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Kultur, Satire

Ökologischer Ausgleich von Kriegshandlungen

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Absurdistan: Das ist durchaus ein ernstes Thema, welches die Menschheit bei der aktuell grassierenden Klimahysterie nicht einfach links liegen lassen darf. Egal wie man sich derzeit gegenseitig auch die Rübe wegballern möchte, sollte doch mit Leichtigkeit und konfliktübergreifend einzusehen sein, dass Kriege nicht nur lebensgefährlich sind, sondern auch noch voll umweltbelastend. Hinsichtlich der tatsächlichen Auswirkungen auf das Klima ist die Beantwortung dieser Frage etwas komplexer. Aber dem Vorsorgeprinzip folgend, sollte man auch für Kriege und vorbereitende Kriegsübungshandlungen Ausgleichsmaßnahmen einfordern. Sowas ist ja in allen anderen Lebens- und Sterbensbereichen bereits etablierter Standard.

Anlass zur Nachfrage boten im vorliegenden Fall die für das Frühjahr 2020 geplanten Kriegsfestspiele an der Ostfront, also an der russischen Grenze. Die aktuelle Aufführung läuft unter dem Label „Defender 2020“, der Eintritt soll frei sein. Die Drehscheibe für diesen Großaufmarsch darf endlich wieder nach dem zweiten Weltkrieg Deutschland sein.

Das hat auch etwas mit dem Markenrecht zu tun. Durch Gewohnheitsrecht ist die Marke „Weltkrieg“ sowas wie „Made in Germany“, also inzwischen eine wertvolle deutsche Marke (zumindest für alle Feindstaaten). Die sollten wir uns auch nicht nehmen lasen. Selbst dann nicht, wenn wir selbst gerade kein funktionierendes Kriegsgerät haben. An dieser Stelle muss dann die ganze Welt unseren guten Willen für die harte kriegerische Tat nehmen.

Bundespressevertreter geben sich ahnungslos bis blöd

Wie man dem kleinen Kurzfilm entnehmen kann, gibt sich die Bundespressekonferenz in dieser Sache ziemlich ahnungslos, als sei ihr die Ein- und Ausreise von CO2 nach und aus Deutschland inzwischen völlig gleichgültig. Jetzt auch noch ein ausländische „Umweltsau“ vor’s Loch zu schieben, ist sehr grenzwertig. Dieser Sau dann hierzulande allerdings ungehindert und unkontrolliert ihr Unwesen treiben zu lassen, ist wohl der Gipfel aller Heuchelei und CO2-Doppelmoral, wenn man gerade auf der anderen Seite im Alleingang die Welt vor dem bösen CO2 rettet. Am Ende wird einfach stumpf darauf verwiesen, dass in diesem speziellen Fall die Amis fast alleiniger Ausrichter der Kriegsfestspiele an der OStfront sind. Das ist angesichts der hier dargestellten Umstände kein Trost: Das US-Militär stößt mehr Treibhausgas aus als 140 Länder … [Krautreporter]. Und genau diese Sauerei will die Bundesregierung augenscheinlich auf deutschem und europäischem Boden einfach so durchgehen lassen?

Doppelstandards oder besser Doppelmoral unübersehbarWas hat denn die Bundespressekonferenz zum Thema CO2 noch nicht begriffen? Oder sollte sich diese Comedy-Truppe tatsächlich an Weisungen von ganz oben halten (müssen)? Das wäre ja ein totales Novum bei der teuersten Kabarett-Truppe Deutschlands. Wie es aussieht, hat keine Sau im Vorfeld geprüft, ob die Ami-Dreckschleudern die guten EU-Abgasnormen erfüllen können. Soweit das nämlich nicht der Fall ist, sollte man den Verkehr dieser umweltschädlichen Fahrzeuge in Deutschland bzw. EU-weit stumpf verbieten. Schließlich kann man das ja für bestimmte Regionen mit erheblich sauberen deutschen Dieselfahrzeugen heute schon machen. Oder funktioniert da lediglich die Betrugssoftware in den Ami-Panzern nicht?

