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Debatte, Linke Bewegung

Der Unterschied zwischen einem kleinbürgerlichen Sozialismus a lá DDR und einem proletarischen a lá Marx. 1. Die Arbeiterklasse.

von Norbert Nelte

Langsam müssen wir uns diese Frage stellen. Einerseits wegen  der herannahenden Revolution in Süamerika wo sie schon drei Präsidenten in die Flucht mit dem Hubschrauber gejagt hatten. Momentan gibt es dort drei Generalstreiks. Andererseits wegen der weltweit niedrigen durchschnittlichen Profitrate  von unter einem Prozent

Die meisten denken an die DDR und an Diktatur, wenn sie die Worte Karl Marx und Sozialismus hören. Der belesene Marxist weiß aber, dass Marx das genaue Gegenteil ist als die Diktatur der stalinistischen Länder. Die hatten sich nur die Kleider von Marx angezogen, 1., damit sie mehr Zustimmung bei den Arbeitern bekommen und 2., damit die Kapitalisten sagen können, da sieht man, wohin der  Sozialismus führt.

Zuerst beschäftigen wir uns aber mit der am meisten unterdrückten Klasse, der Arbeiterklasse, die die ganzen Werte schafft. Sie leidet am stärksten unter reiner Diktatur.

„Das Proletariat ergreift die Staatsgewalt und verwandelt die Produktionsmittel zunächst in Staatseigentum. Aber damit hebt es sich selbst als Proletariat, damit hebt es alle Klassenunterschiede und Klassengegensätze auf und damit auch den Staat als Staat.“

Friedrich Engels, Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft – S. 93 Marxismus-Bilderbuch Kapitel III

Das Proletariat selber ergreift die Staatsgewalt, nachdem es sich emanzipiert hat, nicht irgendwelche kleinbürgerlichen Stellvertreter. „Alle Klassenunterschiede und Klassengegensätze“ kann auch nur das Proletariat aufheben und nur, wenn es selber entscheidet.

Marx schreibt: »In einer höhern Phase der Kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung des einzelnen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz zwischen geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern das erste Lebensbedürfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch die Produktivkräfte gewachsen sind und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen – erst dann kann der enge bürgerliche Rechtshorizont ganz überschritten werden und die Gesellschaft auf ihre Fahnen schreiben: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedüfnissen.«

Karl Marx: „Kritik des Gothaer Programms„, MEW, Bd. 19, S. 21

Das erste, was aber bei dem Studium von Trotzkis Buch über Stalin auffällt, ist, dass Stalin nichts mit den Arbeitern zu tun hatte, aber auch rein gar nichts, keine Emanzipation, keine Entwicklung.

Bei Marx ist nichts statisch. Bei einer Revolution wie in Russland 1917 emanzipieren sich aber die Arbeiter.

 „Einer der ersten und gewissenhaftesten Historiker der Arbeiterbewegung im Kaukasus war T. Arkomed, dessen Buch 1910 in Genf herausgekommen ist. Arkomed spricht von einem heftigen Konflikt, der im Herbst 1901 in der Tifliser Parteiorganisation über die Frage entbrannte, ob von den Arbeitern gewählte Vertreter in das Komitee aufgenommen werden sollten.

Dagegen trat ein junger, energischer, in allen Dingen bewanderter, aber etwas wirrer Genosse auf, der konspirative Notwendigkeiten,  die  ungenügende  Vorbereitung   und   das mangelnde Klassenbewusstsein der Arbeiter ins Feld führte, die gegen ihre Zulassung sprächen. Zu den anwesenden Arbeitern gewandt,   beendete   er   seine   Ausführungen   mit   diesen Worten: ,Man schmeichelt hier den Arbeitern. Ich frage euch, sind hier ein oder zwei Arbeiter, die für das Komitee in Frage kommen? Hand aufs Herz, sagt die Wahrheit!

