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Ausland, Naher Osten

Ansichten israelischer Kriegsverbrecher

von Philip Giraldi – The Unz Review – http://luftpost-kl.de

Der ehemalige CIA-Analyst Philip Giraldi zitiert Aussagen eines israelischen Generals, der Kriegsverbrechen der israelischen Armee zu rechtfertigen versucht.

Die Erschießung unbewaffneter Palästinenser soll „israelische Werte“ absichern

Eine wohlhabende und einflussreiche jüdische Diaspora (s. https://de.wikipedia.org/wiki/ Diaspora ) übt die Kontrolle über die westlichen Medien aus und gaukelt der Weltöffent­lichkeit vor, Israel sei die einzige wahre Demokratie im Mittleren Osten, behandle all seine Bürger nach den gleichen rechtsstaatlichen Grundsätzen, und seine Armee sei die „mora­lisch integerste“ der ganzen Welt. All diese Behauptungen treffen nicht zu. Die israelische Regierung hat Gesetze und Regulierungen erlassen, die Menschen jüdischen Glaubens eindeutig bevorzugen. Israel ist außerdem als „jüdischer Staat“ definiert, in dem Christen und Muslime als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Die israelische Armee begeht seit 70 Jahren immer wieder Kriegsverbrechen gegen größtenteils unbewaffnete palästi­nensische Zivilisten – sowohl im Libanon als auch im Westjordanland und im Gazastreifen.

Als Reaktion auf die Proteste, die im letzten Jahr während des „Great March of Return“ (s. https://www.middleeastmonitor.com/20190330-remembering-the-great-march-of-return/ ) entlang des Zaunes, der Israel vom Gazastreifen trennt, organisiert wurden, haben Scharf­schützen der israelischen Armee 293 Palästinenser erschossen und siebentausend ver­wundet [s. https://israelpalestinenews.org/israel-gaza-deaths-293-gazans-6-israelis-killed­in-past-year/ ]. Zwanzigtausend weitere Gaza-Bewohner wurden durch andere von Israel eingesetzte Waffen verletzt – durch Salven von Tränengas-Granaten und Gummigeschos­sen. Unter den Opfern befanden sich auch zahlreiche Kinder. Sanitäter, die versuchten, den Verwundeten zu helfen, sollen ebenfalls gezielt beschossen worden sein.

Einem Bericht der Vereinten Nationen ist zu entnehmen, dass vielen der Verwundeten in die Beine geschossen wurde. Die israelische Armee verkauft das als Zeichen ihrer „Zu­rückhaltung“ [s. https://www.apnews.com/6035b1d3293c4a298145afbff50ab844 ]. Vielen Getroffenen mussten aber ganze Beine oder Unterschenkel amputiert werden [s. https:// http://www.rt.com/news/458855-gaza-amputation-funding-un/ ], weil Gaza nicht mehr über die medizinischen Einrichtungen verfügt, die erforderlich sind, um Wunden richtig zu versor­gen. Israel bombardiert immer wieder Krankenhäuser und hat die Einfuhr medizinischen Bedarfs nach Gaza blockiert. Außerdem dürfen Behandlungsbedürftige, die in anderen Staaten im Mittleren Osten ärztlich behandelt werden könnten, den Gazastreifen nicht ver­lassen.

In diesem Jahr mussten bereits 120 Amputationen durchgeführt werden. Jamie McGold­rick (s. https://unsco.unmissions.org/deputy-special-coordinator-jamie-mcgoldrick ), der für die Vereinten Nationen humanitäre Maßnahmen in besetzten Gebieten koordiniert, hat dazu erklärt: „Rund 1.700 Menschen benötigen komplizierte chirurgische Eingriffe, um wieder gehen zu können. … Sie brauchen dringend eine zweijährige Spezialbehandlung zur Rekonstruktion von Knochen, bevor mit Reha-Maßnahmen begonnen werden kann.“

Die Vereinten Nationen möchten gern 20 Millionen Dollar für die ärztliche Behandlung von Beinverletzungen zur Verfügung stellen, um weitere Amputationen zu vermeiden. Sie kön­nen das aber nicht, weil die USA ihre Zahlungen an das UNRWA (das Hilfswerk der Ver­einten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, weitere Infos dazu unter https:// de.wikipedia.org/wiki/Hilfswerk_der_Vereinten_Nationen_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina-Fl  %C3%BCchtlinge_im_Nahen_Osten ), das diese Maßnahme finanzieren sollte, eingestellt haben. Mit diesem Schritt, der vermutlich auf Drängen der israelischen Regierung vollzo­gen wurde, werden die Palästinenser zusätzlich bestraft.

