//
du liest...
Klima, Umwelt

Sommerhitze kein Grund zur Klima-Panik

von Rainer Rupp – https://kenfm.de

CO2, Co2, Co2, Wir sind auf dem Weg in den Untergang, nicht erst Übermorgen, sondern jetzt. Wir stehen am Rande des Abgrunds. Die Panik greift um sich. Wir alle müssen Handeln, sofort, um das Klima zu retten. Niemand darf abseits stehen. Verwerfliche Individuen, die sich nicht beteiligen, sind eine akute Gefahr für die Allgemeinheit. Sie müssen an den Pranger gestellt und gesellschaftlich geächtet werden. Sie dürfen keine Artikel mehr schreiben oder Reden halten. Für die Rettung der Welt müssen sie medial neutralisiert werden.

Wie im tiefsten Mittelalter, als griechische Lehrbücher über Mathematik und Physik unter dem Gejohle der Gläubigen als Hexenwerk verbrannt wurden, werden auch heute andere Meinungen über die möglichen Ursachen des Klimawandels nicht mehr toleriert. Damals wurden Gottesleugner von der kirchlichen Inquisition bei lebendigem Leib verbrannt, heute unternehmen die fanatisierten Anhänger der politisch zunehmend mächtigen Anti- CO2-Sekte mit Hilfe geneigter Medien, Politiker und wirtschaftlicher Profiteure alles, um Klimaleugner (wie sich die Sprache gleicht) beruflich und gesellschaftlich zu ächten.

In der Tat haben wir es hier mit einer neuen Religion zu tun. Das Glaubensbekenntnis „CO2, CO2, CO2 ist die alleinige, die größte Todsünde“, wird von den jugendlichen Jüngern und Schwestern der neuen Kind-Göttin Greta jeden Freitag vor allem auf den Straßen Deutschlands mit großer Inbrunst in die Welt posaunt. Ein – vielleicht etwas übereifriger – Bischof hat Greta sogar als neue Heilsbringerin mit Jesus vergleichen (1).

Selbst höchste Würdenträger aus Politik und Gesellschaft, unser Bundespräsident mit eingeschlossen, sind schon zu Greta gepilgert für ein Publikumswirksames, gemeinsames Foto und um sie natürlich um Rat beim CO2-Problem zur Rettung unseres Planeten zu bitten. Guten Rat gibt das gesalbte Kind denn auch gerne. Wenn sie nicht gerade mehr Atomstrom aus CO2 freien Atomkraftwerken fordert besticht die Kind-Göttin in ihrer unendlichen Weisheit mit tiefsinnigen Worten wie „Alles ist möglich“. Das trifft in der Tat auf den Wahnsinn und Aberwitz zu, der heutzutage in unserem Land von einer wachsenden Zahl von Menschen für normal, bzw. für gute Politik gehalten wird.

Auch das Argumentationsmuster der neuen anti-CO2-Sekte gleicht dem der christlichen Religion mit seiner Eschatologie, der Lehre von den letzten Dingen, von der Endzeit, vom Abgrund der Hölle und den Verheißungen des Paradieses. Bei der neuen Sekte heißt der Teufel CO2. Jeder der sich mit diesem Teufel einlässt, trägt dazu bei, dass unser Globus schon bald, sehr bald in der Höllenglut der Sonne zu Asche zerfällt. Daher basteln schon jetzt Mitglieder und Sympathisanten der CO2-Sekte an neuen Gesellschaftsmodellen, wie man z.B. mit einem von der Gestapo entlehnten System von Blockwärtern die ungläubigen Klima-Ketzer identifizieren und öffentlich ächten kann.

Aber die anti-CO2 Sekte wäre nicht so erfolgreich, wenn die Klima-Fanatiker nicht von einflussreichen Kreisen mit Spenden und medialem und politischem Wohlwollen begleitet würden. Denn kaum einem der jungen „Klima-Aktivisten“ dürfte bewusst sein, dass sich hinter dem CO2-Wahn ein gigantisches Geschäft für bestimmte Wirtschaftsbranchen und Finanzkreise versteckt.

