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Ausland, Europa

Schwedens selbstverschuldetes Migrations-Chaos

von Rainer Rupp – https://kenfm.de

In unzähligen Talkshows und anderen Propagandaaufführungen, die im Rahmen des unkontrollierten Massenzustroms von Migranten der deutschen Bevölkerung die Aufnahme vornehmlich junger Männer schmackhaft machen wollten, haben Politiker und Medien uns immer wieder Schweden als leuchtendes Vorbild an Humanität, Nächstenhilfe und sozialer Verantwortung vorgehalten. Dieser skandinavische Wohlfahrtsstaat zeige wie kein anderer, dass auch die Integration weitaus größerer Zahlen von Zuwanderern aus komplett anderen Kulturkreisen und Wertesystemen, – z.B. die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft – problemlos von den Einheimischen zu bewältigen sei.

Wir schaffen das“, hieß das von „Mama Merkel“ im Auftrag der Konzerne verbreitete Mantra. Das wurde ausgerechnet von vielen, sich selbst als Linke bezeichnenden jungen Leuten begierig aufgegriffen. In ihrer weltfremden Wahnvorstellung von einer Art „Mutter-Theresa-Kommunismus“ forderten diese zumeist jungen Linken die Abschaffung aller Grenzen und Nationen (No Border – No Nation). Auf diese Weise wollten sie noch mehr Migration ermöglichen, um – mit Manna vom Himmel – Wohlstand für alle zu schaffen.

Vielleicht könnte es all jenen, die noch nicht vollständig in ihrem zwanghaften Helferwahn gefangen sind, die Augen öffnen, wenn sie einen Blick nach Schweden werfen, wo sich das leuchtende Vorbild für gelungene Integration inzwischen zu einem Alptraum entwickelt hat. Allerdings kann sich Schweden rühmen, dem negativen Bevölkerungswachstum in anderen europäischen Ländern erfolgreich gegengesteuert zu haben. Die Einwohnerzahl von Schweden erhöhte sich Dank der Migration innerhalb der vergangenen Dekade, vor allem aber in den letzten Jahren um über 10 Prozent auf 10.2 Millionen Einwohner. Aber der wirtschaftliche und gesellschaftliche Preis dafür ist hoch.

Im Jahr 2018 erlebte Schweden eine Rekordzahl von tödlichen Schüssen. 45 Menschen wurden dort landesweit getötet (1). Die meisten Schießereien fanden im Raum Stockholm statt, und die meisten Todesfälle ereigneten sich in der Region Süd, wo sich Malmö befindet. „Es ist auf einem schrecklich hohen Niveau“, sagte Stockholms Polizeipräsident Gunnar Appelgren über die Schießereien. Zuvor hielt das Jahr 2017 den Rekord mit 43 Menschen, die durch Schüsse zu Tode gekommenen waren. Die Zahl der gemeldeten Schießereien insgesamt ging jedoch leicht zurück: von 324 im Jahr 2017 auf 306 im Jahr 2018. Auch die Zahl der Verletzten war leicht geringer: 135 Menschen im Jahr 2018 gegenüber 139 im Jahr 2017.

Nach Angaben der Polizei stehen viele dieser Schießereien im Zusammenhang mit kriminellen Konflikten und so genannten „gefährdeten Gebieten“ (utsatta områden, allgemein bekannt als „No-Go-Zonen“ oder gesetzlose Gebiete). In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 fand nach Angaben der Polizei fast jede zweite Schiesserei in einem dieser „No-Go Zonen“ statt (2).

Im Jahr 2017 zeigte ein schwedischer Polizeibericht, „Utsatta områden 2017“ („No-Go-Zonen 2017“) (3), dass es in Schweden 61 solcher Gebiete gibt. Sie umfassen 200 kriminelle Netzwerke, die aus schätzungsweise 5.000 Kriminellen bestehen. Dreiundzwanzig dieser Gebiete waren besonders kritisch: Kinder im Alter von zehn Jahren waren dort in schwere Straftaten verwickelt, darunter auch solche mit Waffen und Drogen. Die meisten Einwohner in diesen No-Go Zonen kommen nicht aus dem westlichen Kulturkreis und bestehen, leider, hauptsächlich aus muslimischen Einwanderern.

Laut dem neuesten nationalen Sicherheitsbericht (Nationella trygghetsundersökningen 2018; Rapport 2019:1) (4), der vom schwedischen Nationalen Rat für Kriminalprävention (Brottsförebyggande Rådet or Brå (5)) veröffentlicht wurde, haben vier von zehn Frauen Angst, sich außerhalb ihrer vier Wände frei zu bewegen. „Fast ein Viertel der Bevölkerung wählt aus Angst vor Kriminalität eine andere Route oder ein anderes Verkehrsmittel. … Bei den 20- bis 24-jährigen Frauen geben 42 Prozent an, dass sie sich oft für eine andere Route oder ein anderes Verkehrsmittel entschieden haben, weil sie sich unsicher fühlten und sich Sorgen machten, Opfer von Verbrechen zu werden.“ so Brå.

