre Barrikade.

„Wir haben diese Barrikaden wegen der Drohungen weißer Nationalisten errichtet, mit dem Auto in die Menge zu fahren. Die werden sie aufhalten. Und die Polizisten könnten versuchen, Tränengas einzusetzen. So können wir ihnen entfliehen“, sagt der Aktivist J.B. Clark. Er hat mit uns eine kleine Führung gemacht. Wir begannen im Zentrum der anarchistischen Gemeinde.

„Wir haben alle Polizisten gezwungen, die Wache zu verlassen und jetzt nennen wir sie unser Bürgermeisteramt. Hier halten wir Sitzungen ab und hören Rednern zu. Wir dachten zuerst, dass es eine Art Falle sein könnte, wie eine Mausefalle, und wir gingen sehr vorsichtig in die Räumlichkeiten, aber jetzt haben wir sie vollständig besetzt und das ist unsere Festung“, sagte Clark.

Die Festung fiel kampflos. Die Polizei wehrte sich nicht und nun kommt sie manchmal vorbei und schaut nach dem verlassenen Grundstück. Kürzlich kam sogar die Leiterin des Seattle Police Department, um nachzuschauen. Aber sie hat keine Macht in der Autonomen Region, so wie es dort auch kein Gesetz gibt.

„In dem Gebiet finden Vergewaltigungen und Raub statt, aber wir konnten nicht hin“, sagte Carmen Best. Sie gab zu, dass die Polizei nicht vor hatte, die Wache zu räumen, es geschah auf Anweisung der Stadtregierung.

Die demokratische Bürgermeisterin Jenny Durkan flirtet mit den Demonstranten und Trump, der sie als „innere Terroristen“ bezeichnet, rät Bürgermeisterin Durkan frech, in seinen Bunker zurückzukehren.

Auf die Frage des Fernsehmoderators von CNN, was nun wird, antwortete sie: „Es wird ein Sommer der Liebe“, was sogar dem Moderator von CNN kurz die Sprache verschlug.

Ein heißer Sommer erwartet die Polizei von Seattle. Aufgrund der Tatsache, dass ein Standort geschlossen wurde, arbeitet der Notruf „911“ nun mit Unterbrechungen. Diebstahl, Familienstreitigkeiten oder Unfälle, auf die Polizei muss man nun viel länger warten, als bisher.

Wie das Wort „Rossiya“, das auf Russisch auf unserem Mikrofon steht, gelesen und ausgesprochen wird, weiß Officer Hitten, so stellte er sich uns vor, von seiner Frau. Seine Frau stammt aus St. Petersburg. Jetzt überredet sie ihren Mann, der einst aus Schottland nach Seattle kam, nach Russland zu ziehen. Die Anarchisten lassen ihn sowieso nicht in Ruhe arbeiten. Wenn sie die Polizei nicht gerade verjagen.

Diejenigen, die das Pech haben, innerhalb der Zone zu leben, gehen nachts überhaupt nicht mehr raus.

Die neue Regierung toleriert keine Konkurrenten. Der Kampf gegen Andersdenkende wird gnadenlos geführt. Sie werden einfach, wie dieser weiße junge Mann, hinausgejagt: der Menge gefiel sein Livestream nicht.

Es gibt keine Zurückhaltung bei der Kriminalität. Auf den nächtlichen Straßen herrscht das Lynch-Recht. Für Seattles liberalsten Bezirk war das alles vor kurzem noch unvorstellbar. Dieser Capitol Hill galt früher als die neue LGBT-Hauptstadt Amerikas. Sogar die Bürgersteige waren in Regenbogenfarben gestrichen. Aber wo die Gegenkultur glänzte und das Nachtleben tobte, wird nun die harte Ordnung von Rapper Solomon Raz Simone durchgesetzt. Er ist endgültig mit seiner eigenen Kunstfigur verschmolzen. Der örtliche Hip-Hop-Star hat sich zum Kommandanten der Zone ausgerufen. Wenn nötig, schlägt er auf unerwünschte Journalisten ein. Wenn nötig, geht er gegen junge Leute vor. So gefielen Razo Simone und seinen Leuten zum Beispiel ein Mann nicht, der Graffiti sprühte und es setzte Prügel. Jetzt trägt Simone nicht mehr nur in seinen Videos Maschinengewehre.

Formal ist das im Bundesstaat Washington nicht verboten. Die lokalen Waffengesetze erlauben das offene Tragen von Waffen. Aber es ist so, dass nicht um persönliche Selbstverteidigung geht, wie der Rapper offen sagt.

„Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein Auto in die Menge der Demonstranten gerast ist, und als ich all das sah, dachte ich, dass es notwendig ist, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Weiße Rassisten, die das sehen, sind zu ihre Autos gerannt und weggefahren“, sagte der Rapper mit Blick auf seine AK-47.

Die Geschäftsleute können nirgendwo hin weglaufen. „Support“Antifa“ — es gibt viele solcher Graffitis und ihre Symbole hier. Das unterstützen hier nicht viele freiwillig. Geschäfte und Restaurants haben ihre Schaufenster verbarrikadiert. Sie erleiden Verluste wegen dieser turbulenten Nachbarschaft.