Wer erinnert sich eigentlich noch daran, dass die großen Konzerne, die über Jahrzehnte die schärfsten Gegner des Umweltschutzes waren, vor über zehn Jahren plötzlich zu lautstarken Verfechtern der CO2-Reduktion geworden sind. Woher kam der Gesinnungswandel? Hatten die Profithaie und Dividendenjäger der großen Aktiengesellschaften plötzlich ihre soziale Verantwortung entdeckt? Wohl kaum! Oder haben staatliche Hilfs- und Fördermaßnahmen, verbunden mit Steuervergünstigungen den CO2-Umweltschutz zu einem profitablen Geschäft gemacht, das natürlich – wie könnte es auch anders sein – wegen staatlicher Mindereinnahmen auf Kosten der Allgemeinheit ging.

Es geht nicht um Hunderte von Milliarden Euro sondern um Billionen, die in den Industrieländern im Laufe des vergangenen Jahrzehnts über staatlich verordnete Umweltmaßnahmen von den Steuerzahlern in die Taschen der großen Konzerne und anderer Profiteure der Klima-Hysterie geflossen sind.

Man denke da nur an den gigantischen Beschiss mit dem Handel von Verschmutzungsrechten. Zu diesem Schwindel gehört auch die neue CO2-Steuer, die jetzt während der heißen Sommertage noch schnell durchs Parlament gepeitscht werden soll, bevor im Oktober in Berlin womöglich schon der erste Schnee fällt und einige Abgeordnete vom Klima-Wahn abfallen.

Natürlich ist von den Billionen auch wieder etwas Geld zurückgeflossen, an willige Forschungsinstitute und NGOs, sowie an Medienschaffende und andere Meinungsmultiplikatoren. Für CO2 Studien zur Unterstützung der Treibhaustheorie war es kein Problem, Forschungsgelder zu bekommen. Studien über andere möglichen Gründe des Klimawandels, z.B. die Veränderung des Magnetfeldes der Erde, oder auch der Sonne mit entsprechend höheren Sonnenaktivitäten oder die Einflüsse langfristiger, geologischer Zyklen waren und sind dagegen bis heute nicht angesagt. So kam es, dass sich heute Klima-Aktivisten auf Studien von Tausenden von Akademikern berufen können, die alle zum selben, politisch gewünschten und vorfinanzierten Ziel gekommen sind.

Die ganze CO2-Hysterie basiert auf einem Computer-Modell, mit vielen Annahmen, von denen der Großteil bis heute nicht bewiesen ist, bzw. bei denen es sich oft nur um Vermutungen handelt. Der Hauptpfeiler des aktuellen Klima Modells beruht auf der sogenannten AGW Theory (Anthropogenic Global Warming), also der Theorie des Treibhauseffekts. Dieser Effekt entsteht angeblich hauptsächlich als Resultat der Zufuhr von Kohlendioxid (CO2) in die Erdatmosphäre.

Die Theorie des Treibhauseffekts steht schon allein deshalb auf wackligen Füssen, weil sie alle anderen Effekte als mögliche Gründe für den Klimawandel nach dem Prinzip des „ceteris paribus“ weitgehend ausblendet. Und noch viel wackliger wird das kuriose Treibhauskonstrukt, wenn behauptet wird, dass der vom Menschen produzierte Anteil am CO2 Gehalt der Erdatmosphäre der Hauptschuldige für den Klimawandel ist.

Wer nachfragt und recherchiert, dem wird schnell klar, dass es keine physikalischen Beweise für die Theorie gibt, dass sich die Erde aufgrund menschlich verursachter Erhöhungen der Treibhausgase, hauptsächlich Kohlendioxid (CO2), erwärmt. Es gibt nur Klimamodelle, die diese Theorie beweisen sollen! Man recheriert also nicht ergebnisoffen in alle Richtungen, sondern versucht gezielt eine sehr schwammige Theorie zu beweisen. Diese Klimamodelle weisen viele Ungenauigkeiten auf, die die Ergebnisse der Modellrechnungen ungültig machen. Beispielsweise gibt es keine physischen Beweise dafür, dass CO2 überhaupt globale Erwärmung verursacht, sodass das einzige Argument für CO2 als Ursache für die Erwärmung ausschließlich in der Computermodellierung liegt.

