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Inland, Parteien

Die Grünen, die USA und die Aufrüstung

von https://www.gruppe-wagenknecht.de

Ein Kommentar von Oskar Lafontaine über die Mutation einer ökologischen Möchtegern-Antikriegs-Partei

Jetzt hat die Grünen-Bundestagsabgeordnete Franziska Brantner grüne Antworten auf die geopolitisch neuen Zeiten vorgelegt. (Siehe NachDenkSeiten) „Revisionistische Kräfte wie China und Russland versuchen, die Welt neu zu ordnen… Der Rückzug der USA zwingt uns Europäer dazu, zur Macht zu werden… Wir müssen… unsere Militärfähigkeiten optimieren und ein eigenständiger Akteur werden, der trotz Eigenständigkeit eng mit den USA verbunden bleibt und wo möglich an einem Strang zieht.“

Seit Jahrzehnten wird in den deutschen Propagandamedien der Witz erzählt, die USA befänden sich auf dem „Rückzug“. Deshalb steigern sie ihren Kriegshaushalt, wie Sipri gerade wieder gemeldet hat, von Jahr zu Jahr; kreisen China und Russland ein und haben Raketen und Truppen an den russischen und chinesischen Grenzen.

Seit Joschka Fischer, der mit der kriegsgeilen ehemaligen US-Außenministerin Madelaine Albright (rechtfertigte 500.000 irakische Kinder, die durch US-Sanktionen ihr Leben verloren, mit den Worten: „Es ist diesen Preis wert.“) geschäftlich liiert ist, gehen mir die grünen US-Lobbyisten im Bundestag auf die Nerven. Zwar haben sich grüne Spitzenpolitiker, unter anderem Cem Özdemir, Katrin Göring-Eckardt und Claudia Roth, aus den Lobbyorganisationen zurückgezogen, damit es nicht so auffällt. Aber wenn es zur Sache geht – Aufrüstung, Russland-Bashing, Nordstream 2 – sind die Grünen aus der Sicht der USA, die auch in der Corona-Krise mit Sanktionen, Handelskriegen, Drohnenkriegen und Bombenkriegen die halbe Welt terrorisieren, verlässlich. Als ehemaliger Sympathisant der Grünen zu Zeiten der Friedensbewegung habe ich bis zum heutigen Tage nicht verstanden, wie Aufrüstung, Waffenexporte und Bombenkriege das Weltklima verbessern. Wahrscheinlich bin ich für solche realpolitischen Einsichten immer noch zu grün.

Die Grünen, die USA und die Aufrüstung

Diskussionen

3 Gedanken zu “Die Grünen, die USA und die Aufrüstung

  1. 1. die grünen sind seit dem austritt von jutta ditfurth nicht mehr grün sondern pechschwarz
    2. die grünen/cdu/csu/spd/linke/afd wollen die chinesische sklavenhaltergesellschaft auch in deutschland einführen
    3. russland ist wegen dem exorbitanten alkoholkonsum/wodka noch nie wettbewerbsfähig/eine gefahr für die welt gewesen
    4. china ist die größte gefahr für die freiheit der weltbevölkerung, weil erstmalig mit der coronakrise/die gezielte ausnutzung einer natürlichen grippevirusausbreitung als grund für eine „freiwillige/selbstauferlegte“ ausgangssperren/versammlungsverbot eingeführt, und so eine vorlage für den rest der weltregierungen geschaffen wurde—die weltbevölkerung kann man deshalb als extrem bildungsfern/sehr leicht manipulierbar einstufen—die chinesische unterwürfigkeit/selbstverachtung ist evolutionsbedingt die größte gefahr für das überleben der menschheit

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    Verfasst von cource | 1. Mai 2020, 7:50
  2. Schade, viele ehemalige Linke vertreten heute eine pseudolinke NATO-Kriegstreiber Position, nicht nur die Grünen.
    Auch ihr liebe LZ habt seit Tagen ein Video mit der Überschrift „Offener Brief an KenFm KEN JEBSEN – Eine linke Tagesdosis an Kritik“ ganz oben auf Eurer Onlineseite. Ein Mensch, der dort als erstes Ken Jebsen dafür kritisiert,
    weil Ken Jebsen sagte, Russland sei eine Demokratie. Des Weiteren, empörte er sich das Ken Jebsen die Antideutsche. Susan Bonath entlassen hat. Nicht zu vergessen, das Bashing gegen Sahra Wagenknecht und die Sammlungsbewegung „Aufstehen“, die Susan Bonath inszenierte. Solche Aussagen passen in den pseudolinken Mainstream.

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    Verfasst von Willi | 30. April 2020, 20:31
  3. Wenn Franziska B. (Grünen-Bundestagsabgeordnete) schreibt: „Revisionistische Kräfte wie China und Russland versuchen, die Welt neu zu ordnen… “ dann fragt man sich, was denn China und Russland revidieren möchten? Die Vorherrschaft des Westens, der sie sich unterzuordnen hätten? Die Grüne Bundestagsabgeordnete ist vermutlich der Meinung, China und Russland hätten sich den Wertvorstellungen des Westens unterzuordnen, die eine Hegemonie des Westens enthalten, was in erster Linie bedeutet, dass sich China und Russland dem Finanzsystem des Westens unterzuordnen hätten, dessen Zentrum die Federal Reserve (US-amerikanische Zentralbank) ist, die sich in Washington, D.C., USA befindet, und den US-Dollar verwaltet. Vermutlich ist Franziska der Meinung, das sei links, sozial, und für alle Menschen dieser Erde der Idealfall.
    Anmerkung: Der Friede sei mit allen Politdarstellerinnen und Politdarstellern!

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    Verfasst von Paul Hollenstein | 30. April 2020, 12:03

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