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Coronavirus und Verschwörungstheorien: Der Versuch eines Faktenchecks

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Im Netz wird immer wieder behauptet, das Coronavirus sei ein Fake. Ein Mittel des tiefen Staates oder anderer böser Kräfte. Auf welcher Datenlage wird das behauptet und was sind die Daten wert?

Eines vorweg: Meine Meinung zu dem Virus habe ich mehrmals geäußert. Auch ich habe natürlich keine endgültigen Daten (die hat heute niemand, die werden erst nach der Pandemie vorliegen), aber die vorhandenen Daten sagen, das Virus ist einerseits gefährlich, andererseits nicht.

Das muss ich kurz erklären: Das Virus ist ungefährlich, weil es bei über 80 Prozent der Menschen nur leichte Symptome hervorruft. Für diese Menschen ist es zunächst einmal ungefährlich.

Das Virus ist aber gefährlich, weil es bei bis zu 15 Prozent der Erkrankten dazu führt, dass sie zumindest vorübergehend ein Beatmungsgerät brauchen. Und wenn sich zum Beispiel – wie bei einer normalen Grippewelle – in Deutschland 10 Millionen Menschen infizieren, dann wären das bis zu 1,5 Millionen, die ein Beatmungsgerät brauchen. Es gibt in Deutschland aber nur ca. 30.000 davon (und die sind ja nicht frei, die werden auch von Infarkt-, Unfallpatienten und so weiter gebraucht). Es müssten also Hunderttausende sterben, einfach weil sie nicht beatmet werden können. Wären genug Beatmungsgeräte vorhanden, wäre das Virus wohl kein ernsthaftes Problem.

Und daher kann das Virus auch für gesunde Menschen gefährlich werden, die zum Beispiel einen Unfall haben und dann nicht beatmet werden können, weil es keine freien Geräte gibt.

So viel vorweg, denn in meinen Augen ist die Frage der Beatmungsgeräte die Schlüsselfrage.

Und noch eines: Ich weiß, dass viele Menschen die Existenz von Viren insgesamt abstreiten und daher die ganze „Coronageschichte“ von vorneherein für ein Fake halten. Ich bin für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt und daher respektiere ich alle Meinungen. Trotzdem gehöre ich nicht zu denen, die die Existenz von Viren bestreiten, im Gegenteil.

Noch ein letzter Punkt: Sie werden bei vielem hier lesen, dass wir Dinge heute noch nicht wissen, weil die Datenlage (noch) zu schlecht ist. Daher ist es natürlich möglich, dass ich falsch liege. Ich kann nur von dem ausgehen, was wir heute wissen. Das Spekulieren überlassen ich anderen.

Ich möchte nun auf die wichtigsten Punkte eingehen, denen ich im Netz begegnet bin.

These: Das Virus ist so gefährlich oder ungefährlich, wie eine Grippewelle

Es gibt viele Stimmen im Netz, die dieses Argument anführen. Und sie haben anscheinend gute Argumente. Aber ich habe nicht einen gesehen, der in seiner Argumentation auf die Frage der Beatmungsgeräte eingeht. Dabei ist das die Schlüsselfrage. Leider ist eine Argumentation, die Schlüsselfrage ignoriert, nicht stichhaltig, selbst wenn alle anderen Argumente stichhaltig sind oder zu seinen scheinen.

These: Das Virus ist ein Fake

Das hört man immer wieder und es wäre ein gutes Argument gegen die Frage der Beatmungsgeräte.

Aber das Argument hat eine Schwäche, die mir noch niemand erklären konnte: Warum sollte die ganze Welt dabei mitspielen? Selbst wenn irgendeine Organisation die Macht haben sollte, einen solchen Fake in die Welt zu setzen, warum sollten zum Beispiel China und Russland dabei mitspielen? Oder wenn es China gewesen sein sollte, warum sollte der Westen dann mitspielen?

Eine Argumentation ist nur dann schlüssig, wenn sie auf alle Fragen eine Antwort hat. Und zu dieser Frage, warum die ganze Welt bei einem solchen Fake mitspielen sollte, habe ich zwar einige Thesen gefunden, aber mich hat noch keine auch nur ansatzweise überzeugt.