Aber auch mit seinem vernünftigen Menschenverstand kann der Laie das Problem ergründen. In seinem „Aufruf zur Besonnenheit: Keine CO2-Steuer“ (2) hat der in Trier lebende Publizist und investigative Journalist Rüdiger Rauls das CO2-Problem in einleuchtenden Zahlen und Verhältnissen wiedergegeben, was jedem Klima-Hysteriker den Wind aus den Segeln nehmen sollte, falls er noch nicht vollkommen von seiner Pseudo-Religion besessen ist.

Nachfolgend ein längeres Zitat aus dem Rauls-Aufruf:

„Aus der Panik, die verbreitet wird, könnte man schließen, dass CO2 einen gewaltigen Anteil an unserer Atemluft ausmacht. In Wirklichkeit beträgt er aber nur 0,04%. Wussten SIE das? Das wissen viele der Klima-Aktivisten selbst nicht, wenn sie darauf angesprochen werden.

Die wenigen, die es wissen, verweisen dann auf den Anstieg der CO2-Emissionen seit dem Beginn der Industrialisierung. Sie schließen daraus, dass dieser Anstieg nur menschengemacht sein könne. (Das soll hier nicht bestritten werden, wenn es denn auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht statt auf Annahmen und Vermutungen.)

Innerhalb von ca. 150 Jahren stieg demnach der CO2-Anteil der Luft von 0,03% auf heute 0,04%. Das sind 33% in 150 Jahren. Das halten Klima-Aktivisten für viel und sehen darin eine Bedrohung. Frage an SIE: „Würden Sie einen Lohnanstieg von 33% in 150 Jahren auch für „viel“ halten?“

Sie sehen: „Viel“ ist ein sehr dehnbarer Begriff und nicht zu trennen von der Sichtweise des Betrachters und seinen Interessen. Denn bei einer Veränderung von 0,03% auf 0,04% innerhalb von 150 Jahren könnte man genauso gut von konstanten Werten sprechen, zumal wenn man bedenkt, dass Temperaturen und die Zusammensetzung der Atmosphäre immer Schwankungen unterlegen haben.

Hinzu kommt, dass ja auch die Natur selbst CO2 produziert durch die Photosynthese der Pflanzen. Es wird nicht nur von ihnen produziert sondern andererseits auch von ihnen aufgenommen. Dieser Vorgang wird in Treibhäusern genutzt. Durch die Zufuhr von CO2 wird die Photosynthese und damit das Wachstum der Pflanzen gefördert. Pflanzen brauchen zu ihrem Wachstum CO2. Sie verbrauchen es und regulieren damit auch seinen Anteil in der Luft. Das müssten eigentlich auch die Klima-Aktivisten wissen, wenn sie im Biologie-Unterricht aufgepasst haben.

Die wenigen, die diese Fakten kennen, verweisen dann aber auf das sogenannte menschengemachte CO2. Was schätzen SIE, wie hoch der Anteil des Menschen an der CO2-Produktion ist? Die Natur selbst produziert 96%, der Mensch nur 4%. Damit beträgt der Anteil des menschengemachten CO2 der Luft 4% von 0,04%. Das sind 0,0016%. Der Anteil Deutschlands daran liegt dann noch einmal bei 3,1%, also etwa 0,0005%. Und dafür sollen wir mit einer CO2-Steuer belastet werden? (Alle hier verwendeten Zahlen sind öffentlich zugänglich, und bezüglich ihrer Richtigkeit bestehen in der Wissenschaft keine Differenzen – anders als beispielsweise in Fragen des Klimawandels.)“

Wenn die Tatsachen also so sind, wieso setzt sich dann nicht eine besonnenere Haltung gegenüber dem CO2-Problem und dem gesamten Thema Klimawandel durch?

Erstens kennen viele Menschen diese Zahlen nicht, weil die Diskussion um das Klima nicht bestimmt ist von Sachlichkeit, sondern von Stimmungsmache und Empörung. Dadurch wird ein Klima der Bevormundung und des Vorwurfs in der Gesellschaft geschaffen. Die Menschen bezichtigen sich gegenseitig eines klimaschädlichen Konsumverhaltens. Jeder versucht, dem anderen Vorschriften zu machen“.

Soweit der Auszug aus dem empfehlenswerten „Aufruf zur Besonnenheit“ von Rüdiger Rauls, der unter Klima-der-Vernunft@web.de kontaktiert werden kann.