…Der junge Genosse“, fährt Arkomed fort, ,,verlegte seine Tätigkeit von Tiflis nach Batumi, von wo aus den Tifliser Arbeitern mitgeteilt wurde, dass er sich unanständig verhalte und eine desorganisierende, feindselige Agitation gegen die Tifliser Parteimitglieder triebe.“ Stalin war 23 (Leo Trotzki, Stalin, eine Biografie, Bilderbuch, S. 64, Original, S 50)

Dementsprechend haben alle stalinistischen Führer, die Moskauorientieren, und erst Recht die Maoisten, das aufgrund des von Stalin unterstellten „mangelnden Klassenbewusstseins“ der Arbeiterklasse sie nicht für ernst genommen haben.

Zuerst 1924 nach Lenins Tod die gesamten Bolschewiki mit Ausnahme der         Linken Opposition um Trotzki gaben der Arbeiterklasse keine Bedeutung. Lenin hatte zusammen mit Trotzki die Revolution um den Petersburger Arbeiterrat aufgebaut. 1928, nachdem Stalin allein entschied, löste er die Arbeiterräte wieder auf, den zentralen und alle dezentralen, ohne größeren Protest.

Das Problem war, dass Lenin vor 1917 seine Anhänger für die revolutionär-demokratische Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft mit einer starken Zentralisierung erzogen hatte. Als sie 40, 50 Jahr alt waren, schrieb er 1917 für den Kommunestaat von unten nach oben. Dies trug er einmal vor, aber die alten Bolschewiki waren schon zu festgefahren mit ihrer starken Zentralisierung: Da war es für Stalin nicht mehr weit zu seiner totalitären Diktatur.

Obwohl die Arbeiter sich im Kampf entwickeln, wollte Stalin nichts mit ihnen zu tun haben. Trotzki wurde sogar von
Stalin und allen seinen Mitläufern kritisiert, weil er zu wenig die Bauernfrage angeblich berücksichtigen würde.

Die Bauern waren bei Marx und Lenin nur taktische Verbündete der Arbeiterklasse, denn sie sind Kleinbürger. Ihr objektives Interesse ist individuell, nicht wie bei den Arbeitern international. Was hat der Wolfsburger VW Arbeiter davon, wenn sein südafrikanischer Kollege nur die Hälfte verdient? Níchts, nur  ein Dumping-Auto.

Bei den Stalinisten kehrt sich das um. Bei den Mao-Stalinisten sogar sind die Bauern das fortschrittliche Subjekt. Mao hat zwar seine „Rote Armee“ eine Bauern­­-Armee genannt, aber das waren noch nicht mal Bauern. Das waren die Söhne von  Bauern, die den Hof nicht geerbt hatten und vagabundierend über die Lande zogen und sich als Erntehelfer  verdangen.

Che Guevara schrieb schon 1961 in „Cuba historischer Einzelfall oder Vorposten im Kampf gegen den Kolonialismus?

„ … ,wird die Bauernklasse Amerikas das große Befreiungsheer der Zukunft stellen, wie sie es bereits in Cuba getan hat.“ Später kam er zu dem Schluss, dass nicht so sehr die Arbeiter fortschrittlich seien, sondern mehr die Bauern, Das trieb ihn dazu, 1967 mit paar Dutzend Bauern in Bolivien den großen Kampf gegen den Imperialismus aufzunehmen, Wenn es nicht so tragisch geendet hätte, so war das Ganze lächerlich und der nationale Revolutionär zu einer Witzfigur wie das HB-Männchen verkommen.

Die kubanische Revolution selber wurde auch von einer kleinbürgerlichen Bauern-Armee durchgeführt mit städtischer Kleinbourgeoisie wie Ärzte oder Anwälte. Es war nur eine nationale, keine sozialistische Revolution,

Fidel Castro hatte daher völlig Recht, als er am 21. Mai 1951 sagte:

»Unsere Revolution ist nicht rot, sondern olivgrün.«

(Helen Brügger in Vorwärts-Extra, Zeitung der PdS, Genf, Juni 1992, Seite 8) Kuba ist nur deshalb scheinbar „Rot“, weil die USA die weiteren Zuckerkäufe boykottiert hat und die UdSSR, die dafür einsprang, die rote Schminke von ihr verlangt hatte.

