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Krisen, Wirtschaft

Die Bourgeoisie ruft nach dem Notstand-ruft nach Verzicht- die ökologische Deflationspolitik

von Iwan Nikolajew – Maulwurf/RS

  • Prolog

Umso mehr der neue Krisenschub der Großen Krise sich ausdehnt, desto lauter stimmt die Bourgeoisie den Ruf nach Verzicht und Notstand an. Dazu dienen die „Klimaproteste. Das „Klima“, bzw. die „Klimarettung“ als „Menschheitsaufgabe“ soll der Hebel sein, die Arbeiterklasse zum Verzicht zu zwingen. Ist die Arbeiterklasse nicht einsichtig, wird mit dem Notstand gedroht, der als „Klimanotstand“ verkauft wird.

2.) Die Diskussion um den „Klima-Notstand als „freundlichen Notstand“

Der Verzicht der Arbeiterklasse muß organisiert, muß legitimiert werden. Ein Notstand bedarf einer Massenlegitimation. Es muß zumindest eine passive Massenloyalität für den Notstand sichergestellt werden, durch Drohung aber auch vor allem durch positive Versprechen. Die Diskussion des Verzichts und des Notstandes sind dem Notstand vorgelagert, welcher jedoch nicht realisiert werden muß. Schon allein die Diskussion über Verzicht und Notstand in positiver Weise drängt die Politik in eine Richtung. Die Drohung mit dem Notstand ist dann nur verdeckt zu sehen. Wenn nicht freiwillig verzichtet wird, dann muß eben der Notstand realisiert werden, wenn die Arbeiterklasse keine Vernunft annimmt und verzichtet, dann muß sie dazu gezwungen werden, denn sonst gefährdet die Arbeiterklasse ja das „Klima“, d.h. die natürlichen Lebensgrundlagen und damit angeblich sich selbst. Der Notstand steht im Hintergrund, als Reserve. Doch in erster Linie soll die Arbeiterklasse selbst und „demokratisch“ den Verzicht organisieren. Der „Klimaverzicht“ vermittels „Klimanotsand“ ist die Position des linken Neoliberalismus, während der klassische Notstand mit seinem klassischen Verzicht, welche beides auf die „Nation“ verweist, ein Projekt des Nationalliberalismus ist. Die Klammer zwischen der links-neoliberalen Fraktion des Kapitals und der nationalliberalen Fraktion des Kapitals ist immer Notstand und Verzicht. Es unterscheiden sich nur die Begründungen. Der Unterschied zwischen dem links-neoliberalen Verzicht und dem nationalliberalen Verzicht liegt darin, daß der neoliberale Verzicht die Arbeiterklasse auf Selbstverzicht festlegen will und der Notstand deutlich im Hintergrund verbleiben soll, während der nationalliberale Verzicht ein unmittelbares Diktat des Kapitals ist, welches bei Strafe des Notstands sofort und unmittelbar umgesetzt werden soll.

Die Arbeiterklasse soll nur formal wegen dem „Klimaschutz“ verzichten, real soll sie wegen der negativen Akkumulation des Kapitals verzichten. Es geht um die Absenkung der gesellschaftlich notwendigen Reproduktion der Ware Arbeitskraft, es geht um eine Radikalisierung der Deflationspolitik um die Position des deutschen Kapitals auf dem Weltmarkt zu verteidigen. Sollte eine keynesianische Politik notwendig werden, also direkte Intervention des bürgerlichen Staates in die Ökonomie, dann auch unter dem Label „Klimaschutz“ .Und auch eine keynesianische Politik ist ein Angriff auf das gesellschaftliche Reproduktionsniveau der Arbeiterklasse, eben ein indirekter Angriff, während eine Deflationspolitik ein direkter Angriff auf das gesellschaftliche Reproduktionsniveau der Arbeiterklasse ist.

Langsam wird das Kapital nervös. Die Verteidigung des Status quo ist nicht mehr möglich. Die Urkraft der materiellen Krise zwingt das Kapital zur Neuformierung und damit auch zur Neuformierung der Arbeiterklasse, welche dies als Anlaß nehmen kann, ihre eigenen Forderungen zu stellen.

Entweder die Arbeiterklasse verzichtet freiwillig oder sie wird zum Verzicht gezwungen. Der Verzicht der Arbeiterklasse ist für das Kapital nicht verhandelbar. Nur die Form des Verzichts kann mit dem Kapital verhandelt werden. In Deutschland materialisiert sich der Verzicht in Hartz IV. Hartz IV ist Armut, Hartz IV ist Verzicht und nicht nur materieller Verzicht, sondern auch Verzicht auf die Bürgerrechte, welche den Hartz IV-Beziehern zustehen und formal zugebilligt werden, real jedoch werden diese Rechte unterlaufen. Der Hartz IV-Bezieher muß notwendig den geringsten „ökologischen Fußabdruck“ hinterlassen. Dann erscheint Armut mystifiziert als progressiv und gerecht und wird vom Kapital zum neuen Grundsatz erhoben, aber nur die Armut der Arbeiterklasse, nicht die Armut des Kapitals. Dem Kapital geht es nur um die Armut der Arbeiterklasse, der gesellschaftliche Reichtum des Kapitals wird nicht angetastet. Das Ziel des deutschen Kapitals ist es, das gesellschaftliche Reproduktionsniveau der Arbeiterklasse in Richtung Hartz IV abzusenken. Und auch die drastische Absenkung des gesellschaftlichen Reproduktionsniveaus der Arbeiterklasse auf internationaler Ebene ist das Ziel des deutschen Kapitals. Es ist damit auch ein imperialistisches Expansionsprogramm. Das deutsche Kapital versucht auch andere nationale Gesamtkapitale unter sein konkretes Expansionsprogramm zu zwingen, vor allem dann, wenn es um den Zugriff auf die Rohstoffe geht. Es geht dem deutschen Kapital darum, wohlfeilere Waren als bisher zu produzieren, um damit der Krise zu entfliehen. Verzweifelt hofft das deutsche Kapital darauf, daß hochwertige Waren nicht so stark von der Entwertung der Krise betroffen sind, diese eine so hohe Qualität aufweisen, daß sie nicht ohne weiteres substituiert werden können. Flankiert wird dies mit den Versuchen, auf dem Weltmarkt verschiedene Normen zu setzten, die zentral nur vom deutschen Kapital eingehalten werden können. Gleichzeitig wird unter der Losung der Senkung des ökologischen Fußabdrucks die Diversifizierung der Energieversorgung vorangetrieben. Das deutsche Kapital, der deutsche Imperialismus, auf dem Großen Sprung nach vorn. Der Begriff „ökologischer Fußabdruck“ ist konkretisiert nichts anderes als das gesellschaftliche Reproduktionsniveau, noch konkretisierter. die durchschnittliche Lebenserwartung. Ökologischer Fußabdruck als eine neue Form der Ideologie des „Lebensraums“. Die historische Entwicklung seit über 10.000 Jahren machte den Menschen erst zum Menschen, trat der Mensch aus der abstrakten Einheit der Natur heraus und ist nun kein Teil der Naturgeschichte mehr, sondern der Geschichte. Der Mensch beherrscht die Natur und wird nicht mehr von der Natur beherrscht, die Weltgeschichte beherrscht die Naturgeschichte. Weltgeschichte ist ein anderer Begriff für Zivilisation und damit die Ausdehnung des „ökologischen Fußabdrucks“ bzw. des menschlichen Fußabdrucks. Der Mensch in der Geschichte historisiert damit auch die Natur, eben durch die Arbeit ist historischer Form, prägt diese, durch seine Geschichte, die Menschheitsgeschichte ist. Die Natur wird humanisiert und die Humanität wird naturalisiert. Je größer der humane Fußabdruck in der Natur ist, desto weiter ist die Gesellschaft in der Geschichte entwickelt, ist die durchschnittliche Lebenserwartung entwickelt. Die abstrakte Reduktion des historischen Fußabdrucks des Menschen in der Natur, bzw. der „ökologische Fußabdruck, führt konkret, d.h. unter den Bedingungen der kapitalistischen Produktionsweise, zu einer Massenverelendung der Arbeiterklasse. Entscheidend ist nicht die quantitative Reduktion des „ökologischen Fußabdrucks“ bzw. des historischen Fußabdrucks der Gesellschaft, sondern, die historische Form und damit ist es eine Frage nach den Produktionsverhältnissen. Nur bei politischer Transzendenz der kapitalistischen Produktionsverhältnisse kann Natur und Gesellschaft ins Gleichgewicht kommen. Nur der Sozialismus kann die Natur und die Gesellschaft, den Menschen mit der Natur, versöhnen. Innerhalb der kapitalistischen Produktionsverhältnisse kann es keine Versöhnung zwischen Natur und Gesellschaft geben. Versuche dazu müssen im Kapitalismus scheitern und gehen immer zu Lasten von Gesellschaft und Natur. Unter den kapitalistischen Produktionsverhältnissen führt die Absenkung des „ökologischen Fußabdrucks“ in die Barbarei, in letzter Konsequenz in die industrielle Massenvernichtung von Menschen unter einer faschistischen Herrschaft. Die Forderung nach einer Absenkung des „ökologischen Fußabdrucks“ ist nur dann progressiv, wenn sie eine Kritik der kapitalistischen Produktionsverhältnisse miteinschließt, tut sie dies nicht, ist diese Forderung reaktionär und führt geradewegs in den Faschismus. „Menschheitsinteressen sind immer Klasseninteressen und Klasseninteressen sind immer Menschheitsinteressen. Es gibt keine Menschheitsinteressen außerhalb der Klasseninteressen. Die ökologische Frage steht nicht über den Klassen, steht nicht über der Klassenfrage. Im Gegenteil: Die ökologische Frage kann nur dann konkret beantwortet werden, wenn die Klassenfrage konkret beantwortet wird und umgekehrt. Damit ist die ökologische Frage, bzw. die Menschheitsfrage ein Teil der Klassenfrage. Die ökologische Frage ist nur eine umformulierte Klassenfrage und damit ist die ökologische Frage ein Moment im Klassenkampf und somit eine Frage nach (kapitalistischen) Produktionsverhältnissen. „Menschheitsfragen“ sind immer Klassenfragen, denn es gibt keine Menschheit außerhalb der sozialen Klassen, es gibt keine Menschheit außerhalb der (Klassen-) Geschichte, es gibt keinen Menschen außerhalb der sozialen Klassenspaltung und es gibt keinen Menschen außerhalb der Geschichte, welche immer Klassengeschichte ist. Natur ist immer historisch und somit immer nur als Klassengeschichte vorhanden.

