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Ausland, Russland

Viele Leser fragen: Wie steht Putin zu Corona? Hier gibt´s die Antwort (die manchem nicht gefallen wird)

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Ich werde immer wieder gefragt, wie Putin zu Corona steht, warum er „das Spiel mitmacht“ und so weiter. Darauf hat Putin vor einigen Tagen selbst eine Antwort gegeben, die ich hier übersetze.

Auch in Russland gibt es Einschränkungen wegen Corona und ich habe darüber mehrmals berichtet. Auch in Russland halten viele Corona nur für eine Illusion, für eine Verschwörung. In meinem Bekanntenkreis sind das wenige, was daran liegen kann, dass es in meinem Bekanntenkreis auch Fälle von Corona-Erkrankungen gegeben hat, die jedem vor Augen geführt haben, dass das eine schwere und gefährliche Erkrankung sein kann, auch für gesunde Menschen.

Auch wenn der Unmut über Einschränkungen in Russland nach meinem subjektiven Empfinden nicht so groß ist, wie in Deutschland, gibt es diesen Unmut. Und vor allem gibt es Existenzängste wegen der wirtschaftlichen Folgen des Lockdown. Und wie auch in Deutschland fordern viele, die Einschränkungen möglichst morgen wieder aufzuheben.

Bei einer Video-Konferenz mit den regionalen Regierungschefs Russlands zu den Themen Corona, Fortsetzung oder Aufhebung der Einschränkungen, Hilfen für Menschen und Wirtschaft hat Putin sich dazu ausführlich geäußert. Ich habe seinen Standpunkt übersetzt.

Bitte lesen Sie das bis zum Schluss, um sich eine eigene Meinung über seinen Standpunkt zu bilden. Es passiert mir selten, aber diese Ansprache hat mich im Herzen berührt und sehr nachdenklich gemacht.

Beginn der Übersetzung:

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal sagen, was im Mittelpunkt der von mir getroffenen Entscheidungen steht.

Der absolute Wert der modernen Zivilisation ist natürlich die Freiheit. Die Freiheit eines jeden Bürgers. Aber auch das Leben eines jeden Menschen ist einzigartig, ist ein absoluter Wert, der uns von oben gegeben wurde (Anm. d. Übers.: Auf Deutsch würde man sagen „von Gott gegeben wurde“). Und wir müssen es schützen, damit die Menschen sich freuen, lieben, Kinder erziehen, einfach leben können.

Ich möchte Sie auch an die bekannte Formel erinnern: „Die Freiheit eines jeden wird durch die Freiheit der anderer eingeschränkt“. Im Kampf gegen Infektionen ist sie – diese Formel – mehr als angemessen. Wenn jemand ein anderes Verhalten bevorzugt, das heißt, seine persönliche, unbegrenzte Freiheit über die Interessen und Freiheiten anderer Menschen erhebt, gefährdet er heute ihr Leben. Und in dem Fall wird Freiheit zu Verantwortungslosigkeit, Egoismus und in gewissem Sinne zu Gewalt gegen andere, die ihnen großen Schaden zufügen kann.

Und auf noch etwas möchte ich hinweisen: auf die moralische Entscheidung, vor der wir jetzt stehen. In der Welt als Ganzes und manchmal auch in Russland hört man die Vorstellung, dass wir zunächst über die Wirtschaft nachdenken müssen, über das materielle Wohlergehen. Und das ist natürlich sehr wichtig.

Aber was wird in dieser Hinsicht vorgeschlagen? Es wird in der Tat vorgeschlagen, vorwärts zu gehen, das alle durch alles gehen, dass auf nichts zurückgeblickt wird. Das bedeutet im Grunde, die mit der Epidemie verbundenen Risiken nicht zu berücksichtigen und so schnell wie möglich alle Beschränkungen aufzuheben. Und wenn jemand krank wird, heißt es: Lasst ihn krank werden, als Folge behindert sein oder sogar sterben. Wenn das passiert, dann ist das sein Schicksal. Kurz gesagt, das Gesetz der natürlichen Auslese wird vorgeschlagen, wo jeder für sich alleine steht.

Aus der Geschichte und der Weltliteratur wissen wir, dass in früheren Zeiten alte Menschen, kranke Kinder, geschwächte Menschen um des Überlebens des ganzen Stammes willen einfach zurückgelassen wurden. Wahrscheinlich gab es damals einfach keinen anderen Weg. Aber wir leben im 21. Jahrhundert. Und lassen Sie es mich ganz offen sagen: Diejenigen, die jetzt anbieten, Menschen zu opfern, sie ihrem Schicksal zu überlassen, rufen tatsächlich dazu auf, zu Wildheit und Barbarei zurückzukehren.

Es wird erzählt, dass im alten Sparta kranke oder behinderte Kinder von der Klippe Tyget ins Meer geworfen wurden. Heute glauben Historiker und Archäologen jedoch, dass das nur eine Legende, ein Mythos ist. Aber wir wissen, dass die Gesellschaft von Sparta auf wirklich strengen Regeln aufgebaut war. Aber das hat Sparta nicht geholfen. Und am Ende verlor es seine Unabhängigkeit. Man kann von der Geschichte lernen.

Erinnern wir uns auch ganz kurz an ein paar eindringliche Seiten der tränenreichen Geschichte von Jack London mit dem Namen „The Law of Life“. Dort geht es darum, dass ein Stamm seine alten Männer zurückließ, wenn sie zu einer Last wurden. Die Kinder gaben ihnen etwas zu essen und verließen die Eltern, die dann den wilden Tieren zum Fraß überlassen wurden, so dass sie starben. Aber der alte Vater, der von seinen Kindern am Feuer allein gelassen wurde, glaubte bis zum Ende und hoffte, dass seine Söhne zu ihm zurückkommen würden. Können Sie sich nur für einen Moment vorstellen, dass wir unseren Eltern, unseren Großeltern, so etwas, wie in dieser Geschichte, antun können? Das glaube ich nie im Leben. Das ist nicht unser genetischer Code.

Weil wir von unseren Vorfahren etwas ganz anders gelernt haben. Russland lebt seit tausend Jahren mit den Werten der gegenseitigen Hilfe und der Solidarität. Und heute sind sie die tragende Säule unserer Staatlichkeit. Wir haben sie zusammen mit der Orthodoxie bekommen. Diese Werte sind auch das Herzstück der anderen Religionen der Völker Russlands, des Islam, des Buddhismus, des Judentums. Die Philosophie der Liebe zum Menschen hat uns geholfen, jahrhundertelang zu überleben. Und heute hängt von unser aller Verantwortung das Schicksal unserer Nachbarn und unserer Lieben ab.