Man muss wissen, dass bei Lenin bis 1923 2/3 der Staats ausgaben  an die Arbeiter bezahlt hatte und 1/3 an  die Industrie. Bei Stalin ab 1924 dann war es umgekehrt. Das muss eine freudige Überraschung bei Castro und  Che Guevara gewesen sein, als sie feststellten, dass das Moskauer scheinrote Programm sich gar nicht groß von ihrem nationalen unterschied.

Heute gibt es ja immer noch ewig Gestrige Mao-Träumer wie die Interventionistische Linke Düsseldorf, die sich in Deutschland den Arbeiter- und Bauernstaat herbeisehnen, obwohl Du in Deutschland für einen Bauenhof mindestens eine halbe Millionen brauchst, also die sich einen Arbeiter und Millionärsstaat wünschen.

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Ich hatte 2003 auf einer „Kein Blut für Öl“-Verantaltung 2003 mit Werner Rügemer, der grünen Sozialsenatorin, Köln und einem Druckereibesitzer vom DKP-Vorstand gesagt, dass etwa in 20 Jahren die Arbeiter von den selbstverwalteten Betrieben einen Aufstand machen würden, da widersprach mir ganz vehement der DKP Mensch.

„Die Arbeiter könnten sich nicht selber verwalten und einen Aufstand würden sie nicht spontan durchführen“ (Aus dem Gedächtnis) Die andren beiden bürgerlichen Referenten pflichteten natürlich ihm bei.

Was ein Schmarren. Der Kapitalist hat natürlich auch seine Leute, die das machen, das sind solche Betriebswirte wie mich und Rechtsanwälte, wir sind auch Arbeiter, eben Kopfarbeiter. Und die im Sprecherrat rotieren jedes Jahr, da arbeitet sich jeder rein  in die Materie und die alten Ökonomen stehen natürlich mit Rat und Tat beiseite.

„Die   Befreiung   der Arbeiterklasse   muss   die   Tat   der rbeiter   selbst   sein´´ (aus der Internationalen, Kritik des Gothaer Programms, S.18) Für ihre Mitglieder und Sympathisanten haben die Stalinisten auf jeder Veranstaltung dieses Transparent groß aufgehangen, aber hintenrum tusch elt die Führung, dass sie über die Arbeiter wieder eine Diktatur machen wollen.

Sogar in Argentinien, wo es 400 selbstverwaltete Betriebe gibt, meinen die Stalinisten “die Arbeiter seien nicht in der Lage, sich selbst zu organisieren“.

Dr. Luis Alberto Caro, der viele selbstverwaltete Betriebe als Anwalt vertritt, sagt in der Video-Dokumentation _Argentinien: Fabriken ohne Chef

„Diese Organisationsformen werden schlecht angesehen bei den Vertretern des Liberalismus oder des Neoliberalismus, aber auch bei denen, die die kommunistische Idee verteidigen (Er meint die Stalinisten). Sie alle meinen, die Arbeiter seien nicht in der Lage, sich selbst zu organisieren. Wir in Argentinien beweisen ihnen das Gegenteil.“

Aber die Moskauer KP ist in Argentinien nur noch eine kleine Randpartei. Die trotzkistiscche FIT ist die drittgrößte Partei und sie holt mit Riesenschritten alle anderen  auf.

Argentine PTS called for a Mass Party(PTS ruft zur Massenpartei auf.

Diskussionen

5 Gedanken zu “Der Unterschied zwischen einem kleinbürgerlichen Sozialismus a lá DDR und einem proletarischen a lá Marx. 1. Die Arbeiterklasse.

  1. 1. Herr Nelte könnte mal alle Stalinisten-Organisationen der BRD namentlich nennen
    .2. zur selbstorganisiation der Arbeiter..:auf betrieblicher Ebene scheint es zu funktionieren..-aber auf gesamtstaatlicher Ebene? und eine ganze Gesellschaft organisieren ? +Innen-und Aussenpolitik , …das is was ganz Andres, da steht der Beweis noch aus -da muss auch überhaupt erstmal ein gutes Konzept dafür entwickelt werden , was Demokratie, Soziale Absicherung und gut funktionierende, effektive Wirtschaft realisiert.