These: In Italien werden alle Todesfälle als Corona-Opfer gezählt

Das ist ein gutes Argument, denn es stimmt.

Sicher gehen in Italien auch viele Opfer in die Corona-Statistik ein, die nicht an Corona gestorben sind. Aber: wie sollen die Opfer gezählt werden, wer ist ein Corona-Opfer? Nur der, der an Corona gestorben ist? Oder jemand, der an seinen Vorerkrankungen gestorben ist, weil Corona sie verstärkt hat? Und was ist mit denen, die gestorben sind, weil es für sie nach eine Infarkt kein Beatmungsgerät gab, die aber kein Corona hatten? Auch die sind indirekt an Corona gestorben, denn ohne Corona hätten sie wahrscheinlich beatmet und gerettet werden können.

Es fehlt schlicht eine Definition, wer als Corona-Opfer gezählt werden soll und wer nicht, da macht jedes Land mehr oder weniger, was es will. Und man kann in Ländern, in denen tausend oder mehr Menschen pro Tag sterben, nicht alle obduzieren und die Todesursache eindeutig feststellen. Daher wird es mit Zählung schwierig und wirklich genaue Zahlen werden wir wohl nie bekommen, es werden immer Schätzungen sein.

Aber eines ist Tatsache: Es gibt derzeit weit mehr Tote, als normal. Woran sterben all die Menschen in Italien und Spanien, wenn nicht an dem Virus? Egal, ob sie an Corona selbst, oder indirekt an den Folgen, wie der Verstärkung einer Vorerkrankung durch das Virus sterben.

Auf die Frage, warum derzeit in den betroffenen Gegenden mehr Menschen sterben, als sonst, habe ich von jenen, die die „Fake-Theorie“ vertreten, keine überzeugende Antwort bekommen.

Argument: Deutsche Ärzte sagen, es sei nichts los

Stimmt. Niemand behauptet derzeit, dass in Deutschland das Gesundheitssystem schon an seine Grenzen gestoßen sei. Daher ist es wenig verwunderlich, wenn deutsche Ärzte derzeit erzählen, die Lage in ihrem Krankenhaus sei nicht allzu ungewöhnlich.

Aber ich hätte dazu gerne mal die Meinung der Ärzte aus Norditalien oder Madrid gehört. Von dort habe ich – und ich habe Freunde in beiden Ländern – keine Berichte von Ärzten aus den betroffenen Regionen gehört, die der Meinung sind, es sei nichts los.

These: Die Sterberate ist niedriger, als angegeben

Stimmt, denn die Dunkelziffer derer, die sich infiziert haben, dürfte viel höher sein, als die offiziellen Zahlen. Experten streiten sich, manche sagen, die Dunkelziffer sei fünf Mal höher, andere sagen gar, es seien zwanzig Mal mehr Infizierte, als die offiziellen Zahlen angeben.

Das führt natürlich dazu, dass die heute angegeben Todesraten nicht stimmen. Ein Rechenbeispiel zur Erklärung: Wenn ein Land offiziell 100.000 Infizierte und 1.000 Tote hat, ist Todesrate ein Prozent. Wenn es jedoch in Wahrheit eine Million Infizierte sind, 900.000 also gar nicht getestet wurden, wäre die Todesrate nur 0,1 Prozent.

Das Problem ist, dass das aber gar nicht entscheidend ist, wie wir wieder an Italien und Spanien sehen. In Italien sind, während ich das hier schreibe, ca. 106.000 Infizierte registriert und 12.500 Menschen gestorben. Viele davon sind gestorben, weil sie nicht versorgt werden konnten, es gab nicht genug Beatmungsgeräte. Sie hätten nicht sterben müssen, wenn man sie hätte behandeln können.

Aber diese Zahlen bedeuten, dass es derzeit in Italien eine Todesrate von über zehn Prozent gibt. Selbst wenn in Italien in Wahrheit eine Million Menschen infiziert sind und die Todesrate daher nur ein Prozent betragen würde, würde das nichts daran ändern, dass es über 12.000 Tote gibt und dass viele noch leben könnten, wenn man sie hätte beatmen können.

