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Asien, Ausland

Geschichte der chinesischen Erfindungen – Gegenwart und Zukunft – gegenwärtige chinesische Toptechnologie – Wer klaut von wem?

von Larry Romanoff – https://einarschlereth.blogspot.com

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Trotz seiner Länge von 23 Seiten habe ich mir die Mühe gemacht, den Artikel zu übersetzen. Als ich mehr als die Hälfte fertig hatte, wurde ich gehackt. Mehrere Seiten wurden schlagartig weggeputzt. Ich versucht es noch dreimal – jedesmal passierte dasselbe – sowohl auf Firefox als auch auf Chrome. Dann wechselte ich zu einem anderen PC und da konnte ich anstandslos durcharbeiten. Das hat mir 4 Stunden Zeit genommen. Aber ich kann mir denken, dass Pentagon, CIA, Gates und Co das größte Interesse daran haben, diesen Artikel verschwinden zu lassen für alle Zeiten. 200 Jahre lang haben sie es erfolgreich geschafft. So ungeheure Verbrechen und Sauereien hört man nicht so oft und die Zeit, wo man sich damit brüsten konnte, ist auch vorbei. Gleichzeitig könnte man heulen und trauern. Na, ihr werdet sehen.

China als Nation hat die längste und bei weitem umfangreichste Aufzeichnung von Erfindungen in der Weltgeschichte. Es wird heute verlässlich geschätzt, dass mehr als 60% des gesamten heute in der Welt vorhandenen Wissens aus China stammt, eine Tatsache, die vom Westen unter den Teppich gekehrt wurde.

Joseph Needham, ein britischer Biochemiker, Wissenschaftshistoriker und Professor an der Universität Cambridge, wird weithin als einer der herausragendsten Intellektuellen des 20. Chinesische Studenten, die in Cambridge zu Gast waren, informierten ihn immer wieder darüber, dass die in seinen Vorlesungen diskutierten westlichen wissenschaftlichen Methoden und Entdeckungen ihren Ursprung in China Jahrhunderte zuvor hatten. Needham war so fasziniert, dass er das Chinesische voll und ganz beherrschte und dann nach China reiste, um es zu untersuchen. Er entdeckte umfangreiche Beweise für die Wahrheit dieser Behauptungen und beschloss, in China zu bleiben, um ein Buch zu schreiben, das diese seiner Meinung nach für die Welt sehr wichtige Entdeckung dokumentiert. Needham hat seine Aufgabe, die Geschichte der chinesischen Erfindungen zu katalogisieren, nie erfüllt. Aus seinem einen Buch wurden 26 Bücher, und er starb 1995, wobei seine Arbeit auch heute noch von seinen Schülern fortgesetzt wird. Eine gute Einführung in dieses Thema ist Robert Temples Zusammenfassung von Needhams Arbeit. (1)

In der Schule wurde uns allen beigebracht, dass der Buchdruck mit beweglichen Lettern in Deutschland von Johannes Gutenberg um das Jahr 1550 erfunden wurde. Das stimmt nicht. China hat nicht nur das Papier erfunden, sondern auch die Druckpresse mit beweglichen Lettern, die in China bereits 1.000 Jahre vor Gutenbergs Geburt gebräuchlich war. Ähnlich wurde uns beigebracht, dass der Engländer James Watt die Dampfmaschine erfunden hat. Das hat er nicht getan. Dampfmaschinen waren in China 600 Jahre vor Watts Geburt weit verbreitet. Es gibt datierte alte Texte und Zeichnungen, die die Chinesen veranschaulichen und beweisen, dass sie das „Pascal’sche Dreieck“ 600 Jahre vor Pascal entdeckt und dokumentiert haben, und die Chinesen haben 2.000 Jahre vor Newton das erste Bewegungsgesetz verkündet.

Dasselbe gilt für Tausende von Erfindungen, die der Westen heute als die ihren beansprucht, für die aber schlüssige Dokumentationen existieren, die beweisen, dass sie in China entstanden sind, Hunderte und manchmal Tausende von Jahren bevor der Westen sie kopierte. Nicht umsonst wird Marco Polo in China als „der große Dieb Europas“ bezeichnet. Die nächsten Absätze sind hauptsächlich von Informationen aus Temples Buch adaptiert, die ich dringend empfehle.

Die Chinesen haben das dezimale Zahlensystem, die Dezimalbrüche, die negativen Zahlen und die Null erfunden, so weit in der Vergangenheit, dass sich der Ursprung im Nebel der Zeit verliert. Die Chinesen verfolgten Sonnenflecken und Kometen mit einer solchen Detailgenauigkeit, dass diese alten Aufzeichnungen auch heute noch als Grundlage für ihre Vorhersagen und Beobachtungen dienen. Die Chinesen bohrten vor etwa 2.500 Jahren nach Erdgas, Bohrungen in einer Tiefe von 4.800 Fuß, mit Bambuspipelines, um das Gas in die nahe gelegenen Städte zu bringen. Die Chinesen waren Pioniere in der Förderung und Nutzung von Kohle, lange bevor diese im Westen bekannt wurde. Marco Polo und arabische Händler bestaunten den „schwarzen Stein“, den die Chinesen aus dem Boden förderten und der eine ganze Nacht lang langsam brannte.

