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Kultur, Satire

SPD muss Rennen um Parteivorsitz wegen Diskriminierung komplett neu starten

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Willy-brennt: Ein Traumpaar ums andere wagt sich derzeit bei der SPD aus der Deckung. Auf den letzten Drücker sozusagen. Kann das am Ende alles nutzlos gewesen sein? Der frisch erfundene Partei-Paartanz soll die durch 150 Jahre Arbeiterverrat gebeutelte Wählerschar wieder stramm auf Linie bringen. Zumindest aber soweit erschrecken, dass sie der untergehenden Partei ein letztes Mal ihre Gunst erweist. Alles nach dem Motto: „Wenn die Stimme in die Urne prasselt, die SPD wieder gen Regierungshimmel rasselt“! Nur leider macht sie auf dem Weg dorthin einen Kardinalfehler nach dem anderen.

Und jetzt so eine Pleite? Ganz offensichtlich hat die SPD bei dem Rennen um den Parteivorsitz grundlegende Prinzipien verletzt. Sowas hätte einfach nicht passieren dürfen. Das gesamte Rennen um den Parteivorsitz ist eine einzige Diskriminierungsshow. Die Interimsführung der SPD will davon nichts bemerkt haben? Wie verlogen ist das denn? Mehr als unglaubwürdig! Immerhin haben sich irgendwelche Parteibonzen jüngst dazu entschlossen in der Parteiführung so eine Art „Geschlechtergleichheit“ herbeizuführen. Quasi wie bei der Arche Noah. Nur das heute nicht mehr zwei, sondern drei nasen auf die Arche müssen, um dem Anspruch gerecht zu werden. Schluss mit dem Macho und der Emanze. Der aktuelle Paartanz sollte Ausdruck dieses Wandels sein und wird nun gerade Beleg der totalen Diskriminierung.

Wir haben seit dem 1.1.2019 ein neues Geschlecht

Ja tatsächlich, in Deutschland gibt es drei Geschlechter! Damit sind wir zwar auf der Welt recht unikat. Aber es gibt kaum ein anderes Volk/Nation, welches sich bei der Gestaltung seines kollektiven Willens derart von der Teilnahme ausschließen, bzw. von parteiischen Intressengruppen so sehr am Nasenring durch die Manege zerren lässt. Die SPD sieht sich hier nach wie vor in der Rolle des Bärenbändigers. Und oh Wunder, sie wird das dritte Geschlecht kaum mit „Nichtwissen“ bestreiten können. Immerhin hat dieses Geschlecht nur mit den Stimmen der SPD das Licht des rosaroten, deutschen Genderhimmels erblicken können.

SPD muss Rennen um Parteivorsitz wegen Diskriminierung komplett neu startenDeshalb liegt hier ein schuldhaftes Versagen der SPD Interimsführung vor. Kann die Partei nun nach Aufdeckung dieses Skandals einfach so diskriminierend fortfahren? Selbst die nachträgliche Legitimation dieser Diskriminierung durch einen Parteitag kann den Fehler im System nicht ungeschehen machen. Die Ausgrenzung des frisch eingeführten Geschlechts in dieser Sache ist einfach nicht hinnehmbar. Jeder Betrieb ist heutzutage verpflichtet die Stellen m/w/d oder m/w/x auszuschreiben, um sich keine Abmahnung einzufangen. Wobei allein schon die Reihenfolge der Nennung diskriminiernd ist. Und was macht die SPD jetzt auf oberster Ebene? Das ist ein so erbärmliches Foulspiel, dass einem die Worte dafür im Halse stecken bleiben.

Die SPD hätte, sofern es tatsächlich der Plan sein sollte, hier eine geschlechtsbezogene Ausgewogenheit in der Vorstandschaft herzustellen, auf ein Triumvirat achten müssen. Da langen ein Männlein und ein Weiblein nach neuster Gesetzeslage von vorn bis hinten nicht mehr aus. Demzufolge ist das Rennen um den ausgewogenen SPD-Parteivorsitz mit sofortiger Wirkung neu zu starten, um die nun festgestellte Diskrimierung umgehend zu beenden. Und es ist übrigens erst dann wieder zu starten, wenn sich genügend „Diverse“ in der SPD gefunden haben.

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!

Parteivorsitz ist eine einzige DiskriminierungsshowDie Ignoranz der SPD allen Menschen gegenüber ist legendär. Vermutlich ist das sogar noch die schärfste Abgrenzung gegenüber allen anderen Parteien. Aller Voraussicht nach wird trotz der besseren Erkenntnis und des hier gehaltenen Sachvortrages, die Suche nach dem neuen Parteivorstand diskriminierend fortgesetzt. Wieder einmal macht sie ihrem nicht minder legendären Verräterstatus alle Ehre. Ob sie bei den kommenden Placebo-Wahlen dafür abgestraft wird oder nicht, ändert ja nichts an ihrem menschenverachtenden Einfluss den sie derzeit noch in der GroKo ausübt. Bei so doppelbödiger Politik gehört die SPD, neben allen anderen Parteien auch, alsbald abgeschafft.

Ein Fortschritt in Sachen Demokratie wäre beispielsweise, wenn die Abgeordneten, wie im Grundgesetz vorgesehen, frei, geheim und gleich gewählt würden und nur ihrem Gewissen und dem Auftrag der Wähler verpflichtet wären. Heute kommt die Hälfte aller Volksvertreter über Partei-Listen, also über lupenreinen Klüngel, in den Bundestag. Derzeit sind die Abgeordneten zuvorderst der Fraktion verpflichtet. Nur ausnahmsweise, wenn mal ein nebensächliches Thema auftaucht, dürfen die Abgeordneten nach vorheriger Freigabe durch die Fraktion abweichend votieren. Der Wählerwille kommt also im Parlament definitiv nirgendwo vor.

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!Und wer von den Abgeordneten diesen Klüngel nicht anerkennt, bekommt den Knüppel der Parteien zu verkosten und ist ggf. in der nächsten Legislatur raus, wie das Volk eigentlich immer in jeder Phase des Parlaments. Wie es aussieht, ist der Reformbedarf noch um einiges größer als bislang vermutet. Ausschließlich die Herstellung der Geschlechtergleichheit, die ja nicht einmal diese FAKE-Partei hinbekommt, dürfte da bei weitem nicht ausreichen.

SPD muss Rennen um Parteivorsitz wegen Diskriminierung komplett neu starten

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