Es wundert nicht, daß jetzt diese Forderung nach einer Absenkung des „ökologischen Fußabdrucks“ aufkommt, denn sie reflektiert mystifiziert den neuen Krisenschub der Großen Krise und impliziert die Absenkung des gesellschaftlich notwendigen Reproduktionsniveaus der Arbeiterklasse als kapitalistische Reaktion auf diese Entwertungstendenzen. Die Forderung nach der Absenkung des „ökologischen Fußabdrucks“ ist die freundliche Umschreibung für die Forderung nach der Absenkung des gesellschaftlichen Reproduktionsniveaus, die freundliche Umschreibung für eine Politik der Massenarmut der Arbeiterklasse bis hin in die faschistische Menschenvernichtung. Diese Forderung nach einer Absenkung des „ökologischen Fußabdrucks“, welche die kapitalistischen Produktionsverhältnisse unberücksichtigt läßt, hat einen kapitalistischen Klassencharakter und unter dieser Forderung versucht sich das deutsche Kapital neu zu formieren. Aus diesem Grunde ist derzeit bei der Bourgeoisie die ökologische Politik im Vordergrund, damit wird der Angriff des Kapitals verschleiert. Jedoch geht es dem deutschen Kapital nicht primär um eine ökologische Politik, sondern um die Absenkung des gesellschaftlichen Niveaus der Arbeiterklasse, die ökologische Politik ist nur Mittel zum Zweck. Für die Arbeiterklasse ist es schwieriger sich gegen eine Deflationspolitik in Formen einer ökologischen Politik zu verteidigen, als wenn diese nicht getarnt daherkommt, denn dann heißt es, verzichten nicht wegen der Kapitalinteressen, sondern verzichten wegen der Ökologie, bzw. verzichten für die Menschheitsinteressen. Damit soll das Kleinbürgertum gegen die Arbeiterklasse ausgespielt werden. Das Kleinbürgertum würde eher wegen der Ökologie verzichten als die Arbeiterklasse. Zentral ist der Zeitpunkt zwischen der Diskussion um den „ökologischen Fußabdruck“ und dem neuerlichen Krisenschub, beide Momente fallen zusammen. Die „Ökologie“ soll als Waffe gegen die Arbeiterklasse verwendet werden. Der Klassencharakter der „Klimabewegung“ ist kleinbürgerlich unter der Hegemonie der Bourgeoise und greift damit objektiv die Klasseninteressen des Proletariats an, indem versucht wird, Ökologie gegen die Klassenfrage auszuspielen, statt die „ökologische“ Frage als Klassenfrage zu sehen. Die Arbeiterklasse soll eine progressive Wirtschafts- und Sozialpolitik gegen eine konsequente Ökologiepolitik eintauschen. Ökologisch aber kontersozial. Dies trifft auf proletarischen Widerstand. Die Arbeiterklasse wehrt sich gegen eine ökologische Deflationspolitik. Die Gelbwestenrevolte ist die erste Antwort auf kleinbürgerliche „Klimabewegung“. In London kommt es zwischen den radikalen „Klimaschützern“ und dem Proletariat in Form von Berufspendlern zu physischen Auseinandersetzungen, als die „Klimaschützer“ versuchten den öffentlichen Nahverkehr und Fernschienenverkehr lahmzulegen. Die „Klimaschützer wurden von den Berufspendlern physisch angegriffen. Entscheidend bei Störungen im öffentlichen Nahverkehr ist die Legitimation. Ein Streik ist legitim, da alle Berufspendler die Gründe nachvollziehen können und sich in den Forderungen wiederfinden. Jedoch bei den elitären Forderungen der sogenannten Klimaschützer ist dies nicht der Fall. Die Forderungen sind so elitär, daß die Arbeiterklasse sich nicht in ihnen wiederfindet und eine Störung des öffentlichen Nahverkehrs nicht akzeptiert. Vom Proletariat wird nur eine sozial-ökologische Politik akzeptiert, nicht jedoch eine „ökologische“ Politik

