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Debatte

Es wartet die Revolution

von Unbetreut denken

Seit Monaten nicht einen so extremen Himmel gesehen wie heute, absolut bizarr. Ist klar, was da oben los ist. Darf aber nicht gesagt werden. Wer es dennoch tut, wird Zeuge eines Schauspiels, das weit bizarrer noch als der Himmel von heute ist. Wie auf Knopfdruck stürzen alle Hamster sich in ihre Quassel-Räder und fangen an, ihr jeweiliges Lieblingsrepertoire an linkssozialdemokratisch lizensierter vulgärmarxistischer Kritik an den unschönen Verhältnissen herunterzurasseln. Ja, da laufen sie wieder, die Hamster, sie rennen und überschlagen sich fast. „Verdammt, könnt ihr nicht mal mit dem Scheiß aufhörn!?“ Nöö, können sie nicht. Hat funktioniert, die jahrzehntelange Gehirnwäsche durch die Staatsbildungseinrichtungen und die Medien. Keinem Blick verborgen, aber niemand nimmt was wahr. Zutritt zur Wirklichkeit verboten.

Ernst Wolff bei der 17. Anti-Zensur-Koalition von kla.tv — Thema „Globales Finanzsystem: Die Lunte brennt…“ Gibt es hier jemanden, der Ernst Wolff nicht mag!? Oder auch Ken Jebsen und dessen kommunikatives Genie nicht mag!? Alle mögen die, weil sich spüren läßt, wer die sind; die stehen mit der ganzen Person hinter dem, was sie sagen. Es sind intelligente und integre Leute. Was man von den eitel-klugen Volkserziehern vom CO2-verdummten Rubikon-Magazin, das übrigens bei Ken Jebsen hinten im Bus sitzen darf, nicht sagen könnte: Mausfeld — oh Graus, wie bekommt man den wieder auf etwa Bodenhöhe zurück? Und der Ganser Dani … Tesla-Fahrer … Marketing-Man … deine blauen Augen machen mich so sentimental … vielleicht auch bunte oder grüne, jedenfalls keine roten Augen: „Marx, sagten Sie!? Klimawaffe, sagten Sie!? Tut mir leid, noch nie von gehört.“ Einen Chef vom Ganzen hat Rubikon auch, den früheren Verdi-Hauptamtlichen Jens Wernicke. Gleich dahinter der vom Materiellen zum Spirituellen bekehrte und bis zum Platzen empathische Schauspielstar Jens Lehrich. Die übrigen Verdächtigen schlagen ähnlich aus, wir ersparen sie uns. Komplett wird das linksintellektuelle Elend aber erst mit dem Rubikon-Busenfreund vom 3. Jahrtausend namens Dirk Hohlmann oder Dirk Pohlpfosten oder so ähnlich. Dirkchen, dieses zum Kampf gegen die Eliten aufrufende tapfere CO2-Schneiderlein von der Mancha – immerzu möchte man dem den Satz mit dem Stock und dem Rektum zurufen! – war übrigens häufig schon Gast in Ken Jebsens Berliner Iranish☺️ Pub.

Die Autorenliste von Rubikons erstem eigenen und virtuos originell betitelten Buch „Die Öko-Katastrophe — Handbuch zu den Klimaprotesten“ ziert auch der Name Hermann Ploppa. Wie hat dieser ehrenwerte Mann sich nur so weit verirren können! Muß er selbst wissen, liegt aber auf der Hand: Autor sucht Publikum. Am 29.12.2019 bei kenfm hochgeladen, führen Hermann Ploppa und Ken Jebsen ein 2½-stündiges Gespräch. Thema ist H.P’s aktuelles Buch „Der Griff nach Eurasien“. Klasse Buch, klasse Gespräch. Und doch — wie klug und integer auch immer, fehlt etwas bei Hermann Ploppa, Ken Jebsen und Ernst Wolff. Was da fehlt, ist schnell gesagt. Nämlich ein durchgreifendes Verständnis der Marxschen Analyse der kapitalistischen Produktionsweise bzw. die hierzu UNUMGÄNGLICHE sorgfältige Lektüre der ersten drei Bände von Marxens Hauptwerk „Das Kapital“.

