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Asien, Ausland

China veröffentlicht Menschenrechtsbericht über Amerikas Versagen in der Coronakrise

von http://german.beijingreview.com.cn

Bild: Demonstranten fliehen am 30. Mai vor dem Weißen Haus vor der heranrückenden Polizei.

Die Chinesische Gesellschaft für Menschenrechtsstudien hat am Donnerstag einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Die COVID-19-Pandemie verstärkt die Krise der Menschenrechte nach amerikanischem Vorbild“. Die selbstsüchtige, kurzsichtige, ineffiziente und verantwortungslose Antwort auf die Pandemie habe eine Tragödie ausgelöst, bei der sich mehr als zwei Millionen Amerikaner mit dem Coronavirus infiziert hätten. 110.000 seien mittlerweile daran gestorben, hieß es in dem Text.

Das Virus habe die zahlreichen Probleme in der amerikanischen Gesellschaft offengelegt: eine gespaltene Gesellschaft, die Polarisierung zwischen arm und reich, Rassendiskriminierung und der unzureichende Schutz von verwundbaren Gruppen. „Dies hat das amerikanische Volk in ein schwerwiegendes Menschenrechtsdesaster gestürzt“, schrieb der Autor.

Dieses Desaster habe jedoch nicht zu einem Aufschrei der sogenannten Menschenrechtsvorkämpfer wie Human Rights Watch geführt, die lieber am lautesten über die Menschenrechtslage in China sprechen, sagte Zhang Yonghe, Professor und Dekan des Instituts für Menschenrechte an der Südwest-Universität für Politik und Recht in Chongqing.

Zhang sagte, die Nachsichtigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten habe die Welt blind werden lassen für die Nachlässigkeit gegenüber den eigenen Problemen. „Nun muss China aus der Deckung hervortreten und zeigen, wie es um die Menschenrechte in den USA bestellt ist“, stellte er klar.

Die amerikanische Regierung habe Warnungen vor der Pandemie ignoriert, den Interessen des Kapitals Vorrang eingeräumt und in ihrer eigenen Reaktion auf COVID-19 diese Maßnahmen politisiert.

Die USA würden den Schwarzen Peter einfach weiterreichen und andere Länder für ihre eigenen Versäumnisse verantwortlich machen, Medizinexperten seien ignoriert worden und stattdessen habe man die Energie für politische Auseinandersetzung und Streit zwischen den Parteien aufgewendet, fuhr er fort.

„Es ist traurig und bedauerlich, dass einige im Westen, insbesondere die USA, daran interessiert zu sein scheinen, die Pandemie für China-Bashing zu nutzen, wie man an der Debatte um die Menschenrechte erkennen kann“, sagte Zhang.

Es wurde auch auf die große Wohlstandslücke und die Ungleichheit zwischen wohlhabenden und armen Gruppen hingewiesen, die durch die Pandemie noch verstärkt wurden. Zum Beispiel haben reiche Menschen Zugang zu besonderen Kanälen, um sich testen zu lassen, während die Armen sich nicht nur die Kosten nicht leisten können, sondern auch in eine existenzielle Krise geraten sind, da viele während der Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Die Website von The Atlantic berichtete im April 2020, dass Menschen mit niedrigem Einkommen in den USA einen Arztbesuch normalerweise hinauszögern würden, weil sie kein Geld hätten.

„Es wird noch viele Krankheiten und andere Krisen geben. Jedes Land muss entscheiden, wie es die Menschenrechte wahrt und Menschen in diesen Krisen schützt“, sagte Zhang. Die Tatsachen würden am Ende über die Leistung entscheiden.

http://german.beijingreview.com.cn/International/202006/t20200612_800209775.html?fbclid=IwAR2RUgcLVu_D7Cem06beSC8_SlYqfnL04TdjK1qQBqzgeK_RmxYgU7hwC3k#.XuNY7TYlsZg.facebook

 

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