Seit dem Ausbruch der Großen Krise versucht das Kapital verzweifelt, die Krise in den Griff zu bekommen, was jedoch nicht gelingt. Alle Versuche einer Stabilisierung der Akkumulation scheiterten und nun deutet sich immer deutlicher ein neuer Krisenschub an. Mit einer extrem expansiven Geldpolitik und unkoordinierten Staatsinterventionen in die Ökonomie blieb die Akkumulation prekär. Damit konnte nur das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate als durchschnittliche Bewegungsform des Kapitals modifiziert werden. Mit der expansiven Geldpolitik wurde die Verschuldung und die Spekulation des fiktiven Kapitals noch weiter ausgereizt und die Realakkumulation ist zu klein, diese Last zu tragen. Nun steht man wieder da, wo man im Jahr 2007 stand. Es droht eine Entwertung des fiktiven, wie des Realkapitals und die Verschuldung in all ihren Formen ist höher als jemals zuvor. Nun droht ein Schuldenschnitt, ob in der Entwertung oder durch staatliche Intervention. Und ein Schuldenschnitt ist immer auch ein Gläubigerschnitt, ein Vermögens- und vor allem Nachfrageschnitt. Die gesamtgesellschaftliche Nachfrage würde bei einem Schuldenschnitt weiter absinken. Damit wäre dann auch die gegenwärtige neoliberale Form des Weltmarktes beseitigt, denn das Kapital wäre durch die Entwertung des Kapitals auf einer unteren qualitativen Stufenleiter der Akkumulation angelangt. Für diese niedrigere Stufe der Akkumulation ist der neoliberale Weltmarkt nicht ausgerichtet und so muß er einer neuen Form des Weltmarktes Platz machen. Der multipolare Weltmarkt entsteht naturwüchsig aus dem Zusammenbruch des neoliberalen Weltmarktes. Neue Akkumulationsbedingungen erfordern eine neue Form des Weltmarktes. Durch die Große Krise wird der US-Imperialismus als Hegemon beseitigt, welcher die relative Einheit des Weltmarktes garantierte, auch in der Form des neoliberalen Weltmarktes. Ohne einen Hegemon zerbricht der Weltmarkt, in welcher Form auch immer dieser besteht. Es folgt eine Epoche des Übergangs zu einer neuen Ordnung des Weltmarktes unter einem neuen Hegemon. Um die Position der Hegemonie muß innerhalb der imperialistischen Kette gekämpft werden. Der multipolare Weltmarkt und damit die multipolare Weltordnung ist die Arena für diesen Kampf um die Hegemonie. Dabei ist ein Dritter Weltkrieg potentiell angelegt bzw. eine Kette von Kriegen. Denn der Krieg ist die Fortsetzung der Konkurrenz mit anderen Mitteln und der Wirtschaftskrieg, ob über Sanktionen, Zollkrieg oder Währungskrieg, d.h. über Abwertung der Währung, sind nur Vorläufer des Krieges als letztes Mittel der Weltmarktkonkurrenz. Das Ende der Pax Americana läßt die aufgestauten Widersprüche eskalieren. Ein Kampf jeder gegen Jeden, Alle gegen Alle. Aus diesem Grunde wird immer deutlicher die Arbeiterklasse auf Verzicht eingeschworen.

Der Wirtschaftskrieg des US-Imperialismus gegen China als hochentwickeltes Land der Peripherie, reißt beide Länder und damit die Weltwirtschaft in den Abgrund. In diesem Kampf wird es keinen Sieger geben, sondern nur Verlierer. Die USA sind der größte Schuldner Chinas und China ist der größte Gläubiger der USA. Gläubiger und Schuldner stehen sich in diesem Krieg gegenüber. Verweigert China den Kauf von US-Staatsanleihen bzw. stößt seine US-Staatsanleihen ab, ist die USA nicht mehr in der Lage, als Importeuer der letzten Instanz zu fungieren, droht Staatsbankrott und Dollar-Crash, welches dann auf China zurückfallen würde, denn das massenhafte Abwerfen der US-Staatsanleihen senkt die Erlöse aus diesem Verkauf deutlich. Vor allem aber fungiert die USA für die Welt und zentral auch für China zum Importeuer der letzten Instanz. Die Exporte Chinas in die USA würde dies erheblich treffen. Der Wirtschaftskrieg des imperialistischen Schuldners gegen die hochentwickelte Peripherie China trifft China hart. Wenn jedoch durch den Zollkrieg die chinesischen Exporte in die USA deutlich zurückgehen, wird die Veranlassung Chinas immer geringer, US-Staatsanleihen zu kaufen, sondern eher diese zu verkaufen. Dies schadet dann auch China, aber auch die USA und die USA werden auch formal aus der Position des Hegemon gestürzt. Der US-Dollar würde dann durch China entwertet. Ebenfalls drohen die USA mit der Entwertung des Dollar. Dies ist gegen China, aber auch gegen den Rest der Welt gerichtet. Dazu wird angedacht, die von China gehaltenen US-Staatsanleihen zu entwerten bzw. die von China gehaltene US-Schuld mit den alten Schulden aus dem chinesischen Kaiserreich zu verrechnen. China droht mit der Entwertung des US-Dollar und die USA drohen mit der Entwertung des US-Dollar. Wer hat nun hieraus einen Vorteil? Entscheidend ist dabei, wer in die Offensive geht, wer die Initiative inne hat, wer die Abwertung kontrolliert. Wertet der US-Imperialismus den US-Dollar ab, dann hat er (scheinbar) die Kontrolle über diese Bewegung und es ist ein Angriff gegen die chinesischen Interessen. Hingegen. Wenn China den US-Dollar abwertet hat China die Offensive für sich und versucht die Dollar-Abwertung zu kontrollieren. Wer auch immer eine Abwertung initiiert, weiß, daß er immer nur relativ kontrolliert und die Kontrolle über die Abwertung verloren gehen und gar dem Feind zufallen kann bzw. im Kampf um die Kontrolle der Abwertung sich diese gegenüber Gläubiger und Schuldner verselbständigen kann. Es ist zentral ein Kampf und damit ist immer ein offener Ausgang des Kampfes verbunden. Der Kampf wird nur dann gewagt, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt und sich jede Seite für den Stärkeren hält. Bislang hält sich China bezüglich des Angriffs auf den US-Dollar zurück und wertet lieber den Yuan ab, um auf diese Weise die höheren US-Zölle zu unterlaufen. Der Wirtschaftskrieg des US-Imperialismus gegen China hat ihren Grund nicht in den hohen chinesischen Exporten, sondern das kapitalistische China droht durch seinen Vorstoß in hochentwickelte Bereiche der kapitalistischen Produktivkräfte dem Imperialismus im Allgemeinen und dem US-Imperialismus im Besonderen seinen Aufstieg in die imperialistische Kette zu erzwingen. Aus diesem Grunde kann es auch keinen Kompromiß zwischen dem US-Imperialismus bzw. dem Imperialismus überhaupt und China kommen. Die letzte historische Mission des US-Imperialismus als untergehender Hegemon ist es objektiv, den chinesischen Aufstieg zu zerstören um den Preis des Verlustes der Hegemonie,  um den Preis der Selbstzerstörung. China und die USA können nicht gemeinsam koexistieren, sie können sich nur gegenseitig vernichten, sie sind zwei feindliche Brüder, die sich gegenseitig töten müssen und beide sterben werden. Es gibt keinen Ausweg aus dieser Situation und damit auch keinen Ausweg für die Weltwirtschaft, denn diese geht mit den USA und China unter.