Quelle:

  1. https://www.evangelisch.de/inhalte/155887/13-04-2019/bischof-koch-vergleicht-greta-mit-jesus
  2. https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2019/07/23/aufruf-zur-besonnenheit-keine-co2-steuer/

Bildhinweis:  Chayathorn Lertpanyaro/ Shutterstock

Tagesdosis 26.7.2019 – Sommerhitze kein Grund zur Klima-Panik

Diskussionen

3 Gedanken zu “Sommerhitze kein Grund zur Klima-Panik

  1. Ein sehr guter Beitrag. Übrigens auch der Kommentar von Herrn Hardt. Aber leider wird trotzdem dem Bürger, früher oder später, keine Wahl bleiben, als „die Kohle abzudrücken“. Wollen wir wetten? Die Bevormundung wird totalitäre Züge annehmen.

    Liken

    Verfasst von MIKAEL | 30. Juli 2019, 12:04
  2. Ein völlig irriger Kommentar. You know nothing….
    Wo genau kann man die wissenschaftlichen Belege nachlesen, daß die menschengemachte geringe Erhöhung des C02 für die unbestrittene Erderwärmung verantwortlich ist?
    Der Treibhauseffekt besteht doch eher darin, daß das C02 das Pflanzenwachstum anregt, weshalb es in die Treibhäuser geblasen wird. Daß es in Treibhäusern auch wärmer ist, liegt daran, daß das Glas die Infrarotstrahlen weniger leicht hinauslässt. Machen Sie einmal selber diesen Versuch: Blasen Sie in ein Treibhaus mit Glas, welches Infrarotstrahlung nicht behindert ganz viel C02 und messen Sie dann, ob und wie viel sich die Luft im Treibhaus erwärmt.
    Es gibt eine langsame Erwärmung der Erde in den letzten 100 Jahren. Das hat aber nichts mit CO2 zu tun, sondern in erster Linie mit intensiverer Sonneneinstrahlung, welche zyklisch ebenso wie der Abstand der Erde zur Sonne schwankt. Eine solche Erwärmung gab es z.B. im Hochmittelalter ganz ohne Kohleverbrennung. Danach gab es die „kleine Eiszeit“ ab dem 17. Jahrhundert bis 1850. Die aktuelle Erwärmung wird dazu führen, daß Fichten- und Birkenbestände sich vermindern und wärmeresistente Baumsorten sich ausbreiten. Aber es gilt, daß je mehr CO2 da ist, Pflanzen umso besser gedeihen und mehr Wärme in unserer Region auch ein Segen ist. 1850 war nicht nur das Ende der „kleinen Eiszeit“, sondern hatte mit 180ppm den niedrigsten Pegel von CO2 in der Erdgeschichte. Unter 150ppm wird das Pflanzenwachstum deutlich gebremst.
    http://ecosense.me/ecosense-wp/wp-content/uploads/2012/12/CO2-Emissions.pdf
    Der Anstieg auf jetzt 400ppm hat zwei durchaus menschengemachte Gründe, die massive Abholzung der C02 speichernden Wälder und die Freisetzung von C02 durch Verbrennung fossiler Energieträger. Letztere bewirkt demnach die Rettung der Pflanzen und damit unserer Nahrungsgrundlage und sollte begrüßt werden.
    Die aktuell herrschende Fraktion des Finanzkapitals ist keineswegs die, welche an fossilen Energieträgern verdient, sondern diejenige der Klimaindustrie. Nicht zufällig durfte Klimagretel in Davos vor den Finanzkapitalisten und ihren politischen und medialen Handlangern reden.
    Für die von Ihnen beschworene „Übernutzung der Natur“ ist durchaus der Kapitalismus verantwortlich zu machen, eben weil er jede Form von ökonomischer und sozialer Planung ablehnt und ganz auf chaotisches Wachstum setzt. Nicht nur „der Markt“ wird das zweifelsfrei regeln, sondern auch die Natur – durch milliardenfachen Tod. Was schamhaft meistens verschwiegen wird ist, daß eine ganz wesentliche Folge des Mangels an sozialer Planung die extreme chaotische Überbevölkerung vor allem in Afrika ist.
    Das hatten ehedem als weltweit einzige die chinesischen Stalinisten begriffen und die 1–Kindpolitik durchgesetzt. Ohne diese Politik wäre jeder wirtschaftliche Fortschritt zunichte gemacht worden so wie heute jede Perspektive einer Verbesserung der Lebensverhältnisse in Afrika zunichte gemacht wird durch exponentielle Vermehrung – von der ebenso exponentiellen Vernichtung der Natur dort gar nicht erst zu reden.
    Wie wahnhaft ist angesichts der Verhältnisse in Afrika Gretaisierung der Politik auf den Kampf gegen das C02. Insbesondere, weil der deutsche Anteil am weltweiten C02-Ausstoß 0,000033896 Prozent beträgt !
    „Von den 0,038 Prozent CO2 in der Atmosphäre sind 4 Prozent vom Menschen verursacht, also 0,00152 Prozent. Und daran hat Deutschland den Löwenanteil von 2,23 Prozent zu verantworten. Also geht effektiv 0,000033896 Prozent des CO2 in der Atmosphäre auf uns Deutsche zurück.“
    https://qpress.de/2019/07/28/co2-erderwaermung-versagt-total-in-der-antarktis/