Ming-Schale

China hatte vor fast 1.500 Jahren Papiergeld gedruckt, um Fälschungen zu verhindern. Geschenkpapier, Papierservietten und Toilettenpapier waren in China schon 2.000 Jahre in Gebrauch, bevor der Westen sie herstellen konnte. Sie waren die ersten, die eine vollwertige mechanische Uhr mit einer echten Hemmung erfanden und entwickelten, viele Jahrhunderte bevor die Schweizer dies getan hatten. Die Chinesen erfanden einen genialen Seismographen, der nicht nur die Stärke, sondern auch die Richtung und Entfernung von Erdbeben anzeigt und noch immer in Gebrauch ist. Die Chinesen erfanden Heißluftballons, den Fallschirm, den bemannten Flug mit Drachen, die Schubkarre und Streichhölzer. Sie erfanden hermetisch verschlossene Laboratorien für wissenschaftliche Experimente. Sie erfanden Riemen- und Kettenantriebe, den Schaufelraddampfer, den Hubschrauberrotor und den Propeller, die Segmentbogenbrücke. Sie erfanden den Einsatz von Wasserkraft- und Kettenpumpen, die Handkurbel, alle Konstruktionsmethoden für Hängebrücken, Schieblehren, die Angelrolle, die Bildprojektion, Zauberlaternen, das kardanische Aufhängungssystem. China erfand nicht nur Spinnräder, Karden und Webstühle, sondern war auch weltweit führend bei technischen Innovationen in der Textilherstellung, mehr als 700 Jahre vor der Textilrevolution in Großbritannien im 18. Jahrhundert. Die chinesische Expertise mit feinem Porzellan war vor Jahrtausenden so weit fortgeschritten, dass ihre Fähigkeiten zugegebenermaßen auch heute noch nicht einmal im Westen erreicht, geschweige denn übertroffen wurden. Die Chinesen entdeckten nicht nur den Magnetismus, sondern auch die magnetische Remanenz und Induktion sowie den Kompass. Sie erfanden das Schießpulver, die Rauchbombe, die Kanone, die Armbrust, die Panzerung, das Feuerwerk, die Flammenwerfer, die Granaten, die Land- und Seeminen, die Mehrstufenraketen, die Mörser und die Repetiergeschütze. China hatte Bewässerungskanäle, die auch für den Transport genutzt wurden, und die Chinesen erfanden die Kanalschleusen, die Boote auf verschiedene Ebenen heben und senken konnten, 1.500 Jahre bevor die Amerikaner den Panamakanal bauten. China hat erbebensichere Dämme 250 v. u. Z. gebaut, die heute noch funktionieren.
Vor einem Jahrtausend haben die Chinesen die Wissenschaft der Immunologie erdacht und entwickelt – sie haben Menschen gegen Krankheiten wie Pocken geimpft, sie wussten, wie man den Impfstoff extrahiert und vorbereitet, um zu immunisieren und nicht zu infizieren. Sie entdeckten den zirkadianen Rhythmus im menschlichen Körper, den Blutkreislauf und die Wissenschaft der Endokrinologie. Die Chinesen benutzten vor 2.000 Jahren den Urin von schwangeren Frauen zur Herstellung von Sexualhormonen und wussten, wie diese auf den Körper wirken und wie sie zu verwenden sind. Viele Jahrhunderte alte chinesische Medizinbücher existieren noch immer, die all dies und vieles mehr dokumentieren. Um 1550 stellte China eine riesige 52-bändige Enzyklopädie der traditionellen chinesischen Kräutermedizin zusammen, die fast 2.000 Kräuter und 10.000 medizinische Rezepte beschrieb. Darunter auch das Chaulmoogra-Öl, das bis heute die einzige bekannte Behandlung der Lepra ist.

China entwarf und baute die größten Handelsschiffe der Welt, die um ein Vielfaches länger und zehnmal größer waren als alles, was der Westen damals bauen konnte. In den späten 1500er Jahren verdrängten die größten englischen Schiffe 400 Tonnen, während die chinesischen mehr als 3.000 Tonnen verdrängten. Westliche Schiffe waren klein, unkontrollierbar und zerbrechlich und nutzlos für längere Reisen. Vor Tausenden von Jahren hatten chinesische Schiffe wasserdichte Schotten, weshalb sie auch bei Beschädigung weiterfahren konnten. Außerdem hatten chinesische Schiffe nicht nur mehrere Masten, sondern China erfand auch die Luvsegel, die es ermöglichten, fast gegen den Wind zu segeln, so wie es heute die Segelboote tun; sie waren daher nicht von der Windrichtung für ihre Reise abhängig. Ihre Luvsegel enthielten eingenähte Bambuslatten, die die Segel voll und aerodynamisch effizient hielten, wie es heute bei Regattasegelbooten üblich ist. Die Chinesen erfanden das Schiffsruder – was den Europäern nie gelang, sie konnten nur mit Rudern steuern. Die europäischen Segel erlaubten es nur, mit dem Wind zu segeln, was bedeutete, dass die Schiffe manchmal monatelang auf einen günstigen Wind warten mussten.

Chinesische Landkarten waren über ein Jahrtausend lang die besten der Welt, sowohl der Größe nach als auch in der Präzision, die legendär war. Die Chinesen erfanden die Mercator-Projektion, die Reliefkarten, die quantitative Kartographie und das Rasterlayout. China verfügte über den Kompasse und ein so umfangreiches astronomisches Wissen, dass sie immer wussten, wo sie sich befanden; sie konnten Kurse aufzeichnen und sowohl mit Kompass als auch mit Sternkarten segeln und unabhängig von der Windrichtung segeln, wohin sie wollten. Wie Needham hervorhob, war China der westlichen Welt im Segeln und in der Navigation so weit voraus, dass Vergleiche einfach nur peinlich sind. Erst als es dem Westen gelang, Chinas Segel- und Navigations-Technologie zu kopieren und zu stehlen, konnte er damit beginnen, die Welt zu bereisen und zu kolonisieren.

