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Klima, Umwelt

Je dreister die Lüge, desto Meeresspiegel

von Stefan Boehnke

Wie man erfolgreich Propaganda macht, ist längst kein Geheimnis mehr:

“ Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt.“

“ Je dreister die Lüge, desto eher wird sie geglaubt. “

“ Wer erfolgreich lügt, lügt immer dreister. “

Die Suchbegriffe “ Meeresspiegel „, “ Thunberg “ zeigen ein neues argumentfreies Panikvideo für die Regenbogenpresse, um den Meeresspiegelanstieg zu propagieren.

Wer das Glück hatte, den Unterricht in den Naturwissenschaften nicht zu schwänzen, rechnet also fix nach.

Prämissen (da wir’s wissenschaftlich lieben, so wenig wie nötig)

Alfred Wegener hat die Plattentektonik begründet: Die Kontinente schwimmen auf dem Erdinneren (Asthenosphäre), ihr festes Gestein ist also spezifisch leichter, als das zähflüssige Gestein des Erdinneren. Ebenfalls auf dem Erdinneren schwimmen die Ozeane. Da die Kontinente spezifisch erheblich schwerer sind, als die Ozeane und zum Teil erheblich über den Meeresspiegel hinausragen, müssen sie erheblich tiefer als die Ozeane ins Erdinnere eintauchen, um den erfordelichen Auftrieb zu erhalten, unter dem Himalaya sind es z.B. 70Km. Das System ist im Gleichgewicht. Die Erde ist zu 70% von Wasser bedeckt und zu 30% von Land.

Und jetzt rechnen wir: ein Gedankenexperiment.

Wir entnehmen den Ozeanen eine Schicht von einem Meter Wasser – dadurch fällt der Meeresspiegel um einen Meter – und platzieren dieses Wasser auf den Kontinenten, z.B. als Eis. Das System ist nicht mehr im Gleichgewicht ! Die Kontinente haben den Auftrieb von einem Meter Wasser verloren und haben das Gewicht von 2 1/3 Meter Wasser gewonnen, müßten also 1 Meter + 2 1/3 Meter = 3 1/3 Meter in Wasser einsinken, damit ihr Auftrieb wieder ihrem Gewicht entspricht. Die Kontinente schwimmen aber nicht auf Wasser, sondern auf dem Erdinneren, für welches ein spezifisches Gewicht von 3,3 angegeben wird, sie werden also nur 3 1/3 : 3,3 Meter eintauchen. Also fast exakt einen Meter, und das ist fast genau die Strecke, um die wir den Meeresspiegel in unserem Gedankernexperiment eingangs abgesenkt haben.

Statt mit einem Meter kann man natürlich auch mit X Metern rechnen, man kann auch das exakte spezifische Gewicht des Meereswassers einsetzen, was die Sache weiter verkompliziert, da ja Eis auf den Kontinenten aus Süßwasser zu bestehen pflegt, das spielt aber alles keine große Rolle, da wir das spezifische Gewicht des Erdinneren nicht genau kennen, so finden sich z.B. auch Werte von 3,5.

Wenn wir nun die 2 1/3 oder X Meter Eis auf den Kontinenten wieder abschmelzen, wie das Klimahysteriker (vulgo: Klimawissenschaftler) ja so gerne tun, wird jedenfalls der Meeresspiegel um fast genau 0,00 Meter steigen.

Quellen:

für unsere lieben Kleinen:

https://www.geo.de/geolino/mensch/16934-rtkl-bewegende-geschichte-alfred-wegener-und-die-plattentektonik

von Diercke für die Schüler, die nicht die Schule schwänzen:

https://media.diercke.net/omeda/501/3401E.jpg

und Wikip:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Wegener

https://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik

https://de.wikipedia.org/wiki/Isostasie

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdkruste

Diskussionen

8 Gedanken zu “Je dreister die Lüge, desto Meeresspiegel

  1. Ich kann jetzt auch, wie der Autor dieses Artikels, nur auf einen wikipedia-eintrag verweisen: Postglaziale Landhebung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Postglaziale_Landhebung
    hier wird das beschriebene Phänomen beschrieben. Allerdings: betrifft die Landhebung NUR das Land, auf dem die Eismassen geschmolzen sind. Benachbarte Festlandmassen sinken eher ab. Wie z.B. Norddeutschland nach wie vor absinkt während Dänemark sich nach wie vor hebt, nachdem dort nach der Eiszeit die Gletschermassen abgetaut und abgelaufen sind. Also verhält es sich nicht so wie beschrieben, man kann diesen Gedanken nicht global übertragen.