Das Gespräch von Ken Jebsen und Hermann Ploppa kreist um Geopolitik, um die von Halford Mckinder formulierte Geostrategie des britischen Weltreichs, einer Seemacht, der es vor allem auf Verhinderung starker Bündnisse kontinentaler Staaten ankommt; dabei ein Kernbegriff ist „Eurasische Platte“. Dies große und rohstoffreiche Gebiet zwischen Atlantik und Ural soll möglichst geschwächt sein. Diese ursprünglich britische Geostrategie wird heute auch von jener die Seemacht USA kontrollierenden supranationalen Finanzoligarchie verfolgt. Ernst Wolff hingegen thematisiert vordringlich die deregulierten Finanzmärkte. Deren häufig mit betrügerischen Mitteln erwirkten Gewinne aus Finanzwetten parasitieren nicht nur Warenproduzenten, sondern auch ganze Nationalstaaten. Zuletzt bleibt den Parasiten nur noch, ihr profitliches Heil in imperialer Kriegspolitik zu suchen, was zuletzt zum großen Showdown mit Rußland und China zwingen wird. Trotz ihrer unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen gelangen Hermann Ploppa und Ernst Wolff zu der Auffassung, die sich bedrohlich zuspitzende Weltlage sei Folge eines aus sich selbst geborenen Machtstrebens einzelner Individuen. Diese subjektivistische Auffassung ist falsch. Umgekehrt wird ein Schuh draus — das Machtstreben einzelner ergibt sich aus Charakteristiken der zwingend selbstzerstörerischen kapitalistischen Produktionsweise. Imperialer Elitarismus bzw. das Streben nach absoluter Welthegemonie in Form einer Eine-Welt-Regierung ist der absurd verrückte und letztlich fatal enden müssende Versuch, jener Selbstzerstörung zu entgehen.

Wer Marxens Analyse der kapitalistischen Produktionsweise nicht kennt, wird das hier im weiteren Ausgeführte für leichtfertig hinphantasiertes dummes Zeug nehmen wollen. Solche Schlaumeier lassen sich nur vom eigenen Untergang noch belehren. Jedem das Seine. Tatsächlich ist die Vorstellung, bei Fortbestehen des Kapitals ließen sich Frieden und Wohlstand etablieren, nur schon indem anglo-amerikanisches imperiales Streben erfolgreich in die Schranken gewiesen werde, vollkommen fehlgehend. Denn es sind nicht geographische Gegebenheiten das eigentliche Problem. Es sind die dem Kapital strukturell innewohnenden und sich mit seiner technologischen Entwicklung immer weiter verschärfenden markanten Widersprüche: Tendentieller Fall der Profitrate sowie Überakkumulation von Kapital bzw. Investitionsnotstand bilden eine Schere, deren Öffnung das Maß einer chronischen Profitkrise ist. Deren fatale Lösungsversuche in Form von Austerität und Imperialität forcieren das gesellschaftliche Elend nur. Hauptmotor des Imperialismus sind nicht geographische Gegebenheiten, sondern die soeben ausgeführten unhintergehbaren Charakteristiken des Kapitals. Wäre unter dem Kapital ein dauerhaft stabiler Zustand starker Kontinentalmächte und starker Seemächte denkbar? Nein, am Ende wird das Kapital immer zwingend einen Weltfaschismus in Form einer Eine-Welt-Regierung anstreben. Der Weg dahin wird die Menschheit in eine Spezies von Freaks verwandeln. Von Freaks in jeglicher Hinsicht: seelisch, kulturell, geistig, moralisch sowie körperlich und gesundheitlich. DIES zu verstehen, darum geht es hier und heute.

