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Ausland, Nordamerika

Irrsinn der Woche: Nancy Pelosi sagt Russland ist Schuld am „Ukraine-Skandal“

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Diese Woche war der „Ukraine-Skandal“ das beherrschende Thema in den Medien. Zum Wochenabschluss gab es zu der Sache von eine Meldung, die den Titel „Irrsinn der Woche“ verdient.

Ich will hier nicht noch einmal alles über den angeblichen „Ukraine-Skandal“ auflisten, was ich diese Woche schon so oft geschrieben habe (hier finden Sie eine Zusammenfassung der Hintergründe). Ich möchte nur eine Meldung zitieren, die den ganzen Irrsinn aufzeigt, der in den USA veranstaltet wird.

Bei dem „Skandal“ geht es um ein Telefonat zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selensky. Es geht also um die USA und die Ukraine. Aber kein Skandal darf in den USA ohne das Wort „Russland“ auskommen. Und so hat die Anführerin der Demokraten, Nancy Pelosi, nun mitgeteilt, dass Russland bei der Sache „seine Hand im Spiel“ habe. Sie brachte natürlich keinerlei Belege, sie sagte das in einem Nebensatz (Minute 1.25 in dem Video). Aber wir dürfen nun wohl befürchten, dass die Medien demnächst titeln, dass natürlich Russland an allem Schuld ist.

In diesem Sinne: Einen schönen Freitagabend!

Pelosi: Russia Had A Hand In Ukraine-Trump Controversy

Irrsinn der Woche: Nancy Pelosi sagt Russland ist Schuld am „Ukraine-Skandal“

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Irrsinn der Woche: Nancy Pelosi sagt Russland ist Schuld am „Ukraine-Skandal“

  1. Ich meine, dass das Telefonat zwischen Trump und Selenskij vor allem deutlich macht, wie devot Selenskij sich Trump gegenüber anbiederte. Seine Worte verdeutlichen, dass er sich als Fußabtreter für Trump sehr wohl fühlt. Sich also darüber zu sorgen, ob ihn die Demokraten beim Sieg der Präsidentschaftswahlen zermalmen werden, ist m. E. nicht angebracht. Außerdem ist vorstellbar, dass sich Selenskij auch dann ebenso gut bei den Demokraten anbiedern wird. Das Problem, welches das Weiße Haus bekommen könnte, ist, dass Selenskij sich mehr zu Russland neigt, um die inneren wirtschaftlichen Probleme des Landes zumindest etwas erfolgreich lösen zu können und somit das Vertrauen der Bevölkerung behält. Wenn er das fertigbringt, dann ist bedeutungslos für ihn welche US-Partei den Präsident 2021 stellt. Vorstellbar ist, dass Selenskij die Beziehungen zur EAW, die Poroschenko zertrümmert hat, wieder aktiviert, um die Früchte des Freihandelsabkommens wieder genießen zu können.

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    Verfasst von Gerd Pehl | 28. September 2019, 11:44

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