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Ausland, Nordamerika

Sakers Wutrede: Eine Reaktion auf den Versuch der Demokraten, Trump des Amtes zu entheben

von Saker – https://www.theblogcat.de

Ich denke, dass die meisten Leser wissen, dass ich kein Fan von Trump oder der Republikanischen Partei bin. Aber ich muss sagen, dass im Vergleich zu den Demokraten die Leute von der GOP (Anm.d.Ü.: die Grand Old Party = Republikanische Partei) gleichsam anständig sind; nicht sehr helle und nur anständig im Vergleich zu den Dems, aber immerhin.

Ich war immer der Ansicht, dass die Neokons versuchen würden, Trump des Amtes zu entheben und dass er – wie ich es nenne – ein „Wegwerf“-Präsident ist, den die Neokons für idiotischen Scheiß wie die Verlegung der US-Botschaft nach al-Quds (Jerusalem) benutzen, bevor sie ihn abservieren. Aber ich hätte nie gedacht, dass die Dems die Chuzpe besitzen würden, den selben Trick ZWEIMAL abzuziehen!

Was ich damit meine?

Schaut euch diese Abfolge an:

Hillary macht etwas Dummes und Insider im Hauptquartier der Demokraten leaken Dokumente. Was tun die Dems? Sie erfinden den ganzen Russia-Gate Affenzirkus.

Und dieses Mal:

Die Bidens machen etwas Dummes und jemand bekommt davon Wind. Was tun die Dems? Sie erfinden ein brandneues „Ukraine-Gate“!

Genau der selbe Trick. Zweimal!

Und da die Chancen gut stehen, dass der Senat Trump niemals des Amtes entheben wird, ist der einzige wahre Grund, warum sie jetzt über ein Amtsenthebungsverfahren reden, Biden und seinem Wahlkampf zu helfen. Mit anderen Worten: Die Dems tun genau das, wofür sie Trump beschuldigen: Sie versuchen eine fremde Macht zu benutzen, um sich in die US-Wahlen einzumischen.

Und dann noch folgendes: wenigstens einige Republikaner sind echte Patrioten. Aber die Dems? Es kümmert sie nicht, dass sie es in Zukunft für ausländische Vertreter schwierig machen, offen mit dem US-Präsidenten zu reden (auch wenn er/sie ein Dem ist!), wenn sie den Präsidenten dazu zwingen, seine Unterhaltungen mit ausländischen Vertretern zu veröffentlichen.

Übrigens, ALLE Geheimdienste auf dem Planeten haben alle möglichen Abkommen und Absprachen mit den anderen. Und Daten über illegale Aktivitäten von US-Bürgern im Ausland zu verlangen, ist etwas, das alle 17 (!) US-Geheimdienste tun sollten. Und im Umgang mit sehr präsenten oder mächtigen Figuren ist es für Staatsoberhäupter normal, derjenige zu sein der entscheidet, ob so ein vertraulicher Austausch von sensiblem Material stattfindet oder nicht. Und noch das: Als ich das letzte Mal nachsah, so behält der VP seinen Immunität nicht, wenn er aus dem Amt ausscheidet.

Sorry, aber ich kann ums Verrecken nicht erkennen, was Trump falsch gemacht haben soll.

Aber andererseits hat auch General Flynn nichts falsch gemacht, und Trump hat ihn sofort und komplett verraten. Da ist also etwas Karma im Spiel.

Dann gibt es da diesen berühmten „Whistleblower“. Erstens könnte das, nach allem was wir wissen, ein „Peter Strzok v2“ sein. Also warten wir lieber ab, bevor wir vermuten, dass da ein weiterer Snowden kommt.

Und dann, die Dems haben vielleicht NERVEN, über Trump zu jammern, weil er nicht erlaubt, dass dieser angebliche Whistleblower aufgedeckt wird. Okay, vielleicht hat es der Donald falsch verstanden und etwas Dummes gesagt. Aber Whistleblower hat er sicher nicht so bösartig verfolgt wie Obama das getan hat! Haben diese Dems denn gar kein Schamgefühl? (ich erwarte keine Antwort, das war rhetorisch gemeint).