Insgesamt ist die Zahl der Verbrechen gegen Einzelpersonen gerade in den letzten Jahren rasant gestiegen, so der Sicherheitsbericht. 24,7 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 84 Jahre gaben im Jahr 2017 an, dass sie Opfer von einer oder mehreren Straftaten geworden sind. 2016 lag der Anteil noch bei 23,1 Prozent, also ein Zuwachs von 1,6 Prozent der Erwachsenen Bevölkerung. Bei einer Gesamtbevölkerung von knapp über 10 Millionen bedeutet das über Hunderttausend zusätzliche Verbrechen in einem Jahr. Bedrohungen und Sexualstraftaten hatten mit 8,3 bzw. 6,4% den höchsten Anteil an der Gesamtheit der Verbrechen. Gerade der Anteil der Sexualstraftaten habe seit 2012 zugenommen wobei der Anstieg in den letzten Jahren besonders stark gewesen sei.

Ein Bericht von Amnesty International hält fest (6), dass laut einer Studie aus dem Jahr 2017 „1,4% der Bevölkerung, vor allem Frauen und Mädchen vergewaltigt oder sexuell missbraucht worden ist“, was weit über Hunderttausend Menschen entspricht. Im Detail heißt es in dem jüngst veröffentlichten Bericht, dass im Jahr 2017 die schwedische Polizei 5.236 Anzeigen über Vergewaltigungen von Personen im Alter von 15 Jahren und darüber erhalten habe. 95% der Opfer waren Frauen oder Mädchen. Die vorläufige Statistik für 2018 zeigt 5.593 Vergewaltigungsanzeigen, von denen 96% der Opfer Frauen oder Mädchen waren.

Wegen der weitverbreiteten Dunkelziffern über Vergewaltigungen und andere Sexualverbrechen zeige die Polizeistatistik „kein realistisches Bild vom Ausmaß des Problems“, so Amnesty. Die überwiegende Mehrheit der Vergewaltigungsopfer würde das Verbrechen nie bei der Polizei anzeigen. Und „von denen, die das tun, werden nur wenige ihren Fall vor Gericht verhandelt sehen. Im Jahr 2017 wurden in 11% der Fälle, in denen Kinder zwischen 15 und 17 Jahren betroffen waren, und nur in 6% der Fälle, in denen Erwachsene betroffen waren, Strafverfolgungsmaßnahmen durch die schwedische Justiz eingeleitet“.

Angesichts des Zuwachses der Verbrechen und der gleichzeitigen Kürzung der Haushaltsmittel von Polizei und Justiz, sind die Strafverfolgungsbehörden des einst idyllischen Sozialstaates offensichtlich hoffnungslos überfordert. Das zeigt z.B. die Reaktion von Polizeibeamten aus Uppsala auf Fragen bezüglich der Welle von Sexualverbrechen in ihrer Stadt gegenüber der bereits oben erwähnten Zeitung „Expressen“.

„Wir ermutigen Mädchen, die sich unsicher fühlen, darüber nachzudenken, was sie tun müssen, um sich sicher zu fühlen, z.B. nicht allein auszugehen, dafür zu sorgen, dass sie abgeholt werden und alles andere, was ihr Gefühl der Unsicherheit verringern kann“. Was sich anhört wie brutaler Zynismus spiegelt lediglich die Hilflosigkeit der Polizei wieder. Die soll mit immer weniger Mitteln immer mehr Probleme lösen, welche die Pro-Migrationspolitik der Regierenden überhaupt erst geschaffen hat. Mit anderen Worten, die Behörden und vor allen die Regierung überlassen die Verantwortung für die Behandlung dieser kritischen Sicherheitsprobleme den verängstigten Mädchen und Frauen selbst.

Und die Hoffnungen, dass sich da bald was ändert, politisch und finanziell, sind trügerisch. Im neuen Frühjahrshaushalt der Regierung werden der Polizei weitere 21.8 Millionen Euro gekürzt (7). Dabei ertrinkt die Polizei bereits jetzt in Aufgaben, die sie nicht richtig erfüllen kann. Das gilt insbesondere für die Lösung von Vergewaltigungsfällen. Ein aktueller Bericht von Amnesty International, „Time for Change: Gerechtigkeit für Vergewaltigungsopfer in den nordischen Ländern“ (6), veröffentlicht im April, kritisierte Schweden scharf, weil es mit Vergewaltigungsfällen nicht richtig umgehe. Dem Amnesty-Bericht zufolge haben Vergewaltigungsermittlungen eine niedrige politische Priorität. Es gäbe z.B. „viel zu lange Wartezeiten auf die Ergebnisse von DNA-Analysen“. Zudem gebe es keine ausreichende Unterstützung für Vergewaltigungsopfer und es werde nicht genug für die Prävention dieser Art von Verbrechen getan.

Das Unverständnis in der schwedischen Bevölkerung für die pro-Migrationspolitik ihrer Regierung wird aktuell noch durch eine andere Priorität ihrer Außenministerin Margot Wallström verstärkt. Die setzt derzeit „alle Räder in Bewegung“ um die in Syrien und Irak internierten Frauen und Kinder der schwedischen Terroristen des Islamischen Staates (ISIS), in „ihr Heimatland“ Schweden zurückzuholen. „Es ist komplex, und deshalb hat es Zeit gebraucht, um eine Politik und eine klare Botschaft zu entwickeln, aber wir arbeiten täglich daran. Ich kann es nicht ertragen, wenn es Kindern so schlecht geht“, sagte die Außenministerin kürzlich (8). Später, fügte sie auf Facebook hinzu:

„Die Regierung arbeitet nun intensiv daran, dass Kinder mit Verbindungen nach Schweden, die in Syrien leben, die notwendige Hilfe erhalten. Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass die Regierung alles für diese Kinder tut, und sie sollten nach Möglichkeit nach Schweden gebracht werden.“ (9)

Aber nicht nur die ISIS-Kinder, wovon viele während der brutalen Eroberungszüge der Terroristen in Syrien und Irak geboren wurden, will Ministerin Wallström „nach Hause holen“. Insgesamt werden 150 erwachsene ISIS-Terroristen und ihre Frauen sowie 80 Kinder in Schweden zurückerwartet (10).

