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Ausland, Nordamerika

Ist das Trump-Biden-Ukraine Drama gerade implodiert?

von Tyler Durden – https://www.theblogcat.de

Der jüngste „schlagende Beweis“, an den sich die Demokraten auf ihrer Suche nach einer Amtsenthebung Trumps geklammert hat, ist gerade implodiert – nachdem die WaPo am Freitagabend still und leise berichtete, dass ein Telefonat zwischen Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskj kein explizites Quid Pro Quo (eine Gegenleistung) enthalten habe, sollte die Ukraine eine Ermittlung gegen den Sohn des ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden einleiten, so wie anfangs berichtet worden war.

Während Präsident Trump tatsächlich angeblich „Druck auf den neu gewählten Führer ausübte, um die Untersuchung aggressiver zu verfolgen, so hat Trump das Thema amerikanischer Militär- und Geheimdiensthilfe, das der Ukraine versprochen worden war, nicht angeschnitten, was andeutet, dass es in dem Telefonat kein explizites Quid Pro Quo gegeben hat.“

Natürlich wurde berichtet, dass es mehrere Telefonate gab – man möchte jedoch annehmen, dass die sehr hochrangige anonyme Regierungsquelle (Anm.d.Ü.: der „Whistleblower“) der WaPo auch Zugang zu den anderen (Telefonaten) hätte und wohl die schädlichsten verfügbaren Informationen geleakt hätte.

Der Anruf ist Teil eines breiteren Faktenpakets, darunter die Klage des Whistleblowers, die im Zentrum eines Showdowns zwischen der Exekutive und dem Kongress steht, in dem Beamte in der Trump-Administration sich weigern, irgendwelche Informationen über den Inhalt eines Berichts vom 12. August an den Generalinspekteur der US-Geheimdienstgemeinde preiszugeben.

Die Enthüllung, dass Trump Selenskj dazu gedrängt habe, die Ermittlungen zu Biden voranzutreiben, was zuerst vom Wall Street Journal berichtet wurde, stellt bisher die detaillierteste Darstellung über das Verhalten des Präsidenten dar, was einen US-Geheimdienstbeamten dazu veranlasste, ein Whistleblower-Aktion gegen den Präsidenten zu verfassen.“ – Washington Post

Nun – der gegenwärtige US-Präsident hat die Ukraine gebeten, eine juristische Ermittlung gegen den ehemaligen US-Vizepräsidenten einzuleiten, der sich offen damit brüstete, $1 Milliarde an US Kreditgarantien zurückzuhalten, wenn der Kerl, der die Ermittlungen gegen seinen Sohn und dessen Firma leitet, nicht gefeuert würde – und es gab hier keine Gegenleistung im Austausch für diese Untersuchung – zumindest nicht in diesem Telefonat.

Wenn man die ganze Aufmerksamkeit bedenkt, die die Massenmedien und die Demokraten im Kongress in ihre jüngste „rauchende Spritzpistole“ gelegt haben, so ignorieren sie weiterhin jede finstere Mauschelei, an der sich Biden womöglich beteiligt hat – stattdessen drängen sie die „Wahleinmischung von Trump“ voran und die Aspekte von „Vertuschungen des Weißen Hauses“, nachdem die Trump-Administration den amtierenden Direktor der US-Geheimdienste (DNI), Joseph Maguire untersagt hat, Material über das/die Telefonate zu verbreiten, über die sich der Whistleblower beschwert hatte.

Am Freitag zuvor spielte Präsident Trump dieses „Whistleblower-Gate“ als „lächerlich“ herunter und bezeichnete den Whistleblower als „parteilich“ und wiederholte, dass gegen Biden ermittelt werden sollte.

Das eine sag ich euch, jemand sollte sich Joe Bidens Äußerung anschauen, wo er von Milliarden Dollar spricht, die er einem gewissen Land nicht geben würde, wenn ein bestimmter Staatsanwalt nicht von dem Fall abgezogen wird. Also, jemand sollte sich das anschauen, aber er tat es nicht, weil er von der Demokratischen Partei ist. Und die Fake News schauen sich so etwas auch nicht an, es ist eine Schande“, sagte Trump zu Reportern im Weißen Haus.

Der Präsident warnte dann die Presse, dass sie bei dieser Story total falsch liegen und sagte: Ihr hattet eine sehr schlechte Woche und diese wird noch besser als alle anderen, das ist eine weitere. Also spielt nur damit rum, denn ihr werdet echt schlecht aussehen, wenn das einstürzt, und ich denke, es steht 22 zu 0, und so wird es bleiben.

...stellt nur weiterhin Fragen und bauscht es so groß auf wie möglich, damit ihr dann noch tiefer abstürzen könnt.

Am Donnerstag verteidigte Trumps Anwalt Rudy Giuliani seine Diskussionen mit der Ukraine und sagte am Donnerstag zu Chris Cuomo von CNN, dass das Thema von Bidens Machenschaften in der Ukraine die Frage über Wahleinmischung 2016 „berührt“ – als ein ukrainisches Gericht urteilte, dass Regierungsbeamte sich 2016 für Hillary eingemischt haben, indem sie Details aus dem ‚Black Book‘ von Trumps Wahlkampfmanager Paul Manfort an die Clinton-Wahlhelferin Alexandra Chalupa weitergegeben haben.

CNNs @ChrisCuomo: „Haben Sie die Ukraine gebeten, sich Joe Biden anzusehen?“

@RudyGiuliani: „Natürlich habe ich das.“

Der Anwalt von Präsident Trump sagt, er habe mit ukrainischen Vertretern über Joe Bidens mögliche Rolle bei der Entlassung eines Staatsanwalts gesprochen, der gegen Joe Bidens Sohn (Hunter) ermittelt hat.

Und jetzt finden wir heraus, dass Trump nie eine Gegenleistung gefordert hat, so wie es anfangs berichtet wurde.

https://www.zerohedge.com/geopolitical/did-trump-biden-ukraine-drama-just-implode-wapo-reports-no-quid-pro-quo-offered-during

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/trump-biden-ukraine-20-09-2019/

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