Armillary-Sphäre

James Petras schrieb: „Es ist besonders wichtig zu betonen, wie China, die technologische Weltmacht zwischen 1100 und 1800, den Aufstieg des Westens ermöglichte. Nur durch Anleihen und Assimilation chinesischer Innovationen war der Westen in der Lage, den Übergang zu modernen kapitalistischen und imperialistischen Ökonomien zu vollziehen. (2)

China war dem Westen 1.000 Jahre voraus, wenn das Metall betraf – Gusseisen, Schmiedeeisen, Stahl, Kohlenstoffstahl, gehärteter Stahl, geschweißter Stahl. Die Chinesen waren so geschickt in der Metallurgie, dass sie gestimmte Glocken gießen konnten, die jeden beliebigen Ton erzeugen konnten. Lange vor 1.000 n. Chr. war China der größte Stahlproduzent der Welt. Ich glaube, es war James Petras, der bemerkte, dass China etwa 1.000 n. Chr. etwa 125.000 Tonnen Stahl pro Jahr produzierte, während Großbritannien 800 Jahre später nur 75.000 Tonnen produzieren konnte. (1) Die Chinesen erfanden den Hochofen, den doppelt wirkenden Blasebalg, um die notwendigen hohen Temperaturen zum Schmelzen und Glühen von Metallen zu erreichen. Sie erfanden die Herstellung von Stahl aus Gusseisen. Sie zeichneten sich durch die Erzeugung von Metalllegierungen aus und gossen und schmiedeten schon sehr früh Münzen aus Kupfer, Nickel und Zink. Der gesamte Prozess des Abbaus, der Verhüttung und der Reinigung des Zinks hat seinen Ursprung in China. Die Chinesen entwickelten die Prozesse des Bergbaus selbst, sowie die Konzentration und Gewinnung von Metallen.

China war in der Landwirtschaft sehr fortschrittlich, da es den Getreideschwinge [zum Reinigen des Geteides. D. Ü.] und die Sämaschine erfunden hatte, die das Ackern, Pflanzen und Ernten erleichterten. Europäer und Amerikaner säten immer noch von Hand, indem sie es aus einem Sack mit der Hand ausstreuten, eine sehr verschwenderische Praxis, die erforderte, 50% der jährlichen Ernte als Saatgut aufzzuheben. China entwickelte wissenschaftlich effiziente Pflüge, die nie zuvor erreicht wurden und auch heute noch überall auf der Welt eingesetzt werden. Sie erfanden und entwickelten Tiergeschirre und Halsbänder, die es erstmals erlaubten, Pferde tatsächlich zum Ziehen von Lasten einzusetzen. In Europa gab es keinen effizienten Pflug, und ihre einzige Möglichkeit, Tiere zu einzuspannen, war, ihnen ein Seil um den Hals zu legen, womit man nur erreichte, dass die Tiere sich selbst erwürgten. Die Chinesen erfanden den Sattel und den Steigbügel. Chinas Nahrungsmittelproduktion war der Welt mehr als 1.000 Jahre lang um Längen voraus; seine Fortschritte in der Landwirtschaft waren der Grund für die Agrarrevolution in Europa, die es den Europäern erstmals ermöglichte, sich selbst ausreichend zu ernähren. Die Chinesen trugen feine Seiden- und Baumwollkleidung und benutzten Toilettenpapier, während die Europäer noch Jahrhunderte später Tierfelle trugen.

Nur wenige Menschen im Westen sind mit Chinas Armillarsphären vertraut. Diese Weltwunder, in Bronze mit mehreren Metern Durchmesser gegossen und wunderschön mit Drachen und Phönixen verziert, gehören zu den ältesten und genauesten astronomischen Observatoriumsinstrumenten, die es gibt. Einige davon wurden vor mehr als 3.500 Jahren geschaffen, als die westlichen Länder noch keine Kenntnis von solchen Dingen hatten. Sie bestimmen und messen die Positionen und äquatorialen Ekliptik- und Horizontalkoordinaten von Himmelskörpern, die Positionen und täglichen Bewegungen von 1.500 Sternen und Sternbildern und vieles mehr. Als die westlichen Mächte Ende des 18. Jahrhunderts in China einfielen, waren sie so fasziniert, dass sie die meisten dieser Schätze stahlen und die jahrhundertealten Daten der alten Observatorien raubten, die Instrumente zerlegten und nach Europa schleppten und erst nach dem Ersten Weltkrieg einige davon als Teil der Friedens-Verträge China zurückgaben.

Es macht einen sprachlos, wenn man das riesige Ausmaß der chinesischen Erfindungen erfährt, die schon Hunderte von Jahren und oft Jahrtausende existierten, bevor sie im Westen auftauchten. Needham hat nicht nur alte chinesische Texte veröffentlicht, die genau datiert werden können, sondern auch Fotos von alten Zeichnungen, die all diese Gegenstände klar und deutlich darstellen. Es handelt sich dabei nicht einfach um Schießpulver und Feuerwerkskörper, sondern um Entdeckungen, die die gesamte Bandbreite des menschlichen Wissens umfassen, das der westlichen Welt bewusst verheimlicht wurde. Needham hat seine Entdeckungen in den 1940er Jahren gemacht, aber weder die westlichen Intellektuellen noch die Medien haben sie jemals erwähnt oder anerkannt. Dies sind keine bloßen Behauptungen; die Beweise sind schlüssig und können überprüft werden, aber der Westen hat China aus dem historischen Gedächtnis der Welt gründlich ausgelöscht.

Mythos und Falschdarstellung

Westliche Historiker haben die dominante Rolle Chinas in der Weltwirtschaft bis etwa 1800 verzerrt und ignoriert. Es gibt eine enorme Menge an empirischen Daten, die Chinas wirtschaftliche und technologische Überlegenheit gegenüber der westlichen Zivilisation für den größten Teil mehrerer Jahrtausende belegen. Angesichts der Tatsache, dass China bis etwa 1800 die technologische Weltmacht war, ist es besonders wichtig zu betonen, dass dies die Entstehung des Westens erst möglich gemacht hat. Nur durch das Kopieren und Assimilieren chinesischer Innovationen und Chinas viel fortschrittlicherer Technologie war der Westen in der Lage, den Übergang zu modernen kapitalistischen und imperialistischen Ökonomien zu schaffen. Bis dahin war China die führende Handelsnation und erreichte den größten Teil Südasiens, Afrikas, des Nahen Ostens und Europas. Chinas Innovationen in der Produktion von Papier, Buchdruck, Feuerwaffen und Werkzeugen führten zu einer Produktions – Supermacht, deren Waren mit Hilfe des modernsten Navigationssystems in die ganze Welt transportiert wurden. Darüber hinaus führten das Bankwesen, eine stabile Papiergeldwirtschaft, eine hervorragende Fertigung und hohe landwirtschaftliche Erträge dazu, dass Chinas Pro-Kopf-Einkommen bis etwa 1800 dasjenige Großbritanniens übertraf.