Damit nicht genug, 41 von 290 schwedischen Gemeinden sollen gezwungen werden oder werden bereits gezwungen, in naher Zukunft zurückkehrende ISIS-Terroristen aufzunehmen, so ein aktueller Bericht von SVT Nyheter (11). Die ISIS-Terroristen sind entweder noch in Syrien oder befinden sich bereits auf dem Rückweg nach Schweden. Um die Gemeinden auf die „Heimkehrer“ vorzubereiten“, lud das Schwedische Zentrum gegen gewalttätigen Extremismus die Gemeindevertreter am 24. April zu einem „Wissenstag“ über die ISIS ein. Die beteiligten Gemeinden sind diejenigen, in denen die ISIS-Terroristen gelebt haben, bevor sie für den ISIS mordeten, plünderten und kurdische Mädchen verschleppten und zu Sexsklavinnen machten. Ziel der Veranstaltung war es, „die Gemeinden bei der Rückkehr der Kinder und Erwachsenen zu unterstützen“, hieß es von amtlicher Seite.

Der schwedische Terrorismusexperte Magnus Ranstorp hat Schweden jedoch vor den Rückkehrern gewarnt (12), denn nicht nur die ISIS-Terroristen, sondern auch deren Frauen und Kinder würden ebenfalls ein Sicherheitsrisiko darstellen:

„Die Frauen sind keine unschuldigen Opfer, und das gilt auch für eine große Gruppe von ISIS-Kindern… Im Alter von acht oder neun Jahren wurden sie in Indoktrinationslager geschickt, wo sie Nahkampftechniken und den Umgang mit Waffen gelernt haben. Einige von ihnen haben gelernt, wie man tötet… ihre Identität wird für immer mit ihrer Zeit bei ISIS verbunden sein, und mit der Tatsache, dass sie einen ISIS-Vater oder eine ISIS-Mutter haben“, so Ranstrop.

Aber Schweden scheint entschlossen zu sein, aus Humanitätsduselei gegenüber islamistischen Killern und Verbrechern noch mehr Probleme zu importieren, auf Kosten der einheimischen Bevölkerung, vor allem der schwedischen Mädchen und Frauen. Anders als in Schweden ist in Deutschland der eingangs erwähnte „No Border, No Nation“-Wahnsinn zum Glück relativ schnell an den ökonomischen und gesellschaftlichen Realitäten im Land gescheitert. Dennoch haben sich in den Nischen im pseudo-linken Spektrum konfuse Vorstellungen von einem „Mutter-Theresa-Kommunismus“ hartnäckig gehalten.

Je mehr aber die Propagandisten und Propagandistinnen dieser durchgeknallten Ideologie in die Defensive geraten, desto rücksichtsloser denunzieren sie in ihren alternativen Medien jedwede Kritik an ihren Glaubenssätzen als „braunen Abschaum“ oder „rechten Dreck“ und die Verfasser als „Rassisten“ und „Faschisten“.

Quellen:

  1. https://www.metro.se/artikel/nya-siffror-rekordm%C3%A5nga-d%C3%B6da-i-skjutningar-under-2018
  2. https://www.metro.se/artikel/polisen-varannan-skjutning-sker-i-utsatta-omr%C3%A5den
  3. https://polisen.se/Global/www%2520och%2520Intrapolis/Ovriga%2520rapporter/Utsatta%2520omr%25C3%25A5den%2520-%2520social%2520ordning,%2520kriminell%2520struktur%2520och%2520utmaningar%2520f%25C3%25B6r%2520polisen.pdf
  4. https://www.bra.se/download/18.62c6cfa2166eca5d70e22d3/1548248345315/2019_1_Nationella_trygghetsundersokningen_2018.pdf
  5. https://www.bra.se/bra-in-english/home.html
  6. https://www.amnesty.org/en/documents/eur01/0089/2019/en/
  7. https://www.regeringen.se/artiklar/2019/04/varbudgeten-2019-pa-fem-minuter/
  8. https://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=7197193
  9. https://www.facebook.com/margot.wallstrom/posts/2123875990994786?__xts__%255b0%255d=68.ARAgtlY32t0bBhIhrQUEupt_dM_UXDlxpeMR–MhdA4OJ9lQAeHUpWhUWjMC-innWEFpY7m0-t3N1WEsFFdrEe5bn7QqmBuE5uLrFdNiZUoVSAtmqpxXyRXd92ZiNU30aM7QzBQBq1QuQMVos-BFBVS1GP3hl_7pbqFGCrw6JT1pgMCbvK3sireNoVzK3mIhUma6RfryAse-wAg9ipWpFW5imkC7EaiK4rW8ql8426Fn8kepBmaJuZNGtG8Ck7GmVsjyTozc-hBMUB9B5IKIYr8fqEDyfDxDbY5qm38-VFByz8mYrFcRS99L4rzhj0v4H_AEnD14o2dkx99_vqBmPw&__tn__=-R
  10. https://www.friatider.se/230-personer-v-ntas-terv-nda-fr-n-islamiska-staten
  11. https://www.svt.se/nyheter/inrikes/sapos-lista-har-ar-41-kommuner-som-kan-tvingas-hantera-is-atervandare
  12. https://www.thelocal.se/20190218/terror-expert-warns-sweden-against-repatriating-syria-jihadists

