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Ausland, Naher Osten

IDLIB: AL-QAIDA SCHICKT SELBSTMORDATTENTÄTER INS RENNEN

von https://orbisnjus.com

Im Verlaufe der Offensive in Südost- Idlib, hat die syrische Armee jüngst die Stadt Jarjanaz aus den Klauen der Hayat Tahrir al-Sham (Al-Nusra, HTS) und türkisch gestützten NLF befreit. Die minutiös kollabierenden Verteidigungslinien der Jihadis, geben Aufschluss über die Beschaffenheit der militanten Fraktionen. Diese bringen bislang nicht das geringste Vermögen auf, den vorrückenden Regierungskräften entgegenzuwirken, geschweige denn ihre Positionen zu halten. Zum Rückzug scheint es keine Alternative zu geben. Oder doch!

Wie es halt so üblich ist wenn ein Al-Qaida Ableger in Bedrängnis gerät oder kläglich geschlagen wird, greifen salafistische Kreaturen stets auf suizidale Instrumente zurück. Die HTS macht da keine Ausnahme.

Den Gebietsverlust in Jarjanaz nicht auf sich sitzen lassen wollend, hat die HTS kürzlich einen Gegenangriff initiiert um die Stadt zurückzuerobern. Bei solchen Szenarien geht der Al-Qaida Ableger fortlaufend nach demselben Muster vor. Mehrere SVBIED-Fahrzeuge (Bis zum Anschlag mit Sprengstoffen vollgeladene Panzerfahrzeuge die überwiegend von geistig behinderten Individuen manövriert werden) werden vorgeschickt, um Verteidigungslinien der syrischen Armee zu durchbrechen. Sollte dies von Erfolg gekrönt sein, rücken die Terroristen nach. Dies zieht sich so fort, bis sie ins Hintertreffen geraten. Was zumeist der Fall ist.

Dank jahrelanger Erfahrung die in Gefechten gegen verschiedene Al-Qaida Sprosse gesammelt wurde, ist die syrische Armee größtenteils in der Lage jenem Treiben präventiv vorzugreifen, beziehungsweise rechtzeitige Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

In dem Video unten ist zu sehen wie ein HTS-Selbstmordattentäter mit einem SVBIED-Fahrzeug durch die Geisterstadt Jarjanaz düst, und es an einer Stelle detoniert wo er einer geringen Menschenansammlung und besetzten Vehikeln begegnet.

Ob es sich bei den weichen Zielen um syrische Soldaten, wovon auszugehen ist, oder Zivilisten handelte geht aus dem Mitschnitt nicht hervor. Das Material stammt von der Ibaa-Nachrichtenagentur. Der Propagandaarm der HTS.

Video: Idlib: Al-Qaida schickt Selbstmordattentäter ins Rennen

IDLIB: TÜRKISCHER BEOBACHTUNGSPOSTEN BEHERBERGT TERRORISTEN

Das russische online Portal RusVesna.Su hat exklusive Luftaufnahmen zugespielt bekommen, die veranschaulichen das der türkische Beobachtungsposten Nr.8 in Surnam im ländlichen Idlib, als Unterschlupf und Kommandoposten für Al-Qaida Terroristen fungiert.

In dem Video unten ist zu sehen, wie auf dem Gelände des Beobachtungsposten reges Treiben herrscht. Mehrere typische Jihadi-Pick-Ups sind sichtbar. Zudem dutzende Militante die ein nervöses Gebaren an den Tag legen, was an den hektischen Bewegungsabläufen abzulesen ist. Und sicherlich von dem Vorstoß der syrischen Armee herrührt, die inzwischen den besagten Terror-Posten umzingelt hat.

Laut dem Astana-Abkommen sollten derartige Observationspunkte eigentlich der Terrorismusbekämpfung dienen, erfüllen aber offensichtlich eine konträre Zweckdienlichkeit.

Das Ende der Jihadis in Idlib naht. Ankaras trojanisches Pferd wird aller Voraussicht nach zu Beginn des folgenden Jahres fallen. Dies ist der Anfang vom Ende der türkischen Okkupation, die sich unentwegt davon ernährte den Konflikt diffus zu halten. Sprich mehrere Fronten bediente, um Damaskus Aufmerksamkeit und Kräfte zu splitten.

Idlib, Afrin das Euphrates Shield-Gebiet, und neuerdings die kürzlich unter den Nagel gerissene Besatzungszone im Nordosten Syriens. Alles Kriegsschauplätze die Ankara kreiert hat, um militärische Erfolge der Gegenseite zu konterkarieren.

Doch Idlib ist der terroristische Inkubator von dem die meiste Gefahr ausgeht. Demzufolge hat die Ausmerzung des Al-Qaida Kalifats höchste Priorität. Insbesondere weil die Assad Regierung einen Teil der volatilsten Grenzregion, wieder unter ihre Kontrolle bringen würde.

In Hatay, Gaziantep, Sanliurfa und anderen türkischen Grenzstädten befanden sich einst die Hauptrouten, die multinationale Islamisten in den Jihad kanalisierten.

Brett McGurk, der ehemalige Sonderbeauftragte für die Anti-ISIS Koalition in Syrien, hat vor einigen Monaten CNNs Christian Amanpour mitgeteilt, dass in Idlib gegenwärtig sämtliche Grenzübergänge in die Türkei, von der Hayat Tahrir al Sham (Al-Nusra, Al-Qaida, HTS) kontrolliert würden. Das hieße somit, dass türkische Güter und Militärpersonal, das nach Idlib einreisen will, Al-Qaida-Checkpoints passieren müssen. Was wiederum bedeute das Ankara Abmachungen mit einer Terroristen-Organisation träfe, die sie selbst als solche einstuft.

Die Rollenverteilung in Syrien ist inzwischen vollends geklärt. Die Erdogan-Administration macht keinen Hehl mehr daraus, dass sie als NATO-Partner Entitäten unterstützt, die angeblich dem Club angehören der für den elften September verantwortlich sein soll. Die Scharade wird alsbald ihr Ende finden, und die involvierten Golfmonarchien, die USA, führende europäische Staaten und die Türkei werden als unverkennbare Terroristen-Unterstützer in die Geschichte eingehen. Soviel zum War on Terror.

Video: Idlib: Türkischer Beobachtungsposten beherbergt Terroristen

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