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Kultur, Satire

Völkerrecht: selbst Trump darf legal morden lassen

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Schein-Heilig: Fast hat man es geschafft, da man so kurz vor einem lang ersehnten und geplanten Krieg mit dem Iran steht … und dann sowas? Eine vermeintliche UNO-Expertin mutmaßt, dass die gezielte Tötung des iranischen Top-Generals völkerrechtswidrig sein soll? Das ist ja wohl die UN-Verschämtheit schlechthin. Präventivtötungen und selbst ermächtigte Morde sollen jetzt nicht mehr so lupenrein sein wie noch unter dem Friedensnobel-Mörder Obama? Wie tief ist die Welt nur gesunken, dass die USA nicht einfach mehr machen können was sie wollen.

Das ist nun wahrlich ein echter Tiefschlag gegen Donald Trump. Oder ist das vielleicht der eigentliche Plan? Es ist ja nicht nur die UN die mit dem Querkopf hadert. Folgt man den Eingebungen der gemeinen, weltweiten Presse, ist es die ganze Welt die ihn nicht liebt. In diesem Zusammenhang macht es Sinn, den von ihm befehligten Auftragsmord jetzt harsch zu kritisieren. Das würde aber bei jeder Präventivtötung Sinn machen, sowas zu kritisieren. Meistens dienen ja diese irregulären und terroristischen Morde lediglich dem „Weltfrieden“. man muss das nur richtig erkennen. Da unterscheiden sich die Präventivmörder nicht einen Deut von konventionellen Terroristen, die das auch nur für die Besserung der Welt tun.

Völkerrecht, ist das Recht des Stärkeren

Man zeige einmal mit dem Finger auf Mörder, die nicht für höhere Ziele mordeten. Sicher, der kleine Mörder von nebenan macht das vielfach aus niederen Motiven oder Affekt. Um die geht es hier aber nicht. Ab der regierungskriminellen Ebene dienen Präventivtötungen ausnahmslos dem Weltfrieden und gelten daher grundlegend als unverdächtig und straffrei. Nur darf eben nicht jeder für den Weltfrieden morden. Deshalb sollte man solche Berichte, wie hier: Uno-Expertin • Tötung Soleimanis könnte gegen Völkerrecht verstoßen haben … [Der LÜGEL], sehr mit Vorsicht genießen. Der Verriss soll vermutlich suggerieren, dass ausgerechnet Trump für diesen höheren Zweck nicht morden sollen dürfen … oder so ähnlich.

Wenn also die UN über Jahrzehnte Präventivtötungen nicht beanstandet, warum ausgerechnet jetzt? Das Völkerrecht ist doch sowieso keinen Pfifferling mehr wert, weil es lediglich die Rechte von Staatsgebilden regelt, nicht aber die Rechte von Völkern. Mit Blick auf die UN sollte man vielleicht von Roßtäuscherei, zumindest aber von arger Doppelmoral reden. Unter Obama ist das Drohnenschießen auf Hochzeitsgesellschaften und Zivilisten zu einer Art Militär- und Geheimdienstsport mutiert. Es wurde so selbstverständlich betrieben, wie eine Runde persisch „Golfen“. Wöchentlich unterzeichnete Obama seine Todeslisten, die dann vielfach auch über Ramstein abgedrohnt wurden.

Moralapostelei zur falschen Zeit

Es ist einfach schlimm, dass die unmoralischsten Leute für sich immer noch Moral in Anspruch nehmen möchten. Die Welt steht gerade Kopf und niemand mag sich darüber beklagen. Oder bemerkt es tatsächlich keiner mehr? Solange die Zielrichtung bei dem jetzigen Vorgang ist, Trump weiter zu demontieren, unterstreichen die Kritiker leider nur ihre eigene Doppelmoral … und ihre ungenierte Blödheit. Entweder darf ein US-Präsident, ähnlich wie eine israelische Regierung, nach Lust und Laune morden lassen oder eben nicht. Sich ausgerechnet jetzt darüber zu echauffieren, ist doch total sinnlos und scheinheilig, wo der militärisch-industrielle Komplex kurz davor steht wieder Billionen-Umsätze mit dem von langer Hand geplanten Iran-Krieg verdienen zu können.

Wie kurzsichtig müssen die Trump-Hasser sein, wenn sie dieses tolle Geschäft durch eine unzeitgemäße Kritik an Trump zu torpedieren suchen? Nun, Hass macht wohl doch blind. Sich aber so ein Geschäft selbst zu vermiesen, ist ja total entblödend? Darüber wäre doch zu reden, wenn die ganze Welt erst einmal abgefackelt ist und man hernach noch einen Schuldigen brauchte. Das wäre dann eine gute Gelegenheit, nochmal sowas wie die Nürnberger Prozesse zu wiederholen, damit die Welt weiterhin nach Strich und Faden verladen werden kann. Oder besser noch, einfach mal die „Feindstaatenklausel“, bei einer Neugründung der UN, auf die USA umschreiben.

Völkerrecht: selbst Trump darf legal morden lassen

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Völkerrecht: selbst Trump darf legal morden lassen

  1. Sind es wirklich kurzsichtige Trumphasser?
    Wie wäre es mit dem Gedanken, dass Trump den am Krieg Interessierten gerade durch diesen Mord die große Show vermasselt hat??

    Liken

    Verfasst von Sigrid | 5. Januar 2020, 12:17

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