Tagesdosis 14.6.2019 – Schwedens selbstverschuldetes Migrations-Chaos

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Diskussionen

13 Gedanken zu “Schwedens selbstverschuldetes Migrations-Chaos

  1. ich stimme den antworten von eugen an Anton zu und möchte folgendes ergänzen: wenn holberg schreibt „… nicht um Menschen, die sich wegen ihrer muslimischen Identität radikalisiert haben, sondern um solche, die – vor ihrer Radikalisierung sehr oft ein überaus unfrommes Leben führend – radikal geworden sind und eine „höhere Weihe“ ihrer Radikalität in einer spezifischen Interpretation der islamischen Lehre gesucht und gefunden haben.“ zeigt er wie so oft, nicht genug vom Islam zu wissen, und wie falsch er liegt wenn er theolog. Diskussionen immer ablehnt. ich hatte ihm früher schon empfohlen, lieber den koran mal zu lesen. was er hier macht, ist „das hat doch alles nichts mit dem Islam zu tun“. das hat dieses scheinbare „umfallen“ von einem unfrommen, ausschweifenden leben in das Gegenteil aber sehr wohl. denn der koran sagt ganz klar, wer „gesündigt“ hat und dem ewigen höllenfeuer entgehen will, der muß in den heiligen krieg ziehen und ungläubige töten- nur so erhält er sich die chance auf das Paradies und die 72 Jungfrauen. genau so erklärt sich, wieso auch unter den von hier nach syrien/iraq zum Isis gegangenen Frauen einst todschicke discogängerinnen waren. und wie falsch desw. schon 2001 diejenigen hamburger ex-komillitonen vom Flugzeugentführer attar lagen, die sinngemäß schrieben „wir können uns nicht vorstellen, dass dieser Fundamentalist. Abschiedsbrief von jenem uns bekannten jg. mann stammen soll, der mit seiner dt. punk-Freundin die szene-kneipen durchstöberte und auch in schwule und transsexuelle lokale ging.“ d.h., was die als widerspruch ansahen, paßte in Wirklichkeit ganz genau zusammen (ich kenne Muslime gar nicht anders als tendenziell persönlichkeitsgespalten.) dazu paßt auch, daß schwule syrische Flüchtlinge in einer berliner Zeitung schrieben, dass ihnen so einige derjenigen die dort schwule von Dächern warfen, früher selber wohlvertraute gesichter aus den schwulentreffpunkten waren. die sahen dann wohl den kampf beim IS als letzte Möglichkeit sich von ihren „sünden“ Allah-gefällig reinzuwaschen, auf die art die der koran fordert.— und nun möge bitte keiner damit kommen, dass es diese Doppelmoral doch auch im Katholizismus gibt. schon, aber die müssen nicht töten um ihre sünden bereuen zu können. was hier Doppelmoral ist steigert sich im isl. Kulturkreis zum exzess von gewalttätiger masenschizophrenie. (auf andere projezierter selbsthaß, auch bei anderen Themen.) ein unterschied zwischen leben und Tod: der kleine unterschied und seine großen folgen. das werden aber wohl manche linke nie begreifen, obwohl die bereits zur Stärkung der afd beigetragen haben, indem sie denen die notwendige attacke auf den Islam als alleinstellungsmerkmal überließen und selbst bei allen verbrechen von Muslimen rufen, das habe nichts mit dem Islam zu tun.

