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Ausland, Naher Osten

Lügen, Armut und Unterdrückung – Ein Blick auf die Schuldzuweisungen und wahrscheinlichen Folgen von Covid-19 im Nahen Osten

von y.matherhttp://hopoi.org

Übersetzung LZ

Die kriminelle Unfähigkeit der westlichen Führer, die Coronavirus-Pandemie nicht in den Griff zu bekommen, hat zu einer Situation geführt, in der wir nicht viel über die katastrophalen Auswirkungen des Virus im Rest der Welt – und insbesondere im ärmeren, anfälligeren Süden – hören. Die Opfer des Coronavirus sterben jedoch zu Tausenden, und die bisher von vielen Ländern der „Dritten Welt“ ergriffenen Maßnahmen haben es versäumt, der Schwere der Situation gerecht zu werden – sowohl in Bezug auf Menschenleben als auch auf die wirtschaftlichen und politischen Folgen.

Mehr als drei Jahrzehnte globaler neoliberaler Kapitalismus, der als eine der Bedingungen für den Erhalt von Krediten des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank auferlegt wurde, haben die soziale Infrastruktur dieser Länder zerstört. Es gibt keine angemessene Gesundheitsversorgung, und schlimmer noch, die Subventionen wurden gestrichen. Es besteht eine enorme Arbeitsplatzunsicherheit – hohe Arbeitslosenraten gab es schon lange vor der Pandemie, als Ergebnis der von den genannten internationalen Organisationen diktierten „Strukturanpassung“. Und natürlich hat sich all dies in den letzten Monaten noch erheblich verschlimmert.

Die Situation wird sich weiter verschlechtern, da die Zahl der Todesopfer steigt. Die meisten dieser Staaten werden vor der schweren Wahl stehen, Leben zu retten oder die Wirtschaft zu retten. Die von verschiedenen Regierungen des Nahen Ostens veröffentlichten Zahlen über Todesfälle und die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen sind nicht zuverlässig – niemand glaubt ihnen. Ägypten mit seinen dicht besiedelten Städten hat 135 Todesfälle und 1.794 infizierte Patienten gemeldet, während Saudi-Arabien mit einer viel kleineren Bevölkerung 3.651 bestätigte Fälle und 47 Todesfälle zugibt. Nach Angaben einiger Nachrichtenagenturen, darunter Al Jazeera, wurden etwa 150 Mitglieder der saudischen Königsfamilie infiziert, was „König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS) zwang, sich in die Isolation zurückzuziehen, um den Ausbruch zu verhindern“.1  Der Gesundheitsminister warnte letzte Woche davor, dass die Zahl der Covid-19-Fälle im Land in den kommenden Wochen 200.000 erreichen könnte.

Iran

Die von der Islamischen Republik Iran gemeldeten Zahlen belaufen sich auf 74.877 bestätigte Fälle und 4.683 Todesfälle (Stand 14. April). Angesichts der Bilanz dieses Regimes fällt es natürlich schwer, den Behauptungen der Regierung Glauben zu schenken, dass die Infektionsrate am 30. März ihren Höhepunkt erreicht hat und die Zahl seither zurückgegangen ist. Die iranische Führung ist dem Muster des Vereinigten Königreichs und der USA gefolgt, zunächst zu leugnen, dass es irgendeinen Grund zur Besorgnis gäbe, und dann zu behaupten, eine „Herdenimmunität“ würde ausreichen. Tatsächlich zitierte Präsident Hassan Rouhani Kommentare der britischen Regierung dazu, doch dann wurde eine „freiwillige Abriegelung“ angekündigt – von der Mehrheit der Bevölkerung ignoriert, die beschloss, dass sie die Krankheit riskieren würde, wenn sie die Wahl zwischen Hunger und Krankheit hätte. Schließlich verhängte die Regierung eine Zwangssperre über den iranischen Neujahrsfeiertag Ende März. Aber selbst dieser wurde am 11. April aufgehoben – gegen den Rat der eigenen medizinischen Experten der Regierung.