Und um mein Ekelgefühl vollständig zu machen habe ich gerade den Kommentar von John Podhoretz in Commentary gelesen (ja, ich lese immer die Propaganda des Feindes), „Trump hat sich das selbst zuzuschreiben“. Technisch gesehen hat Pordhoretz natürlich Recht, aber in keinster Weise so wie er es meint

https://www.commentarymagazine.com/politics-ideas/donald-trump-did-this-to-himself-impeachment/

Das Ganze macht mich traurig. Von meinen 56 Jahren habe ich 20 in den USA gelebt und ich liebe sowohl die wunderbare Natur als auch viele der netten und guten Menschen. Dieses Land hat viel Besseres verdient! Und nennt mich bitte nicht unverbesserlich optimistisch über die Vergangenheit der USA. Ich habe oft über die Bösartigkeit des US-Imperialismus geschrieben, den Rassismus und die vielfachen Völkermorde (einschließlich dem größten in der Geschichte, an den eingeborenen Amerikanern). Ich bin mir aber auch der wunderbaren und edlen Dinge bewusst, die dieses junge Land in seiner kurzen Geschichte auch getan hat. Nebenbei bemerkt, jene, die heute in den USA leben, können nicht für die Vergangenheit beschuldigt werden (außer sie waschen sie weiß, natürlich).

Noch vor 30 Jahren waren die USA ein völlig anderes Land. Die Freiheitsurkunde bedeutete noch etwas. M*A*S*H wurde im Fernsehen gezeigt, ohne dass Horden von beleidigten Minderheiten protestiert hätten. US-Amerikaner hatten keine Angst vor der Polizei (zumindest wenn man kein Farbiger war). Es gab keine ICE (US Immigration and Customs Enforcement) und US-Colleges hatten ECHTE politische Diversität. Okay, die US-Medien waren hauptsächlich Müll, aber einige „dissidente“ Journalisten wurden veröffentlicht (heute ist ein US-Journalist, um die sehr treffenden Worte von Alain Soral über französische Journalisten zu verwenden, entweder ein Prostituierter oder arbeitslos).

Das alles, und noch viel mehr, ist heute verschwunden.

Wenn sich die menschliche Rasse nicht selbst zerstört und wir noch eine Zukunft haben, dann werden Historiker einst diese letzte Phase des US-Imperiums studieren und darüber streiten, wer am meisten Schuld hatte. Und während man die Schuld praktisch überall hinschieben kann, so denke ich, dass es fair ist zu sagen, dass die Demokraten diesem Land wesentlich mehr Schaden zugefügt haben als die Republikaner. Natürlich sind die wahren Schuldigen, die sich im Schatten verbergen, die Neokons, die zuerst die Demokratische Partei übernommen haben (unter Carter und vielleicht schon zuvor) und die dann die GOP infiltriert haben (unter Reagan). (Im Fall der GOP war ich Augenzeuge, wie das in mehreren Think Tanks in DC zwischen 1988 und 1991 abgelaufen ist)

Mit der einzigen, möglichen Ausnahme von Tulsi Gabbard halte ich die Demokratische Partei für zutiefst anti-amerikanisch (sorry, das Wort „Anti-US“ kann ich nicht verwenden, das wäre zwar akkurater, aber auch unbeholfener). In der Tat zeigen die Beweise der vergangenen Jahrzehnte, dass sich die Demokraten nur um sich selbst kümmern, um ihre Macht, ihr Geld, ihren Ruhm. Um die Menschen der Vereinigten Staaten kümmern sie sich nicht die Bohne, ihr ganzes Heranwanzen an verrückte Minderheiten ist nur ein Schwindel. Sie sind mit Sicherheit die schlimmsten Rassisten in diesem Land!

Ich denke dass jeder, der aus welchen Gründe auch immer diese Partei in der Vergangenheit unterstützt hat, jetzt aus ihr austreten sollte, am besten öffentlich.

Ich setze auch darin jedoch keine große Hoffnung.

Dies ist ein trauriger Tag.

Saker rant: reaction to the Dems attempt to impeach Trump

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/sakers-wutrede-24-09-2019/

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