Doppelstandards oder besser Doppelmoral unübersehbar

Der Fall liegt völlig klar auf der Hand. Bevor sich die NATO, Russland, China oder welche künftigen Weltkriegsteilnehmer auch immer, endgültig die Lebensgrundlagen wegpusten, würde es Sinn ergeben, sich vor allen Kriegshandlungen zu der CO2 Frage zu verständigen. Nicht dass die Kriegshandlungen neben den beabsichtigten Schäden auch noch ungewollt die heraufbeschworene Klimakatastrophe vertieften. Eine schlimmere Krise könnte es für alle Klimagläubigen dieser Welt gar nicht geben. Die würden mehr oder minder über Nacht vom Glauben abfallen. Krieg macht denen sicher nichts aus. Besonders den Grünen ist das eigentlich völlig egal, soweit diese Kriege nur ökologisch sauber geführt werden. Deshalb müssen die Konfliktparteien zwingend vor einem Krieg eine konfliktparteiübergreifende Klimafolgenabschätzung liefern. Kommt man dort zu dem Schluss, dass Kriege nicht klimaneutral zu führen sind, dann sind die Kirege schlicht zu unterlassen. So einfach ist das.

In diesem Zusammenhang müssen die Atom-Mächte noch einmal darlegen bzw. genauer prüfen, ob nicht ein kurzer und heftiger Atomkrieg viel CO2-neutraler daherkäme als langjährige konventionelle Schlachtereien. Bislang hat man doch atomare Strahlung immer für das schädlichste Elend auf diesem Planeten gehalten. Die trägt aber derzeit nichts zur Klimaerwärmung bei. Im Gegenteil, es wird schon wieder mit Atomkraft geliebäugelt, weil sie CO2-neutraler daherkommt als alle Fossilien zusammen. Da aber nach rund 4,3 Mrd. Jahren endlich das noch schädlichere CO2 als Weltuntergangsstoff Nummer Eins entlarvt werden konnte, liegt jetzt alles völlig klar auf der Hand, wie ein fein säuberlich aufgeschlagenes Märchenbuch. Noch weit verheerender, als das CO2, ist auf lange Sicht der „irre“ menschliche Verstand einzustufen. Das wollen sich allerdings weder die Irren, noch die Regierungen, ums Verrecken nicht eingestehen. Ihnen reichen CO2-Steuern und CO2-Zertifikatehandel zur Beruhigung also auch Füllung der Portmonees.

Ökologischer Ausgleich von Kriegshandlungen

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Ökologischer Ausgleich von Kriegshandlungen

  1. ‚ Bundespressevertreter geben sich ahnungslos bis blöd ‚ das tun sie sehr gut. vielleicht sind sie’s auch einfach.

    Übrigens eine interessante Information gibt die Ahnngslose bis Blöde doch. Im internet findet man nämlich widersprüchliche Informationen: Es Sei ein NATO Manöver und: es sei ein US Manöver mit Beteiligung anderer NATO Staaten. Nach Ansicht der Bundesregierung ist es also ein US Manöver. Interessantes ‚Verteidigungsbündnis‘, bei dem sich ein ‚Partner‘ aussucht, in welchem Mitgliedsstaat er seine Großmanöver durchführt ! Wann läßt denn D oder F das nächste Großmanöver in den USA steigen ???

    Die USA haben ja auch mal irgend ein Klimaprotokoll unterschrieben (OK, das heißt nix). Aber da war das US Militär bei CO² Limitierung ausdrücklich ausgenommen.

    Wir sehen also wieder, wo man im glorreichen Westen hinfaßt, nix wie Lügen.

    Liken

    Verfasst von zivilistin | 30. Januar 2020, 11:36

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