Der linksliberale britische Historiker Hobson (Imperialism, 1902) wie auch Lenin (Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, 1916) haben die zwischen 1860/70 und 1900 aufkommenden riesenhaften Monopole (Stichwort hier auch: Räuberbarone) untersucht. Eine wirtschaftshistorische Neuheit, betrieben diese Unternehmen Patentschmieden, was ihre technologische Entwicklung in großen Schritten voranbrachte. Im entsprechend selben Maße wurden sie von den markanten Widersprüchen des Kapitals getroffen. An dieser Stelle angemerkt sei, daß das Kapital ja eben nicht von klugen rationalen Köpfen konzipiert wurde, sondern das Zufallsprodukt eines ideologischen Irrwitzes ist, nämlich desjenigen der Zisterzienser des Bernhard von Clairvaux, welche einem geistesgeschichtlichen Extremismus anhingen, dem sogenannten Geist-Materie-Dualismus manichäisch-katharischer Prägung; siehe: Die Zisterzienser — Geschichte und Architektur, Köln 1998. Zurück nun zu den Monopolunternehmen, zwangen deren enorme Produktivität wie auch ihr enormer Rohstoffbedarf diese, sich ferne Weltregionen für Absatzsteigerung und Ressourcensicherung zu „erschließen“. Dies hieß zugleich, solche Regionen ausufernd zu plündern, denn – fanatischer ideologischer Irrwitz seine Mutter – ist Plündern dem Kapital ein unhintergehbares Muß. Das Kapital führt dem Markt Geld lediglich im Rahmen von Herstellkosten zu; bei Marx hießen Herstellkosten „Kostpreis“, der sich aus dem konstanten + variablen Kapital nur in den Bereichen unmittelbar händischer Warenfertigung und solchen -transports zusammensetzt. Dem Markt selbstverständlich nicht vorgeschossen wird das Geld zur Realisierung des weit über den Herstellkosten liegenden Warenverkaufserlöses und so letztlich dann des Profits (Profit = Warenverkaufserlös minus Herstellkosten). Solches Geld muß auf Nachfragemärkten vorvorhanden sein. Ist es dies nicht, ist es durch Plünderungen, Tributerhebung usw. zu beschaffen. Zahlungsfähig wird Nachfrage erst, indem solche verbrecherisch beschafften Geldmittel Marktteilnehmern auf diesen oder jenen vertragslegalen Wegen an die Hand gegeben werden.

Nun erst wird sichtbar, warum die kapitalistische Produktionsweise so abstoßend gewalttätig und bellizistisch ist. Mit der von Hobson und Lenin beschriebenen Verquickung der Führungspersonale von Monopolen und Großbanken hatten sich spätestens Anfang des 20. Jahrhunderts jene blutrünstigen supranationalen Finanzoligarchien formiert, welche die treibenden Kräfte hinter imperialen Politiken sind.

Jeder Wahnsinn beginnt mit einer irrwitzigen Vorstellung und bleibt virulent, solange eben diese Vorstellung Bestand hat. Die irrwitzige Vorstellung hinter dem Wahnsinn des Kapitals ist das Weltbild der Zisterzienser und der Tempelritter, welche letzteren von den Zisterziensern als deren militärischer Arm gegründet wurden — als eine Urform der NATO sozusagen. Das war 12. Jahrhundert, vor 900 Jahren! Und immer noch wird der alten irrwitzigen Vorstellung gefolgt, das Pferd namens Kapital falsch herum aufzuzäumen: vom Hinterteil zum Kopf hin. Im zisterziensischen Wahn sieht das richtig aus so, nämlich von der nichtswürdigen Materie ausgehend zum gottnahen Geist hin; von der unmittelbar händischen leiblich-materiellen Arbeit, vom konkret Körperlichen aus, hin zu erhöhender abstrakter geistiger Tätigkeit, die aus dem niederen Körperlichen das höhere Geistige zu destillieren versteht, den Reichtum in abstraktester Form: als Zahlen in Büchern. Nicht von ungefähr bespöttelte Marx die bürgerliche Wirtschaftswissenschaft mit dem Bonmot, ihr sei das Kapital ein „Automat mit Lieb‘ im Leib“.

Zäumen wir das Kapital richtig herum auf, von vorn aus, vom „Geistigen“, vom Geld aus hin zum materiellen Menschen. Zuzeiten der Zisterzienser wäre das technisch noch nicht möglich gewesen. Heute aber ist es das. Der Mensch ist das wahrhaft „Höhere und Geistige“, das „Niedere und Materielle“, das Geld, hat seiner Reproduktion zu dienen — wohl wissend, daß Geld nur ein Äquivalent für die in Waren steckende durchschnittliche gesamtmarkträumliche Arbeitszeit ist; auf Geldscheinen könnte 100 Minuten stehen. Das „niedere Materielle“ ist also nicht der Mensch, sondern die der Reproduktion seines Körpers und Geistes dienende Ware. Wird allen die so verstandene Reproduktion gewährleistet, wird endlich ökonomisch gewirtschaftet werden können, und das heißt selbstverständlich auch naturklug (siehe Erwin Thoma) bzw. naturverträglich. In welchen politischen Formen sich dies am geeignetsten gestalten läßt, ist offen. Proletarisch geführte Räte oder auch die vom Autor dieses Textes hier wohlangesehene soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner, bei welcher die drei großen gesellschaftlichen Funktionsbereiche einander durchwirken (siehe Axel Burkart). Auf jeden Fall aber von vorn nach hinten, vom Geld zum Menschen, und nicht umgekehrt!