Dann setzt der schonungslose Kampf um die Weltmarktanteile ein. Es bilden sich imperialistische Großräume heraus, welche von einer Metropole hegemoniert, mindestens aber dominiert werden und in Konkurrenz zu anderen Großräumen stehen. Der Kampf um „Lebensraum“ beginnt, denn „Lebensraum“ ist nur die ideologische Übersetzung für Akkumulationsraum. Diese neue imperialistische Konkurrenz in Form von multipolaren Großräumen findet ihren Anklang auch in der Ideologie des „ökologischen Fußabdrucks“. Es gilt die eigene Akkumulation zu revitalisieren, indem das gesellschaftlich notwendige Reproduktionsniveau der Arbeiterklasse abgesenkt wird, es wird also der „Lebensraum“ des Kapitals, d.h. die Akkumulation von Kapital auf Kosten des gesellschaftlichen notwendigen Reproduktionsniveaus der Arbeiterklasse erweitert und damit der „Lebensraum“ der Arbeiterklasse abgesenkt. Dies gleiche im Außenverhältnis. Die Höhe der Weltmarktanteile bestimmt den „Lebensraum“ des Kapitals und die Weltmarktkonkurrenz der imperialistischen Großräume ist der Kampf um den „Lebensraum“ des Kapitals auf Weltmarktebene, der reale „Sozialdarwinismus“ der Kapitalakkumulation. Es gilt also für das Kapital, den „ökologischen Fußabdruck“ der Arbeiterklasse abzusenken und gleichzeitig den „ökologischen Fußabdruck“ der Weltmarktkonkurrenz, dann ist der eigene „ökologische Fußabdruck“ größer, dann, wenn die anderen sich reduzieren müssen. Die Reduktion des „ökologischen Fußabdrucks“ bezieht sich nur auf andere, nicht auf sich selbst.

Da der „ökologische Fußabdruck“ sich nur abstrakt auf das Individuum bezieht, nicht aber konkret und so wird von der Klassenspaltung abstrahiert, kommt es zu einem sozialdarwinistischen Rattenrennen auf das unterste Reproduktionsniveau bzw. noch darunter in die Vernichtung, denn der „ökologische Fußabdruck“ kann nach seiner immanenten Logik nur in Richtung Null gehen. Dann werden Vergleiche über die Höhe des „ökologischen Fußabdrucks“ eines jeden abstrakten Individuums angestrengt und das abstrakte Individuum wird zur weiteren Reduktion des „ökologischen Fußabdrucks“, auch repressiv, verpflichtet. Dies geht dann in Richtung Euthanasie, denn dauerhaft Kranke oder Behinderte werden ihr ganzes Leben lang einen höheren „ökologischen Fußabdruck“ aufweisen als Kinder, welche später für das Kapital Ausbeutungsmaterial darstellen. Erst Recht gilt dies für die Peripherie. Der Imperialismus hat seine Halbkolonien über die Ideologie der „Überbevölkerung“ im Visier. Eine Reduktion des „ökologischen Fußabdrucks“ in der Peripherie kann schnell in eine Reduktion der „Überbevölkerung“ ausarten. Erst Recht in der Peripherie, aber auch in den Metropolen selbst. Der größte Co2 Verbraucher ist das Kapital. Allein die 100 größten Konzerne sind für 70 Prozent des Co2-Verbrauchs verantwortlich. Das Problem liegt in der Produktionssphäre und damit in den kapitalistischen Produktionsverhältnissen und somit in der Klassenspaltung und nicht im abstrakten Individuum. Beim Kapital liegt die Verantwortung für den hohen „ökologischen Fußabdruck“, dort gilt es anzusetzen und nicht bei dem abstrakten Individuum und damit konkret bei der Arbeiterklasse.

Hartz IV ist unter dem Diktum des „ökologischen Fußabdrucks“ dann eine positive Waffe um den „ökologischen Fußabdruck“ zu senken. Hartz IV verkürzt auch die Lebenszeit. Wer für das Kapital keine Ausbeutungsmasse mehr darstellt, dem droht, vom bürgerlichen Staat sanktioniert, ein objektiv organisiertes „Frühableben“. Armut tötet. Armut senkt den „ökologischen Fußabdruck“ und tötet. Die Umsetzung der Politik des „ökologischen Fußabdrucks“ wird innerhalb der kapitalistischen Produktionsverhältnisse und ohne reformistische Modifikation derselben objektiv ein Deflationsprogramm, ein Armutsprogramm, ein Programm des stummen Massenmords und bedarf des autoritären Staates. Es wäre möglich, die Große Krise über ein keynesianisches Projekt zu modifizieren und damit einzugrenzen, dafür könnte auch in ein ökologisches Projekt investiert werden. Aber dazu gibt es derzeit keine Beschlüsse des bürgerlichen Staates. Es wird an der „schwarzen Null“ festgehalten und dann kann eine ökologische Politik nur deflationär, als Waffe gegen die Arbeiterklasse, umgesetzt werden. Das deutsche Kapital versucht die Ökologie-Politik gegen die Arbeiterklasse einzusetzen und damit auch Hartz IV zu verteidigen, versucht Arbeiterbewegung und kleinbürgerliche Ökologie-Bewegung zu spalten und die kleinbürgerliche Ökologie-Bewegung gegen die Arbeiterklasse zu positionieren. Eine ökologische Politik ist dann nur als Verzichtspolitik der Arbeiterklasse möglich. Dann wird auch ein Notstand progressiv.

Das deutsche transatlantische Kapital setzt auf eine deflationär-ökologische Politik als Antwort auf die Große Krise und dem Zusammenbruch des neoliberalen Weltmarktes, einen „linken Neoliberalismus“, während die national-liberale Fraktion des deutschen Kapitals auf die „Nation“ setzt. Nur der Weg der beiden Kapitalfraktionen ist verschieden, das einigende Ziel ist es, das gesellschaftliche Reproduktionsniveau der Arbeiterklasse deutlich abzusenken, auch mit Hilfe des autoritären Staates. Mit einem großen Aufwand wird von der transatlantischen Fraktion der Bourgeoisie eine „Klimabewegung“ aufgebaut, einen Weg den zahlreiche nationale Gesamtkapitale in Westeuropa, welche transatlantisch orientiert sind, gehen. Gleichzeitig wird unter dem Mantel des „Klimaschutzes“ die Repression massiv ausgebaut und erste Angriffe gegen das bisherige gesellschaftliche Reproduktionsniveau der Arbeiterklasse gefahren. Eine erste Reaktion auf den Zusammenbruch des neoliberalen Weltmarktes und seiner Weltordnung. Die transatlantisch-neoliberale Fraktion des Kapitals orientiert sich auf einen „grünen Kapitalismus, auf einen „grünen Kapitalismus“ in neoliberaler Form. Es wird auf einen „grünen Neoliberalismus“ gezielt. Damit ist es notwendig, mit der Ökologie-Bewegung ein Bündnis einzugehen gegen die Arbeiterklasse und auch gegen die Friedensbewegung. Es sind Tendenzen nach einem „Grünen Imperialismus“, einem „ökologischen Imperialismus“, ein „grün“ getarnter Imperialismus. Also daß, was gegenwärtig existiert, nur alles in grün. Die „Identitätspolitik“ zerbricht die Einheit einer real existierenden und auch möglichen antikapitalistischen Gegenbewegung und formiert Ein-Punkt-Bewegungen, welche dann als Lobbyorganisationen für jeweilige Kapitalfraktionen fungieren und nicht mehr als tendenzielle antikapitalistische Gegenmacht. Diese gegenwärtige „Identitätspolitik“ in Form der „Klimabewegung“ ist eine unverbindliche kleinbürgerliche Bewegung, welche präventiv Revolten den Boden entziehen soll. Damit wird die Massenunzufriedenheit im Kleinbürgertum kanalisiert und kann gegen proletarische Revolten gerichtet werden, welche als „rechts“ denunziert werden. Frankreich steht dafür als Modell. Die proletarische Revolte der Gelbwesten wird mit einem bürgerlichen Ausnahmestaat bekämpft und gleichzeitig wird versucht, eine kleinbürgerliche Klima-Bewegung gegen die Gelbwesten-Revolte aufzubauen. Während die kleinbürgerliche Klima-Bewegung auf einen „grünen Kapitalismus/grünen Neoliberalismus“ zielt, zielen die proletarischen Revolten auf soziale Gleichheit und stehen damit auch einem „grünen Kapitalismus/grünen Neoliberalismus“ im Wege. Deshalb versucht man die proletarischen Revolten als reaktionär zu entwerten als politische Basis für die Repression des bürgerlichen Ausnahmestaates. Wenn die Proteste der Gelbwesten und Klima-Bewegung zusamemnfließen, wie in Frankreich in Paris versucht, dann geht der bürgerliche Ausnahmestaat mit aller Härte gegen Gelbwesten und Klima-Bewegung vor. Ist die Klima-Bewegung nicht loyal zum bürgerlichen Staat, wird sie ebenfalls zerschlagen. In Deutschland ist auffällig, daß die Flüchtlingshelferbewegung zurückgeht und viele Aktivisten dann in die Klima-Bewegung wandern, folgen damit der politischen Schwerpunktsetzung der deutschen Bourgeoisie und decken objektiv eine „grüne „Deflationspolitik, welche von einem „Klima-Notstand“ begleitet sein soll. Ein „grüner“ bürgerlicher Ausnahmestaat soll die Kapitalinteressen gegen die Arbeiterklasse durchsetzten.

