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Ausland, Naher Osten

RUSSISCHER JOURNALIST SIEHT SICHERUNG DER M-4 SKEPTISCH ENTGEGEN- ANKARAS LIAISON MIT DER AL-QAIDA HAUPTGRUND

von https://orbisnjus.com

Der Büroleiter der Abteilungen Nah-Ost und Nord-Afrika vom russischen Nachrichten-Fernsehsender Russia 24, Evgeny Poddubnyy, hat jüngst die erste misslungene russisch-türkische Patrouille begleitet, und eine darauf basierende recht ernüchternde Einschätzung abgegeben.

Poddubny blickt recht skeptisch in die Zukunft ob unter den gegeben Umständen in Idlib die Sicherung der M-4 Verbindungsstraße realisiert werden kann. Zu Recht! Der russische Journalist erklärt in einer Videobotschaft unverblümt, weswegen seiner Meinung nach, der türkischen Regierung nicht über den Weg zu trauen ist.

Poddubnyys Erläuterungen, wohnen nicht von der Hand zu weisende Fakten inne. Eine vollständige Übersetzung von Poddubnys Lagebericht, finden sie unterhalb des Videos.

“Ich möchte sie daran erinnern das an dem Tag als die erste russisch-türkische Patrouille auf der M-4 Autobahn stattfand, Militante eine Belohnung auf meinen Kopf, oder mich ausgesetzt haben. Die jüngsten Preisgelder schwanken zwischen $150 000 lebend, und $50 000 tot. Nun das war nicht das erste mal, und hundert Teufel stecken im Rachen, wie man sagt (russische Redewendung?) Doch die wichtigste Sache ist, dass die Militanten offenkundig die Jagd auf russische Truppen eröffnet haben. Die sich an einer gemeinsamen Patrouille beteiligen. Dies ist ein äußerst ernstzunehmendes Anzeichen, und ein sehr wichtiger Lackmustest. Ich werde erklären weswegen. Es ist offensichtlich, dass es sich um eine gemeinsame Patrouille handelt. Doch es werden ausschließlich die russischen Truppen erwähnt. Somit wird versucht die Position der Russischen Föderation zu beeinflussen. Es wird erheblich Druck ausgeübt, um die Resultate der Moskau-Beschlüsse, jene zwischen Putin und Erdogan beschlossen wurden, zum Erliegen zu bringen. Militante versuchen auf Nummer sicher zu gehen, das gemeinsame Patrouillen nicht stattfinden. Desweiteren ist es völlig unklar wie Ankara terroristische Gruppierungen, die in der Deeskalationszone Idlib operieren, auflösen will. Ich werde beschreiben welches Problem vorliegt. Momentan blockieren die Militanten die M-4 Trasse, und tun alles in ihrer Macht stehende, sodass die Patrouille auf dieser Route physisch nicht stattfinden kann. Und in naher Zukunft, steht bereits eine zweite Patrouille an. Die erste ist bereits verkürzt worden. Und nun dazu was sich vor Ort abspielt. Die Militanten greifen auf Provokationen zurück. Sie versammeln vermeintliche Zivilisten, die die Strasse versperren. Im Internet lassen sich hingegen genügend Beweise finden, die belegen das es sich nicht um friedvolle Demonstrationen handelt. Auf dem Highway befinden sich bewaffnete Terroristen, und deren Absichten sind sehr ernst zu nehmen. Nur zur Erinnerung, die Aktivisten der terroristischen Vereinigung Hayat Tahrir al-Sham, haben versprochen umgehend das Feuer zu eröffnen, sollten sie auf der M4-Trasse russische Truppen sichten. Das bedeutet, es soll auf Offiziere der russischen Militärpolizei geschossen werden. Überdies hat der Rädelsführer des ehemaligen Ablegers der Al-Qaida in Syrien, Joulani, bekanntgegeben, das sie jeden russischen Soldaten innerhalb der Deeskalationszone als Ziel betrachten. Scharfschützen und Operateure von Panzerabwehrlenkwaffen verschiedener Gruppen, sind mehrfach dazu aufgefordert worden, bei der ersten Gelegenheit, russische Truppen und unsere Filmcrew anzugreifen. Was sagt uns das? Dies suggeriert das Ankara die Moskau-Vereinbarungen entweder nicht erfüllen kann, oder schier nicht will. Ich möchte daran erinnern, das die Türkei gegenwärtig die direkte Verantwortung hat, die Militanten nördlich von der M-4 Trasse abzuziehen. Das Territorium südlich der M4, soll von dem syrischen Militär kontrolliert werden. Es wäre nicht das erste mal, das die Türkei daran scheitert terroristische Gruppierungen unter Kontrolle zu bringen. Infolge der Sochi-Übereinkünfte haben wir dasselbe Szenario beobachten können, wie gegenwärtig. Nun anscheinend vermag Ankara, auf dieselbe Harke zu treten. Und folgendes spielt sich vor Ort ab: Terroristen nutzen die Waffenruhe zu ihrem Vorteil, um an vorderster Front Kräfte und