Ich wiederhole es noch einmal: Das Wichtigste sind für uns jetzt die Menschen, ihr Leben. Eine andere Wahl zu treffen, ist für unser Volk inakzeptabel. Ich glaube fest daran, dass die absolute Mehrheit von Ihnen so denkt, dass Ihnen Ihr Gewissen das gleiche sagt.

Wir retten und beschützen Menschen. Und alles andere kriegen wir hin. Wir werden alles reparieren und aufholen, dieses Coronavirus überwinden und mit einem ruhigen Herzen – alle zusammen – die Wirtschaft ankurbeln, den Wohlstand stärken, diejenigen unterstützen, die ihren Arbeitsplatz und ihr Einkommen verloren haben, die es jetzt schwer haben, wir werden den betroffenen Unternehmen eine Schulter zum Anlehnen geben, ihnen helfen, Arbeitsplätze zu erhalten, wieder auf die Beine zu kommen. Diese staatlichen Unterstützungsmaßnahmen werden ständig ergänzt und ausgeweitet.

Aber jetzt gibt jedem von uns, selbst wenn auch nur ein wenig, jedes gerettete Leben Hoffnung und Vertrauen in den Sieg über die Epidemie.

Wir werden sie dazu bringen, sich zurückzuziehen. Das Leben wird sicher wieder normal. Und es liegt in unserer Macht, dies so schnell wie möglich zu erreichen, damit wir nicht nur die gegenwärtigen Prüfungen und Bedrängnisse überwinden, sondern auch sichere Bedingungen für die zukünftige Entwicklung schaffen.

Vielen Dank.

Ende der Übersetzung

Mich hat das nachdenklich gemacht, aber es beschreibt die russische Mentalität sehr gut: An erster Stelle steht der Mensch und nicht der materielle Wohlstand. Die daraus folgende Konsequenz ist, sich für Menschenleben zu entscheiden, wenn man vor der Wahl zwischen der Gefahr für Menschen und der Gefahr für die Wirtschaft steht.

Wie gefährlich das Coronavirus ist, weiß ich nicht. Aber offensichtlich ist Putin von seiner Gefährlichkeit überzeugt. Und sei es auch „nur“ eine Gefährlichkeit für Alte, Kranke und Schwache, deren Leben und Gesundheit für Putin wichtiger sind, als die Wirtschaft.

Viele Leser fragen: Wie steht Putin zu Corona? Hier gibt´s die Antwort (die manchem nicht gefallen wird)

Diskussionen

24 Gedanken zu “Viele Leser fragen: Wie steht Putin zu Corona? Hier gibt´s die Antwort (die manchem nicht gefallen wird)

  1. Wladimir Putin wird hier sehr gelobt.

    Und für die Befreiung Syriens vom IS kann man ihm m.E. auch wirklich dankbar sein.

    Außerdem ist das Belagern der russischen Grenze mit Nato-Soldaten natürlich eine absolute, dreiste Unverschämtheit.

    Aber… er macht m.E. auch Fehler.

    Hier queer.de/detail.php?article_id=36263 wird darüber berichtet, dass er ein Gesetz in die Wege leitet, welches m.E. die Ungleichbehandlung von Menschen beinhaltet.

    Ein riesiges Land und nur wenige Einwohner, dazu die permanente Bedrohung durch den „ Wertewesten“, man kann nachvollziehen, wenn manche Russen sich eine höhere Bevölkerungszahl wünschen.

    Aber Menschen sind homo- oder bisexuell , egal ob sie diskriminiert werden oder nicht.

    Und dieses geplante Gesetz schadet vor allem den Kinder, die deswegen im Heim ohne Geborgenheit aufwachsen müssen.

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    Verfasst von Clara | 5. Juni 2020, 7:57
    • Naja, es könnte wohl sein, daß Präsident Putin kein Heiliger ist. Zum Glück, denn keine übleren Tyrannen als Heilige! Schau bitte mal die beiden im Kommentar von Sabine Brand hier im Thread eingestellten Links an. Dann wird klar, daß Rußlands Probleme wohl eher gering wären, wenn Präsident Putin tatsächlich über Tyrannenmacht verfügen würde! Denn leider hat das globale Kapital einen Fuß in Rußlands Tür bekommen, insbesondere in der Moskauer Stadtverwaltung. Und anderswo offenbar auch.

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      Verfasst von No_NWO | 5. Juni 2020, 9:37
      • @ No_NWO

        Danke für das aufmerksam machen.

        Solange der imperialistische Druck aus den USA vorhanden ist dürfen sich m.E. weder Russland, noch China, noch viele andere Länder zu sehr öffnen, so bedauerlich das auch ist.

        Neoliberalismus braucht wirklich kein Mensch, kein Land soll von einem anderem ausgeraubt werden.

        Der Vergleich zwischen Kuba und Haiti was die Lebensqualität betrifft ist selbstredend und das trotz Sanktionen.

        Die Fixierung Russlands auf den Export von fossilen Energieträgern und die damit einhergehende viel zu niedrige Besteuerung der Reichen ist m.E. schon lange falsch.

        Eine Privatisierung der Bildung und des Gesundheitswesen auch.

        Dem privaten Wohnungsbau sollten wie in Wien starke gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften gegenüber stehen, damit die Menschen die Wahl haben.

        Banken sind leider meines Wissens nach so gut wie nirgendwo vergesellschaftet, dabei wäre das für die Volkswirtschaften äußerst begrüßenswert, Zinsen könnte in die Staatshaushalte fließen, die Bevölkerung müsste weniger Steuern zahlen, außerdem könnte man bei der Kreditvergabe nicht ganz so gewinnorientiert sein, was Unternehmensgründungen begünstigen würde.

        Beim Kapital überwinden sind wir nicht ganz einer Meinung.

        Je größer ein Unternehmen ist desto mehr innerbetriebliche Mitbestimmung und politische Einflussnahme sollte es zulassen müssen, das würde den Wachstumsdrang dann etwas bremsen und so zu viel Marktmacht verhindern.
        Aber man müsste dabei durchdacht vorgehen, die sollen ja gerne fleißig sein und das sind sie am ehesten, wenn sie gut verdienen, dasselbe gilt allerdings auch für die Angestellten.

        Fleiß muss sich m.E. schon lohnen, aber auch diejenigen, die nicht so leistungsfähig sind dürfen deswegen keine Not erleiden müssen.

        Hoffentlich hilft die Verfassungsreform dabei Russland vor dem Zugriff von Außen zu schützen.

        Das Gesetz welches Homosexuellen Adoptionen untersagen soll ist aber m.E. trotzdem falsch und schadet vor allem den Kindern.

        Liebe Grüße

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        Verfasst von Clara | 5. Juni 2020, 22:18
        • Das Kapital kann nicht mehr — Schluß, Ende, Aus für ewige Zeiten. Die enorme technologische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte hat die Produktionskosten unablässig weiter gesenkt; es muß/KANN immer weniger Kapital investiert werden, und im entsprechenden Maße ist das Volumen an Gewinn unter jene kritische Grenze gefallen, welche Investitionen in Warenproduktionen noch sinnvoll erscheinen lassen kann.

          In die Köpfe der meisten Menschen will noch nicht hinein, daß so nun allen traditionellen politischen Überlegungen der Boden entzogen ist. Was ich sagen will: Die Welt, auf die sich Überlegungen wie die deinigen beziehen, gibt es nicht mehr. Wer dies erstmals zu begreifen beginnt, fühlt sich wie in jenen Thrillern, wenn auf einmal Papiere, Scheckkarte und Wohnungsschlüssel weg sind und auch sonst alles so ist, als hätten wir nie existiert. Unsere aber große Chance ist, diese neue Realität anzuerkennen und den Mächtigen nicht zu gestatten, nun eine Welt nach ihrem Bilde zu erschaffen: Eine Welt, in der wir Sklaven sind in einem Maße, wie noch nie zuvor Menschen Sklaven gewesen sind. Stell dir vor, du seiest Kolumbus und setzst deinen Fuß nach langer und gefahrvoller Fahrt endlich auf den Boden des langersehnten neuen Lands. Nur sind wir leider nicht in der komfortablen Lage eines Kolumbus, der auf Rechnung eines Königs unterwegs war. Wir fahren auf eigene Rechnung, und die Mutigsten von uns sind gerade erst dabei, in die Schiffe zu steigen.

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          Verfasst von No_NWO | 6. Juni 2020, 9:13
        • @ No_NWO

          Der Besitz der Superreichen wächst kontinuierlich an.

          Mit die besten Melk Cows sind die, in die man wenig investieren muss.
          Einmal Maschinen gebaut und teure Lohnkosten kann man sich sparen.
          Oder aber, wenn das nicht geht, produziert man dort wo die Lohnkosten niedrig sind.
          Digitale Medien generieren dauerhaft Gewinne, nahezu ohne Lohnkosten.

          Die Produktion braucht uns als Malocher immer weniger, der Arbeitskampf wird langfristig obsolet.

          Ohne uns als Konsumenten kann aber kaum einer Gewinne machen.

          Deswegen ist es an der Zeit zu begreifen wie wertvoll das zur Verfügung stellen unserer Märkte ist.

          Das Bedienen der Märkte muss ausreichend Staatseinnahmen einbringen, als Ersatz für entfallende Löhne und Lohnsteuer.

          Liebe Grüße

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          Verfasst von Clara | 6. Juni 2020, 17:37
    • Hi Clara, zum Thema der identitären linken Bewegungen und wie diese eingesetzt werden, um destabilisierenden politischen Druck gegen Rußland aufzubauen, hier unten ein Link, eine (leider) englischsprachige Ansprache von Gilad Atzmon, etwa ab 17:30 zur Gay-Bewegung. In den hier im Thread von Sabine Brand verlinkten 2 Texten von Southfront wird dargestellt, daß es dem globalen Kapital gelungen ist, seinen Fuß in die Tür Rußlands zu bekommen. Identitäre Bewegungen stellen dabei Hilfskräfte dar.

      https://kenfm.de/kenfm-am-set-gilad-atzmon/

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      Verfasst von No_NWO | 6. Juni 2020, 15:27
      • @ No_NWO

        Das US-Imperium unterwandert Minderheiten, schon klar.

        Sehr deutlich wurde das z.B. auch in Syrien mit der Unterwanderung der Kurden.

        Israel ist natürlich leider auch ein sehr gutes Beispiel.

        Die Frage ist aber doch wie die richtige Reaktion auf diese Tatsache aussieht.

        Sollen z.B. Homosexuelle deswegen auf ewig weniger Rechte haben als Heterosexuelle?

        Finanzielle Unterstützung aus dem Ausland stoppen ist vielleicht ein Teil der Lösung.

        Schwieriges Thema, der Königinnen-weg wäre eine gute Regierung in den USA, die den Imperialismus endlich beendet.

        Liebe Grüße

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        Verfasst von Clara | 7. Juni 2020, 7:47
        • Verzeihung bitte, mir passt da was nicht an dem was ich geäußert habe.

          Meine Aussage das der Arbeitskampf langfristig obsolet wird kann natürlich nur mit einem Grundeinkommen, was man behalten kann, auch wenn man arbeiten geht richtig sein, damit wir nicht in Hungerlöhne gepresst werden können.

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          Verfasst von Clara | 7. Juni 2020, 9:18
        • Vielleicht lassen sich Hungerlöhne, Arbeitskampf oder Grundeinkommen anders angehen, wenn die Nichteliten die soziale Welt neu ordnen, um einander als brüderlich Freie und Gleiche zu begegnen. Denn was uns heute so sehr umtreibt, kommt doch erst mit den vielen Mauern hervor, die Menschen in Klassen, Schichten und Gruppen unterteilen, was sie schutz- und wehrlos macht. Mit diesen Mauern wird das Kapital und das aus seiner menschenverachtenden elitären Grundgesinnung Hervorkommende überwunden sein.