Diskussionen

5 Gedanken zu “Es wartet die Revolution

  1. grundsätzlich richtig (man hätte das auch bisschen anders formulieren können )
    Hauptproblem ist aber: die gesamte geballte „linke “ der BRD ist unfähig , auch mal nur ein !! solches video-portal hinzubekommen , wie KenFm, querdenker tv, stein-Tv , u.u.u,.. -ausser paar winzigen ansätzen mit wenigen Videos bei wenigen Kanälen—fast GARNIX…die haben das Video-zeitalter komplett verschlafen..u- sind Internet-medial noch im 20 . Jahrh. geblieben
    auch ein grund, warum die wirkliche Linke in der BRD im prinzip komplett tot ist(ausser paar überlebende im Internet)

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    Verfasst von tom | 3. Januar 2020, 7:13
    • Es geht um Erfassung von Realität im Sinne von Ursächlichkeiten und Wirklichkeiten, um der allem gesellschaftlichen Handeln vorausgehen müssenden Gewinnung von kollektivem Sachwissen. Und da sind Links und Rechts lediglich ideologischer Vorgriff, sogar düsterster Aberglaube: Man schreibt „Gut“ drauf und glaubt, es sei auch Gut drin. Und das tun ja selbst die mit den allermenschenfeindlichsten Positionen. Und merken es nicht!

      Nun aber sind selbstverständlich ja auch die von mir in Rede gestellten Personen und Portale selbst in den Prozeß des kollektiven Erkenntnisgewinns eingeflochten. Und da darf es keine Rangordnungen geben, die vor Kritik schützen. Bei Gebäuden gibt es Ecksteine. Fehlen die, ist kein kollektives Zusammenwirken aller Bauelemente möglich. Dasselbe gilt für die kollektiv zu entwickelnden Modelle von der Wirklichkeit. Alle angesprochenen Personen und Portale blenden den einen großen und zentralen Informations-Eckstein aus, den ALLES entscheidenden, nämlich die seit 1960 unter Federführung der CIA entwickelte und betriebene weltumspannende Klima-Manipulation. Mit dieser EINEN Information verändert sich das politische Lagebild grundlegend, es entsteht schlagartig ein sehr klar beschreibbares Bild der Wirklichkeit — ganz und gar unabhängig von Links und Rechts! Und in letzterem liegt das Problem: Links und Rechts sind Markenbegriffe, mit denen ideologisches Marketing betrieben und die Macht des Kapitals gesichert wird. (Revolution kennt nicht „Links“ und „Rechts“, sie kennt nur die Ersetzung des Kapitals, eines massenmörderischen Albtraums, durch ein in der Ethik von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gebundenes Gesellschaftliches!) Die hier oben sogerade angegebene EINE entscheidende Information würde die gesamte Links-Rechts-Marketingkonstruktion in sich zusammenstürzen lassen, und es entstünde eine exorbitante Verwirrung. Und eine noch viel größere Empörung. „Warum habt ihr verdammten Arschlöcher uns diese Information die ganze Zeit über vorenthalten,“ werden dann Linke wie Rechte die jeweiligen Portale ihres Vertrauens fragen! Und das war’s dann mit ALL diesen Portalen (und den hinter diesen stehenden Apparaten!). Es sei denn, sie kriechen in Sack und Asche zu Kreuze.😂 Pech gehabt; Fluch der bösen Tat. Es rächt sich, das Vertrauen von Menschen zu mißbrauchen! Sei es früher oder später, aber es rächt sich. Zudem wird dann eine Diskussion um Fragen herum beginnen, die für allzuviele unserer großen Polithelden beschämend verlaufen wird. Nämlich um die Fragen von Klassenstandpunkt, Moral und Erkenntnisfähigkeit! Oder in einfachem Deutsch: Um die permanente und zielstrebige Kollaboration der Mittelschichten mit dem Kapital; am von der großapparatlich basierten Linken permanent am Proletariat begangenen Verrat; an der moralischen und intellektuellen Erbärmlichkeit der Mittelschichten. Ja, die Revolution ist ein abfahrbereiter Zug, der auf das Proletariat wartet. Curtis Mayfield: People get ready, there’s a train comin‘, picking up passengers, coast to coast. Steigen wir ein, es ist unser Zug!