Das bedeutet, dass die Sterberate momentan ziemlich unwichtig ist. Dort, wo das Virus außer Kontrolle geraten ist, sterben viele Menschen, die ansonsten überlebt hätten, weil sie nicht beatmet werden können.

Sie sehen, warum die Frage der Beatmungsgeräte für mich die zentrale Frage ist.

Exkurs: Statistiken

Ich habe mein Leben lang beruflich mit Statistiken zu tun gehabt. Natürlich kann man Ergebnisse von Statistiken beeinflussen, ohne sie deshalb fälschen zu müssen, darum geht es hier nicht. Es geht darum, dass Statistiken, wenn man mit ihnen umgehen kann, sehr viel Wahrheit erzählen.

Das Problem ist, dass man statistische Daten erst dann hat, wenn es eine große Datenbasis gibt und wenn ein Ereignis schon lange genug läuft. Aber derzeit sind die vorliegenden Zahlen nicht einmal vergleichbar, denn es gibt ja nicht einmal eine genaue Definition, welcher Tote als „Corona-Toter“ gilt und welcher nicht. Während Italien im Zweifelsfall lieber mehr Verstorbene in die Statistik einfließen lässt, macht Russland aufgrund der bisher geringen Zahl der Fälle noch Obduktionen und lässt nur diejenigen in die Statistik einfließen, die tatsächlich an Corona gestorben sind oder deren Vorerkrankung von Corona so sehr verstärkt wurde, dass das zum Tode geführt hat.

Schon die Frage, wie die Sterberaten zu berechnen sind, ist spannend. Viele nehmen die Gesamtzahl der Infizierten und vergleichen sie mit der Zahl der Toten. Das ist falsch, denn man kann die Zahlen erst vergleichen, wenn die Menschen entweder tot, oder wieder gesund sind, wenn also die Krankheit ausgestanden ist. Schließlich ist ja nicht klar, ob jemand, der derzeit infiziert ist, am Ende gesund wird, oder noch stirbt. Daher hilft bei der Berechnung der Sterberaten die aktuelle Zahl der Infizierten nicht weiter, sie verfälscht das Bild sogar.

Aber man kann heute eben auch nicht die Zahl der Toten mit der der Genesenen vergleichen, weil die Epidemie noch läuft. Das Problem dabei ist, dass diejenigen, die nicht überleben, in der Regel recht schnell nach Beginn der Erkrankung sterben. Das Virus braucht aber bis zu 30 Tage, um ausgeheilt zu sein. Das bedeutet, dass man zu Beginn der Epidemie viele Tote und wenige Genesene, also eine sehr hohe Todesrate, hat. Die sinkt dann aber mit der Zeit ab, wenn immer mehr Menschen als genesen gelten.

Ein Beispiel zeigt den Effekt auf: Am 1. März (und das war nicht der Anfang der Epidemie in China, da lief die Quarantäne schon seit vier Wochen) waren in Hubei 2.761 Menschen an Corona gestorben und 31.536 Menschen waren wieder genesen. Demnach betrug die Todesrate dort knapp neun Prozent.

Inzwischen hat Hubei die Sache ausgestanden und die Quarantäne ist weitgehend aufgehoben. Heute sind für Hubei insgesamt 3.182 Tote und 75.576 Genesene gemeldet, demnach beträgt die Todesrate nun vier Prozent. Diese Zahlen zeigen, dass die Toten früh sterben, es aber viel Zeit braucht, bis man die Zahl der Genesenen kennt. Die Zahl der Toten ist im März in Hubei nur um ca. 400 gewachsen, aber die Zahl der Genesen ist in der gleichen Zeit um 45.000 gewachsen.

Das bedeutet, dass wir heute vieles einfach noch gar nicht wissen. Ich bin kein Freund von Spekulationen, ich habe kein Problem damit, zu sagen: „Das weiß ich im Moment einfach nicht, wir werden sehen.“

Und das ist bei Corona der Fall: In diesem Stadium wissen wir vieles noch nicht. Jeder darf nun gerne spekulieren, aber Spekulation und Wissen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich warte lieber ab, bis bessere Daten vorliegen.