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          Verfasst von No_NWO | 7. Juni 2020, 13:37
        • Lieben Gruß zurück, und ja: Wollen wir wohlwollend denken, verlangt dies, auch dem US-Präsidenten Trump ganz so wie dem russischen Präsidenten gute Absichten zu unterstellen. Das müßten wir um so mehr tun, so wir Präsidenten eine königsgleiche Machtfülle unterstellen möchten. Und tatsächlich erhalten sie jene Machtfülle, wenn ein Volk ihnen blindes Vertrauen schenkt. Dies ist dann jedoch nicht politische, sondern spirituelle Macht im Sinne des «Königsheils» jener frühmittelalterlichen Kaiser des «Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation», welche bewacht von einem bewaffneten Tross umherzogen — und alle brachten ihre Kranken herbei. Denn allein, jener Könige leibhaftig ansichtig zu werden, machte Kranke gesund! Das wird glaubwürdig von den alten Geschichtsschreibern so berichtet, und wer will ernsthaft zweifeln, daß es diesen Zauber tatsächlich gab. Könige konnten heilen, und Präsidenten können dies ganz sicher auch heute noch, wenn ihnen das Volk diese geistliche Macht verleiht. Dies vielleicht der tiefste Sinn in dem Satz, alle Macht gehe vom Volke aus. Mathematiker würden jetzt sagen, solche heilen könnenden Könige seien der jeweilige „Wert“, gegen den eine unendliche Zahlenreihe konvergiert, und in dem das Eine und die unendlich Vielen nicht etwa SIND, sondern der von ihnen ERSCHAFFEN wird. Und der zugleich sie alle erschafft: jener Wert auch als «Volksgeist» bekannt!

          Wir modernen Menschen aber verfügen über die historisch neue geistige Macht der kritischen Verstandeskraft, und auch diese MUSS in die Waagschale des Heils geworfen werden. Wer, wenn nicht die genialen politischen Ökonomen Marx, Engels und Lenin waren es, die uns jene geistigen Waffen geschmiedet haben, um einen Wahn zu durchschauen, der sich als Heil aufplustert, tatsächlich aber der ruchloseste Verächter alles dessen ist, was uns Menschen jemals heil-ig gewesen ist. Die Rede vom Kapital, von einer leblosen Rechenmaschine, erschaffen von einer fanatisch-extremistischen Kosmologie namens Geist-Materie-Dualismus, deren Kernsatz wie folgt lautet: Alles aus Materie Gemachte, so auch Mensch, Natur und Welt, sind Maschine und besitzen als solche nicht auch nur irgendeinen noch so kleinen göttlichen Funken. Gott und seine Allmacht aber seien immateriell, seien „reiner Geist“. Und deshalb fordere jener Gott vom Menschen, seinen Menschenleib – und in diesem Wahne so dann logischerweise auch SICH SELBST – wie auch die Natur und die sonstige Welt zu verachten und geringschätzig anzusehen UND ZU BEHANDELN. Eben dies der tiefste geistige Grund des Kapitals: Natur-, Welt- UND Menschenfeindlichkeit! Das sogerade hier Ausgesprochene sogar noch untertrieben — siehe Literatur: 1) «Die Zisterzienser — Geschichte und Architektur», Köln 1998; 2) Malcolm Lambert, «Geschichte der Katharer — Aufstieg und Fall der großen Ketzerbewegung», Darmstadt 2001.

          Haben WIR, das Volk, dieses verstanden, verstehen WIR die Denkweisen, Strategien und Taktiken des Kapitals, dann kennen WIR seine Schlachtaufstellungen und wissen WIR, wie die ehernen Schlachtreihen jener seelenlos-mörderischen Maschinerie mit Namen Kapital GEISTIG aufzulösen und zu besiegen sind. Und wissen und verstehen WIR dies, dann… .

          Denn jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!

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          Verfasst von No_NWO | 7. Juni 2020, 11:56
        • @ No_NWO

          Die Ungleichheit ist erwachsen in Jahrtausenden und der Weg zur politischen Gleichberechtigung der Menschen ist noch sehr weit, die Abschaffung der Leibeigenschaft und die Aufklärung waren m.E. z.B. Schritte nach vorne.

          Die Menschheit ist nicht erleuchtet und permanent nur liebevoll, viele sind egoistisch, ein System schaffen was diese Tatsache nicht berücksichtigt ist m.E. nicht erstrebenswert, wir sind da vielleicht immer anderer Meinung.
          Wichtig wäre ein Zustand in dem jeder Mensch auf diesem Planeten, egal ob leistungsfähig oder nicht, materiell gut abgesichert ist.
          Diejenigen die 16 Stunden am Tag arbeiten wollen, dürfen m.E. gerne fünf mal soviel haben, damit hätte ich persönlich keine Probleme.

          Der Durchschnitts-IQ soll nur bei 105 liegen.

          Dementsprechend muss man aufpassen und darf seinen Mitmenschen niemals ! zu sehr vertrauen, sondern muss immer selber denken, solange man dazu in der Lage ist.

          In meinen Augen waren weder Marx noch Engels noch Lenin geniale politische Denker, sry.
          Ihre Kritik war teilweise richtig und wertvoll, ihre Schlussfolgerungen waren es m.E. oft nicht.

          Immanuel Kant kann man m.E. hingegen oft zustimmen, die Vernunft gebiert den Glauben an Gott soll er mal gesagt haben, genauso sehe ich das auch.

          Die Schöpfung ist grandios und hat m.E. alle unsere Liebe und Hingebung verdient, wo immer wir ihr schaden, vergehen wir uns gegen uns selber.

          Liebe Grüße

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          Verfasst von Clara | 8. Juni 2020, 9:18
        • Meine Mundwinkel hängen wieder irgendwo in der Nähe der Ohren; Klara = Klarheit, und das nicht zu knapp. Folgendes bitte vorweg: „Politische Ökonomie“ ist ein anderes Wort für „Volkswirtschaft“ oder „Makro-Ökonomie“. (Betriebswirtschaft wäre entsprechend „private Ökonomie“.) Stimmt, die drei Großen waren keine genialen Politiker, aber geniale politische Ökonomen. In diesem Fach bewunderte Lenin das Freundespaar Marx und Engels; Engels bewunderte Marx; und Marx bewunderte die Verblendetheit seiner sämtlichen sonstigen Fachkollegen. Er war das Genie der Genies, der unerreichte Zeus auf dem Olymp der politischen Ökonomie des Kapitals. Untertitel von «Das Kapital» ist „Kritik der politischen Ökonomie“, heißt: eine Kritik der Arbeiten aller seiner berühmten Fachkollegen. Karl Marx hat der Menschheit alles Wissen geschenkt, das es braucht, um die moderne Medusa, das Kapital, bis ins letzte zu verstehen! Militärisch gesprochen, hat er das makroökonomische Schlachtfeld aufgeklärt. Der Rest aber ist unsere Sache. Ihre politischen Ziele haben die dreie nicht erreichen KÖNNEN — Politik läßt sich nicht theoretisch machen! Sie werden jedoch erreicht werden MÜSSEN, weil eine NOTWENDIGKEIT dazu besteht: Denn das auf Mehrwertabschöpfung aus freier Arbeit in Warenproduktionen fußende Kapital ist Schnee von gestern geworden.