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    Verfasst von guess who | 16. Juni 2019, 14:39
    • Wenn es mit dem Lesen des Korans getan wäre, wie sich das offensichtlich klein „Guess Who“ so denkt, dann wäre es unverständlich, wieso sich seit fast 1 1/2 Jahrtausenden Massen von islamischen Theologen, die alle den Koran von A-Z – und das oft auswendig – kannten, bemüßigt gefühlt haben, dieses Buch und andere Aussprüche des Propheten (Hadith) Muhammad zu interpretieren und (auch) auf dieser Basis Dutzende von unterschiedlichen islamischen Richtungen/Schulen entstanden sind (die geschichtlich bekanntesten: 4 sunnitische Rechtsschulen, mindestens drei verschiedene schiitische Richtungen, verschiedene Ausprägungen der Kharijiten etc. etc.). Was „Guess Who“’s konkrete Beispiele für seine Lektüre anbelangt, hier vorallem seine Behauptung, der Koran schreibe es frommen Muslimen vor, in den „heiligen Krieg“(Jihad) zu ziehen und „Ungläubige“(Kufar) zu töten, zunächst die Frage: was versteht er unter „Jihad“ und was unter „Ungläubigen“? Um in diesem Zusammenhang eine von vielen muslimischen Stimmen, einen Prof. Dr. Iqbal Sidiqqi, zu zitieren, der auf einen Dr.K.Wand antwortet, der eben das behauptete, was auch „Guess Who“ behauptet: «Dr.Wand zitiert den Koran, Sura 47, Vers 4 – aber unvollständig. Der zitierte Vers sagt: „Wenn ihr (in der Schlacht) auf die stoßt, die ungläubig sind, treft (ihre) Nacken; und wenn ihr sie so überwältigt habt, dann schnüret die Bande fest. Hernach dann entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Waffen niederlegt.“ Es wäre ein Paradox, dass einerseits erlaubt ist, Christen zu heiraten, und andererseits soll man sie sofort töten, wenn man sie trifft. Für Herrn Dr. Wand zitiere ich aus einem Leserbrief des GA v. 3.4.2002: „Als die ersten Muslime nach Abessinien (Äthiopien) auswanderten und nach der Einnahme von Mekka zurückkommen sollten, hatte der Prophet einem Teil davon erlaubt, dort zu bleiben und die christliche Religion anzunehmen.“ Den Wunsch von Herrn Dr.Wand, den oben genannten Vers aus dem Koran herauszubehmen, kann keiner erfüllen, weil es im Islam keine Vertretung Gottes auf Erden – ähnlich wie der Papst -gibt. In Gottes Buch zu korrigieren, dazu ist kein Mensch berechtigt…..Für Osama bin Laden und die Taliban sind wir keine Muslime, und für uns sind sie keine Muslime“. Solche Beispiele lassen sich fast endlos fortführen.
      Ich bin mir völlig der Tatsache bewusst, dass solcherart Ausführungen, „Guess Who“&Co nicht von ihren Positionen abbringen werden (ebensowenig wie die Anhänger des Daesh, der Taliban oder Al-Qaidas. Der Grund ist einfach. Wie es Karl Marx schon gesagt hat: wenn es an soziale Interessen rühren würde, würden die Gesetze der Algebra geleugnet werden. Das gilt nicht nur für soziale Interessen, sondern ebenso für psychische. Diesbezüglich gestehe ich allerdings gerne, dass meine Position (auch) damit zu tun hat, dass ich in der islamischen Welt und auch hier oft genug auf fromme Muslime gestoßen bin, die mir nicht nur nicht den Kopf abgehauen haben (obgleich ich mich als Christ wenn nicht gar als Agnostiker zu erkennen gegeben habe), sondern mir Gutes getan haben. Übrigens: wie kommen die vielen Christen auf den Balkan nachdem dort jahrhundertelang ein islamischer Staat in Gestalt des Osmanischen Reiches herrschte?Und wieso gibt es im Norden Indiens immer noch Hindus (die als Politheisten zweifellos eher den vom Islam abgelehnten Ungläubigen entsprechen als die „ahl al-kitab“(Juden und Christen), obwohl dort lange Zeit die islamischen Moghul-Könige an der Macht waren?

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      Verfasst von A.Holberg | 17. Juni 2019, 9:18
      • lol. Anton zeigt selbst wie es sich rächt, den koran nicht gelesen zu haben. ich hatte nämlich nicht vom jihad gesprochen sondern vom allgemeinen tötungsbefehl gegenüber nichtmuslimen im koran, der nicht nur im heiligen krieg gilt sondern immer und überall. sogar der Ramadan soll laut koran der Stärkung zur feindtötung dienen, was erklärt wieso sich gegen ende des Ramadan oft isl. motivierte Attacken in der westl. welt häuften. auch lügen und täuschen gegenüber nichtmuslimen ist nicht nur gestattet, sondern vom koran gefordert, und zwar als langfristige Strategie. 2. ist entgegen seiner Behauptung isl. Frauen nicht gestattet, christen oder sonstige andersgläuige zu heiraten. dies ist nur isl. männern erlaubt, da die kinder im Islam dem mann gehören (auch. nach Scheidung) der alleine über Erziehung etc.pp. entscheidet, so dass die kinder mit einer christin natürlich Muslime sind. was klein Anton also als beispiel für Toleranz anführen wollte, erweist sich als sowas wie ein heirats-djihad, wie er ja auch gerne im westen von Muslimen mit unbedarften Frauen ausgeführt wird. 3.und bei seinem Beispiel aus Indien erwähnt er lieber nicht wieviel zehntausende tote die einstige islamherrschaft dort hinterließ. —es bleibt völlig sinnlos mit solchen islam-appeasern, die manchmal schon links getarnte Islamisten sind (wie „marx21“) zu debattieren. man sollte solche nicht-wizigen Komiker endlich aus allen linken zusammenhängen rauswerfen.

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        Verfasst von guess who | 17. Juni 2019, 13:04
        • 1. woher weiß „guess who“, ob ich den Koran gelesen habe oder nicht? 2. ist schon jemandem aufgefallen, dass ich die Suren und Verse, auf die ich mich beziehe, nenne, während meine „Kritiker“ das nicht für nötig finden und entsprechend auf meine Zitate überhaupt nicht eingehen? Sie versuchen nicht einmal, sie in einen anderen historischen Kontext zu stellen und so anders als ich (und meine Gewährsleute) zu interpretieren.Wenn das die in diesen „linken“ Kreisen übliche Form der Argumentation ist, mögen diese mich liebendgerne aus ihren „Zusammenhängen“ rauswerfen. Im übrigen spricht Guess Who durchaus vom Jihad (“ denn der koran sagt ganz klar, wer „gesündigt“ hat und dem ewigen höllenfeuer entgehen will, der muß in den heiligen krieg ziehen und ungläubige töten-„). Und ebenso ist der generelle Vergleich meiner Positionen mit denen von „Marx 21″ unzutreffend.“Marx 21″ hat de facto Islamisten in Syrien gegen das Assad-Regime unterstützt. Ich habe das Gegenteil getan. Allerdings bin ich schon der Meinung, dass grobschlächtige Islam“kritik“ à la „Guess Who“ in einer Zeit, da der Imperialismus Antizionisten als Antisemiten brandmarkt, aber sich statt der – leider? – davor nicht mehr in ausreichender Zahl hier als Sündenböcke zur Verfügung stehenden Juden „die“ Muslime bzw. „den“ Islam als Ersatz ausgesucht hat (bei uns besonders sichtbar bei der AfD) mehr als verfehlt ist. Sie ist inhaltlich falsch und strategisch gefährlich.