Damit wollte ich nur aufzeigen, dass alles, was wir – egal in welchen Medien – über die Statistiken und Todesraten hören, spekulativ ist. Hinzu kommt die schon erwähnte Dunkelziffer der Infizierten, die noch einmal alles verändern wird. Und die werden wir erst in ein oder zwei Jahren kennen, wenn alles längst vorbei ist. Dann kann man messen, wie viele Menschen Antikörper gegen das Virus entwickelt haben (also infiziert waren), obwohl sie gar nicht wussten, dass sie sich infiziert hatten, sondern dachten, sie hätten nur eine leichte Erkältung gehabt.

These: Das Virus stammt aus einem Labor

Das ist möglich. Aber ich kenne keine renommierten Virologen, die das behaupten.

Viren mutieren sehr schnell, das liegt in ihrer Natur. 2016/2017 gab es eine SADS-Epidemie, SADS ist auch ein Coronavirus. Davon haben Sie nichts mitbekommen?

Das ist nicht verwunderlich, denn damals waren Schweine betroffen und keine Menschen. 2016 ist ein Coronavirus in China von Fledermäusen auf Schweine übergesprungen und es starben hunderttausende Schweine. So etwas passiert in der Natur ständig. Und Fledermäuse sind aufgrund von Besonderheiten ihres Immunsystems ein besonders guter Wirt für Viren.

Man hätte mit den heutigen technischen Möglichkeiten die Mutation, die dem Virus die Möglichkeit gegeben hat, den Menschen zu befallen, auch im Labor erschaffen können. Das ist nicht auszuschließen. Aber ich habe keine Fakten gehört, die diese These stützen, sondern (fast) nur Stimmen von Virologen, die sagen, das Virus sei natürlich entstanden.

Aber das ist derzeit spekulativ, denn sicher ausgeschlossen werden kann keine der beiden Möglichkeiten. Es deutet momentan (fast) alles auf eine natürliche Mutation hin und praktisch nichts auf einen „Laborvirus“.

Die Frage cui bono

Diese Frage ist oft hilfreich. Die Frage, wem etwas nützt, wer von etwas profitiert, führt oft auf die richtige Spur.

Das Problem ist hier, dass das Virus sehr vielen nutzt. In Russland geht der Witz um, das Coronavirus sei von der Krim in die Welt gebracht worden, denn nun müssten die Russen im Sommer Urlaub im eigenen Land machen und können nicht nach Ägypten oder in die Türkei fliegen. Das würde endlich dem Tourismus auf der Krim zum Durchbruch verhelfen.

Ohne Zweifel wird es viele Profiteure geben. Sollte der Mittelstand eine Pleitewelle erleben, würden die großen Konzerne profitieren. Wenn es eine massive Nachfrage nach Impfstoffen und Medikamenten geben wird, freuen sich die Pharmakonzerne. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Es sind einfach zu viele mögliche Profiteure und vieles hängt von den Entscheidungen ab, die in der nächsten Zeit getroffen werden. Und da heute niemand weiß, welche Entscheidungen getroffen werden, kann man auch hier nur spekulieren.

Es gibt Menschen, die hinter dem Coronavirus eine Art Masterplan sehen.: Böse Kräfte haben das Virus im Labor geschaffen und ausgesetzt, um ihre Ziele zu erreichen, welche das auch immer sein mögen.

Auch wenn ich nicht an diese These glaube, muss ich fairerweise festhalten, dass man sich nicht ausschließen kann. Technisch wäre das möglich und wer sich mit Geschichte auskennt, der weiß, dass immer Menschen gegeben hat, die zur Erreichung ihrer Ziele auch – im wörtlichen Sinne des Wortes – über Leichen gegangen sind.

Wahrscheinlicher ist für mich, dass das Virus natürlich entstanden ist. Und wie bei jedem Ereignis wird es auch dieses Mal Kräfte geben, die das für ihre Interessen instrumentalisieren wollen. Und manchen wird es sicher auch gelingen.

Die Frage cui bono, also wem nützt es, hilft in meinen Augen derzeit daher nicht weiter. Wir können nun spekulieren, wer von dem Virus profitieren wird und auf Basis dieser Spekulationen Schlussfolgerungen stellen. Aber es bleiben trotzdem bisher Spekulationen.