          Nun Debatte, bitte: Ist dem auf freier Arbeit fußenden Kapital attestiert, sein historisch finales Ende bereits erreicht zu haben, haben Sie, liebe Clara, dagegen die enormen Gewinne angeführt, die immer noch erzielt werden. Ein Bild, bitte: Ein 150 Kilo-Mann kann lange hungern und doch noch längere Zeit große körperliche Leistungen erbringen. Genau dies die Quelle der derzeitigen Gewinne: Das noch vorhandene Fett wird aufgezehrt. Mit Marx gesprochen, ist Profit die geldliche Form des aus Warenproduktionen abgeschöpften Mehrwerts und ist vom nackten Tauschäquivalent zu unterscheiden, vom nackten Zahlungsmittel namens Geld. Nacktes Geld aber kann beliebig von den Zentralbanken geschöpft werden. Was seit bereits geraumer Zeit geschieht. Solches „Zockergeld“ ist nicht wirklicher Reichtum, sondern bloß dessen Tauschäquivalent, ein Potemkin’sches Trugbild! Was im Ergebnis zu Inflation führt — außer bei den Waren des täglichen Bedarfs: überhitzte Märkte, wohin man nur blickt: Aktien, Immobilien, Land usw.

          Geld verschwindet nicht einfach. Konkret: Jemand hat bereits sehr teuer gekauft und kann nun noch teurer verkaufen, denn — die Schwemme von billigem und für die Hedgefonds und Banken der Superreichen nur minimal zu verzinsenden Kreditgelds der Zentralbanken macht’s möglich. Also macht der Verkäufer „Gewinn“. Selbstverständlich stehen solche, wenn auch enormen Gewinne auf den tönernen Füßen des Pumps beständig neuer Zentralbankkredite (ein großes Thema bei Ernst Wolff). Das kann noch lange so weiter gehen. Und währenddessen machen immer mehr Warenproduktionen Pleite und der allgemeine Lebensstandard der Nichteliten sinkt und sinkt und sinkt. Und es sackt so selbstverständlich auch der unternehmerische Mittelstand weg.

          So sieht eine Bestandsaufnahme mithilfe der Marxschen politischen Ökonomie aus. Auf diese Realität sollten sich unsere Debatten beziehen. Alles andere wäre Luftnummer, eine politische Ballonfahrt! Kurz: Das Kapital geht unter und will uns Menschen mit sich in einen mörderischen Abgrund reißen, in eine globale Zwangsarbeits-Ökonomie. Wir Menschen aber sagen Nein: No NWO!

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          Verfasst von NO_NWO | 8. Juni 2020, 13:48
        • @ NO_NWO

          Die Produktionsanlagen, die den Bedarf derer die über Kaufkraft verfügen decken können sind größtenteils errichtet, da braucht es einfach momentan nicht mehr so viel Investitionen.

          Sobald ein Umbau auf mehr automatisierte Produktion möglich ist, ändert sich das vorübergehend etwas.

          Geld rechnet ja nicht nur Warenwert gegen, irgendwann konnte man damit ja sogar ungeheuerlicher weise Menschen kaufen und auch heute noch können wir Tiere, Ländereien usw. damit bezahlen.

          Die Lieferketten haben unter Sars-Cov-2 gelitten, dadurch Warenmangel, dadurch adäquate Preissteigerungen, aber lange keine Inflation.

          Inflation muss m.E. galoppierend sein, der Begriff wird m.E. falsch verwendet, was gefährlich ist, aber mit dieser Meinung stehe ich alleine da.

          Die aufgeblähten Aktien- und Immobilienmärkte entstehen durch das billige Geld, da sind wir ungefähr einer Meinung.

          Dem Mittelstand in Deutschland ging es vor Sars-Cov-2 gut, ohne die für die meisten Seiten schädlichen Sanktionen wäre es ihm noch viel besser gegangen.

          Die Warenproduktion in den ehemaligen Industrienationen lohnen sich wegen dem weltweiten Unterbietungswettbewerb nicht mehr, dementsprechend sinkt der Lebensstandart in Europa und den USA.

          Nach wie vor kann ich nicht erkennen, dass die Superreichen ärmer werden.

          wikipedia.org/wiki/The_World%E2%80%99s_Billionaires

          Wir werden uns wahrscheinlich nicht ganz einig.

          Liebe Grüße

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          Verfasst von Clara | 9. Juni 2020, 9:53
  2. Zwei Berichte auf Southfront.org zeichnen ein völlig anderes Bild der Situation in Russland: in Konkurrenz zu Putin eine starke neoliberale Strömung, Lenkung durch supranationale Akteure, z.B. US-Beraterfirmen für Behördenchefin Anna Popova (Verbraucherschutz) und Moskaus Bürgermeister Sobyanin, ein Stadtentwicklungskonzept für Moskau, das sich offen auf den Transhumanismus stützt, für den Herbst geplante Impfpflicht unter Strafandrohung für alle Moskauer … und weit verbreitet die Nachahmung der entsprechenden Verwaltungsmaßnahmen in anderen Regionen Russlands:
    https://southfront.org/russias-covid-game-of-elites/ sowie
    https://southfront.org/how-contemporary-russia-is-governed-and-by-whom/
    Putin scheint dieser Entwicklung gegenüber relativ ohnmächtig zu sein.