Seitdem ist der Iran in eine neue Phase eingetreten, die als „intelligente soziale Distanzierung“ bezeichnet wird. Natürlich gibt es an dieser neuen Politik nichts „Kluges“, denn das wirtschaftliche Überleben des Landes – und damit das politische Überleben des Regimes – wird für wichtiger erachtet als Menschenleben. Die Iraner stehen immer noch vor der Wahl: die Abriegelung ignorieren und Krankheit riskieren oder zu Hause bleiben und vor Hunger sterben.

Während all dieser Zeit hat der Ayatollah Ali Khamenei anscheinend versucht, einen Preis für die dümmste Äußerung eines Führers zu diesem Thema zu gewinnen – und in seinem Fall sogar Donald Trump besiegt. Ende Februar behauptete der oberste Führer des Iran, die Bedrohung durch das Virus sei Teil eines Tricks der Vereinigten Staaten und anderer westlicher Mächte, einen tödlichen Ausbruch zu nutzen, um die Parlamentswahlen im Iran zu sabotieren. Anfang März sagte er, das Virus sei keine große Sache, dann schien er anlässlich des persischen Neujahrsfestes (23. März) zu unterstellen, das Virus stehe in Verbindung mit unsichtbaren, übernatürlichen Kreaturen mit unglaublich zerstörerischen Kräften: „Wir haben Dschinn 2 und menschliche Feinde, die sich gegenseitig helfen. Die Geheimdienste vieler Länder arbeiten gegen uns zusammen“. Die Iraner haben es nicht versäumt, Ähnlichkeiten zwischen Chameneis Äußerungen über das Virus und denen seines Erzfeindes Donald Trump zu erkennen.

Natürlich sind es, weit entfernt von „Dschinn“, die neoliberale „Strukturanpassungspolitik“ seines eigenen Regimes, kombiniert mit Korruption und Vetternwirtschaft, die die gegenwärtigen katastrophalen wirtschaftlichen Bedingungen geschaffen haben, in denen Hunger und Entbehrung so viele Menschen töten wie das Coronavirus.

Aber, wie gesagt, niemand glaubt irgendetwas davon, auch nicht die offiziellen Zahlen. Schließlich ist dies das Land, von dem wir immer noch nicht wissen, wie viele Menschen bei den Protesten im November 2019 oder den Trauerzügen nach der Ermordung von General Qasem Soleimani durch eine US-Drohne im Januar gestorben sind. Die Regierung zeigt völlige Verachtung für das Leben ihrer eigenen Anhänger – ganz abgesehen von der Mehrheit, die den Rest der Bevölkerung ausmacht.

Radikale Islamisten haben versucht, die Abriegelung zu durchbrechen, indem sie Heiligtümer besuchten und Familienbesuche machten. Obwohl Reisen zwischen den Städten über den am 20. März beginnenden Neujahrsfeiertag offiziell verboten waren, zeigen Fotos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, deutlich, dass sich viele Iraner nicht an die Regeln der sozialen Distanzierung hielten. Das Reisen in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln – genau wie das Leben in einer überfüllten Wohnung – hat seinen Tribut gefordert.

Ägypten

Die Geschichte ist in vielen anderen dicht besiedelten Ländern des Nahen Ostens ähnlich. Ägypten befindet sich nach Angaben der Regierung von Abdel Fattah el-Sisi in der dritten Phase des Ausbruchs (dies ist die Zeit, in der die Infektionsquelle nicht auffindbar und daher schwer zu kontrollieren ist). Die Regierung rät zu einer Abriegelung, doch laut Al Monitor

… laufen viele Menschen immer noch auf den Straßen umher, ohne sich um das Virus zu kümmern, und sind mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Diese Menschen sind am stärksten von der Krise betroffen, aber sie haben nicht den Luxus, zu Hause zu bleiben. Es sind irreguläre Arbeiter – ein Segment der Gesellschaft, das nach Angaben des Generalsekretärs des ägyptischen Gewerkschaftsbundes Mohamed Wahballah 12 bis 14 Millionen Menschen umfasst.3

Bilder in den sozialen Medien zeigen, dass es in Kairo keine soziale Distanzierung gibt, während in Gizeh der Markt voll ist – wie im Iran sind die meisten Menschen mehr um ihren Lebensunterhalt besorgt.