Nicht nur das, sondern, wie James Petras betonte, „… die Mehrheit der westlichen Wirtschaftshistoriker hat das historische China als eine stagnierende, rückständige, parochiale Gesellschaft, einen „orientalischen Despotismus“ dargestellt. Das war China niemals. Im 13. Jahrhundert beschrieb Marco Polo China als wesentlich reicher und fortschrittlicher als jedes europäische Land, und führende europäische Philosophen wie Voltaire sahen die chinesische Gesellschaft als ein intellektuelles Vorbild an, wobei die Briten insbesondere China als Vorbild für die Einrichtung eines leistungsorientierten öffentlichen Dienstes benutzten. (3)

Ein erster Gedanke bei der Überprüfung dieser Forschung ist, dass China vor 500 Jahren die übrige Welt sehr primitiv erschienen sein muss, damals wirklich eine „Dritte Welt“. Als Zhang He und andere ihre Forschungsreisen durchführten, müssen sie von dem, was sie vorfanden, enttäuscht gewesen sein. Der Rest der Welt hatte kein Papier oder Druck, keine Mathematik, keine Wissenschaften, kaum eine nennenswerte Medizin, fast keine Metallurgie, eine sehr primitive Landwirtschaft, keine Manufakturen irgendwelcher Art, kein Porzellan, keine Spinnräder oder Webstühle zur Herstellung von Kleidung. Wenn man die Geschichte der chinesischen Erfindung Revue passieren lässt, entwickelt man ein immer stärkeres Gefühl, dass die Chinesen die Welt erforscht haben und nichts von Interesse in all den Gesellschaften gefunden haben, die in fast jeder Hinsicht Jahrhunderte, in manchen Fällen sogar Jahrtausende, hinter China zurücklagen. Man kann sich leicht vorstellen, dass dies der Grund dafür ist, dass sich China damals von der Welt abschottete und zu dem Schluss kam, dass andere Nationen so rückständig waren, dass ein längerer Kontakt wenig bringen würde. Man kann sich vorstellen, dass sie heimkehrten und die Tür schlossen; vielleicht planten sie, in weiteren 500 Jahren zurückzukehren, um zu sehen, ob die Dinge vorangekommen waren. Mit dem Hinzufügen von Details ist es sehr wahrscheinlich, dass es so war.

Was China nicht erwartete, war, dass der Westen all diese Ideen stahl, sie in Kolonisations- und Kriegswaffen verwandelte, zu der Nation zurückkehrte, die die Quelle dieses Wissens war, und in sie eindrang, um sie zu kolonisieren, Ressourcen zu stehlen und die Bevölkerung zu versklaven und zu massakrieren. Chinas Interesse galt immer nur der Erforschung und dem Handel. Die Chinesen waren nie expansionistisch oder kriegerisch und wollten nur ihre eigenen Grenzen vor einer Invasion aus dem Norden schützen. China war ziemlich unvorbereitet auf die gewalttätige Natur und die wilde Brutalität des weißen Mannes, der die ganze Welt bereiste und seinen Gottes Segen für seine unzähligen Gräueltaten anrief. Gepaart mit einer schwachen einheimischen Regierung und dem Einfallsreichtum der Baghdader Juden, die mit Opium Milliarden ernteten, während sie eine Nation unter dem Schutz des britischen Militärs versklavten – so erklärt sich der 200-jährige unglaubliche Niedergang.

Zwei große historische Tragödien

Die obige Zusammenfassung fängt nicht einmal an, das Ausmaß der chinesischen Erfindungen, die Summe der Entdeckungen und Beiträge Chinas zur modernen Welt angemessen zu katalogisieren. Aber leider ist viel von Chinas Gesamtwissen und der Erfindungsgeschichte für die Welt für immer verloren. Ein großer Teil des aufgezeichneten Wissens über Chinas Geschichte wurde in einem der größten Akte des kulturellen Völkermords in der Weltgeschichte zerstört – der Plünderung und Verbrennung von Chinas Sommerpalast, dem Yuanmingyuan, der mehr als zehn Millionen der schönsten und wertvollsten historischen Schätze und wissenschaftlichen Werke aus 5.000 Jahren chinesischer Geschichte enthielt. Was nicht geplündert werden konnte, wurde zerstört, und der gesamte massive Palast brannte bis auf die Grundmauern nieder. Dieser mutwillige Diebstahl und die völlige Zerstörung einer der weltweit größten Sammlungen historischen Wissens wurde von den Rothschilds und Sassoons als Vergeltung für den chinesischen Widerstand gegen ihr Opium bewerkställigt. (4) (5)

Dies ist eine Nebenbemerkung, aber die Zerstörung des Yuanmingyuan geschah aus dem gleichen Grund, aus dem die Alliierten Dresden im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche gelegt haben. Dresden hatte keinen militärischen Wert, aber es war das geistige und kulturelle Herz Deutschlands, seine Zerstörung bedeutete, „eine Wunde in der deutschen Seele zu öffnen, die niemals heilen würde“. Aus genau dem gleichen Grund war der amerikanische „tiefe Staat“ wild entschlossen, die erste Atombombe auf Kyoto, auch das Herz und die Seele der japanischen Kultur, abzuwerfen. Kyoto wurde aber von der Vorsehung geschützt durch eine starke Wolkendecke, die die Bomber daran hinderten, es mit ausreichender Genauigkeit zu orten, weshalvb sie gezwungen waren, stattdessen Hiroshima und Nagasaki zu bombardieren.