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    Verfasst von Sabine Brand | 4. Juni 2020, 18:49
  3. Seltsam, was sich hier für Leser herumtreiben…
    Na gut, ich bin ja auch nicht gerade Mainstream 😉

    Putin gelobt, den Kapitalismus zu zügeln und die Souveränität zu stärken
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=58219

    Putin bekennt Sympathie für kommunistische Ideale
    https://orf.at/v2/stories/2320766/

    „Ich habe meinen Parteiausweis nicht weggeworfen.“

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    Verfasst von Fx | 3. Juni 2020, 19:43
    • „Der Putinismus wurde von Anfang an durch zwei gleichzeitige Impulse gesteuert, wobei der eine neoliberalen Prinzipien entspringt und der andere im alten Staatsdirigismus wurzelt. Unter Putin wurden seit 2000 reihenweise Maßnahmen durchgesetzt, die den Einflussbereich des Privatkapitals ausweiten und keineswegs beschränken sollten. Einige Beispiele: 2001 wurde die Einkommensteuer auf pauschal 13 Prozent festgesetzt; 2002 folgte ein unternehmerfreundliches Arbeitsgesetz; 2002 und 2003 wurden Steuernachlässe für Unternehmen beschlossen; 2005 wurde der Spielraum für privatwirtschaftliche Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Wohnungsbau ausgeweitet und vieles mehr. Zugleich wollte die Regierung aber dem Staat die Kontrolle über die wichtigsten Ressourcen sichern – speziell über die Exportprodukte Erdöl und Gas. Die großen strategischen Wirtschaftsbereiche blieben dem Staat direkt oder indirekt unterworfen, während die übrigen Branchen, vom Bankensektor über die Bauindustrie bis zum Groß- und Einzelhandel, privaten Unternehmen überlassen wurden. In der Putin’schen Wirtschaftspolitik setzt freilich die „staatliche“ Komponente keineswegs staatliches Eigentum voraus: Große Privatunternehmen, die sich regierungskonform verhalten, werden weitgehend in Ruhe gelassen. Das gilt etwa für den sibirischen Ölgiganten Surgutneftegas – nicht aber für Yukos, den Konzern des unbotmäßigen Oligarchen Michail Chodorkowski, den Putin im Jahr 2004 zerschlagen hat.5 Und selbst staatliche Rohstoffgiganten wie Rosneft und Gazprom sind wie Privatunternehmen organisiert statt wie Staatskonzerne sowjetischen Stils, denn sie sollen in erster Linie Dividenden erwirtschaften und an die Aktionäre auszahlen, von denen der Staat nur der größte ist.“
      https://monde-diplomatique.de/artikel/!200144

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      Verfasst von LZ | 3. Juni 2020, 22:51
      • Daß der Staat einen Teil vom Profit der Warenproduzenten über Besteuerung abschöpft, ist im Kapitalismus sehr lange State of the art gewesen, weil so 1) Infrastruktur finanziert wurde, und so zugleich 2) Kaufkraft im Inland gehalten wurde. In Rußland wird dies offenbar nun über Staatsbeteiligungen an der Erdölexportindustrie bewerkstelligt. Reichen diese Einnahmen dem Staat, senkt er die Lasten für sonstige Kapitalinvestitionen, um Kapital ins Land zu ziehen bzw. dessen Abfluß zu verhindern. Anders geht es unter dem Kapital offenbar nirgendwo auf der Welt. Es ist nicht die Aufgabe eines einzelnen Präsidenten, das Kapital zu überwinden, sondern die von uns allen.☺️

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        Verfasst von No_NWO | 3. Juni 2020, 23:09
    • „Beide Aspekte von Putins Wirtschaftspolitik – die Liberalisierung ebenso wie die staatliche Lenkung – respektieren das private Gewinnstreben und setzen insofern auf das in den 1990er Jahren etablierte kapitalistische Modell. Obwohl Putin 2000 versichert hatte, die Oligarchen würden „als Klasse aufhören zu existieren“, ist deren Zahl massiv angestiegen: In der Forbes-Liste der Milliardäre war 2000 noch kein einziger Russe vertreten, 2007 waren es schon 87 und 2014 sogar 111.Soziale Ungleichheit ist ein konstantes Merkmal der Putin-Ära. Die in den 1990er Jahren entstandenen Einkommens- und Vermögensunterschiede haben sich in den nuller Jahren verstetigt und weiter vertieft. Das Wirtschaftsmodell ist dabei das gleiche geblieben, nur haben unter Putin andere Personengruppen profitiert. “
      https://monde-diplomatique.de/artikel/!200144

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      Verfasst von LZ | 3. Juni 2020, 22:53
    • „Das wirtschaftliche Grundgerüst des russischen Systems ist der „bürokratische Kapitalismus“. Er löste Jelzins „oligarchischen Kapitalismus“ ab. Die Bürokratie benötigt keine Mittelsmänner mehr, um die Wirtschaft in Gang zu halten. Dies bedeutet nicht zwangsläufig die direkte Verstaatlichung von Eigentum. Die bürokratische Korporation kennt elegantere Wege, die Wirtschaft zu kontrollieren, etwa indem sie Abgeordnete zu Aufsichtsratsmitgliedern von Privatunternehmen macht. Einige Unternehmen bleiben zwar weiterhin unter direkter Kontrolle des Kremls, zum Beispiel der Telekommunikationssektor. Es gibt aber Anzeichen dafür, dass die Umverteilung von den Oligarchen zur Bürokratie eine neue Privatisierungswelle auslösen wird, welche wiederum eine neue Oligarchie mit sich brächte. (Paradoxerweise sprechen sich einige überzeugte Liberale für die Wiederverstaatlichung als den besten Weg aus, Privatbesitz zu legitimieren.)“
      https://internationalepolitik.de/de/putins-vermaechtnis

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      Verfasst von LZ | 3. Juni 2020, 22:54
  4. Wenn ein Präsident Putin so spricht, ist es nicht dasselbe, als wenn ein westlicher Staatschef dies tut. Im Westen wird Corona zur Durchsetzung einer brutalen politisch-ökonomischen Agenda des imperialistischen Kapitals mißbraucht, in Rußland nicht. Oder soll in Rußland ebenfalls das Impfen mit einer Tracking-ID verbunden werden, welche alle Daten für den Social score bereithält, welcher dann jeden einzelnen kontrolliert und diszipliniert, wie es das chinesische Großkapital bereits heute vorführt? Was zudem nur Spitze des Eisbergs ist, wenn an die mit Impfen und 5G-Strahlung verbundenen Remote-Technologien zum Zufügen von Schmerzen und zum Töten von einzelnen sowie von Massen, wie auch zum Reduzieren der Menschenzahl aus elitaristischen bzw. eugenisch-rassistischen Machtgründen gedacht wird.