Wer von dem Virus profitiert, werden wir erst später sehen. Danach kann man dann versuchen, zu analysieren, wer dabei welche Rolle gespielt hat.

Wo liegt die Wahrheit?

Das weiß heute noch keiner von uns. Aber wir werden es bald wissen.

Wichtig ist hier der Blick nach Schweden. Während die ganze Welt die Menschen unter Quarantäne stellt, geht das Leben in Schweden praktisch normal weiter. Dort ist die Regierung (derzeit) der Meinung, dass das Coronavirus nicht schlimm ist und dass die „Herdenimmunität“ das Mittel der Wahl ist. Es soll sich also die Bevölkerung infizieren und dadurch Immunität entwickeln.

Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wie schlimm es in Schweden wird und können dann abschätzen, ob der schwedische Weg der richtige ist, oder nicht. Wenn in Schweden das Gesundheitssystem nicht kollabiert, dann haben die Kritiker der aktuellen Maßnahmen durchaus gute Argumente. Wenn aber in Schweden das Chaos ausbricht, können wir sehen, was den Ländern, die drastische Maßnahmen ergriffen haben, erspart geblieben ist.

Aber wie bei allen Punkten in diesem Beitrag gilt auch hier wieder: Heute wissen wir es noch nicht, aber wir werden es früher oder später erfahren.

Coronavirus und Verschwörungstheorien: Der Versuch eines Faktenchecks

Diskussionen

5 Gedanken zu “Coronavirus und Verschwörungstheorien: Der Versuch eines Faktenchecks

  1. Dass bei den ganzen Zahlenangaben immer Vergleichsdaten zu vorherigen Jahren fehlen, veranlasste mich gestern (wieder) einmal nach solchen Zahlen / Daten zu suchen. Ich bin insofern fündig geworden als dass ich folgende Seite gefunden habe, die zumindest zu 2019 einen Vergleich bietet: https://countrymeters.info/de/Italy
    Hier kann man jedes beliebige Land nachschlagen.
    Hier lässt sich für Italien und auch Spanien errechnen, dass zumindest für den Zeitraum vom 1.1. 2020 bis heute die Todeszahlen gegenüber 2019 nicht höher sind. EuroMomo weist in der neuesten Grafik für Italien und Spanien einen Anstieg aus.
    Aber! ganz egal von welcher Seite man es betrachtet. Zu validen Aussagen bezgl. Mortalitätsraten durch!! Corona kann man erst kommen, wenn die zu Grunde gelegten Daten mit einer repräsentativen Untersuchung/Messung derart vervollständigt sind, dass auch hochwahrscheinliche Vorhersagen zu machen möglich wären. Solange diese Daten nicht erhoben und ausgewertet worden sind, dürften eigentlich überhaupt keine Zahlen verwendet werden. Von niemandem!
    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass die „wissenschaftlichen Berater“ der Regierungen dieses wissen, dann stellt sich natürlich die Frage, 1. warum man diese Erhebungen nicht so frühzeitig wie möglich begonnen hat und 2. warum dennoch mit den Zahlen derart jongliert wird.

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    Verfasst von Sigrid | 3. April 2020, 14:00
  2. Ja, es ist die unvollständige Datenlage, welche eine Einschätzung der Gefährlichkeit von Corona schwierig macht. Was das Mißtrauen von Kritikern der Regierungseinschätzungen aber insbesondere nährt, ist die fehlende Angabe von jetzt bereits vorliegen könnenden Zahlen. Hier vor allem das Fehlen eines Vergleichs der insgesamten täglichen derzeitigen Todesfälle in Italien mit der jahreszeitlich durchschnittlichen „normalen“ statistischen Zahl. Denn es ist Italien das Land, von dem immer wieder behauptet wird, dort würde Corona am schlimmsten wüten.