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          Verfasst von A.Holberg | 17. Juni 2019, 18:01
      • ich weiss nicht wieso unter dem letzten Kommentar von Anton holberg nicht „reply to this comment“ steht ;da klicke ich halt nochmal seinen vorletzten an. anyway: wer jemand wie mir von dem Anton zufällig weiß
        -daß ich seit fast einem halben Jahrhundert sozialistische und antirassistische arbeit mache
        -mal in derselben Tendenz war wie er
        -mittlrw. fast todkrank bin und mich nicht aufregen darf
        unterstellt, ich wäre jetzt wie der imperialismus dafür, Muslime zu Sündenböcken zu machen (der dies übrigens nicht macht, sondern die hätschelt) weil nicht mehr genügend Juden da seien (!als wenn ich jemals Juden als sündenböcke gehabt hätte!!! ) der ist von einer derart extremen menschl. Schäbigkeit,(die noch passenderen ausdrücke würden mir wohl gelöscht werden) daß er für mich als Diskutant ausgeschieden ist und hoffentlich kein redlicher mensch mehr ihn als Diskussionspartner ernst nimmt. mit solchem verhalten kann man nie zum Sozialismus kommen und wird jede polit. arbeit obsolet.-

        ansonsten kann jeder zu seinem Pech sehen dass er es doch war der auf keinen der wesentl. punkte meines 1. postings einging (die isl. geprägte Psyche, die massenschizophrenie, das töten als sündenbereinigung, der unterschied zu anderen Religionen) einging und sich durch Zitate verschied. isl. „rechts“schulen zu anderen als den genannten punkten darüber hinwegschwurbeln wollte. –

        und als ich ihn in geistiger nähe zu murx21 einordnete -dabei bleibe ich- dachte ich nicht an deren Unterstützung der FSA in syrien, sondern an deren „Marxismus“-Kongresse wo nur Sprecher aus dem islamistischen Spektrum auftreten (salafisten, hamas, muslimrüder, linkenmordende graue wölfe), mazyek (ZDM) als stimme der unterdrückten hierzulande verkauft wird und welche von denen immer im Ramadan für die teilnahme am fastenbrechen zum ZDM pilgern. da gehört er eigentlich hin.—

        ich verabschiede mich jetzt für immer von diesem blatt und Figuren wie Anton (dem Antisemitismus als unkritischer palästinenser-unterstützer wahrlich tausendmal näher als ich) und wünsche diesem boshaften demagogen einen guten Psychiater.

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        Verfasst von guess who | 17. Juni 2019, 20:13
        • Ich habe nicht GW unterstellt, er mache Muslime zu Sündenböcke, sondern sie würden zu Sündenböcken gemacht. Dass gegebenfalls die gleichen oder verwandte Kräfte, die hier die Muslime zwecks Spaltung der Werktätigen zu Sündenbocken machen, mit anderen Muslimen, die strategisch/wirtschaftlich für sie wichtig sind, gute Beziehungen pflegen, ist dazu kein Gegensatz. Meine Kommentare richten sich ohnehin nicht in erster Linie an die jeweiligen Kritiker, sondern an die hoffentlich existenten „Drittleser“. Den obigen Kommentar von GW betreffend möchte ich nur darauf hinweisen, dass er sich abermals davor drückt, irgendeines meiner Argumente konkret zu beantworten und vorallem auch Stellung zu den aufgeführten Zitaten zu nehmen sowie seine Behauptungen mit nachprüfbaren Quellen zu untermauern. Ich schließe keineswegs aus, dass ich mich in meiner Position grundlegend irre, aber eine Diskussion ist nur auf der Basis wissenschaftlichen Herangehens, wozu eben auch die Nennung von Quellen gehört, sinnvoll. Was „Marx 21“ anbelangt, habe ich ihn offenbar missverstanden, was nicht passiert wäre, hätte er gleich das geschrieben, was er hier beschreibt. Aber offenbar schreibt GW seine Kommentare in Empörung und entsprechend geisigter Auflösung und weiß dann nicht einmal mehr, was er selbst geschrieben hat (s. „Jihad“). Was Marx21 anbelangt, so ist es offensichtlich, dass er mich in dieser Frage bei Marx21 einordnet, weil er sich (ohne der Schein ernsthafter Argumente) weigert, einen anderen Islam als den der Salafisten & Co. als solchen anzuerkennen. Lächerlich!

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          Verfasst von A.Holberg | 18. Juni 2019, 8:53
  2. Unabhängig von der Frage, ob der Autor das beabsichtigt hat, werden sicher viele Leser aus dem Artikel entnehmen, dass diese empörenden Folgen einer von Seiten der Empfängerländer zumindest mangelhaft kontrollierten und organisierten Masseneinwanderung zu einem großen Teil ein schlechtes Licht auf „den“ Islam wirft. Ich bin Agnostiker (d.h. ich denke, dass man nicht rational beweisen kann, ob es „Gott“ gibt oder nicht – das entzieht sich der wissenschaftlichen Betrachtung), aber ich hatte und habe viele Kontakte zu Muslimen – männlichen wie weiblichen. Aktuell gebe ich zwei syrischen Frauen, die beide Hejab tragen, ehrenamtlich Deutschunterricht. Die eine war in Syrien Lehrerin, die andere Ärztin. Nicht nur in diesem Fall, sondern in vielen anderen, habe ich die Erfahrung gemacht, das Muslime im Allgemeinen im zwischenmenschlichen Verkehr nicht relevant anders sind als Nichtmuslime. Es gibt hier wie da „schlechte“ und „gute“ Menschen und zwar mehr oder weniger in der gleichen Verteilung, und es gibt ebensowenig „den“ Islam, wie es „das“ Christentum gab und gibt. Was allerdings durchaus für die Betrachtung „der“ Muslime ebenso wie für die „der“ Christen (oder Juden oder Buddhisten etc.) von Bedeutung ist, sind ökonomische, sozialen und politischen Zustände in den Regionen, aus denen das Gros von ihnen stammt. Die meisten Christen, die wir hier kennen, sind in imperialistischen (d.h. den hochentwickeltsten kapitalistischen) Ländern aufgewachsen, in denen es seit geraumer Zeit z.B. dank staatlicher Hilfe möglich ist, ohne Unterstützung durch Familie oder größerer real oder imaginärer Verwandtschaftsgruppen zu überleben. Die meisten Muslime jedoch stammen aus Regionen, in denen das nicht möglich ist und in denen sich daher die hohe Bedeutung traditioneller Bindungen erhalten hat. Familien, „Clans“, Stämme haben dort einen Stellenwert, den sie hier seit langer Zeit nicht mehr haben. Damit einher geht dann auch z.B. die aus unserer Sicht krankhafte Betonung der „(Familien-)Ehre“ – im Guten wie im Schlechten. Ist es denn ein Zufall, dass die Mafia/Camurra, N’drangheta im katholischen Italien nicht etwa in Venedig, Mailand oder Turin geboren wurde, sondern im agrarischen und vergleichsweise rückständigen Süden des Landes? Kommt nun irgendwer auf die Idee zu behaupten, die Mafiosi seien Ausdruck der christlichen Lehren und Moral, obwohl sie alle katholisch getauft sind und – wenn irgendmöglich – auch katholisch heiraten und bestattet werden? Sie sind Christen, aber ihre kriminelle Energie und die spezifischen Organisationsformen der Mafia (gerade im Fall der kalabresische N’drangheta ausgesprochen stark familienzentriert) sind Resultat der speziellen historischen und sozialen Entwicklung dieser Regionen.Das gilt auch für muslimische Kriminelle. Es sei auch daran erinnert, dass der bekannte französische Islamismus-Experte Olivier Roy in Hinblick auf heutige Jihadisten immer wieder betont, dass es sich bei ihnen meist nicht um „radikale Muslime“ handele, sondern um „muslimische Radikale“, also nicht um Menschen, die sich wegen ihrer muslimischen Identität radikalisiert haben, sondern um solche, die – vor ihrer Radikalisierung sehr oft ein überaus unfrommes Leben führend – radikal geworden sind und eine „höhere Weihe“ ihrer Radikalität in einer spezifischen Interpretation der islamischen Lehre gesucht und gefunden haben.

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    Verfasst von A.Holberg | 15. Juni 2019, 11:46
    • Der entscheidende Unterschied zwischen der Mafia und Islamisten ist der, daß die Mafia sich nicht religiös definiert, die Islamisten aber ganz und gar. Die Mafiosi agieren stammesbezogen, die Islamisten ganz im Gegenteil gerade nicht. Wie das Christentum will sich der Islam nicht wie der Judaismus ethnisch verstehen und begrenzen, sondern predigt, das es die Religion zu sein hat, aus der die Menschen ihre Identität beziehen sollen. Beim islamischen Staat z.B. spielen Herkunft und Hautfarbe keinerlei Rolle.
      In den Parallelgesellschaften in Schweden und anderswo kommt es zu einer unheilvollen Vermischung von drei Erscheinungen. Auf der einen Seite wenig religiöse kriminelle Gangs und auf der anderen politische Islamisten, die Gewalt, Raub und Terror gegen die Ungläubigen predigen. Das ganze spielt sich auf der Grundlage einer mittelalterlich archaischen patriarchalischen Psychostruktur ab. Punkt 1 und 3 sind mit Kalabrien vergleichbar, Punkt 2 nicht. Gäbe es Punkt 2 nicht, würde man sicherlich den Islam nicht in Verbindung mit den Verhältnissen bringen, so wie man die Mafia nicht mit dem Christentum in Verbindung bringt.
      Es sind die politischen Islamisten, die die Verbindung von Kriminalität und Religion herstellen und sie sind es, die die archaischen Strukturen als zentralen Teil des Islam ansehen und diesen offensiv mit Gewalt allen Menschen aufzwingen wollen.
      Sie sind der Feind und natürlich nicht die Frauen, die noch das Kopftuch tragen und zu deinem Unterricht kommen. Aber auch sie definieren ihr Kopftuch in der Regel religiös, d.h. sie beziehen sich positiv auf das Patricharchat, stellen also eine unlösbare Verbindung zwischen selbigem und dem Islam her – ganz im Gegensatz zu den Kopftuchträgerinnen in Kalabrien, die keinen Bezug zum Christentum herstellen.