Aber im Hinblick auf die Zerstörung einer literarischen Aufzeichnung von Kultur und Erfindungen gab es vielleicht ein noch größeres Verbrechen an der Geschichte des chinesischen Wissens – die Zerstörung der Bibliothek und des Yongle Dadian an der Hanlin-Akademie. (6) Diese Enzyklopädie von 22.000 Bänden, die von mehr als 2.000 Gelehrten über viele Jahre hinweg geschrieben wurde, enthielt einen Großteil der insgesamt 5.000 Jahre chinesischen Wissens, Erfindungsgeistes und Denkens. Die Briten trugen all diese Bücher ins Freie, gossen Brennstoff auf sie und verbrannten die gesamte Sammlung zu Asche. Nur Gott weiß, was bei dieser tragischen Zerstörung verloren ging, die von denselben Drogenhändlern als Strafe für die Verweigerung des vorgeschriebenen Opiums veranlasst wurde, um den Willen Chinas zu brechen. Durch die mutwillige Zerstörung eines so unschätzbare Wertes, schuf man eine offene Wunde im Herzen der Kultur der Nation, die nie heilen würde. Nur etwa 150 Bände überlebten die Verbrennung, 40 davon befinden sich heute in der US-Kongressbibliothek, die nicht die Absicht hat, sie China zurückzugeben.

Darwinismus vom Feinsten

Die Westler rechtfertigen heute ihre uneingestandene Aneignung chinesischen Wissens und die darauf folgenden Eigentumsansprüche mit einer Variante der Behauptung, dass die Chinesen diese Dinge zwar erfunden, aber nie entwickelt oder daraus Kapital geschlagen hätten; aber der Anspruch ist ungültig und eigennütziger Nonsense, da meine Erfindung meine ist, ob ich sie nun entwickeln will oder nicht. Der Anspruch ist auch unwahr.

Als die Chinesen das Papier und den Druck erfanden, wurden Bücher in ganz China verbreitet, wie auch das Weben von Stoff und die Entwicklung von Textilien. China setzte seine Erfindungen in unbegrenzter Weise zum Nutzen der chinesischen Gesellschaft ein. Was sie nicht taten, war das Anmelden von Patenten, alles in privatesgeistiges Eigentum umzuwandeln und ihren Einfallsreichtum vom sozialen Nutzen in privaten Profit zu verwandeln. Die Kritik an Chinas Nutzung seiner Erfindungen verneint weniger die mangelnde Anwendung als vielmehr die fehlende Kommerzialisierung, wobei diese westlichen Rechtfertigungen implizieren, dass jede Nation, die nicht sofort nach Gewinnmaximierung ihrer Entdeckungen strebt, moralisch nachlässig ist und der Diebstahl dieser Entdeckungen dann von denen gerechtfertigt wird, die sie besser nutzen würden. Das ist der Bankräuber, der den hohen moralischen Anspruch erhebt, zu behaupten, er habe das Geld besser verwendet, als es die Bank getan hätte.

Der Verzicht auf die private Kommerzialisierung war weder ein Charakterfehler noch ein Verhaltensfehler, sondern ein Spiegelbild der pluralistischen und sozialistischen Natur des chinesischen Volkes, der gleiche Grund, warum auch heute noch Chinas Patent- und IP-Gesetze und -Vorschriften so viel weniger aggressiv sind als die der USA. Einfach ausgedrückt: China war nie so kapitalistisch oder so individualistisch wie der Westen. Es ist Teil der Größe der chinesischen Nation, dass diese immense Bevölkerung in Jahrtausenden atemberaubender Forschung, Entdeckung und Erfindung tätig war und diese Früchte frei im ganzen Land verteilt hat. Diese Betonung des größeren Gutes und des Gesamtnutzens für die Gesellschaft und nicht des individuellen Profits ist grundlegend für die natürliche Menschlichkeit des chinesischen Volkes und darf nicht durch das soziopathische westliche Modell zerstört werden, das heute auf der Grundlage einer fiktiven moralischen Überlegenheit so nachdrücklich gefördert wird.

Der Westen ignoriert die Tatsache, dass die 200-jährige Einschnitt in Chinas Innovation fast ausschließlich auf seine eigenen militärischen Invasionen zurückzuführen ist, durch die der Westen die Nation verwüstete und zerstörte. Chinas Entwicklung, der soziale Fortschritt und die Erfindungen hörten erst mit den Invasionen sowohl der Amerikaner als auch der Europäer auf, und ganz besonders mit dem riesigen Programm des Opiumhandels der Juden in China.

Vielleicht von direkterem Interesse ist, dass Chinas Rückstand in der aktuellen Technologie mehr als alles andere als ein unglücklicher Unfall des Schicksals gilt, der sich in einem kurzen Zeitraum ereignete. Nachdem Mao alle Ausländer vertrieben hatte und China die Folgen der 200 Jahre ausländischer Einmischung und Plünderung abgeschüttelt hatte, um den Übergang zu einer industrialisierten Wirtschaft zu beginnen, explodierte genau zu diesem Zeitpunkt die Welt der Elektronik und Kommunikation. Es war während dieser kurzen Periode von ein paar Jahrzehnten, als Computer, das Internet, Mobiltelefone und so viel mehr vom Westen konzipiert und patentiert wurden. Praktisch der gesamte Prozess ging an China vorbei, denn während dieser kurzen Zeit war die Nation völlig in die Grundlagen ihrer wirtschaftlichen und sozialen Revolution eingehüllt und nicht in der Lage, daran teilzunehmen. Chinas Mangel an Patenten und geistigem Eigentum auf dem Gebiet der Elektronik ist heute weder auf westliche Überlegenheit noch auf chinesische mangelnde Innovation, sondern auf westliche Aggression zurückzuführen. Die Anhäufung amerikanischer und europäischer Patente war in keiner Weise auf die westliche Überlegenheit bei der Innovation zurückzuführen, sondern auf die Abwesenheit der Chinesen. [Das haben sie aber bereits eingeholt und überholt, wie hier weiter unten auch beschrieben wird. D. Ü.]