    3.die grössten Führer der Arbeiter waren jedenfalls meist Intellektuelle (von Marx-Trotzki ) , liebknecht /Luxemb., Willy Münzenberg usw da waren wenige Arbeiter dabei (wie Thälmann)

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    Verfasst von tom | 13. Januar 2020, 2:46
    • Manchmal braucht es ein wenig Haarspalterei: Marx und Engels waren KEINE Intellektuellen. Die gängige Definition des Intellektuellen ist nämlich auf Gewerbe bezogen: Jemand, der seinen Lebensunterhalt verdient mit der Produktion von Belletristik oder Sachliteratur, oder der eine bezahlte Position in Forschung und Lehre innehat, oder von Einkünften lebt, die auf geistiger Arbeit (z.B. Patente für Erfindungen) beruhen. All das trifft für „die zweie“ nicht zu. Engels war Unternehmer. Marx war aus bürgerlicher Sicht ein Überhaupt-und-Garnichts (nix Ordentliches gelernt) und lag Engels auf der Tasche; Marxens journalistischen und wissenschaftlichen Arbeiten brachten bei weitem nicht genug ein, um davon leben zu können. Auf den Punkt gebracht, ließe sich sogar sagen, die geistigen Produktionen von Marx und Engels seien deswegen so hervorragend, eben weil sie keine Intellektuellen waren.🤣🤣🤣

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      Verfasst von NO_NWO | 13. Januar 2020, 11:33
    • Zur 1.) Frage von Tom die Überlegung, es sei wahrscheinlich platzsparend, besser die NICHT-stalinistischen Organisationen der BRD aufzulisten. Denn die Liste der stalinistischen würde praktisch unendlich lang werden. Sie müßte etwa wie folgt beginnen: CDU/CSU, SPD, Die Linke, Grüne, FDP, DKP, Antifa, Evangelische Kirche Deutschlands, DGB und Mitgliedsgewerkschaften, FFF, ARD, ZDF, Verband der Journalisten sowie Medien- und Kulturschaffenden Deutschlands, usw. usw. usw. bis hin zum Gesamtverband der antiimperialistischen Kaninchenzüchter Niederbayerns.😂😂😂

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      Verfasst von Königliche Hoh(l)heit | 14. Januar 2020, 15:39
  2. sehr guter Text, herr Nelte..bitte öfters mehr von der Sorte, – zu 1924 / 1928 auflösung der Räte..- der webfehler lag schon im system – von anfanng an- , wieso gabs keine Gewaltenteilung, so dass sich ein Pol (die Bürokratie ) die gesamte Macht heranreissen konnte, -, Machtpol 2 , die Räte versagten kläglich…-wieso lassen die zu, dass sie selbts aufgelöst werden, ? sowas hätte per verfassung verboten sein müssen, und sie hätten eigne Machtmittel in der Hand haben müssen , 3. machtpol : das Millitär..-auch vollkommen versagt-, Im kapitalismus hätten die Millitärs sofort einen Putsch gemacht, die Macht übernommen , Stalin , Jeschow, molotov , woroschilow usw und die ganze Bande verhaftet und die Entartung verhindert – wenn man sich ankuckt, wie sie hohe verdienstvolle Generäle (am bekanntesten das Talent Tuchatschewski (einer der 5 Marschälle der SU ) , ohne gegenwehr freiwillig in die Fänge des NKWD liefen , obwohl sie ahnten , dass sie festgenommen werden….-ungaublich
    4. Justizsystem als Machtpol fiel auch komplett aus.., presse brauch man nicht erwähnen

    eine Verbrecherclique +die KPdSU+ NKWD hats geschafft, den ganzen statt+das Land ursupiert

