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Inland, Medien

Rechtsextremismus: Peter Nowak verkündet Russenfolter

von Paul Schreyer – http://blauerbote.com

Für das eigentlich empfehlenswerte Onlinemagazin Telepolis arbeiten zwei Autoren aus dem Umfeld der sogenannten „Antideutschen“, einer davon heißt Peter Nowak. Bei letzterer Gruppierung handelt es sich angeblich um eine extrem linke Gruppe, tatsächlich ist es eher eine Art NATO-Stoßtrupp zur Unterwanderung linker Strukturen, mit festem Feindbild, welches „rein zufällig“ fast immer deckungsgleich mit der (extrem rechtem) Propaganda der westlichen Wertegemeinschaft (unter anderem für Krieg, Massenmorde an Ausländern, Unterdrückung und Ausbeutung) ist.

Peter Nowak, der sich zwischen seinen antirussischen Propagandaartikeln gelegentlich mit „linken Artikeln“ die notwendige Street Credibility zur Aktivierung linker und alternativer Menschen „gegen den Russen“ holt, hat jetzt wieder einmal einen aggressiven Artikel gegen Russland veröffentlicht, der dieses fremde Land ohne jeglichen tatsächlichen Beleg der Folter von Linken bezichtigt: „Folter und Repression gegen Linke in Russland„.

Bei dem Satz „Die Ausstellung war vorher in Petersburg zu sehen“ sollten mittlerweile bei jedem Kenner der deutsch-russischen Beziehungen die Alarmglocken klingeln, sitzen doch gerade dort in St. Petersburg vom Westen finanzierte Pseudo-Linke und NGOs, die immer wieder solche Aktionen starten. Ansonsten findet die dreitägige Ausstellung in Berlin statt. Sie reiht sich damit ein in die gute alte Tradition antirussischer Hass- und Hetzausstellungen in der deutschen Hauptstadt, wie man sie nicht nur aus der Hitlerzeit kennt.

Und was macht so ein Artikel mit dem unkritischen Leser: Genau, er aktiviert – wieder einmal – eigentlich nicht fremdenfeindliche oder nationalistische Gruppen für den Kampf gegen den Russen.

Durch den Hinweis auf diesen widerlichen Propagandaartikel bei Telepolis wird man übrigens nicht zum russischen Agenten. Letzteres möchte uns nur unsere perverse Propagandamaschinerie einreden. Kritik an den Medien und ihren Lügen ist erste Bürgerpflicht und aller Ehren wert, gerade auch wenn sie sich gegen Angriffe auf andere Länder oder deren Bewohner richtet.

Und es ist widerlich, dass hier wieder einmal Menschen, die sich gegen solche Propagandaaktionen einsetzen, als Nazis markiert werden sollen. Man präsentiert hier eine Lügengeschichte gegen einen fremden Staat, transportiert von „authentischen“ Hetzern und wer diese Storys in Frage stellt, erscheint einem unbefangenen Beobachter als durchgeknallter Rechtsextremist, der gerne Linke foltert.

Tatsächlich ist es genau umgekehrt: Diese Propagandaclaims sind rechtsextreme, faschistische Aktionen eines selbsternannten Wertewestens, der in seiner Dreistigkeit seit Jahren schon versucht, seine Kritiker zu umarmen, um sie einzuspannen und beispielsweise im Kampf gegen das Ausland zu verheizen und jeglichen Kritiker an den eigenen, für viele kaum mehr fassbaren Untaten, als „das Böse“ zu markieren.

Rechtsextremismus: Peter Nowak verkündet Russenfolter

Anmerkung LZ:

Hauptquelle von Nowak ist die „NGO“ „Memorial Deutschland – Haus der Demokratie und Menschenrechte“. Diese wurde „Ausgezeichnet mit dem Förderpreis Humanitäre Hilfe für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung 2000“. „Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Die gemeinnützige Stiftung, deren Gründung 1964 (ursprünglich als Vermögensverwaltung Bosch GmbH (VVB) begründet, 1969 umfirmiert) auf das Testament des Unternehmers und Stifters Robert Bosch (1861–1942) zurückgeht, folgt seit Jahrzehnten dem philanthropischen Vermächtnis des Firmengründers.“ (Wikipedia).
Diese angebliche Nichtregierrungsorganisation wurde 2016 von der Bundesregierung mit 30.000 € gefördert.
Anke Giesen aus dem Vorstand von Memorial arbeitet als Referentin der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Christina Riek aus dem Vorstand von Memorial arbeitete als  „trainee at the Friedrich-Ebert foundation in Kyiv„.
Sabine Erdmann-Kutnevic aus dem Vorstand von Memorial arbeitete freiberuflich von 1998-2012 für die Europäische Union, Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Aktion Mensch, Deutscher Caritasverband, Diakonisches Werk der EKD, Heinrich Böll Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Institut für Auslandsbeziehungen

 

 

 

Diskussionen

7 Gedanken zu “Rechtsextremismus: Peter Nowak verkündet Russenfolter

  1. Ist das jener langjährige Mitarbeiter der Berliner linken Tageszeitung „junge welt“, bitte? Wer es weiß, wäre schön, es mitzuteilen.

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    Verfasst von NO_NWO | 9. Februar 2020, 21:13
    • Nachdem, was ich recherchieren konnte, ist dem so. Mitarbeiter? wohl nicht, hat aber früher für die „junge welt“ geschrieben. Wenn denn das als Antwort reicht 🙂

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      Verfasst von Sigrid | 10. Februar 2020, 18:47
    • Ja und auch bei neues Deutschland, er hat auch Mist gemacht bei den Anti Knast Tagen in Berlin, wodurch ich bei meinem Auftritt bei den Anti Knast Tagen in Berlin vom 23-27.10.2019 als Vorsitzender des Knastschadenkollektiv’s und Experte gegen die ärztliche Versorgung hinter Gittern und ihre Einarztpolitik 👊⛓siehe Artikel Süddeutsche von Kristiana Ludwig vom 25/26.1.2020 „ Patienten dritter Klasse!“ die berühmte Fotografin Regina Schmeken wollte innen ein Foto machen, so mussten wir vor die Türe!!! Mehr Infos besuche uns Facebook massoud.moussa.351 oder Beratungsagentur Knastschadenkollektiv ✊🖤mit sozialpolitischen Grüßen Andre’Moussa Knastschadenkollektiv…

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      Verfasst von Andre’Moussa 1998 | 11. Februar 2020, 22:52
      • Eine kurze Bemerkung, bitte, zu der von lz unter den obigen Beitrag gesetzten Anmerkung: Unter dem freigiebig gastfreundlichen Dach des Kapitals (Memorial Deutschland bzw. Robert-Bosch-Stiftung) halten sich Staat und Sozialdemokratie am Händchen. Wie im Bilderbuch — das Dreigestirn des Imperialismus aus Staat, Sozialdemokratie und Kapital in trauter Eintracht beim Säen von Zwietracht.

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        Verfasst von NO_NWO | 12. Februar 2020, 13:32

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  1. Pingback: Hohe Haftstrafe gegen Antifaschisten in Russland - Peter Nowak - 11. Februar 2020

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