Die Gegenwart und die Zukunft

Chinas Erfindungsreichtum ist nicht zu Ende. China erholt sich und nimmt wieder seinen rechtmäßigen Platz in der Welt ein und macht dort weiter, wo es vor 200 Jahren aufgehört hat. Den historischen Rückschlag ignorierend, umgehen chinesische Unternehmen einfach die früheren Phasen der Innovation durch ausländische Firmen und gehen zu den nachfolgenden Phasen über, in denen das Feld offen ist und ausländische Patente Innovation und Entwicklung nicht verhindert haben.

Wenn wir die Bereiche untersuchen, in denen China heute in Bezug auf Patente und geistiges Eigentum hinterherhinkt, dann vor allem in den Bereichen der Wissenschaft, die in dieser kurzen Zeit, in der China nicht teilnehmen konnte, Fortschritte gemacht haben. Sobald China Fuß gefasst hatte, setzte sich die Innovation unvermindert fort, wie sie es seit Tausenden von Jahren getan hatte. China verpasste zwar die Computer- und Smartphone-Patente, war aber genau zum richtigen Zeitpunkt für die Solarpanel-Revolution und entwickelte sich schnell zur Weltspitze – zu diesem Zeitpunkt verhängten die USA Zölle von 300% auf chinesische Solarpanels, um nicht so sehr Chinas Exportumsätze zu verhindern, als vielmehr um die Ansammlung von Mitteln für weitere Forschung und Entwicklung zu verhindern. In allen Bereichen, die nicht durch die Beschränkung des geistigen Eigentums verhindert wurden, ist Chinas Innovationskraft in die Höhe geschnellt – in der Regel an die Weltspitze.

Trotz der Anschuldigungen der USA, dass China ausländische Technologie kopiert, waren Chinas hochtechnologische Errungenschaften völlig hausgemacht, weil die USA so entschlossen waren, Chinas Aufstieg zu behindern, dass sie 1950 ein internationales Embargo auf alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und auf fast alle nützlichen Produkte und Verfahren gegen China verhängten, einschließlich der Gesetzgebung, dass chinesische Wissenschaftler nicht zu amerikanischen Wissenschaftsforen eingeladen werden oder an ihnen teilnehmen können, während sie andere westliche Nationen dazu drängen, das Gleiche zu tun. Im Oktober 2019 wurden allen chinesischen Wissenschaftlern und Raumfahrtunternehmen Visa zur Teilnahme am einwöchigen Internationalen Astronautenkongress in Washington verweigert, was nicht das erste Mal war.

In den westlichen Medien hören wir viel darüber, dass China Technologietransfers als Bedingung für einen Firmensitz in China fordert, aber das ist meistens Propaganda. Zweifellos gibt es Erwartungen an den Technologie- und Know-how-Transfer, da China nicht den Rest seines Lebens damit verbringen will, Toaster und Laufschuhe herzustellen, aber da der Eintritt in den chinesischen Markt ein Geschenk mit Milliardengewinnen ist, ist es durchaus sinnvoll, einen Preis dafür zu verlangen. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass kein ausländisches Unternehmen in China modernste kommerzielle oder sensible militärische Forschung betreibt oder Quantencomputer und Hyperschallraketen herstellt. Jede Technologie, die tatsächlich für den Transfer zur Verfügung steht, wäre fast ausschließlich in Konsumgütern enthalten und würde kaum einen großen Wert oder eine Bedrohung für die „nationale Sicherheit“ der USA darstellen. Und in praktisch allen Spitzenbereichen und -industrien wie Quantencomputer, 5-G-Telekommunikation oder Solarenergie hat China die USA bereits überholt.

Eine kurze Liste der jüngsten chinesischen Innovationen

Im Jahr 2015 kündigten chinesische Ingenieure das weltweit erste Quantenkommunikationsnetz an, ein 2.000 Kilometer langes System, das Peking und Shanghai mit einer Datenübertragung durch Quantenverschlüsselung verbindet.  2016 hat China den ersten Quantenkommunikationssatelliten der Welt gestartet und es gelang, die Kommunikation mit den bestehenden Bodenstationen des Landes zu testen. Im September 2016 gelang den chinesischen Wissenschaftlern die weltweit erste Quantenteleportation zwischen unabhängigen Quellen, die in Photonen verschlüsselte Quanteninformation zwischen zwei Orten liefert.

Im Jahr 2014 entwickelten Forscher der Nankai-Universität in Tianjin ein Auto mit einer funktionierenden Gehirnsteuerung, deren Sensoren Gehirnsignale erfassen und es dem Menschen ermöglichen, das Auto mit seinem Verstand zu steuern. Im Jahr 2016 startete China ein voll funktionsfähiges Weltraumlabor, um die ersten Experimente zur Interaktion zwischen Gehirn und Maschine im Weltraum durchzuführen. Chinesische Wissenschaftler glauben, dass die Gehirn-Computer-Interaktion schließlich die höchste Form der Mensch-Maschine-Kommunikation sein wird, da sie dieses Verfahren viel weiter entwickelt haben als jede westliche Nation und fast 100 Patente besitzen.

Im Jahr 2015 gewannen Schüler aus Tianjin eine internationale Goldmedaille für die Herstellung einer biologischen Mikrobenbatterie. Solche Versuche scheiterten in der Vergangenheit an schlechten Leistungen und begrenzter Nützlichkeit, aber diese Schüler hatten die Idee, mehrere Bakterienarten zu einer biologischen Kraftzelle zusammenzufassen, wobei jedes Bakterium spezielle Aufgaben hat, die auf seinen eigenen einzigartigen Funktionen beruhen. Ihre winzige Multibakterienzelle erreichte über 520 mV und hielt über 80 Stunden. In der Vergrößerung wäre ihre biologische Batterie in der Lage, so viel Energie zu erzeugen wie eine Lithium-Batterie, mit einer viel längeren Lebensdauer und ohne Umweltverschmutzung. Dies sind chinesische High School Kinder.