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      Verfasst von Unbetreut denken | 3. Januar 2020, 16:58
  2. Dirk Müller hätte ich auch noch aufgeführt. Wunderbar zeigt er, wie überall Konflikte ‚aufflammen‘, wo China investiert. Die CIA hat ihre militanten muslimischen Fortschrittsfeinde immer zur Hand und Soros & Co die zivilen gruenen Fortschrittsfeinde. Dirk Müller blamiert sich dann freilich mit der Aussage, daß ein solches agieren der Amis für uns ganz toll sei, weil es uns ja vor schlimmen chinesischen Verhältnissen schützt. Als solche wird dann brav präsentiert, was im Westen längst tägliche Praxis ist. Als Deutscher sehnt man sich ja schon lange nach einer Regierung, die Deutsche Interessen vertritt. Oder wenigstens Chinesische.

    Aber zu Marxens kapitalistischer Produktionsweise, könnte sein, daß wir schon einen Schritt ‚weiter‘ sind, daß die Angloamerikanischen Bankster gar nicht gegen den Fortschritt intervenieren, sondern immer dann, wenn die Geldsströme an ihnen vorbei zu fließen drohen und sich mit Produktion nur noch fakultativ befassen.

    Spricht aber gar nicht gegen Marx, laut Kisch schreibt er als junger Journalist in Wien über eine klassische Schuldenkrise: Frankreich hatte Mexiko Geld geliehen, sich allerdings eine deutlich höhere Rückzahlung garantieren lassen, als tatsächlich ausgezahlt wurde. Um nun die Forderung zu realisieren, schickt Frankreich einen Habsburger als Kaiser von Mexiko ins Rennen, aber auf der falschen Seite. Nachrecherchiert habe ich Marx‘ Zeitungsartikel zu dem Thema nicht, aber Kisch hat gründlich recherchiert und liegt fast immer richtig.

    Investitionsklima – Wandel ? Klimafaschismus ? keine Frage ! Aber braucht man dazu überhaupt reale Temperatur Veränderungen 2m über dem Boden am Schatten? Und gibt es derer nicht genug ? Eingriff in den Wasserkreislauf der unteren Atmosphäre durch Entwaldung. Behinderung der Wolkenbildung durch Mikrowelle (Mobilfunk !) Verstädterung. Damit sind leicht 1, 2, 3 gefühlte Grade der Erwärmung machbar, vielleicht sogar ein reales Grad.

    Regen machen vor der Westküsste, also Dürre in Syrien oder Nordkorea, ist übrigens eine sehr einfache Übung.

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    Verfasst von zivilistin | 2. Januar 2020, 11:04
    • Kapitalistische „Produktionsweise“ ist ein sehr schmeichelhafter Begriff. Kapitalistische Weltplünderungsorgie trifft es besser. Mit Hobson und – kurz, bündig und gut lesbar – vor allem Lenins „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ betrachtet, kann das Kapital seit spätestens 1900 schon nicht mehr ausreichend Profite durch Warenproduktion erzielen und muß sich auf die Schaffung von Monopolen auf strategisch wichtige Güter verlegen, sprich: aufs wertlich-preisliche Parasitieren lokal begrenzter Produktionen wie auch von Nationalstaaten. Exakt dies meint ja der Terminus Imperialismus als ökonomischer Begriff. (Als politischer Begriff meint Imperialismus weltweiten Massenmord, -raub und plünderung.) Das zentrale Problem ist immer die zahlungsfähige Nachfrage, das Geld: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Dies bereits so im englischen Liberalismus (ca. 1750 bis 1860/70), der dazu einen weltumspannenden Handel aufziehen mußte: Von Arabern werden Sklaven gekauft und nach Nordamerika gebracht; Nordamerika zahlt mit Rohbaumwolle, die in England zu Tuch verarbeitet und dann nach Indien gebracht wird. Die indische Textilproduktion wird unterboten, und indische Bauern produzieren nun Opium. Das wird nach China gebracht, welches mit Tee und SILBER bezahlt, dem seinerzeit kostbarsten Metall. Die Araber, von denen die Sklaven gekauft worden waren, konnten nun mit Tee und Silber bezahlt werden. Der Löwenanteil des Silbers ging nach England unters reiche Volk bzw. finanzierte er dort Verwaltung, die Mittelschicht (Technologie) und das Militär. Diese letzteren wiederum sind Voraussetzung, um die Chinesen zu „überzeugen“, das angebotene Opium zu versilbern. Im Beitrag oben wird das Kernproblem ja auch benannt: Die geldlichen Mittel zur Realisierung von Profit müssen entweder vorvorhanden sein, oder durch Raub und Plünderung beschafft werden. Produktion – zumal mit fertigungstechnologisch bedingt sinkendem Anteil der Löhne am gesamten Kapitalaufwand – verliert daher immer mehr an Bedeutung für den Profit. Eine Alternative ist die Finanzierung machtpolitisch erwünschter Aktivitäten durch Stiftungen des Kapitals. Oder durch ein ZK einer Partei, das zugleich im Besitz von Kapital ist. Es mag Chinafans nicht gefallen, aber was dann finanziert wird – und China beweist dies – sind Technologien zur Kontrolle der Nichteliten. Auch von daher der Schluß, das Kapital müsse immer auf eine NWO hinauslaufen. Schließlich ist seine Mutter ein fanatischer ideologischer Irrwitz! Fazit: Es wartet die Revolution. Holen wir sie ab.