Kamerateams — die Presse wird wieder hineingelassen — bekommen schöne Aufnahmen von Ständen. Gemüse in Kisten, Backwaren auf den Tischen. Das Essen ist kostenlos. Vegetarisches wird vorgezogen.

Den Sozialismus mit einem menschlichen Gesicht, versteckt hinter einer medizinischen Maske, baut Stadträtin Kshama Sawant in den separierten sechs Blocks von Seattle auf. Sie war es, die die Menge ins Rathaus ließ, als die Demonstranten vor dem Gebäude standen. Sawant ist Aktivistin der trotzkistischen Bewegung „Sozialistische Alternative“. Für das liberale CNN ist sie eigentlich unpassend, aber sie ist ein nützlicher Idiot gegen Trump in diesem Wahljahr.

„Das ist eine glänzende Bewegung, es ist ein Aufstand, eine Revolution, die nicht nur in Seattle stattfindet, sondern auch in anderen Städten, die die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung unglaublich inspiriert und Donald Trumps rechte und reaktionäre Agenda bedroht“, sagte Sawant.

Der Aufstand weitet sich aus. Auf der Karte der USA entstehen neue autonome Zonen. Eine wurde in Nashville ausgerufen. Eine andere in Portland. Eine dritte in Chicago. In Asheville, North Carolina, wurde es auch versucht, aber dort griff die Polizei schnell ein, die von niemandem an ihrer Arbeit gehindert wurde und die Barrikaden abbaute.

Barrikadenbauer fordern, aus dem amerikanischen Zweiparteiensystem auszusteigen. Man hat sich sogar an das Lenin-Denkmal in Seattle erinnert. Aber dieser Protest läuft offensichtlich nicht auf leninistische Weise. Die Parallelen sind viel aktueller.

„Capitol Hill Autonome Zone“, abgekürzt CHAZ. So nennen sie diese sechs besetzten Blocks in der Innenstadt von Seattle. An der Grenze sind überall Barrikaden. Sie sind immer bereit, einen Angriff abzuwehren. Hier zum Beispiel liegen Sperrholzschilde hinter der Barrikade griffbereit. Aber das Interessanteste ist die Aufschrift darauf. Sie ist auf Ukrainisch. „Schid“ bedeutet Osten. Aus dem Osten der Ukraine, aus Charkiw, kam Ekaterina vor vier Jahren nach Seattle. Sie blieb selbst vor unserer Kamera stehen, als sie das Mikrofon mit der Aufschrift „Rossiya“ gesehen hat. Im Winter 2014 war sie in Kiew.

„Was auf dem Maidan passiert ist, als die Polizei die Menschen auseinander gejagt und die Demonstranten getötet hat, fürchte ich, wird auch hier passieren. Ich warne alle hier, dass jeder damit rechnen muss, wenn er hierher kommt, wenn sie hier protestieren, wenn sie hier übernachten. Ich warne sie, dass Sie nie wissen, was die Behörden tun werden“, sagte uns Ekaterina.

„Glauben Sie wirklich, dass so etwas in Amerika möglich ist?“

„Schauen Sie, wer Präsident ist. Hören Sie, was er gesagt hat.“

Ekaterina aus Charkiw mag aufrichtig glauben, dass die Demonstranten auf dem Maidan vom „Berkut“ und nicht von extra importierten Scharfschützen erschossen wurden. Aber Joe Biden, der die neue Ukraine nach dem Maidan von Anfang an beaufsichtigt hat, weiß genau, wie alles passiert ist. Biden, ein Kenner der Kiewer Angelegenheiten, zeichnet nun mit erschreckender Offenheit eine Maidan-Perspektive für die Vereinigten Staaten: „Ich kenne so viele hochrangige Militärs im Weißen Haus, die sagen: Seht her, wir sind kein Militärstaat. Ich verspreche Ihnen, und ich bin mir absolut sicher, dass sie Trump persönlich aus dem Weißen Haus geleiten werden, wenn ich die Wahl gewinne“, sagte der US-Präsidentschaftskandidat.

Als Helfer hat Biden dabei auch George Floyds Familie eingespannt. Der Kandidat der Demokraten hat in Houston vorbeigeschaut, um bei dessen Beerdigung Wahlwerbung für sich zu machen. Er hat sich mit dem Bruder und dem Onkel des Verstorbenen fotografieren lassen. Und dann auch mit dessen kleiner Tochter und ihrer Mutter. In der Halle, in der der Abschied von Floyd stattfand, wurde eine Videobotschaft von Biden abgespielt.

Aus George Floyd wird bereits politisches Kapital geschlagen. Der Bus für diejenigen, die sich von ihm verabschieden wollten, wurde — inklusive Wahlwerbung — vom ehemaligen texanischen Senator, dem Demokraten Rodney Ellis, zur Verfügung gestellt. Sport- und Show-Stars kamen, um sich von Floyd zu verabschieden. Dreißigtausend Dollar hat der vergoldete Sarg, wie bei Michael Jackson, gekostet und bezahlt hat ihn der Boxer Floyd Mayweather. Der Sarg wurde in einer weißen Kutsche gefahren, ganz wie bei Martin Luther King. Bei dem war es allerdings eine einfache Bauernkutsche. Aber wer ist auch ein Bürgerrechtler? George Floyd aus Minneapolis war zwei Wochen lang die Ikone des Protestes. Am Tag der Beerdigung wurde er schon mit Jesus gleichgesetzt.