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    Verfasst von Sigrid | 18. Februar 2020, 23:09
  2. Aus: https://www.peter-rissler.de/Was_ist_wirklich_dran_am_steigenden_Meeresspiegel.pdf – ein eher aufklärendes Dokument mit der Frage, ob an dem Meeresspiegelanstieg etwas dran ist:

    „Es ist unbestritten, dass der Meeresspiegel während der letzten Eiszeit um ca. 120 bis 140 m tiefer lag als gegenwärtig. Das Wasser bedeckte als Eis. aber eben als Eis – weite Teile des Festlands. Der grönländische Eispanzer ist noch ein Relikt aus der letzten Eiszeit. Er schmilzt daher logischerweise seit deren Ende langsam vor sich hin. Seine Schmelzraten sind abhängig von den augenblicklichen Minischwankungen der Temperaturen.“ ….

    Wenn das denn wahr ist, ist auch wahr, dass Festlandeisschmelze zum Meeresspiegelanstieg beigetragen hat und somit auch beitragen wird. Nur … worauf wird die Anstiegshöhe bezogen? In Bezug auf das Festland? Das hieße ja, dass alle Landesküsten unendlich hohe Steilküsten gewesen sein müssten oder in Bezug auf den Meeresgrund, denn dann wären Ozeanplatte und Kontinentalplatte zusammen „aufgeschwommen“ und Meeresspiegelanstiege wären vornehmlich z.B. der Wärmeausdehnung geschuldet.
    Eine weitere Frage, vielleicht kann sie ja jemand beantworten. Auch bei Wissenschaftlern, die der menschgemachten Klimawandeltheorie anderslautende Fakten entgegenhalten, habe ich dergleichen noch nicht gelesen. Vielleicht ist es ja auch so, dass diese Kontinentalbewegungen auch in der Höhe sooo langsam ablaufen, dass sie für das Meeresspiegelszenario uninteressant sind? Wenn es denn so einfach wäre, wie hier in diesem Artikel geschildert, worüber ich im ersten Augenblick sehr dankbar war, als neuen Denkansatz, müssten doch der eine oder andere Wissenschaftler lautest aufschreien.

    Hat jemand weitere Informationen?

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    Verfasst von Sigrid | 17. Februar 2020, 23:40
    • ok, das mit den Steilküsten ist ein bisschen albern 🙂

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      Verfasst von Sigrid | 18. Februar 2020, 0:01
    • Ich fasse zusammen: ‚ Es ist unbestritten, dass ‚

      Aber wo ist die Theorie ??? OK, Wasser dehnt sich durch Erwärmung aus (und verdunstet), aber ansonsten wird doch permanent unterstellt, daß der Meeresspiegel steigt, wenn man mehr Wasser ins Meer kippt, dem ist aber nicht so, quod erat demonstrandum.

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      Verfasst von zivilistin | 18. Februar 2020, 9:52
      • Ich hatte sozusagen auf eine Antwort von Dir gehofft, da du schon mehrfach Andeutungen bezgl Plattentektonik und Meeresspiegelanstieg gemacht hast. …, dem ist aber nicht so,…“ hilft mir wenig weiter. Ich würde gerne wissen, wo man dergleichen nachlesen könnte, weil mir dieses Argument weder irgendwo bei meinen Recherchen bei „Klimawandelskeptikern“, die sich ja auch mit der Theorie des Anstiegs des Meeresspiegels auseinandersetzen, noch bei anderen Recherchen über den Weg gelaufen ist.
        Wie gesagt, auf den ersten Blick ist es logisch. Wenn aber die Zeitmaßstäbe hier einen großen Faktor darstellten, mag es für ein Meeresspiegelanstiegsszenario nicht von Interesse sein. Fänd ich ja klasse, sagen zu können, wenn die Ozeanespiegel sich innerhalb von 10 Jahren durch abschmelzendes Landeis um 2m erhöhen, die Kontinentalplatten im gleichen Zeitraum auch um 2 m „aufschwimmen“.

        Ich wäre dankbar für eine Informationsquelle.

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        Verfasst von Sigrid | 18. Februar 2020, 17:01
        • Physik ist nichts zum NACHlesen, auch nicht zum NACHrechnen, sondern zum RECHNEN, einfach selbst rechnen, selbst denken, sich selbst helfen. Und das Wetter hat mehr Aspekte, die sehr einfach durchzurechnen sind und zur veröffentlichen Klimanarrative konträre Ergebnisse liefern.

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          Verfasst von zivilistin | 19. Februar 2020, 3:26
  3. Wie schön, für dieses Phänomen hier eine Erklärung zu bekommen. Selbst, wenn man nicht geschwänzt hat, hat man es vielleicht wieder völlig vergessen, weil es nie wichtig war, es im Kopf zu behalten. Nun ist es mit dem Argument des steigenden Meerespiegels im Falle des Abtauens des Festlandeises aber wieder ein nützliches Wissen für alle, die sich den Lügen nicht unterwerfen wollen.
    Naja, für die fff´s ist der Unterricht ja nicht so lange her, aber vermutlich wird diese Stunde jetzt ausgespart 🙂

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    Verfasst von Sigrid | 17. Februar 2020, 19:46

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  1. Pingback: Der Meeresspiegel steigt und steigt und steigt. Aber welcher ?* | Linke Zeitung - 20. Februar 2020

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