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Ausland, Europa

USA drohen Deutschland mit Ende der Besatzung

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Deutsch-Absurdistan: Das ist ja mal wieder ein echter Kracher. Großmaul-Vertreter und Macho aus den USA, Richard Grenell, sinniert öffentlich darüber, endlich die US-Truppen aus Deutschland verschwinden zu machen. Sollten wir das wirklich als Bedrohung auffassen oder doch lieber als ernsthaften Versuch uns ein optimiertes Besatzungsangebot zu erpressen? Sicher, wenn die USA ihre Truppen beispielsweise weiter nach Osten verlagern, dann wird das erheblich billiger. Dazu wäre das Kanonenfutter sogleich viel dichter am Ort des beabsichtigten Geschehens, was ja bekanntermaßen in der Eroberung Russlands gipfeln soll.

Deutschland ist und bleibt nun mal ein elend überteuerter Standort und man muss nicht um jeden Preis Krieg machen, wenn das Ergebnis irgendwie billiger zu haben ist. Logischerweise haben wir es bis hierher wieder mit einer halben Wahrheit zu tun. Die vermeintlich ganze Wahrheit kann man hier nachlesen: Zu niedrige Militärausgaben √ USA drohen Deutschland mit Truppenabzug … [ENTEN-V]. Letztlich ist das ein Beleg dafür, dass wir die falsche Regierung haben. Jede klar denkende und im Sinne der schon länger hier lebenden Menschen handelnde Regierung, hätte jetzt sofort laut zustimmend dasselbe von den USA sogar eingefordert. Letzteres ist bislang leider immer noch ein Privileg weniger Demonstranten, die regelmäßig gegen die US-Truppenpräsenz in Deutschland auf die Straße ziehen.

Alles Quatsch mit Soße

Die Amis wollen nur weniger für ihr Geld leisten. Das nennt man „Profitmaximierung“. Nur deshalb macht Großmaul Richard Grenell hier so sehr den Lauten. Wissen wir doch längst von Trump, dass er persönlich nur gute Deals im Sinn hat und Krieg kommt nur aufs Trapez wenn auch der Erlös passt. Ein wenig Pokern gehört schon dazu. Besonders wenn man weiß, dass Trump geschäftlich auch im Bereich Glücksspiel engagiert ist oder zumindest war. Kein anderes Land als Deutschland, hat bislang in seiner „Verfassung“ (aka Grundgesetz) eine so harte Umsatzgarantie für das US-Militär abgegeben. Wir zitieren mal die Stelle aus dem ominösen Freiheits- und Souveränitätswerk:

Artikel 120 (1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen … []

Blöder als die Deutschen kann man eigentlich gar nicht sein. Diese verbriefte Umsatzgarantie werden sich doch die Amis nicht nehmen lassen. Insoweit ist die Drohung mit einem Abzug eine total taube Nuss. Auch die Verlagerung der Truppen gen Osten bringt keinen weiteren Profit, solange Deutschland diese Umsatzgarantie im Grundgesetz hat. Schon klar! Dem Autor ist bewusst, das der zitierte Artikel, befragt man die Regierung dazu, ja gar nicht mehr zum Tragen kommt. Bedauerlicherweise verhält sich das mit einem Großteil der übrigen Bestimmungen des Grundgesetzes genauso … alles Makulatur. Nur letzteres stellt die Regierung nicht explizit heraus, das macht sie einfach.

Den Geschäftssinn der Amerikaner nicht unterschätzen

Vielleicht will der Grenell ja auch nur ein doppeltes Geschäft machen. Hier weiter fleißig und insgeheim kassieren und dann im Osten erheblich billiger wieder einquartieren? Woher sollen wir denn wissen, was in diesen kranken Hirnen so vorgeht? Generell wäre es zu begrüßen, würden wir die Amis mal von diesem Kontinent entfernen. Besser noch, die Amis ohne Waffengewalt vor die Tür setzen. Deshalb sollte man Großmaul Grenell in seinen Ansichten total bestärken und auf Umsetzung seiner Drohungen drängen. Schließlich gibt es genügend Fachleute hierzulande, die behaupten, dass es kein größeres Kriegsrisiko für Europa gibt, als ausgerechnet die hier stationierte US-Armee.

Geschäftssinn der Amerikaner deutch amerikanische FreundschaftUnd wer vom gemeinen bundesdeutschen Beobachtungspersonal soll bei diesem Schwachsinn noch die Fakten korrekt auseinanderhalten? Stimmt das Grundgesetz mit dem Artikel 120 oder ist das stumpf gelogen? Warum lügt uns Grenell an, wenn er doch seine Mannen gar nicht abziehen will? Das alles riecht verdammt übel nach der ewigen Volksve®@®sche, wobei das die tiefe deutsch-amerikanische Freundschaft sicher nicht trüben kann. Ob wir der US-Armee und der Merkel-Junta den gemeinsamen Abzug aus dieser Region, mittels Volksbegehren, nahelegen sollten? Ach ja, Volksbegehren sind hier ja auf Bundesebene verboten. Ob das auch noch eine Auswirkung des Besatzungsstatuts ist, welches sich heute wohlklingend Grundgesetz nennt und behauptet eine Verfassung zu sein? Ja, dann kann man wohl nichts machen.

USA drohen Deutschland mit Ende der Besatzung

Diskussionen

Ein Gedanke zu “USA drohen Deutschland mit Ende der Besatzung

  1. Das Ende der Besatzung durch den Ami sehe ich nicht als Drohung an, denn er kann sich schleichen ihn braucht keiner.

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    Verfasst von Reiner Tiroch | 10. August 2019, 9:04

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