Und in Ägypten – ebenfalls genau wie im Iran – wird den Ratschlägen der Regierung nicht geglaubt. Viele glauben, dass die Abriegelung Teil eines staatlichen Plans ist, um ihnen ihr dürftiges Einkommen zu entziehen. Aber das Regime verhängt keine Strafen und verhaftet niemanden, der gegen die Regeln der Abriegelung verstößt – es behält sich solche repressiven Maßnahmen für später vor, wenn Arbeitsplatzverluste, Todesfälle und Massenhunger wahrscheinlich Massenproteste auslösen werden.

Das nationale Fernsehen behauptet, dass „Ägypten von Gott geschützt wird. Uns kann kein Leid widerfahren“ – eine Botschaft, die von den religiösen Führern widerhallte. Ein Prediger, der über soziale Medien sprach, berichtete seiner Gemeinde: „Muslime sollten sich nicht vor dem Coronavirus fürchten. Sie waschen sich fünfmal am Tag, was es ihnen unmöglich macht, sich anzustecken.

Im gesamten Nahen Osten sind die nationalen Fernsehsender genauso schlecht wie die sozialen Medien, wenn es um Verschwörungstheorien geht. In Ägypten machte ein Pro-Sisi-Moderator die Muslimbruderschaft für die Verbreitung des Virus verantwortlich. Die häufigste Verschwörungstheorie ist jedoch, dass die Korona in einem Labor hergestellt wurde, um China als wirtschaftlichen Rivalen der USA zu schwächen. Niemand scheint die Befürworter eines solchen Unsinns darauf hinzuweisen, dass, wenn es sich um eine US-Verschwörung handelte, wie wir ihre katastrophalen Auswirkungen auf die westlichen Volkswirtschaften – insbesondere die Vereinigten Staaten – erklären können.4

Es ist klar, dass es keine koordinierten internationalen Bemühungen zur Bekämpfung der Pandemie gibt. Die Hegemonialmacht macht sich keine Sorgen um den Rest der Welt. Dies ist insofern eine recht ungewöhnliche Situation, als es nach früheren großen Katastrophen (zwei Weltkriege, die Finanzkrise von 2008 …) eine von den Vereinigten Staaten geleitete internationale Koordinierung gab. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, hat Trump der Weltgesundheitsorganisation einen Finanzierungsstopp auferlegt. Die USA sind jedoch nicht die Einzigen, die nationalen Eigeninteressen Priorität einräumen, in der Erwartung, dass auf diese Periode eine beispiellose Rivalität zwischen den beiden großen Wirtschaftsmächten, den Vereinigten Staaten selbst und China, folgen wird.

Selbst innerhalb Europas gibt es keine Anzeichen für eine solche Koordinierung. Wenn Italien China um Unterstützung bitten muss, wie wahrscheinlich ist es dann, dass die Länder der „Dritten Welt“ Hilfe von internationalen Organisationen erhalten werden? Viele meiden Kredite der Weltbank, weil sie wissen, dass sie zumindest für das nächste Jahrzehnt hohe Zinsen dafür zahlen werden. Es ist nicht so, dass diese Organisationen es sich zur Gewohnheit machen, solche Schulden zu streichen.

Im Gegenteil, die US-Regierung stellt nicht nur „Amerika an die erste Stelle“, sondern ist jetzt auch in die Hochseepiraterie verwickelt, wenn es um den Diebstahl von Schutzmasken geht – ein Zeichen einer wahrhaft barbarischen Ära. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die USA jetzt ihre Wirtschaftssanktionen gegen den Iran lockern werden, der wahrscheinlich keine positive Antwort auf seine Bitte um Kredite erhalten wird – Trump, Israel und sogar die iranische rechte Opposition sind alle gegen jegliche finanzielle Entlastung des Landes.