Im Jahr 2015 gelang es chinesischen Wissenschaftlern, einen menschlichen Embryo so zu modifizieren, dass die Veränderungen auch für zukünftige Generationen fortbestehen, etwas, was vorher noch nie erreicht wurde, um die menschliche DNA so zu verändern, dass gefährliche oder unerwünschte Gene von zukünftigen Generationen entfernt werden können. Chinesische Forscher entwickeln die Technologie und Verfahren, um 3D-gedruckte Haut Wirklichkeit werden zu lassen, eine maßgeschneiderte Haut für Verbrennungswunden zu erzeugen. Das Land ist weltweit führend in der Cat-Scan-Technologie, in der DNA-Kartierung und -Synthese sowie in vielen medizinischen Bereichen wie Augenlaserchirurgie und Hornhauttransplantation.

Im Mai 2019 brachte ein chinesisches Start-up-Unternehmen einen revolutionären KI-Chip auf den Markt, der die Rechenleistung von acht NVIDIA P4-Servern hat, aber bis zu fünfmal schneller ist, mit der Hälfte der Größe und 20 % des Energieverbrauchs und 50 % weniger Herstellungskosten. Die Fudan-Universität in Shanghai entwickelte einen Transistor auf der Basis von zweidimensionalem Molybdänsulfid, d.h. Berechnung und Datenspeicherung erfolgen gemeinsam in einer einzigen Zelle, wodurch vielleicht siliziumbasierte Chips, die an ihrer Grenze sind, eliminiert werden. Die von einem chinesischen Universitätsstudenten gegründete DJI Technology ist in nur wenigen Jahren zum Weltmarktführer bei kleinen Konsumdrohnen geworden und zieht bereits amerikanische Sanktionen an, weil sie auf einem Gebiet zu erfolgreich ist, das die USA kontrollieren wollen. Das Land produziert fast 40% der weltweiten Roboter mit stark verbesserten Kerntechnologien und ist weltweit führend in der 5-G-Technologie.

Chinesische Ingenieure schufen einen Supercomputer, der sieben Mal schneller als die amerikanische Oak Ridge-Installation war und als erster der Welt Geschwindigkeiten von über 100 PetaFlops erreichte, angetrieben von einer in China entwickelten Multi-Core-CPU und chinesischer Software, womit er die USA mit den meisten Supercomputern unter den Top 500 verdrängte. Nach der Enthüllung von Chinas superschnellen Supercomputern berichteten die Behörden, dass die NSA Hunderttausende von Hackerangriffen gestartet hat, um die Technologie für Chinas neue Mikroprozessoren zu stehlen.

Die Ingenieurskunst Chinas im Bereich der Megaprojekte ist bereits legendär, mit den längsten Seebrücken, den längsten Tunneln, den größten Tiefwasserhäfen. China hat in Zhangjiajie die längste und höchste Glasbrücke der Welt gebaut, die zwischen zwei steilen Klippen 300 Meter über dem Boden hängt und mit ihrem Design und ihrer Konstruktion 10 Weltrekorde aufgestellt hat. Der Drei-Schluchten-Staudamm ist der größte der Welt, mit 5-stufigen Schiffsschleusen, die die größten Schiffe der Welt aufnehmen können, und auch ein Schiffshebewerk für kleinere Schiffe, das das größte und modernste der Welt ist. China hat Pläne für den Bau eines Elektronenbeschleunigers formuliert, der viermal so lang (100 km) ist und mit mehr als der siebenfachen Energiekapazität des europäischen CERN betrieben werden soll. Im Jahr 2015 haben chinesische Wissenschaftler das 500-Meter-Radioteleskop fertiggestellt, das mit mehr als der zehnfachen Fläche der amerikanischen Anlage in Puerto Rico das bei weitem größte der Welt ist.

Im Jahr 2014 begannen die Architekten in Amsterdam mit den Arbeiten am weltweit ersten vollständig 3D-gedruckten Haus, ein kostspieliges Unterfangen, das drei Jahre in Anspruch nahm. Genau zur gleichen Zeit stellte ein chinesisches Unternehmen in Shanghai zehn 3D-gedruckte Häuser in weniger als einem Tag fertig, zu Kosten von weniger als 5.000 Dollar pro Haus, wobei es recycelte Bau- und Industrieabfälle als „Tinte“ verwendete. Ich habe diese Häuser gesehen; große, elegante, mehrstöckige Strukturen im europäischen Stil, und so robust, dass sie Erdbeben bis zur Stufe 8 auf der Richterskala standhalten können.

Wir kennen Chinas fabelhafte Hochgeschwindigkeitszüge, aber nur wenige außerhalb Chinas sind sich der hohen Qualität des HSR-Netzes bewusst, das mit den höchsten Standards der modernen Welt, einschließlich Stabilität, gebaut wurde. Wenn ich mit dem Zug fahre, lege ich manchmal eine Münze auf die Kante der Fensterbank, und ich habe ein Video, das zeigt, wie die Münze vier oder fünf Minuten lang stabil bleibt, bevor sie schließlich umfällt – und das bei 300 km pro Stunde. Shanghai hat eine Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahn (430 Km/h), während viele Städte Niedergeschwindigkeits-Magnetschwebebahnen (200 Km/h) haben, und chinesische Ingenieure sind bereit, eine 600 Km/h Magnetschwebebahn kommerziell zu produzieren. Das gleiche Entwicklungstempo gilt für die städtischen U-Bahn-Systeme des Landes. Ich habe die Quelle für diese Zahlen verloren, aber die Stadt London brauchte 147 Jahre, um 408 km U-Bahn-Linien zu bauen, New York City 106 Jahre für 370 km, Paris 110 Jahre für 215 km, während Shanghai nur 20 Jahre brauchte, um 500 km zu bauen.

Unbekannt ist, dass diese Errungenschaften nicht plötzlich, sondern aus einem bewussten Plan in der Ausführung seit 30 Jahren entstanden sind, obwohl viele dieser Bemühungen erst seit kurzem Früchte tragen. Noch wichtiger ist, dass China dies von einer industriellen Basis in der Dritten Welt aus erreicht hat, während es unter einem totalen westlichen Embargo für Technologietransfer stand. Chinesische Wissenschaftler haben Atomenergieanlagen entwickelt, Menschen ins All gebracht, die gesamte Oberfläche des Mondes fotografiert, eine Raumstation gebaut, ein privates GPS-System entworfen und gestartet. Sie haben chinesische Tiefseetauchboote entworfen und gebaut, und das Land entwickelt seine eigene Flugzeugindustrie sehr rasch. Heute, wo die wissenschaftliche und technologische Basis so viel weiter fortgeschritten ist, die Bildungsausgaben um fast 10% pro Jahr steigen und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sehr hoch sind, können Erfindung und Innovation nur zunehmen.

Eine Schlussbemerkung

Eine der hartnäckigsten Mythen, die über China verbreitet werden, ist eine Behauptung ohne den geringsten Beweis, dass es den Chinesen aufgrund von Mängeln in ihrem Bildungssystem an Kreativität und Innovation mangelt. Wir haben diese Anschuldigungen hunderte Male gesehen: Chinas Bildungssystem lehrt nur das Auswendiglernen, während es Innovationen erstickt. Die Chinesen sind unfähig, Konzepte zu entwickeln oder Innovationen zu entwickeln, sie wissen nur, wie man hohe Testergebnisse erzielt, aber nicht, wie man denkt. Hier spricht Carly Fiorina, der ehemalige CEO von H-P: „Ich bin seit Jahrzehnten in China tätig, und ich werde Ihnen sagen, dass die Chinesen zwar einen Test machen können, aber nicht innovativ sind. Sie sind nicht sehr einfallsreich. Sie sind nicht unternehmerisch veranlagt. Sie schaffen nichts Neues. Deshalb stehlen sie unser geistiges Eigentum … Innovation und Unternehmertum sind nicht ihre Stärken. Ihre Gesellschaft, wie auch ihr Bildungssystem, ist zu homogenisiert und kontrolliert, um die Phantasie zu fördern …“ (7) Dieser Spruch ist aus mehr Gründen als ich hier zu berücksichtigen habe, völliger Quatsch.

Im Jahr 2015 berichtete Eva Dou im Wall Street Journal über eine Studie von McKinsey, die behauptete, dass China all die „einfachen“ Innovationen, wie z.B. Produkte besser und billiger zu machen, gemacht habe, aber dass „das Land nur begrenzte Erfolgsgeschichten bei ‚anspruchsvolleren‘ Arten von Innovationen hat, die auf wissenschaftlichen oder technischen Durchbrüchen beruhen“. Die Schlussfolgerungen von McKinsey werden durch die hier aufgeführten Beweise nicht gestützt. (8)

Tom Larry Romanoff ist ein häufiger Mitarbeiter von Global Research.

Fußnoten:

(1) Robert Temple, The Genius of China: 3,000 Years of Science, Discovery, and Invention; https://www.amazon.com/Genius-China-Science-Discovery-Invention/dp/1594772177

(2) James Petras; China: Rise, Fall and Re-Emergence as a Global Power; Some Lessons from the Past

(3) Ron Unz; The American Conservative; April 18, 2012; China’s Rise, America’s Fall; Why Nations Fail; https://www.theamericanconservative.com/articles/chinas-rise-americas-fall/

(4) China Remembers a Vast Crime – The New York Times; https://www.nytimes.com/2010/10/22/arts/22iht-MELVIN.html

(5) Peking’s Summer Palace destroyed; https://www.history.com/this-day-in-history/pekings-summer-palace-destroyed

(6) “The Destruction of a Great Library: China’s Loss Belongs to the World; https://eric.ed.gov/?id=EJ552559

(7) Ex-HP CEO Carly Fiorina says Chinese ‘don’t innovate’; Time; https://time.com/3897081/carly-fiorina-china-innovation/

(8) Chinese Innovation: Now Comes the Hard Part, Says Study; https://blogs.wsj.com/chinarealtime/2015/10/22/chinese-innovation-now-comes-the-hard-part-says-study/

Mit Hilfe von http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)übersetzt

Quelle – källa – source

https://einarschlereth.blogspot.com/2019/12/geschichte-der-chinesischen-erfindungen.html#more

Diskussionen

2 Gedanken zu “Geschichte der chinesischen Erfindungen – Gegenwart und Zukunft – gegenwärtige chinesische Toptechnologie – Wer klaut von wem?

  1. Aufgepaßt bei Chinesischen Solarpanels, die EU belegt sie mit saftigen Strafzöllen, also bei eBay immer auf den STANDORT der Ware achten. Manz/ Reutlingen hat in China Fabriken gebaut zu deren Produktion, unterm Strich ein Segen für die weniger westliche Welt, Asien, Afrika.

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    Verfasst von zivilistin | 21. Dezember 2019, 4:34
  2. Sowas muß man hacken ? Ich hab das eigentlich als bekannt vorausgesetzt, OK im Netz schreiben viele Idioten, die nichts wissen.

    Needham hatte als Gutachter (Biochemiker !) US Kriegsverbrechen in Korea festgestellt, das ging natürlich auch damals gar nicht (Daniele Ganser läßt grüßen) Dann hat er Chinesisch gelernt und dann hat er die Chinesische Geschichte und Technikgeschichte erforscht.

    China befreit sich aus der Angloamerikanischen Raubherrschaft, wir werden das selbst tun müssen.

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    Verfasst von zivilistin | 21. Dezember 2019, 3:52

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