    Liken

    Verfasst von Eugen Hardt | 29. Juli 2019, 13:09
  3. Ein völlig irrer Artikel, der offenbart, dass die Linken zu den letzten gehören werden, die dem Neoliberalismus die Gefolgsschaft aufkündigen! Wie will Herr Rupp, der nicht einmal die Vorgänge bei der Photosynthese richtig darzustellen vermag, wissen, dass eine Steigerung von 300 auf 400 ppm CO2 in der Luft, wegen der Geringe des absoluten Anteils in der Luft, keinen zum Klimawandel führenden Treibhauseffekt hervorruft, wenn er nicht einmal die experimentellen Versuche kennt, die zu dieser Erkenntnis geführt haben? Anstelle die wirklichen Nutznießer des fossilen Zeitalters, die Öl-Auto-Chemie-Konnektion, mit ihren 1,5 Billionen Euro Gewinn jährlich, die sie mit den 15 größten Erdöltankern der Welt, die täglich in den europäischen Häfen anlanden, verdienen, als stärkste Gegenmacht der Welt gegen die Wahrheit des Klimawandels, zu nennen, hängt er sich an den paar Kröten auf, die mit alternativen Energien verdient werden! Ist Herr Krupp noch ganz bei Trost oder nur schmutziger Propagandist dieser Ölmafia? Dass Herr Rupp ein Agent der fossilen Profiteure sein könnte, wird aufgrund seiner Geschichts-verfälschenden Attribuierung der Aktivitäten gegen den Klimawandel als Ausdruck des Religiösen sehr wahrscheinlich: Denn in Wirklichkeit sind die monotheistischen Religionen mit ihrem Aufruf zur Naturbeherrschung und -ausbeutung um jeden Preis zusammen mit den proftigierigen Wachstumskapitalisten hauptverantwortlich für die weltweite Entwaldung, Übernutzung der Natur und Suche nach Wundermittel, wie es das Erdöl nunmehr ca. 100 Jahre lang war. Solange sich Herr Rupp nicht wirklich mit dem Zustand der Natur und den daraus folgenden Erschwernissen für jegliches Leben auf der Erde, vor allem auch für die Ernährungsproduktion auseinandersetzt, sollte er den Mund halten. Sonst könnte man meinen, er sei ein Parteigänger der schlimmsten Profitjäger, die ihr Heil lieber auf dem Mars suchen, als sich mit den Realitäten auf diesem Globus auseinanderzusetzen. Die Linken sollten endlich begreifen, dass es neben Kapital und Arbeit ein Drittes gibt, das Marx leider vergessen hatte mit-zu-analysieren: die Natur, aus der der Mensch letztlich all seinen Reichtum – auch den monetären – schöpft. Mit dem Klimawandel, dem Artensterben, dem Verlust von Wald und fruchtbarer Böden, der Verschmutzung der Gewässer bis an die Grenze des Begreifbaren, bringt sich die Natur in Erinnerung als gutmütige, aber leider überstrapazierte Lebensgrundlage des Menschen. Auch Herr Rupp sollte dies – bei mehr Realismus – verstehen lernen.

    Liken

    Verfasst von Hans Wöcherl | 29. Juli 2019, 12:33

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Archive

%d Bloggern gefällt das: