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Inland, Militärpolitik

Nukleare Teilhabe

Ein Kommentar von Oskar Lafontaine über die Dummheit der deutschen Vasallen – https://www.gruppe-wagenknecht.de

Annegret Kramp-Karrenbauer, die deutsche Meisterin im „Insfettnäpfchentappen“, will, ohne ausreichende Einbeziehung des Parlaments und des Koalitionspartners SPD 135 Kampfflugzeuge, 90 Eurofighter und 45 US-amerikanische F-18-Maschinen beschaffen. Von einer zweistelligen Milliardensumme ist die Rede. In einer Zeit, in der viele Deutsche um ihre Existenz bangen, und medizinische Geräte und Atemschutzmasken fehlen.

Die Kampfflugzeuge brauchen wir, um uns an den Öl- und Gaskriegen der USA zu beteiligen. Auch müssten wir unsere „nukleare Teilhabe“ sicherstellen, weil wir „im Kriegsfall Zugriff auf Atomwaffen der USA haben“ sollen, wie es in der heutigen dpa-Meldung heißt. Wären die deutschen US-Vasallen nicht so beschränkt, dann ginge ihnen vielleicht ein Licht auf. Im Kriegsfall hätten wir nicht Zugriff auf Atomwaffen der USA, sondern unsere „nukleare Teilhabe“ bestünde darin, dass uns russische oder chinesische Atombomben auf den Kopf fielen. Es sähe dann bei uns so aus, wie in Hiroshima oder Nagasaki (siehe oben).

Die miteinander rivalisierenden Atommächte USA, China und Russland haben ihre Raketen logischerweise auf die Angriffszentralen des jeweiligen Gegners programmiert. Da die aggressivste Nuklearmacht der Welt, die USA, Russland und China einkreist und hochtechnische Systeme auch versagen können, ist es für Deutschlands Sicherheit unabdingbar, auf diese „nukleare Teilhabe“ zu verzichten und die US-Atombomben und -Militäreinrichtungen von deutschem Boden zu verbannen.

Nukleare Teilhabe

Diskussionen

3 Gedanken zu “Nukleare Teilhabe

  1. Deutschland verzichtet nicht, denn sonst hätten die Amis ja die 60 gelieferten Atombomben für jedes Natoland a 60 umsonst stationiert, gell? da muss man die schonmal ausprobieren.

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    Verfasst von reinertiroch | 27. Juli 2020, 8:34
  2. Amerika ist auf jeden freundschaftskauf angewiesen, Deutschland hat schon den insolventen monsanto mit deutschem Steuerzahlergeld gerettet und jetzt sollen gut bezahlte USA kriegsindustriearbeitsplätze mit deutschem Steuergeld subventioniert werden— entweder leidet Deutschland unter einem helfersyndrom oder ist abhängig von Amerika wie der Hofnarr vom König

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    Verfasst von Cource | 24. April 2020, 21:16
  3. Die Knarrenbauer betrügen uns mal wieder ganz dicke. FJS hat das nur beim Preis getan, der war nicht bekannt, als das Parlament für den Witwenmacher F-104 stimmte, er war dann deutlich höher, als vorgegaukelt, netto (ohne die Toten) Die Wehrmachtspiloten durften die F-18 ja bereits über Syrien testen, noch bevor das Parlament dem Deutschen Angriff auf Sy zugestimmt hatte.

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    Verfasst von zivilistin | 24. April 2020, 15:29

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