Wie sehr die neoliberale Weltordnung zerstört ist, zeigen die Akte der Piraterie von Tankern (Aufbringung eines iranischen Tankers von Britannien im Auftrag der USA und Aufbringung eines Tankschiffes einer britischen Reederei durch den Iran), wie die Verweigerung von Visa für iranischen und russischen Dipolamten zur UNO-Vollversammlung Ende September. So kann auch die UNO nicht mehr ihre Aufgaben eines internationalen Ausgleichs wahrnehmen. Umso schärfer die Widersprüche aufbrechen, desto mehr sprengen die internationalen Konflikte die UNO, gerade zu dem Zeitpunkt, wo sie dringend gebraucht wird. Der US-Imperialismus braucht die UNO nicht mehr, seit dem er nur noch mühsam seine vitalen Interessen, hier Saudi-Arabien, verteidigen kann. Der Jemen Krieg Saudi-Arabien destabilisiert nun Saudi-Arabien selbst. Die erfolgreichen Drohnen-Angriffe auf die größte Raffinerie und auf das größte Ölfeld des Landes durch den Jemen, die Vernichtung von drei saudischen Brigaden an der Südgrenze Saudi-Arabiens im Jemen, die ungeklärte Explosion auf einem Bahnhof in Jedda und der Tod eines Leibwächters des saudischen Königs machen deutlich, daß Saudi-Arabien in einer kritischen Phase ist und damit auch der Öl-Zugriff der USA auf die Tankstelle der Welt. Vor allem ist der US-Dollar an das Öl gebunden. Ein Angriff auf Saudi-Arabien ist auch ein Angriff auf den US-Dollar, ist auch ein Angriff auf das US-dominierte Weltwährungs- und Finanzsystem. Das fiktive Kapital muß schon genug Schläge einstecken. Entwertung von General Electric, Entwertung nun auch im Büro-Immobilienmarkt mit der „We work“-Pleite, Probleme auf dem Interbanken-Markt in den USA, wo die US-Zentralbank eingreifen muß, damit dieser nicht zusammenbricht. Gleichzeitig ist der bürgerliche US-Staat immer härter paralysiert, so daß ein zielgerichtetes Eingreifen des bürgerlichen US-Staates nicht mehr zu erwarten ist. Es fehlt nur noch ein Anlaß, für den Crash des fiktiven Kapitals.