Laut Toby Matthiesen, der in der Zeitschrift Foreign Affairs schreibt, „verschärft das Coronavirus die „sektiererischen Spannungen im Nahen Osten“.5 Tatsächlich wird die Islamische Republik Iran von den meisten arabischen Ländern für die tatsächliche Verbreitung der Covid-19-Infektion verantwortlich gemacht. Es war natürlich das erste Land in der Region, das bereits im Januar unter einer großen Zahl von Infizierten zu leiden hatte. Chinesische Studenten, die in der religiösen Stadt Ghom studierten, sowie chinesische Arbeiter wurden als Infektionsquelle genannt, und dann meldeten die meisten arabischen Länder ihre ersten Fälle unter Bürgern, die von Besuchen im Iran zurückkehrten. Es stimmt auch, dass der Iran trotz der großen Zahl der durch das Virus verursachten Todesfälle erst spät Maßnahmen gegen seine Ausbreitung ergriffen hat. Mehrere Länder am Persischen Golf sind jedoch hinsichtlich ihrer beträchtlichen Einnahmen von ihren Fluggesellschaften abhängig, wobei große Flughäfen wie Doha und Dubai als internationale Drehkreuze fungieren. Sie haben zweifellos eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung des Virus gespielt. Doch, wie Matthiesen betont, haben die arabischen Nachbarn der Islamischen Republik schnell die Schuld auf den schiitischen Iran geschoben:

General Sheikh Rashid bin Abdullah al-Khalifa beschuldigte den Iran der „völkerrechtlich kriminalisierten biologischen Aggression“, weil er den Ausbruch vertuscht und es versäumt habe, die Pässe der bahrainischen Reisenden zu stempeln. Auf seinem offiziellen Twitter-Account verurteilte das Außenministerium Saudi-Arabiens den Iran dafür, „eine Gesundheitsbedrohung zu schaffen, die die Menschheit gefährdet“. Und eine Zeitung in den Vereinigten Arabischen Emiraten behauptete, dass alle Coronavirus-Fälle in der Region mit dem Iran in Verbindung stünden – obwohl die ersten Covid-19-Fälle in den Vereinigten Arabischen Emiraten chinesische Touristen aus Wuhan waren (und die Fälle, die als erste im Nahen Osten gemeldet wurden, am 29. Januar bestätigt wurden – Wochen bevor der Ausbruch in Qom bekannt wurde).6

Wirtschaft

Unvermeidlich hat die Ausbreitung des Coronavirus, die mit einem Preiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien zusammenfiel, zu einem dramatischen Rückgang des Rohölpreises geführt, der nun auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren gesunken ist. Die Staaten am Persischen Golf haben große Teile ihrer Wirtschaft stillgelegt. Nach Angaben der Financial Times hat Saudi-Arabien die meisten inländischen und internationalen Transporte ausgesetzt und die meisten Geschäfte mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken geschlossen. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Einwohner aufgefordert, zu Hause zu bleiben, und stellen den Passagierflugverkehr mit Ausnahme von Notevakuierungsflügen ein. Kuwait hat Schulen bis August geschlossen, und Anfang April kündigte die Regierung ihre Absicht an, etwa 17.000 ägyptische Lehrer, die im Bildungssystem des Landes gearbeitet hatten, in ihre Heimat zurückzuholen.

In Kuwait gibt es etwa 800.000 ägyptische Arbeitnehmer bei einer Gesamtzahl von 3,5 Millionen eingewanderten Arbeitnehmern. In Dubai hat die nationale Fluggesellschaft Emirates, einer der größten Arbeitgeber des Landes, die meisten Flüge gestrichen und fordert seine Arbeitnehmer auf, vorzeitigen Urlaub und unbezahlten Urlaub zu nehmen. Die Krise in diesen Ländern hat direkte Folgen für viele Länder in der Region, da das Einkommen von Wanderarbeitnehmern eine wichtige Rolle in der Wirtschaft von Ländern wie Jordanien, Ägypten und Pakistan spielt.

Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation wird es einen Anstieg der weltweiten Arbeitslosigkeit zwischen 5,3 Millionen (das „niedrige“ Szenario) und 24,7 Millionen (das „hohe“ Szenario) von einem Ausgangsniveau von 188 Millionen im Jahr 2019. Das „mittlere“ Szenario geht von einem Anstieg um 13 Millionen aus (7,4 Millionen in Ländern mit hohem Einkommen). Obwohl diese Schätzungen höchst unsicher bleiben, deuten alle Zahlen auf einen erheblichen Anstieg der weltweiten Arbeitslosigkeit hin.7

Es wird geschätzt, dass mindestens 20 Millionen Amerikaner und eine entsprechende Zahl von Europäern, die im Reise-, Hotel- und Gaststättengewerbe und im Einzelhandel arbeiten, wahrscheinlich ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Unter diesen Umständen werden Einwanderung und politisches Asyl wahrscheinlich sehr viel schwieriger zu erreichen sein als bisher. Die früheren Beschränkungen der Festung Europa für die Migration aus Ländern der „Dritten Welt“ könnten bald als die gute alte Zeit angesehen werden.

Nach Angaben der Weltbank wird Subsahara-Afrika im Jahr 2020 in eine Rezession eintreten und zwischen 2,1% und 5,1% schrumpfen, verglichen mit einem Wachstum von 2,4% im vergangenen Jahr. Die Unterbrechung des Handels wird Subsahara-Afrika zwischen 37 und 79 Milliarden Dollar kosten. Laut Ken Rogoff, dem ehemaligen Chefökonom des IWF, sollten wir „mit einem Zusammenbruch der Rohstoffpreise und einem Zusammenbruch des Welthandels rechnen, wie wir ihn seit den 1930er Jahren nicht mehr erlebt haben “ 8.

In den meisten Ländern der „Dritten Welt“ wird der wirtschaftliche Zusammenbruch zu enormen Spannungen führen und den Autoritarismus verstärken. Diktatorische Regime werden die Pandemie nutzen, um die Opposition zu unterdrücken und die Macht zu erhalten. Weit davon entfernt, Gefangene freizulassen – eine gerechtfertigte globale Forderung – werden sie immer mehr politische Gegner einkerkern. Unter solchen Umständen sollten linke Aktivisten in Europa und Nordamerika der Solidarität mit den Arbeitern und Armen im Süden Vorrang einräumen. Andernfalls wird sich die gegenwärtige globale Kluft noch erheblich verschärfen.


  1. aljazeera.com/news/2020/04/coronavirus-widespread-saudi-royal-family-report-200409070130026.html.↩︎
  2. Supernatural creatures in Islamic theology.↩︎
  3. al-monitor.com/pulse/originals/2020/04/egypt-lockdown-coronavirus-economic-irregular-workers.html.↩︎
  4. See youtube.com/watch?v=pTSu9hGyWzE&feature.↩︎
  5. foreignaffairs.com/articles/middle-east/2020-03-23/coronavirus-exacerbating-sectarian-tensions-middle-east.↩︎
  6. Ibid.↩︎
  7. ilo.org/wcmsp5/groups/public/—dgreports/—dcomm/documents/briefingnote/wcms_738753.pdf.↩︎
  8. wsj.com/articles/imf-world-bank-face-deluge-of-aid-requests-from-developing-world-11586424609.↩︎

Lies, poverty and repression

 

 

Diskussionen

4 Gedanken zu “Lügen, Armut und Unterdrückung – Ein Blick auf die Schuldzuweisungen und wahrscheinlichen Folgen von Covid-19 im Nahen Osten

  1. Ihr seid nicht auf dem laufenden, jetzt geht es darum gegen Schutzmasken und impfzwang Stellung zu beziehen nach dem Motto „Gesicht zeigen“ im wahrsten Sinne des Wortes Cource

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    Verfasst von Cource | 28. April 2020, 20:22
    • In Asien ist es selbstverständlich, daß alle Masken tragen. Niemand käme auf die Idee dagegen anzurennen. Man mag über die Zusatzstoffe bei Impfungen streiten, aber der Nutzen einer Impfung als solcher ist medizinisch eindeutig belegt. Gegen einer der größten Geisseln der Menschheit, die Pocken, hat die gesetzliche Pockenzwangsimpfung final deren Ausrottung bewirkt.

