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Inland, Parteien

SPD ignoriert jetzt den Vorstandswechsel in 2021

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Willy brennt: Im Moment läuft bei der SPD das große Vorstandscasting für eine jämmerliche Amtszeit von nicht einmal zwei Jahren. Es ist bemerkenswert, wie viel „Korrumpel“ sich für das Spektakel eingefunden haben und welche Energie darauf verballert wird. Wer will sich ernstlich nur kurzzeitig für den weiteren Niedergang der SPD engagieren? Da kann man einmal mehr sagen, die SPD hat die Bürger total aus den Augen verloren. Derzeit machen sie da ein nettes Spielchen unter den Genossen. Derweil gleitet ihnen gerade das ehemals von ihnen dominierte Humankapital vollends aus dem Würgegriff.

Allein die Tatsache, dass es keine klaren Favoriten gibt, ist zwar dem nunmehr ausgerufenen Unterhaltungscharakter dienlich, bringt aber keine Genossen auf Linie. Die werden sich hinter ihren Favoriten scharen und sich hernach die Augen reiben, wenn der Mitbewerber fünf Korrumpel mehr hinter sich bringen konnte. Ob allerdings der Unterhaltungscharakter den absehbaren Schaden der Partei aufwiegen kann, darf stark bezweifelt werden. Vielleicht will die SPD im Moment auch nur das Spiegelbild eines niedergehenden Deutschland sein. Unter diesem Aspekt ergibt das „containern“ der SPD schon erheblich mehr Sinn. Nur leider kann sie mit der Show ihre Mitverantwortung für den Niedergang nicht überspielen.

Vorausschau ist kein Thema der SPD

Da das Debakel der SPD mit dieser volksverblödenden Show in 2019 nicht beendet ist, können wir bereits heute auf die Rücktritte derjenigen warten, die aus dieser Kasperade als vermeintliche Sieger hervorgehen werden. So diffus lesen sich heutige Aufsätze dazu: Chefsuche bei der SPD 🔴 Die Häme kam verfrüht … [Der LÜGEL] Die jetzigen Nasen sind spätestens im Jahre 2021 wieder (über)fällig. Gemeinsam mit Angela Merkel dürfen sie in der Versenkung verschwinden. Selbst wenn sich Merkel, wider erwarten, nochmals an die Macht putschte, wären die Führungsfiguren der SPD trotzdem verbrannt und die Partei weiter asugeglüht. Eine logische Folge, wenn man in der Brandschneise einer Angela Merkel wandelt.

Das liegt schlicht daran, dass man die Wähler nicht auf ewig vera®schen kann. Schließlich bekam, wer in den letzten Jahren SPD wählte, stets die Merkel frei Haus geliefert. Da kann man auch gleich die CDU wählen, zumal die GroKo niemals auf dem Wahlzettel stand. Da hat man, wie gewöhnlich einfach eine Untreue gegenüber dem Wähler begangen und darauf gesetzt, dass der weiterhin so blöd bleibt wie er bisher war. Und wenn die SPD jetzt solange geschasst wird, wie sie in der GroKo ausgehalten hat, kann es noch sehr lange dauern bis die Partei überhaupt mal wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen bekommt.

Jetzt den Vorstand für 2021 gleich mit „casten“

Wenn man als SPD schon mit so einem aufwändigen Affenzirkus durch Deutschland tourt, sollte man den bestens gleich bis 2021 fortsetzen. Wenigstens aber zusätzlich einen „Reservevorstand“ für das angesprochene Wahljahr von der Basis bestimmen lassen. Soweit diese Chance jetzt achtlos vertan wird, fällt die SPD zumindest im Fach „Ökonomie“ gnadenlos durch, wie eigentlich immer. Jeder Betrachter dieser Show kann sich das bereits an einem Finger abzählen. Da verwundert es, dass die SPD selbst das nicht bemerken will. Letzteres kann daran liegen, dass sie so intensiv mit sich selbst beschäftigt ist, dass für konstruktive Politik sowieso gerade keine Zeit mehr bleibt.

SPD ignoriert jetzt den Vorstandswechsel in 2021

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “SPD ignoriert jetzt den Vorstandswechsel in 2021

  1. Ich muss sagen einen blöderen Beitrag habe ich bisher noch nicht lesen können. Hier ist nur Gott zu danken, dass er Wilfried Kahrs vor Blödheit schützte und ihm den Geist schenkte zu erkennen, dass alle blöd sind.

    Aber mal mit vollen Ernst gesagt, wenn Wilfried Kahrs vom Parteistatut der SPD keine Kenntnis besitzt, dann sollte er wenigsten auf den Gedanken kommen, es sich vor dem hier wenig sinnvollen Artikel zu Gemüte zu ziehen, denn schon Sokrates sagte: Huc unum scio, it est nihil scire. Dass eine Partei einen Chef benötigt, sollte eigentlich auch ein Journalist im Laufe seines beruflichen Lebens mitbekommen haben. Dass die gegenwärtig amtierende Parteispitze nun durch Erkrankung von Schwesig gebröckelt ist, sollte nicht Anlass sein, auf die ganze Partei blindlings herumzuschlagen. Ich bin auch kein Freund der SPD aber Respekt sollte man der Partei bei der Lösung ihrer internen Angelegenheiten auch als nicht Sympathisant entgegenbringen und nicht hier alle Parteimitglieder und Sympathisanten als blöd darstellen.

    Scholz hat sich lange zurückgehalten mit seiner Ambition Parteichef zu werden. Nun sah er den Zeitpunkt als gekommen an und sprang in die Bewerberrunde. Ich glaube nicht, dass ich mich täusche, wenn ich sage, dass er das Rennen machen wird und der neue Bundeskanzler 2021 sein wird und somit 2021 die nächste GroKo stehen wird. Dazu tragen die Leute wie Wilfried Kahrs mit einem solch unsinnigen Geschrei bei. Das traurige dabei ist, dass sie es nicht einmal merken.

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    Verfasst von Gerd Pehl | 12. September 2019, 23:16

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