    ich hab mir viel schicksale der stalin Opfer abgesehn.(Säuberungen in der Armee nach 1934)…das ist schon total Schizophren , was da lief..-keine Solidarisierung /Abstimmung in der Millitärspitze, um gemeinsam die verbrechern um stalin zu entmachten—es wäre ein leichtes gewesen, für die Millionen -armee….
    falls mal wieder ein Sozialismus -versuch anstehen sollte, muss 1. dieses Gewaltenteilungs-Problem unbedingt als erstes gelöst werden, dazu ein kontrollmechanismus, der sofort reagiert, wenn solche Entartungs-prozesse beginnen sollten..2. die regel , NIEMALS eigene Genossen +ehemalige Mitkämpfer umzubringen , maximal verbannung wie im zarenreich wäre damals noch akzeptabel gewesen, aber keine Morde +Gulags..
    3. die Räte als Basisdemokratie auf dauer müssen überdacht werden , (ob tauglich ) -wenn ja, dann gestärkt , mit eigenen Machtmitteln, um sich selbst zu schützen

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    Verfasst von tom | 13. Januar 2020, 2:11
  3. Dieser Beitrag bringt es auf den Punkt. Ja, es gibt zwei Spezies von linken Organisationen, kleinbürgerliche und proletarische. Die sind leicht voneinander zu unterscheiden. Anne Querrien sagt in l’EnsAignement, die dem Kapital – und so dann auch die der kleinbürgerlichen Linken – entscheidende Handlung sei das In-Arbeit-Bringen. Mit diesem Ansatz läßt sich schnell Licht ins Dunkel des Linksseins werfen: Zu je einem Drittel sitzen im Verwaltungsrat der Arbeitsagentur Vertreter der Kommunen, der Gewerkschaften und der Arbeitgeber, sozusagen das Dreigestirn der bürgerlichen Ordnung aus Staat, Sozialdemokratie und Kapital. (Sozialdemokratie ist lediglich ein anderes Wort für kleinbürgerliche Linke.) Danach aber beginnt das große Täuschen, Tricksen, Lügen und Betrügen, denn jedermann darf sich „proletarisch“, „revolutionär“ oder „linksradikal“ nennen. Und genau das tun denn auch als „sozialistisch“, „kommunistisch“ oder „anarchistisch“ getarnte Frontorganisationen der Sozialdemokratie, die über Kontakt- oder Verbindungsleute zuallermeist von DGB-Gewerkschaften oder/und von staatlichen Diensten aus betrieben und gelenkt werden. Mit diesen „radikal linken“ Frontorganisationen verfolgen Staat und Sozialdemokratie unterschiedliche taktische Zwecke, die selbstverständlich allesamt dem Erhalt der bürgerlichen Ordnung dienen. Diese Zwecke im einzelnen anzugeben, fehlt hier der Platz, jedoch gehören sie im wesentlichen zwei Kategorien an: 1.) Kontrollieren, Kompromittieren/Kaufen/Umbiegen, Frustrieren und Demoralisieren widerständiger Proletarier bzw. Neutralisieren der politischen Organisations- und Handlungsbestrebungen des Proletariats; 2.) Nutzung als PR-Dummies zwecks Kontrolle der öffentlichen Wahrnehmung; dies letztere insbesondere zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Illusion, die Sozialdemokratie sei eine Sachwalterin der Belange und Bestrebungen des Proletariats oder verkörpere gar dessen revolutionären Kern. Fazit: Nicht überall, wo Links draufsteht, ist Proletarisch drin. An ihren Werken sollt ihr sie erkennen: Sozialdemokraten gehen offenen Debatten aus dem Wege; sie munkeln gern im Dunkeln und tun das am liebsten in Form von In-Arbeit-Bringen oder In-auf-die-Demo-Bringen (von Proletariern) und von In-Pöstchen-Bringen (von sich selbst). Kurz: Klassenbewußte Proletarier detektieren Sozialdemokraten mühelos anhand eines sich bei deren Anblick spontan ergebenden Ekelgefühls. So einfach ist das.🤣🤣🤣

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    Verfasst von NO_NWO | 12. Januar 2020, 16:44

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