    Daß Rußland und China sich in Sachen Corona vorsichtig verhalten, dürfte niemanden wundern. Sind beide doch die machtlichen Hauptgegner des Wertewestens und müssen deshalb mit einem brutalen Biowaffen-Angriff rechnen — z.B. durch großflächige Ausbringung von Erregern, welche Lungenentzündungen hervorrufen. Egal, ob nur medial choreographiert oder real, fände ein solcher Angriff hinter der Corona-Epidemie hervorragende propagandistische Deckung. Was übrigens bestens erklären würde, warum China eine so sehr intensive Überwachung seiner Bürger betreibt. Nicht weil es ein schreckliches Regime ist, sondern weil es schreckliche Feinde hat und sich gegen alle nur denkbaren Formen von innerer Destabilisierung zu schützen hat.

    In Marxsch-Leninscher politischer Ökonomie Bewanderte wissen um die Existenz eines dritten machtlichen Players neben bzw. über den sich in feindlichen Machtkonkurrenzen gegenüberstehenden Nationalstaaten und Bündnissen solcher Staaten. Hier die Rede von dem, was John Atkinson Hobson und Lenin als Supranationale Finanzoligarchie beschrieben haben. Vor der sich wiederum ALLE Nationalstaaten zu fürchten haben. JEDER Nationalstaat hätte demnach gute Gründe, in Sachen Pandemie-Abwehr eher übervorsichtig zu sein und vorauseilend prophylaktisch zu handeln — auch und sogar die zum Wertewesten zählenden Nationalstaaten! Was das derzeitige Verheimlichen durchaus bekannter italienischer Daten erklären würde, welche Corona als eher harmlos ausweisen würden!)

    Sollten die politischen Führungen von Nationalstaaten um diese (wenn auch zunächst nur hypothetische) Bedrohung wissen, würde eine an sich eher durchschnittlich harmlose Corona-Epidemie bereits ausreichen, quasi diktatorische Maßnahmen zu ergreifen — Verhältnisse, die es jenem dritten Machtplayer dann aber sehr erleichtern würden, sein letztes großes Machtziel zu erreichen, die Errichtung einer Neuen Weltordnung bzw. einer Eine-Welt-Diktatur. Für die NWO-Kräfte ein Spaziergang geradezu, wenn die Nationalstaaten durch die Corona-Abwehrmaßnahmen erst weit genug wirtschaftlich ruiniert und so dann auch politisch destabilisiert sein würden. Dafür gibt es ein Wort: ZWICKMÜHLE. Das Kapital hat fertig. Zeit nun auch für uns, wach und munter zu werden:

    Alle reden von Corona. Wir auch von NWO und Supranationaler Finanzoligarchie.☺️

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    Verfasst von NO_NWO | 2. April 2020, 12:07
  3. das coronavirus selber ist kein fake aber wie man es instrumentalisiert und die menscheit in unnötige panik versetzt, das ist verwerflich, denn bei ehrlicher einschätzung über die weltweiten tatsächlichen todesursachen der letzten jahre wäre sofort klar, dass das coronavirus als bestandteil der grippeviren, schon seit jahren zu todesfällen geführt hat, es war eben nur bisher nicht der rede wert, auf einmal passt es sehr gut um die weltbevölkerung in atem zu halten und um zugeständnisse abzuverlangen, denn die weltwirtschaft/börse lag schon vor der coronakrise am boden und wurde künstlich „beatmet“, die angst der regierungen vor einem börsencrash/bankenrun war viel größer als die angst vor einer viruspandemie, deshalb hat man sich als vormund der weltbevölkerung, für die durchführung einer coronapandemie entschieden, ob der börsencrash tatsächlich überwunden ist eine andere frage zumindest können jetzt die regierungen/medien alles auf das coronavirus schieben und brauchen nicht die systemfrage zu stellen nach dem motto: der zweck heiligt alle mittel

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    Verfasst von cource | 2. April 2020, 10:18
  4. Es ist interessant, daß Schweden in der internationalen Statistik (lt.Österreich) gar nicht erscheint, obwohl Schweden
    mit Abstand die besten Werte hätte, oder eben deswegen, denn Schweden würde damit zeigen, daß die Maßnahmen, womöglich überzogene Maßnahmen ad absurdum geführt werden!?

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    Verfasst von Anton Aman | 2. April 2020, 8:24

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