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      Verfasst von Eugen Hardt | 15. Juni 2019, 12:11
      • Du hast leider nicht richtig verstanden, worauf ich hinauswollte. Natürlich sind Mafiosi und Islamisten nicht das Gleiche. Aber bei der im Artikel behandelten Frage geht es ja nicht primär um Islamisten, sondern um „normale“ Kriminelle (die im übrigen von Mafiosi im Unterschied zu ihnen selbst als „delinquenti“ bezeichnet werden, d.h. als Verbrecher ohne „Ehre“) oder im wörtlichen Sinne Asoziale, die daneben auch großenteils „Muslime“ sind, eben weil sie in bestimmten Regionen der Welt geboren wurden. Und was „meine Frauen“ anbelangt: die sind keine Verteidigerinnen des Patriarchats und erst recht nicht der salafistischen/jihadistischen Spielart des Islams (die Du hier durchaus zutreffen beschreibst). Aber auch hier kommt man m.E. mit der Behandlung theologischer Fragen nicht viel weiter. Diese wurden und werden im Wesentlichen stets auf der Grundlage sozialer/politischr Interessen beantwortet. Der Hijab wird übrigens im Koran in der Tat vorgeschrieben aber keineswegs als Zeichen der Unterwerfung der Frau unter den Mann, sondern als Ausdruck der Zurückhaltung in der Öffentlichkeit. Gleiches wird von den Männern erwartet. Im Koran steht natürlich nichts von Männern, die auf der Straße in Muscle Shirts, tatooiert und wie Hirsche in der Brunft rumlaufen. Die gab es im Arabien des 7.Jhs nicht. Muslime trugen traditionell stets langärmelige Gewänder und führten in der Öffentlichkeit nicht ihre behaarte Männerbrust spazieren. Noch Siegmund Freud, bekannterweise kein Muslim, allerdings anderen Zeiten als der Gegenwart angehörend, vertrat die Meinung „Der Verlust der Scham ist der Beginn der Idiotie“. Im Kern gibt es keine wirklichen Unterschiede zwischen den drei „abrahamischen“ Religionen. „Im Kern“ bedeutet: jenseits historisch gewordener Äußerlichkeiten.Was W.Rupp zur Frage der IS-Rückkehrer schreibt, finde ich im übrigen völlig richtig. Man darf nicht davon ausgehen, dass Menschen, die solche Taten begangen (und erlebt) haben, davon nicht nachhaltig in ihrer Psyche geschädigt sind (was im übrigen sicher auch für „Terroristen“ anderer Provinienz gilt)

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        Verfasst von A.Holberg | 15. Juni 2019, 16:45
        • Der Hijab ist ganz und gar das Zeichen der Unterwerfung der Frau unter den Mann. Genauer gesagt geht es darum, daß der Mann seinen Besitz vor den Begierden anderer Männer verbergen will. Das ist der Grund dafür, daß sich Männer nicht verschleiern – außer z.B. zum Schutz vor Sonne und Staub. So wie du es beschreibst zeigt das nur, wie sehr du schon weichgewaschen bist von der muslimischen Propaganda. Das Zitat von Freud – „Der Verlust der Scham ist der Beginn der Idiotie“ suggeriert, daß nur die Frau schamhaft ist, die ihre Haare verhüllt. Warum gerade die Haare ? Weil die Haare ein zentrales Symbol der Sexualität sind. Hier wird auch der Unterschied zu islamistischen Männern deutlich: Diese lassen sich , völlig „schamlos“ Kopfhaare und Bärte als Ausdruck ihrer Potenz und ihres – sexuellen – Herrschaftswillens extra lang wachsen und verhüllen sie mitnichten

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          Verfasst von Eugen Hardt | 15. Juni 2019, 17:50
    • Der kardinale Fehler besteht in der eine gemeingefährliche Verharmlosung darstellenden Fehlbestimmung des Islam als Religion. Der Islam ist jedoch vorrangig eine auf der Verabsolutierung einer spätantik-frühmittelalterlichen Sozial- und Moralordnung basierende totailitäre Ideologie, dessen Strukturprinzipien das Postulat der unteilbaren Einheit von Religion und Staat unter religiösem Primat, die ausdrückliche Negierung eines weltanschaulichen Selbstbestimmungsrechts, die Ungleichstellung der Geschlechter und das Untermenschentum der Nichtmuslime sind.

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      Verfasst von Ansgar Grauwind | 17. Juni 2019, 9:40
      • Vielleicht habt ja Ihr recht und ich unrecht. Das „kleine“ Problem besteht aber darin, dass Ihr Behauptung an Behauptung reiht, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, für diese Quellen (Koran-Suren, Hadithe oder Darlegungen großer muslimischer Theologen oder auch nur seriöse Sekundärliteratur) zu nennen – eine überaus unfruchtbare „Diskussions“-Weise!

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        Verfasst von A.Holberg | 20. Juni 2019, 18:52

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