Der „grüne Kapitalismus“, der „grüne Neoliberalismus“ ist die Antwort auf die Krise der US-Hegemonie bei dem transatlantisch orientierten Kapital. Da Saudi-Arabien sich in einer Existenzkrise befindet, und die Versorgung mit strategischen Energierohstoffen wie Öl und Erdgas nicht mehr gesichert ist, versuchen die Metropolen der imperialistischen Kette ihre Energieversorgung zu diversifizieren. Die „Klima-Politik“ ist nichts anderes als eine neue Energiepolitik, die sich versucht, von den fossilen Energierohstoffen relativ unabhängiger zu machen. Die Rohstoffsicherheit mit fossilen Energierohstoffen ist nicht mehr gewährleistet. Auf diese Weise versucht man, imperialistischen Kriegen um die Energierohstoffe vorzubeugen. Jedoch kann man nur diversifizieren, ersetzten kann man die fossilen Energierohstoffe derzeit nicht. Damit bleibt ein imperialistischer Krieg um diese fossilen Energierohstoffe jederzeit möglich, ist mittelbar angelegt. Eine Autarkie von diesen zentralen Energierohstoffen ist derzeit unmöglich. Hingegen lehnt die national-liberale Fraktion des Kapitals diesen „grünen Neoliberalismus“ ab und setzt unmittelbar auf den imperialistischen Krieg, um die Zufuhr von zentralen Energierohstoffen in die jeweilige Metropole zu garantieren. Dann werden Tendenzen zur Autarkie nur dann anerkannt, wenn es um Kriegsvorbereitungen geht, wenn die „nationale Sicherheit“ gefährdet ist. Dies umso mehr, wie der US-Imperialismus in die Phase der Selbstzerstörung übergeht. In den USA bekämpfen sich die neoliberale Fraktion des US-amerikanischen Kapitals in Form des linken Neoliberalismus und die Fraktion des nationalliberalen Kapitals mit großer Härte, blockieren sich gegenseitig zerstören gemeinsam den US-Imperialismus, schaffen ein Vakuum für einen bürgerlichen Ausnahmestaat (Bonapartismus, Diktatur, Faschismus) als Dritte Kraft. Der bürgerliche Ausnahmestaat als lachender Dritter in dem Machtkampf Neoliberalismus versus Nationalliberalismus. Es findet ein Kampf zwischen dem gewählten Präsidenten Trump und Fraktionen der US-Geheimdienste statt. Diese Fraktionen der US-Geheimdienste hören den US-Präsidenten ab und in dem Kampf der beiden Kapitalfraktionen werden dann Telefongespräche des US-Präsidenten mit Repräsentanten verbündeter Staaten veröffentlicht. Die bisherige Praxis des Staatsgeheimnisses wird gebrochen und nicht nur der USA, sondern gleichzeitig auch das Staatsgeheimnis des verbündeten Staates. Jeder verbündete Staat wird nun auf Distanz zu den USA gehen müssen, denn die USA sind derzeit vollkommen unberechenbar. In den US-Fraktionskampf der herrschenden Klasse wird auch Australien, als Mitglied der „Fünf Augen“, einer angelsächsischen internationalen Geheimdienststruktur zwischen USA, Britannien, Neuseeland, Australien und Kanada, hineingerissen. Auch auf die engsten Verbündeten der USA wird in den USA keine Rücksicht genommen und auf diese Weise isoliert sich der US-Imperialismus immer mehr. Für die verbündeten Staaten des US-Imperialismus heißt es: Wer den US-Imperialismus zum Freund hat, der brauch keinen Feind mehr. Der Druck auf die transatlantischen Metropolen wird immer größer, sich neu zu orientieren, denn der US-Imperialismus ist objektiv nicht mehr in der Lage, eine Orientierung zu geben, denn er ist selbst orientierungslos. Die Auflösung des neoliberalen Weltmarktes und der neoliberalen Weltordnung ist nicht mehr zu verhindern. Auch die frisierten US-Statistiken weisen immer mehr Einbrüche in die Akkumulation auf, was an den US-Börsen zu krisenhaften Einbrüchen führt. Der neue Krisenschub ist mehr zu ignorieren. In Deutschland muß auch Bundeskanzlerin Merkel nach einem Treffen mit den internationalen Finanz- und Wirtschaftsorganisationen Anfang Oktober eingestehen, daß die weltwirtschaftliche Entwicklung ungünstig verläuft. Erst wenn ein Wink vom bürgerlichen Staat kommt, werden die Medien den gegenwärtigen Krisenschub anerkennen und die Verzichtsdiskussion konkretisieren. Auch erst dann kann es möglich sein, daß die Gewerkschaftsbürokratie das Thema offensiv aufgreift und nicht wie jetzt in der Defensive verbleibt. Bisher wird versucht, den neuen Krisenschub in Politik, Wirtschaft, Medien und Gewerkschaft zu ignorieren und stattdessen eine Klima-Verzichtsdiskussion zu führen. Dieser Druck wird größer, da noch im Oktober Sanktionen der USA gegen die EU folgen folgten. Anlaß sind die Subventionen beim Flugzeugbau (Airbus) und die Sanktionen werden über den Flugzeugbau hinausgehen. Es ist kein Teilproblem, sondern es ist eine Machtprobe zwischen den EU-Metropolen und den USA. Der Anlaß ist also nicht der Grund. Die EU droht zurückzuschlagen und so droht ein Wirtschaftskrieg zwischen den USA und der EU. Im Kapital und hier vor allem im Automobilkapital mehren sich sie Stimmen, auf China zuzugehen und damit auf Distanz zu den USA, denn die gegenwärtige Krise und die Wirtschaftskriege der USA Schaden dem deutschen Automobilkapital als Teil des deutschen Weltmarktsektors, welcher die Binnenmarktsektor hegemoniert (Modell Deutschland) schon jetzt sehr. Weitere US-Sanktionen gegen die EU würden vor allem den deutschen Imperialismus treffen. Die Bundesregierung prüft mit den hauptsächlich betroffenen Bundesländern, wo die Automobilindustrie konzentriert ist, Subventionen und besondere Kurzarbeitsregelungen. Dies wird erst Recht notwendig sein, sollte die USA Strafzölle gegen die EU verhängen, da selbst die WTO zugibt, daß die EU Airbus unrechtmäßig bevorteilt. Diese Zölle würden vor allem das deutsche Kapital treffen. Der Druck in dieser Frage nimmt zu, da der US-Imperialismus gezwungen ist, gegen China etwas Druck herauszunehmen, da die US-Farmer von den chinesischen Gegenzöllen erheblich betroffen sind. Zwei Schritte vor, einen zurück. Nun hat der US-Imperialismus mehr Freiheit gegen die EU und den deutschen Imperialismus vorzugehen. Die US-chinesische „Einigung“ ist keine und diese „Einigung“ forciert eher weltweit den Handelskrieg, statt ihn zurückzunehmen. Im Besten Fall. Im Schlechtesten Fall gibt es nur den Versuch einer Einigung, dann geht der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China weiter und verschärft sich. Dann dient der Versuch einer Einigung eher dazu, der anderen Seite „Verrat“ und „Tricks“ vorzuwerfen und damit dient der Versuch der Einigung einer Legitimation der Eskalation des Wirtschaftskrieges, auch gegen die EU, welche unterstellt wird, als lachender Dritte aus dem Konflikt hervorzugehen, was dann mit US-Wirtschaftskriegsmaßnahmen gegen die EU gekontert wird.

So wundert es nicht, wenn das deutsche Kapital immer lauter nach dem Notstandsstaat ruft. Der Druck auf den deutschen Imperialismus nimmt immer mehr zu. Erstens ökonomisch, denn die „Rezession“ kommt nicht erst, sie ist schon da. China erleidet den stärksten Wachstumseinbruch sein 30 Jahren und in den USA brechen die Konsumausgaben ein. Dunkle Zeichen für das deutsche Kapital. Zweitens politisch. Der Einmarsch des NATO- Verbündeten Türkei in Nordsyrien schwächt die deutsche Position im Nahen Osten und die NATO. Die Widersprüche zwischen dem deutschen und französischen Imperialismus eskalieren. Unter dem Druck der proletarischen Revolte der „Gelbwesten“ muß das französische Kapital aktiver gegen das deutsche Kapital auftreten. Die Bruchpunkte zwischen dem deutschen und französischen Imperialismus sind gegenwärtig die Ost-Erweiterung, der Ausbau der Atomenergie in Frankreich und deutsch-französische Rüstungsprojekte. Gleichzeitig gibt es in Katalonien eine große Massenmobilisierung für die Unabhängigkeit Kataloniens und der spanische Staat antwortet mit Repression. Die Massenproteste in Katalonien werden nach dem Muster von Hongkong organisiert. Der spanische Staat sinkt immer tiefer in die Krise. Die EU beschließt einWaffenembargo gegen die Türkei und nimmt es dann wieder zurück. Hier zeigt sich offen der Zerfall der EU und auch die NATO kann die Türkei nicht vor einem Einmarsch in Nord-Syrien zurückhalten. Hier zeigen sich offen die Zerfallserscheinungen des NATO-Paktes.

Das deutsche Kapital fühlt sich von innen und außen bedroht und greift ansatzweise zur Strategie der Spannung. Der versuchte Anschlag auf die Synagoge in Halle dient dazu, die Meinungsfreiheit drastisch einzuschränken und eine verschärfte Zensur im Internet zu legitimieren. Damit wird die Organisationsfreiheit der Arbeiterklasse beschränkt, welche notwendig ist, um sich gegen die Verschärfung der Krise zu positionieren. Statt Ermittlungen gegen die sich formierende Schwarze Reichswehr in den repressiven Staatsapparaten in Militär, Polizei und Geheimdienste einzuleiten, wird pauschal das Internet, d.h. die Meinungsfreiheit als Schuldige geführt. Der Verein „Uniter und seine Querverbindungen zum NSU bleiben außen vor und damit der ganze Stay behind-Komplex. Es ist ein Präventivangriff auf die Meinungsfreiheit der Arbeiterklasse, denn die Unzufriedenheit in der Arbeiterklasse ist groß, dies belegen die Protest-Wähler aus der Arbeiterklasse bei der AfD und hier vor allem sind die Gewerkschaftsmitglieder zu beachten, welche aus Protest AfD wählen. Und sehr deutlich wird die Massenunzufriedenheit bei der Wahl des IG Metall-Vorsitzenden, welcher mit dem zwei schlechtesten Wahlergebnis in der Geschichte wieder zum Vorsitzenden der IG-Metall gewählt wurde. Ein deutliches Zeichen der Unzufriedenheit mit der Politik der IG-Metall und der Politik des DGB überhaupt. Gelingt es der Gewerkschaftsbürokratie nicht, diese proletarische Massenunzufriedenheit zu kanalisieren, kommt das deutsche Kapital in Gefahr. Dann wird das Kapital sich selber helfen müssen und zwar repressiv. Aus diesem Grunde die Momente der Strategie der Spannung. Repression nach Innen gehen Hand in Hand mit Aggression nach Außen. Der deutsche Imperialismus rüstet deutlich auf, nicht nur auf Wunsch des US-Imperialismus, sondern vor allem auch deshalb, weil sich das deutsche Kapital nicht mehr auf den US-Imperialismus verlassen kann, zum Feind geworden ist. Es besteht die Gefahr, daß mit einem Militärkeynesianismus die Vertiefung der Großen Krise tendenziell aufgegangen werden soll.

  • Der proletarische Weg

-Radikale Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich, ansetzend an der alltäglichen Sabotage der Ausbeutung und international organisiert.

-Arbeiterkontrolle über die Produktion

-Aufbau proletarischer Hundertschaften gegen die Repression des bürgerlichen Staates und seiner neofaschistischen Organisationen

 

Diskussionen

4 Gedanken zu “Die Bourgeoisie ruft nach dem Notstand-ruft nach Verzicht- die ökologische Deflationspolitik

  1. ERGÄNZUNG fehlender Angaben in meinem obigen Kommentar

    1.) Die beiden Beiträge von Cory Morningstar auf http://www.theartofannihilation.com sind:

    McKibben’s Divestment Tour – Brought to You by Wall Street [Part XVII of an Investigative Report] [“100 Billion for Everyone Who Signs”]

    The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent: The Political Economy of the Non-Profit Industrial Complex [ACT I]

    2.) Die bibliographische Angabe lautet vollständig:
    Die Zisterzienser — Geschichte und Architektur, Köln 1998

    3.) Die zweimal erscheinende Textstelle „Als Marx verfaßte…“ lautet vollständig:

    Als Marx sein „Kapital“ verfaßte…

    4.) Die Abkürzung in CSS-Großanlage steht für Carbon Sequestration & Storage = Abscheidung und Lagerung (Verpressen) von CO2

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    Verfasst von No_NWO | 31. Oktober 2019, 11:29
  2. Als Marx verfaßte, gab es noch kein „Monopolkapital“, nämlich ein Kapital, das historisch erstmals technologisch ungeheuerlich rasant voranschreitet und, wie J.A.Hobson (1902) und Lenin (1916) in ihren Imperialismus-Texten feststellten, in engster personeller Verschränkung mit Großbanken supranationale Finanzoligarchien (SuFo’en) hervorbringt, deren Profittaktik bzw. Geschäftsmodell aus dem Parasitieren(!) von Nationalstaaten und allen nichteigenen Warenproduktionen bestand und bis heute hin besteht. Zu letzterem verhelfen militärisch oder patentrechtlich gesicherte Anbietermonopole im Bereich strategisch wichtiger Waren, damals wie heute High-Tech-Waffen und vor allem Energie: Hydrokarbonate bzw. Kohlenwasserstoffe. Die Akkumulation kam von da an nicht mehr vorrangig durch temporäre Überproduktionskrisen zum Halten, sondern durch permanente(!) Überproduktion infolge des ab etwa 1870 vom Monopolkapital mit zunehmender Intensität vorangetriebenen technologischen Fortschritts. Die dadurch chronisch gewordene Überproduktion zeitigte eine gleichfalls chronische Profitkrise, welche das Kapital unerbittlich zwang, jene parasitären SuFo’en zu bilden, welche nun zueinander in imperialistische Konkurrenzen treten mußten, deren Logik unweigerlich auf die Bildung einer NWO, einer Weltregierung hinauslaufen muß! Letztere verlangt allerdings nach Erringung einer umfassenden herrschaftlichen Suprematie, die sich, wie heute miltärisch bereits sichtbar, der sogenannte „US-Imperialismus“ errungen hat. Der aber MITNICHTEN ein „US“-Imperialismus ist! Denn es handelt sich da um den Imperialismus einer SUPRAnationalen Finanzoligarchie, die sich zwar der herrschaftsrelevanten Institutionen der USA bemächtigt hat (mittels eines „Tiefen Staats“), genauso aber auch denen der EU und vieler weiterer Staaten, die aber ihre Existenz nicht von der dauerhaften Wohlfahrt irgendeines dieser Staaten abhängig weiß. Bevor jene westliche SuFo den Showdown mit der chinesisch-asiatischen sucht, wird sie allerlei Druck auf diese ausüben, sich dem westlichen Projekt zur Revitalisierung des Profits, nämlich dem „GREEN NEW DEAL“ als Juniorpartner anzuschließen. Die chinesisch-asiatische SuFo soll „überzeugt“ werden, auf ihr Belt and Road – Projekt zu verzichten, ganz wie auch Europas Rest-SuFo vom Bündnis mit Rußland abrücken soll. Bei letzterem geht es KEINESWEGS um den Verkauf von US-Gas anstatt von russischem, sondern um die Beteiligung ebenfalls der EU an einem Green New Deal im Umfang von 130.000 Milliarden $. Es geht hier um nichts weniger als um die RETTUNG DES KAPITALISMUS als Basis von Elitenherrschaft bzw. als Kommando über Menschen! Siehe den diesbezüglichen Beitrag:

    sowie den mehrteiligen Beitrag:

    ;

    beide o.g. Beiträge von Cory Morningstar auf http://www.theartofannihilation.com

    Eine deutsche Übersetzung des letztgenannten Beitrags findet sich unter dem Link:

    https://linkezeitung.de/2019/09/24/die-erzeugung-der-marke-greta-thunberg-zur-erzielung-von-zustimmung-die-politische-oekonomie-des-gemeinnuetzigen-industriekomplexes-kapitel-1teil-1/

    Jener GREEN NEW DEAL sieht u.a. die Errichtung von weltweit annähernd 3000 CSS-Großanlagen im Einzelwert von ca. 400 Millionen € vor. Mit diesen Anlagen soll CO2 aus der Umgebungsluft extrahiert, in den Boden verpreßt und dort chemisch mit Wasser zu Hydrokarbonaten verkocht und sodann als Kraftstoff veräußert werden. Zu den daraus erwachsenden enormen Schäden für Mensch und Natur siehe die hier unte n angegebenen Links.

    Der historisch letzte Akt des Kapitals wird nun ein Weltfaschismus sein, mit dem das Kapital zu seinem weltanschaulich-ideell frühesten historischen Ausgangsort zurückfindet — zum manichäisch-katharischen Geist-Materie-Dualismus des Zisterzienserordens von Bernhard von Clairvaux. Marx beschrieb nicht etwa irgendein Kapital, nicht irgendeine Methode des vernunftgemäßen Einsatzes von Technologie und menschlicher Arbeitskraft, sondern jenes hier soeben exakt spezifizierte Kapital (siehe: , Köln 1998), sozusagen ein Kapital(m-k), dessen extremistischer innerster Ethik/Ästhetik nun die Auslöschung von Milliarden von „moralisch niederen Leibwesen“ (low life scum) in den sich entwickelnden und den entwickelten Staaten gut und richtig erscheint. Nein, das Kapital ist nicht „das“ Kapital, sondern ein „manichäisch-katharisches“. Das Grundgesetz des Kapitals(m-k) lautet, Leib in Geist zu verwandeln, „Niederes“ in „Höheres“, Arbeit in Kapital, Blut in Reichtum. Immer schon schuf das Kapital(m-k) Situationen, in denen Abermillionen von „Überflüssigen“ die Vernichtung drohte. Die Rettung war immer eine neue Technologiefamilie, die enorme Investitionen erforderte und so die Überflüssigen wieder nützlich werden ließ. Auf Kohle folgte Mineralöl, auf Jute Plastik, auf Ochsenkarren Kanäle und Eisenbahnen, dann das Automobil, die Elektronik, Telekommunikation, Robotik… . Jede dieser neuen Tech-Familien schuf erst viel händische Arbeit, um am Ende weniger davon zu benötigen, als je zuvor: Fortschritt der Produktivkräfte ist effizientere Warenproduktion und zugleich immer mehr Einsatz von Technik und Energie. Die Profitkrisen wurden so immer schärfer und chronischer. Darum gewann immer nur diejenige SuFo, die den Profit aller anderen Marktteilnehmer parasitieren bzw. diese anderen kannibalisieren konnte. Dem unangefochtenen Endsieg des Kapitals(mk) stand zuletzt dann das Leibliche an sich gegenüber, das „Niedere“ an sich: die Natur! Diese gab Hydrokarbonate an nur gewissen Orten und in nur diskreten Mengen her. Es sei denn, man könnte die Natur technisch unter sich bringen und sie zwingen, mehr und mehr Hydrokarbonate herzugeben: Fracking. Aber um erfolgreich zu fracken, braucht es nicht nur atomare(!) Sprengsätze, es sind auch enorme Mengen von Süßwasser in Wüstengebiete zu befördern. Als die weltmächtigste SuFo, die „anglo-amerikanische“, vor einigen Jahren technisch in der Lage war, das weltweite Klima zu manipulieren und nun Wasser aus arktischen Gebieten, aus Europa oder aus Ozeanen in Wolkenform nach Saudi-Arabien, Texas usw. zu transportieren, dort abregnen zu lassen und in Staubecken aufzufangen, war das Kapital(mk) endlich am Ziel: Weltherrschaft. Das nukleare Fracking wendet es schon seit den 1960ern in großem Stil (heimlich) überall auf dem Planeten an. Doch nun verfügt es endlich auch über ein weitreichendes Set an Technologien für das Geo- und Klima-Engineering:

    IWEM = Ionospheric Weapon Energy Mining
    SRM = Stratospheric Radiation Mining
    TWM = Tropospheric Water Mining
    STCFM = Sub Terranean Carbon Fuel Mining

    Hierzu die folgenden beiden Links:

    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/nachhhaltigkeit-durch-geoengineering.html

    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/in-deutschland-wird-der-untergrund-seit.html

    Erkennbar stehen nun schätzungsweise gut 90% der Bewohner des Planeten auf der Todesliste der „Agenten und Charaktermasken des Kapitals“ (Marx). Schlicht, weil sie auf ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bestehen, nicht kampflos aufgeben und in Elend leben wollen. Sie sind machtliche Konkurrenten.Die oben genannten Geo- und Klimatechnologien eignen sich hervorragend auch als zielgenau einsetzbare Massenvernichtungswaffen.

    Als Karl Marx verfaßte, war die Arbeiterklasse noch einheitlich. Es gab damals weder Supranationale Finanzoligarchien noch mit diesen engstens verquickte riesenhafte und technologisch höchst entwickelte international agierende Unternehmen. Deren Geburt war erst etwa um das Jahr 1900 abgeschlossen. Mit diesen Riesenunternehmen wurde die Arbeiterklasse
    in zwei Lager gespalten: In eine vergleichsweise sehr gut gesicherte „Arbeiteraristokratie“, die für die neuartige Hauptprofitmaschine, für jenes international aufgestellte Groß- bzw. Monopolkapital, händisch in der Fertigung arbeitete und sich politisch-verbändisch über die Sozialdemokratie engstens mit diesem Kapital verbündete; sowie in ein in den allein national agierenden herkömmlichen Betrieben tätiges „gewöhnliches“ händisch produzierendes Proletariat. Diese Spaltung besteht bis heute fort. Zwar werden die Reproduktionskosten auch der Arbeiteraristokratie von variablem Kapital bestritten und nicht vom Mehrwert/Profit, wie dies für ALLE nicht händisch fertigenden und transportierenden Einkommensbezieher gültig ist — letzteres übrigens ein Umstand, dessen geflissentliche Leugnung bzw. stumpfe Übergehung Linke als tief in der Wolle sozialdemokratisch ausweist. Doch steht die Arbeiteraristokratie faktisch der Mittelschicht sehr nahe, da verschärfte Ausbeutung zuerst die nichtaristokratischen Arbeiter trifft. Was sich unlängst wieder erwies, als die Arbeiteraristokratie bzw. die Sozialdemokratie ein brutal gegen den nichtaristokratischen Teil der Arbeiterklasse vorgehendes politisches Bündnis mit der Mittelschicht bzw. mit den Grünen einging.

    Doch angesichts des nun mit der Lüge vom klmaerwärmenden CO2 vorgezeichneten Massenmords an Milliarden von Angehörigen ALLER gesellschaftlichen Schichten, sind Klassenzuweisungen ohnehin nicht mehr relevant. So wäre eine Zuweisung des revolutionären Subjekts an die Arbeiterklasse nicht nur im Marxschen politisch-ökonomischen Sinne anzweifelbar. Wird nun Marxens politische Ökonomie auf die Entwicklungen in den 136 Jahren nach seinem Tod angewandt, wird das revolutionäre Subjekt einzig noch als Menschheit insgesamt faßbar. Denn diese ist nun von der NWO(mk) in ihrer „niederen“ leiblichen Existenz bedroht. Damit ist eine historische Singularität gegeben, die alle gewöhnlich gültigen Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzt: Es geht um alles!

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    Verfasst von No_NWO | 31. Oktober 2019, 2:10
  3. Meine Erläuterung zu Fridays4Future:

    GretaThunberg / Dumme Eltern bebrüten dümmere Kinder und dumme Lehrer dümmere Schüler!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/dumme-eltern-bebruten-dummere-kinder.html

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    Verfasst von enkidugilgamesh | 27. Oktober 2019, 0:27
  4. Dies ist der merkwürdigste Artikel, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Der wohl pseudonyme Autor „Iwan Nikolajew – Maulwurf/RS“ (Traktorliebhaber?) scheint direkt aus einem Basisgruppentreffen einer akademischen Splittergruppe der 1970er Jahre entsprungen. Der Artikel enthält viele wertvolle Gedanken und Analysen, die leider in einem Jargon ertränkt werden, die der Vermittlung des Inhalts nicht förderlich sind. Der Verweis auf die „Große Krise“ und deren Schübe hätte etwas mehr analytische Bearbeitung verdient, um die beobachtbaren Aktionen des Kapital darunter zu gliedern und zusammenzufassen. Ein guter Autor sollte komplexe Zusammenhänge in einer stringenten, möglichst einfachen Form darstellen können.

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    Verfasst von Jochen Becker | 22. Oktober 2019, 13:48

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