    Ich wäre froh, mich nicht zu irren. Welch ein Lichtblick, sollte es auf diesem verrückt gewordenen Planeten tatsächlich noch Menschen in Top-Führungspositionen geben, die den Verstand nicht verloren haben und Verbündete aller freien und unabhängigen Menschen sind. Und wie es für mich aussieht, könnten die Männer und Frauen der russischen Staatsführung diese Verbündeten sein. Und vielleicht auch die Führenden in einigen weiteren Staaten.

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    Verfasst von No_NWO | 3. Juni 2020, 11:41
    • Man sollte schon differenzierend festhalten:
      1. Auch in Rußland herrscht das Kapital.
      2. Auch viele westliche Länder haben eine ähnliche Coronapolitik wie Russland durchgeführt entsprechend der medizinischen Wissenschaft. Das beinhaltete
      – Einschätzung der Pandemie als hochgefährliche Krankheit
      – Maßnahmen zur sozialen Distanzierung, in einigen Ländern/Regionen echter Lockdown.
      3. Es gibt die skizzierte Absicht interessierter Kreise, die Pandemie zu ganz anderen Zwecken auszunutzen, doch bislang wurde das so nirgendwo durchgeführt.
      4. Es gibt in einigen westlichen Ländern (USA, Brasilien, GB, Schweden) eine im Interesse der neoliberalen Kapitalfraktion durchgeführte Politik der Herdenimmunität.
      Putin positioniert sich sehr klar gegen diese menschenverachtende sozialdarwinistische Politik dieser Kapitalfraktion und ebenso klar gegen die Coronaverharmloser.
      Das tut er als überzeugter Anhänger des Kapitalismus

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      Verfasst von Eugen Hardt | 3. Juni 2020, 12:00
      • Eugen Haardt: „Das tut er [Präsident Putin] als überzeugter Anhänger des Kapitalismus.“

        Nein, nicht als Anhänger des Kapitals tut er dies, sondern als kluger Kopf, der um den historisch finalen Zusammenbruch der Kapitalrenditen aus Warenproduktionen bzw. vom historisch unumkehrbaren Ende von freier Arbeit und Kapitalrendite weiß! Und er tut dies als einer, der weiß, wie die globalen Topeliten dieses Problem zu „lösen“ gedenken: mit dem chinesischen Modell einer Zwangsarbeits-Diktatur, nun aber für die ganze Welt. Und er tut dies als einer, dem diese Lösung nicht gefällt. Also tut er dies als überzeugter Anhänger von Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Menschen und Völker.

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        Verfasst von No_NWO | 3. Juni 2020, 13:09
        • @Eugen Hardt/@Redaktion lz

          Mit der Bitte um Kenntnisnahme des unten Einkopierten, was der Betreiber des Blogs faszintionmensch.com, der Physiker Martin Bartonitz, als Kommentator auf seinem Blog mitteilt. (Leider funktionieren die einkopierten Links nicht.) ==>

          Martin Bartonitz, Juni 2, 2020 um 9:04 pm, kommentiert wie folgt:

          Erzeugt Hochfrequenzstrahlung Lungenprobleme (= Corona-Symptome)?

          Aufmerksam wurde ich auf diesen Zusammenhang durch Hinweise des in den USA praktizierenden Arztes Dr. Dietrich Klinghardt, der in seiner Umgebung, die Eltern von an Corona verstorbenen (meist jungen!) Menschen befragte. Es kam überall heraus, dass diese zuvor (beruflich bedingt) erheblichem Elektrosmog ausgesetzt waren und teilweise in der Klinik, in die sie eingeliefert wurden, 5g-Funk freigeschaltet war. Quelle: What are we allowed to know … Seite 3 und 20.

          Corona-Symptome auch als Folge von 5G?

          In dem Artikel ‘Feste drahtlose Kommunikation bei 60 GHz, einzigartige Sauerstoffabsorptionseigenschaften’ wird ausgeführt, dass bei der Millimeterwellenfrequenz von 60 GHz die Absorption der Funkenergie durch Luftsauerstoff 98 Prozent beträgt. Das bedeutet eine 98%ige Absorbtion der übertragenen Energie. Daher verwendet man diese Frequenz nur für kurze Strecken im Nahbereich.
          Gegenwärtig hat die Federal Communications Commission (FCC) das Millimeterwellen-HF-Spektrum von 57,05 bis 64 GHz für die nicht lizenzierte Nutzung gemäß Teil 15 zugeteilt. Alle drahtlosen Geräte, die bei 60 GHz betrieben werden, müssen die FCC-Typenzulassung gemäß Teil 15 erhalten. Nach der Zertifizierung kann das Produkt in den Vereinigten Staaten lizenzfrei eingesetzt werden. Dieses nicht lizenzierte Frequenzspektrum ermöglicht es dem Endbenutzer, die zusätzlichen Kosten für regionale Frequenzauktionen der FCC oder den Wettbewerb um die begrenzte Anzahl lizenzierter Bänder zu vermeiden.’ Das bedeutet, dass der Frequenzbereich um 60GHz ohne Lizenz oder extra Kosten von speziellen WLAN-Routern verwendet werden kann, z.B. in der Industrie, um Daten schnell vom Glasfaserkabel in die Industrieanlagen zu übertragen. Siehe hierzu: Fixed Wireless Communications at 60GHz Unique Oxygen Absorption Properties.

          WAS passiert mit dem Sauerstoffmolekül, nachdem es diese Energie aufgenommen hat?

          In dem hervorragend recherchierten Artikel: Eine völlig neue Sicht auf Corona und COVID-19 wird erklärt, dass – vereinfacht gesagt – sich durch 60 GHz der Spin (= Rotation) des Sauerstoffmoleküls verändert. ‘Und was heißt das? … Derart veränderte Sauerstoff-Moleküle können vom Hämoglobin des menschlichen Blutes nicht mehr transportiert werden. Als Folge ergibt sich eine Mangelversorgung mit Sauerstoff in den Organen (speziell Lunge, Gehirn, Herz) und führt im Extremfall zum Herzinfarkt, z.B. bei den Menschen, deren Versorgung der Zellen mit Sauerstoff sowieso schon schlecht ist. … Insgesamt zeigen sich durch Sauerstoff-Mangelversorgung Symptome wie sie dem COVID 19 Virus zugeschrieben werden. Dies wird dann als SYMPTOME von COVID 19 wahrgenommen, obwohl keine Infektion vorliegt. Die Symptome können sogar zum Tod z.B. durch Herzinfarkt führen. Dies wiegt besonders schwer in geschlossenen Räumen wie Krankenhäusern, Industrieanlagen und in den Kabinen von Kreuzfahrtschiffen. 60 GHz Anwendungen werden auch über über Satelliten übertragen. Aus einem Krankenhaus wird also ein Todeshaus, denn alle Krankenhäuser sind – unabhängig von 60 GHz – sowieso schon mit Mobilfunkantennen und hausinternen WLAN-Anwendungen bestückt, in Wuhan / China speziell mit 60 GHz.