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      Verfasst von LZ | 28. April 2020, 21:09
      • was sich die Chinesen antun ist nicht unser bier, wir leben in Deutschland und im zeitalter der aufklärung, da ist eine behinderung der atmung/einatmung von verbrauchter co2 haltiger atemluft eine form von selbstvergiftung, wer freiwillig eine atemschutzmaske trägt, weil er beim husten/niesen keinen anstecken möchte handelt verantwortungsvoll aber wer bis jetzt/seit monaten ohne atemschutzmaske gesund geblieben ist, denn darf man einfach nicht zwingen eine zu tragen, das ist reine willkür/schikane und nachweislich gesundheitsschädlich, keine regierung kann das verantworten, wenn gerade durch das tragen der atemschuitzmasken es zu einer erhöhten infektrate kommt, denn bakterien/viren/pilze lieben die feuchte atemschutzmaske und freuen sich über das co2 verseuchte/saure milieu im mund/nase/rachen/lunge—keine regierung hat das recht jemanden wegen einem grippevirus zur impfung zu zwingen

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        Verfasst von cource | 28. April 2020, 21:38
  2. Total guter, informativer Artikel, danke dafür !

    Wir waren alle nicht schlau genug, wir hätte im Januar, als wir das erste Mal von diesem Virus gehört haben den internationalen Reiseverkehr einstellen müssen, aber diesen Schritt muss man auch erst mal hinbekommen, mit der damaligen Beweislage.

    Das Weltwährungssystem ist auf weltweiter Ungleichheit aufgebaut, billig produzieren lassen und dann teuer verkaufen lohnt sich.
    Aber ohne Kaufkraft kein funktionierendes Wirtschaftssystem, deswegen kommen so viele Länder m.E. nicht auf die Beine.
    Und deswegen sterben jetzt so viele Menschen an Covid-19.

    Geldmenge führt nicht zu Inflation, zu wenig Waren aber schon.
    Unter dieser Voraussetzung sollte es nicht nur den USA, Japan und Europa erlaubt sein die Notenbanken zu aktivieren.

    Wenn die Wirtschaft wieder läuft sollte man aber wieder zur schwäbischen Hausfrau werden, inklusive ausgewogener Staatshaushalte, damit Werte nicht aufgeplustert werden.

    Das Geld hilft der Wirtschaft aber nur wenn man es vernünftig einsetzt, dazu braucht es Konzepte.
    Und keine Korruption.

    Deutschland hat mit der Energiewende zumindest eine gute Richtung eingeschlagen.

    Mit dem gedruckten Geld könnten viele Länder ähnliches auf die Beine stellen, am besten inklusive eigener Produktion von Bauteilen vor Ort.

    Was uns auch sehr bedroht ist der Klimawandel.

    Meerwasserentsalzungsanlagen neben Offshore-Windparks, die dann den Betrieb von Gewächshäusern ermöglichen würden sehr vielen Menschen weltweit helfen.

    Deren Aufbau und Betrieb wären als Teil eines Konjunkturprogramms in vielen Ländern sinnvoll.

    Meines Erachtens ist es auch ein guter Zeitpunkt um damit zu beginnen sich vom Öl zu verabschieden, man verdient ja eh momentan nichts damit und bis sich das wieder ändert, könnten sich auch die Alternativen schon rentieren.

    Man könnte Offshore-Windparks auch zur Wasserstoffproduktion nutzen und damit dann die Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe, die die Menschen so sehr lieben betreiben.

    Aber wie gesagt Geldmenge führt nicht zu Inflation, zu wenig Waren aber schon.
    Die Menschen für den Umbau in den einzelnen Ländern gut zu bezahlen, wenn ihre Einkaufsläden fast leer sind, führt zu einer Entwertung der Währung, dass sollte man vermeiden.

    Aktien und Immobilienmärkte können bei einem anhaltenden überproportionalen Anstieg der Geldmenge überbewertet werden, Gelddrucken auf Dauer ist also auch keine Lösung.

    Nochmal vielen Dank für den äußerst informativen Artikel.

    Liebe Grüße

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    Verfasst von Clara | 28. April 2020, 14:47

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