Vor dem Hintergrund dieses Kanreval-Spektakels war Forkan Ali aus wie ein Fels in der Brandung, wie er gegenüber der Kirche Fountain of Praise mit all ihren Plakaten in seinem Klappstuhl saß. Der schwarze Rentner sieht die Dinge nüchtern.

„Was ist mit Biden? Kann er die Schwarzen beschützen?“

„Auf keinen Fall“, sagte Ali.

„Warum?

„Er war 3 oder 4 Mal hier, er war ein Teil der geschaffenen Probleme. Es ist Joe Bidens Schuld, dass Schwarze im Gefängnis sitzen. Er hat die Drogengesetze geändert und jetzt sitzen Schwarze sogar für kleinere Vergehen länger, als Weiße.“

Biden und seine Parteigenossen versprechen dem schwarzen Amerika nun eine Polizeireform. Sie knien mit Sprecherin Pelosi nieder und laden Floyds Familie in den Kongress ein. Menschen in Uniform dürfen keine Würgegriffe mehr anwenden. Durchsuchungen ohne Vorwarnung sollen der Vergangenheit angehören. Aber das Wichtigste ist, die Finanzierung zu kürzen.

Warum alle amerikanischen Polizisten für den wütenden Derek Chauvin verantwortlich sein sollen, verstehen sie selbst nicht: „Ich bin nicht Derek Chauvin. Meine Kollegen sind nicht Derek Chauven. Er hat einen Menschen getötet. Wir haben nicht getötet. Hört auf, uns wie Tiere und Schläger zu behandeln. Und fangt an, uns mit Respekt zu behandeln. Wir wurden verleumdet. Es ist widerlich“, sagte Mike O’Meara, Chef der New Yorker Polizeigewerkschaft.

Der Schrei der Verzweiflung des Chefs der New Yorker Polizeigewerkschaft wird bei den einfachen Amerikanern sicherlich auf Resonanz stoßen. Zwei Drittel der Amerikaner sind gegen die Kürzungen der Ausgaben für die Polizei. Für sie könnte gerade das neue Image von Donald Trump, der sich selbst als „Präsident für Recht und Ordnung“ bezeichnet, attraktiv sein.

„Schauen Sie sich Seattle an! Wie konnte das zugelassen werden? Das ist eine zerstörerische Philosophie. Es ist unglaublich, wo wir gelandet sind, wenn man bedenkt, wo wir waren. Wir waren an der Spitze, die stärkste Volkswirtschaft aller Zeiten, die höchsten Beschäftigungszahlen, auch für Afroamerikaner, Hispanics und Asiaten. Und plötzlich wurden wir von dieser Pest heimgesucht, die Zerstörung gebracht und Leben gekostet hat“, sagte Trump.

US-Bürger aus dem postsowjetischen Raum haben beschlossen, die amerikanische Polizei in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die „Blue Tuesday“-Bewegung, benannt nach der Farbe der Polizei-Uniformen, begann in Brooklyn und hat nun auch Seattle erreicht. Die Leute kommen mit ihren Familien auf die Polizeiwachen und bringen den Beamten Süßigkeiten und Selbstgebackenes und danken ihnen einfach.

Aber die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende. Nun brennt Atlanta. Wieder ein Mord an einem Schwarzen, Rayshard Brooks. Wieder Straßenschlachten und Tränengas. Zusammenstöße vor einem Diner, wo der betrunkene Brooks in seinem Auto einschlief und anderen Autos die Zufahrt blockiert hat. Bei seiner Verhaftung, er sollte einen Alkoholtest machen, leistete er Widerstand. Er entriss der Streife einen Elektroschocker und versuchte zu fliehen. Die Verfolgungsjagd begann. Brooks wurde erschossen. Er starb im Krankenhaus. Atlantas Polizeichef Eric Shields trat blitzschnell zurück. Aber wer weiß, ob Rayshard Brooks nicht der zweite George Floyd ist? Sein Name wurde von den führenden liberalen amerikanischen Fernsehsendern sofort aufgenommen. Sie wiederholen ihn nun dutzende Male am Tag.

Ende der Übersetzung

Hier noch die Videos der Verhaftung von Brooks. Die Polizei wurde gerufen, weil er in seinem Auto in einer Warteschlange an einem Drive-In eingeschlafen war. Als er sich der Festnahme widersetzte, hat er einem Polizisten einen Elektroschocker entrissen und die Situation ist eskaliert.

Polizei veröffentlicht Bodycam-Video aus Atlanta
Videos zeigen Festnahmeversuch und Schüsse auf Afroamerikaner in Atlanta

Reportage aus dem besetzten Teil Seattles: „Der Westen der USA ist wieder wild“

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