          Kann der Zusammenhang 5G – Corona-Symptomatik in der Praxis nachvollzogen werden?

          In der Sendung Verstärkt 5G-Strahlung Erkrankungen mit Coronavirus? (1 von 2) heißt es: ‘Nach Einschätzung sehr vieler industrieunabhängiger Experten wird mittlerweile die gepulste Hochfrequenztechnologie als mitursächlich angesehen bei heute zahlreich anzutreffenden Gesundheitsproblemen. … Auch wurden Einflüsse von Hochfrequenzsignalen auf das Immunsystem festgestellt, zum Beispiel Infekthäufung nahe Basisstationen. …

          – Von einem spanischen Biologen namens Bartomeu Payeras Cifre wurde bereits im April eine Studie veröffentlicht, die der Frage nachgeht, ob es in Regionen mit vermehrter 5G-Strahlung zu mehr Erkrankungen mit dem Coronavirus kam. Bartomeu Payeras Cifre ist ein auf Mikrobiologie spezialisierter Biologe, der an der Universität Barcelona arbeitet und mehrere Forschungsarbeiten veröffentlicht hat. …

          Methodik
          – Die verwendete Methode bestand darin, die Anzahl der Erkrankungen mit dem Coronavirus pro 1.000 Einwohner zwischen Ländern mit und ohne 5G-Technologie zu vergleichen. Er verglich unter anderem auch zwischen Regionen desselben Landes mit und ohne 5G-Technologie sowie zwischen Städten desselben Landes mit und ohne 5G-Technologie. Er untersuchte zum Beispiel Zahlen aus folgenden Ländern bzw. Städten: San Marino, Italien, Spanien, Barcelona, Madrid. (Hier die vollständige Studie) …
          – Die erzielten Ergebnisse zeigen eine klare und enge Beziehung zwischen Coronavirus-Infektionsrate und 5G-Antennenstandort … Der ,Grenzen-Effekt‘ ist bedeutungsvoll, urtypisch und einzigartig bei dieser Pandemie. Er zeigt deutliche Unterschiede zwischen aneinander angrenzenden Staaten mit und ohne 5G-Installation. Besonders bedeutsam ist, dass die an China angrenzenden Länder sehr niedrige Infektionsraten aufweisen. Dies lässt sich auch aus dem Vergleich zwischen Mexiko und den USA oder zwischen Portugal und Spanien usw. ersehen.
          – Der Fall San Marino ist von besonderer Bedeutung. Es war der erste Staat der Welt, der 5G installiert hatte. Und damit der Staat, dessen Bürger der 5G-Strahlung am längsten ausgesetzt waren– und verdächtigerweise (einer) der ersten Staaten der Welt mit Infektionen.
          – Es ist sehr bezeichnend, dass auf dem afrikanischen Kontinent mit knappen Gesundheitsressourcen, aber ohne 5G, die Infektionsrate, mit Ausnahme einiger Antennen in Südafrika, das auch die höchsten Infektionsraten in Afrika aufweist, sehr niedrig ist.“

          Weiterer Zusammenhang zwischen scheinbar viral erzeugten Krankheiten und 5G:

          Es existiert eine Technologie, die elektromagnetische Wellen verwendet, um die Poren der Haut zu öffnen und fremde DNS in den Blutkreislauf und die Zellen zu injizieren. Dieses Verfahren findet in der Virologie Anwendung, um Gene zu manipulieren. Die Elektroporationsmethode verwendet hierzu gepulste Hochfrequenzen – genau wie auch 5G! Was wäre, wenn 5G die Elektroporation nachahmt? Was wäre, wenn 5G in großem Maßstab das tun kann, was die Elektroporation in kleinem Maßstab tut? Wir wissen bereits, dass 5G das Potenzial hat, mutagen zu sein (DNS-schädigend). Die Frequenzen, die bei 5G Verwendung finden, insbesondere 75-100GHz, interagieren mit der geometrischen Struktur unserer Haut und Schweißdrüsen, wirken auf sie wie eine Übertragung ein, die eine Antenne erreicht, und beeinflussen uns und unsere Stimmung grundlegend. Was wäre, wenn 5G Verwendung fand, um die Haut der Menschen in Wuhan zu öffnen, damit das neue Biowaffen-Coronavirus leichter in die Haut eindringen kann? https://5gfrei.de/Die Hinweise dass COVID-19 womöglich eine Biowaffe ist, sind überwältigend – ebenso wie die Hinweise dafür, dass 5G daran beteiligt ist. Entweder die grippeähnlichen Symptome / Pneumonie bei Menschen zu verursachen und / oder die Virulenz des Virus zu verschlimmern, indem das Immunsystem der Menschen schwächt. Man die gepulsten Wellen von EMF verwendet, um ihre Haut für fremde DNS-Fragmente (einschließlich Viren) zu öffnen.
          Quelle: 5G und Corona – PDF.

          Ich empfehle, die angegeben Quellen zu lesen.
          Dipl.-Ing. (TH) Hans Hörner, 1. Juni 2020

          Fundstelle: Corona-Symptome auch als Folge von 5G?

          [Ende Kommentar Martin Bartonitz]

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          Verfasst von No_NWO | 3. Juni 2020, 21:53
        • Putin hebt sich ab, weil er sich seine Position erkämpft hat; er hat sich nicht in einem Apparat hochgedient, sich seine Karriere nicht erbuckelt. Welche eventuell zweifelhaften Methoden er auf seinem langen Weg angewendet haben mag, tut dem keinen Abbruch. Eher im Gegenteil würde es zeigen, daß er ein Mann von eisernem und klaren Willen und festen Zielvorstellungen ist. So jemand zieht nicht ängstlich den Schwanz ein.

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          Verfasst von No_NWO | 3. Juni 2020, 22:51

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