Anlagen aufzubauen. Bislang ist unbekannt, wie die Türkei als nächstes agieren wird. Und die zweite gemeinsame Patrouille wird richtungsweisend sein. Über den Fortschritt bei der Umsetzung vom Moskau-Abkommen. Ich möchte sie daran erinnern, das das türkische Militär ohne viel Aufhebens in der Lage gewesen ist, in denselben Kampfformationen zu kämpfen, wie die Terroristen der “Hayat Tahrir al-Sham”. Zudem vermochte es, gemeinsame Offensivoperationen zu planen. Das türkische Militär brachte gar die Fähigkeit auf, die Terroristen anhand von Artillerie und Aviatik zu unterstützen, und hat Militanten terroristischer Gruppierungen, Geheimdienstinformationen zukommen lassen. Und nun ganz plötzlich, hat das türkische Militär keinen Einfluss mehr auf diese Terroristen? In der Tat, sieht das fraglich aus. Desweiteren fühlen sich türkische Truppen ziemlich sicher in dem Gebiet, das von der terroristischen Vereinigung, Hayat Tahrir al-Sham, kontrolliert wird. Das heißt für den Anführer der ehemaligen Al-Qaida-Sparte, Joulani, das türkische Truppen nicht attackiert werden. Und ich spreche noch nicht einmal über den Fakt, das der türkische Nachrichtendienst einen großen Einfluss auf die Gruppierungen ausübt, die in der Deeskalationszone Idlib operieren. Aufgrund der Tatsache, dass bereits jeder darüber bescheid weiß. Folglich erleidet Ankara gewaltige Reputationsverluste. Erdogan unterstützt offenkundig terroristische Gruppierungen. Und sie können sich soviel wie sie nur mögen darüber auseinandersetzen, dass es sich angeblich um eine “moderate syrische bewaffnete Opposition” handelt. Doch auch Personen die lediglich ein geringfügiges Verständnis für nah-östliche Belange aufbringen, verstehen das dies radikale Kollektive sind, jene unter den schwarzen Flaggen von radikalen Islamisten kämpfen. Die sich nicht an Gesetze, Prinzipien, allgemeine Moralitäten, oder irgendetwas halten. Und trotz all der Arbeit die die Propagandamaschine der westlichen Staaten reingesteckt hat, und insbesondere die türkische Propagandamaschine, ist es ungemein schwierig für sie den Fakt zu verbergen, dass Ankara mit seinen Handlungen indirekt oder direkt, die Radikalen unterstützt. Deshalb hat die Türkei nun eine Chance bekommen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, und ihre Rhetorik konsistent zu gestalten. Im Einklang mit dem, was sich vor Ort ereignet. Es ist völlig unklar ob die militärisch-politische Führung der Türkei, diese Chance ergreifen wird. Nur zur Erinnerung, nach den Sochi-Vereinbarungen, als es klar wurde das die türkischen Streitkräfte im Rahmen der Sochi-Beschlüsse die terroristischen Organisationen nicht auflösen, und sich diesen nicht annehmen werden, hat anstelle der Türkei die syrische Armee diese Aufgabe erfolgreich erledigt. Oder besser gesagt diese “Drecksarbeit”. Die Territorien die von Regierungskräften befreit wurden, weisen nun einen stabilen und normalen Sicherheitsgrad auf. Ferner sind die Zivilisten, die unmittelbar an der Kontaktlinie gelebt haben, glücklich darüber, dass die von Militanten durchgeführten extremst chaotischen Raketenangriffe, eingestellt wurden. Tägliche Beschüsse auf zivile Wohnviertel. Ich möchte noch ein wichtiges Detail hervorheben: Die Deeskalationszone Idlib bleibt womöglich die weltweit einzige Enklave des internationalen Terrorismus, jene Radikale aus aller Welt anzieht. Und dies stellt für jedes zivilisierte Land, eine wirkliche Bedrohung dar. Noch ein wichtiges Detail: Die Militanten haben ziemlich viele tragbare Luftabwehrsysteme erhalten. Und mir scheint es so, dass diesem Problem zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Dies ist eine ernsthafte Herausforderung für die Weltgemeinschaft. Es ist schwer zu sagen, wo diese MANPADS letztlich enden werden. Die Zivilluftfahrt in der Region ist gefährdet. Ich verstehe das sich derweil jeder mit dem Coronavirus-Problem beschäftigt. Doch tragbare Luftabwehrsysteme in den Händen von Al-Qaida Militanten, obgleich der ehemalige Ableger, stellen ein wirklich ernsthaftes Problem dar. Ein Problem das irgendwo auf der Welt, oder irgendwo im größeren Osten auftreten kann. Denken sie darüber nach.”

In Video: Russischer Journalist sieht Sicherung der M-4 skeptisch entgegen- Ankaras Liaison mit der Al-Qaida Hauptgrund

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