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      Verfasst von Unbetreut denken | 2. Januar 2020, 12:32
  3. Frau von der Leyen hat vor wenigen Tagen ja den Green Deal verkündet, und so habe ich nun zuzugeben, geflunkert zu haben. Nun, Leute wie ich können auf Youtube nirgendwo mehr kommentieren, ich steh dort allüberall unter Shadow banning. Hab es gerade eben noch mal versucht mit dem hier am Ende einkopierten Kommentar zu https://youtu.be/1C2Bh4kxNis (Frank Stoner, „Green Deal vs. Brexit“) — aber kein Durchkommen in der schönen neuen totalitären Youtube-Welt!!! Worum es geht: Gegen besseres Wissen habe ich die Herren Wolff, Jebsen und Ploppa im Beitrag „Es wartet die Revolution“ als vollauf integer dargestellt. Nein, ganz und gar sind sie das leider nicht, denn alle dreie enthalten dem Publikum die entscheidendste Sachinformation überhaupt vor. Sorry, folks, ist eine ganz große Geschichte, aber das Jahr hat ja gerade erst begonnen. Die Blüte der Wahrheit findet sich eben nicht auf den großen Straßen und Plätzen. Was niemand von den großen Truther-Helden zu sagen wagt, findet ihr im hier nun folgenden, von Yt abgewiesenen Kommentar zu Frank Stoner zur Sprache gebracht:

    Es braucht zur Auflösung des Rätsels {warum Britannien aus der CO2-EU raus will} exakt 3 Links. Und jede Menge Eier, sie zu lesen, denn das ist really heavy stuff. Vorweg nur so viel: Britanniens Eliten wissen, wohin die Green (New) Deal – Reise gehen soll. Und die dumme Ursula weiß es nicht. Reiseziel ist der von den anglo-amerikanischen Eliten gewollte CO2-Weltfaschismus (siehe den letzten Link hier unten zur NWO). Ursula und den kontinentalen Eliten kann’s ohnehin egal sein. Als braven Erfüllungsgehilfen des Imperiums ist ihnen ein Plätzchen an der US-Sonne sicher. Ohnehin haben sie als zweite Garnitur der Macht keinerlei Wahl, zumal die US-Eliten über die absolute Erpressungswaffe verfügen: Wer noch ein paar mehr Hitze- und Dürresommer möchte, melden bitte!!! Einen Namen hat das Kind auch: Weltumspannende Klima-Manipulation (nicht bloß hier und da ein bißchen Regen machen) — siehe geoarchitektur.blogspot.com sowie enkidugilgamesh.wordpress.com (Vorsicht, der Typ ist genial und hat RICHTIG Eier; er erzählt als EINZIGER, was es mit der Klimamanipulation wirklich auf sich hat — scheißt euch also nicht in die Höschen, okay!?) Wenn ihr das lest, versteht ihr schnell, daß es 1.) kein Spinnkram ist; und warum es 2.) keiner zu sagen wagt. Selbst die größten Truther-Helden nicht. Und jetzt los, folks, die Zeit wird knapp. Oder ihr träumt einfach weiter.😉

    https://linkezeitung.de/2019/12/15/was-ist-sustainable-development/

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    Verfasst von Unbetreut denken | 1. Januar 2020, 13:39

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