Interessanterweise ist plötzlich wieder ein Dokument aufgetaucht, das in erschreckender Offenheit die Einstellung der israelischen Armee zur Erschießung protestierender Araber wiedergibt [s. https://friendsforsyria.com/2019/05/09/top-uk-journalist-craig-murray-blo-cked-by-facebook-after-criticising-israel/?fbclid=IwAR2xkD1WWfeiS12vTYRBq8o4heDbd-pYyrl3LfT8FhAPTjjhRKU1WpamFEbI ]. Vor einem Jahr hat der ehemalige britische Diplo­mat Craig Murray (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Craig_Murray_(Diplomat) ) auf seinem Blog unter dem Titel „Condemned By Their Own Words“ [Durch eigene Aussagen entlarvt, s. https://www.craigmurray.org.uk/archives/2018/04/condemned-by-their-own-words/ ] ein aus dem Hebräischen ins Englische übersetztes Transkript einer israelischen Radiosen­dung vom 21. April 2018 veröffentlicht [s. https://www.kan.org.il/radio/player.aspx?  ItemId=29159 ]. In dieser Sendung hat der israelische Brigadegeneral Zvika Fogel zur Er­schießung eines unbewaffneten vierzehnjährigen Palästinenser-Jungen durch israelische Soldaten erklärt, warum seine Soldaten „im Recht seien“, wenn sie Palästinenser töten, die sich dem Grenzzaun zwischen Israel und Gaza nähern (s. dazu auch https://kenfm.de/ tagesdosis-04-05-2018-mit-kindermorden-den-widerstand-der-palaestinenser-brechen/ ).

Die Äußerung des Generals Fogel entspricht der Ansicht der israelischen Regierung über die Lösung des „Palästinenser-Problems“: Nur die Rechte der in Israel lebenden Juden zählen, und nur sie haben das Recht auf Leben. Die Araber sollten dankbar für das sein, was ihnen der jüdische Staat zugesteht.

Die erste Frage des Interviewers Ron Nesiel lautete: „Sollten die Israel Defense Forces (IDF, s https://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Verteidigungsstreitkr%C3%A4fte ) den Einsatz von Scharfschützen nicht überdenken?“ Fogel antwortete darauf: „Jede Person, die in die Nähe des Grenzzauns kommt, könnte künftig zu einer Bedrohung für den Staat Israel und seine Bewohner werden und muss deshalb den Preis für diese Übertretung zahlen. Auch dieses Kind kann sich wie jeder andere Palästinenser dem Zaun in der Ab­sicht genähert haben, dort eine Sprengfalle zu deponieren, oder um herauszufinden, ob der Zaun an dieser Stelle gefahrlos durchtrennt werden kann, damit Terroristen, die Israe­lis umbringen wollen, in unseren Staat eindringen können.“

Nesiel: „Durfte der Junge deshalb mit dem Tod bestraft werden?“

Fogel: „Ja, ich bin der Meinung, dass er die Todesstrafe verdient hat. Zwar wäre es bes­ser gewesen, ihm nur ins Bein oder in den Arm zu schießen, aber der Todesschuss geht auch in Ordnung. Wollen Sie mit mir darüber diskutieren, ob das Blut der Israelis oder das der Palästinenser dicker ist? Es muss Ihnen doch klar sein, dass auch ein Junge am Zaun eine Sprengladung deponieren oder ihn durchtrennen könnte.“

Nesiel: „Den israelischen Soldaten wird aber doch beigebracht, dass sie nur dann mit scharfer Munition auf Personen schießen dürfen, wenn ihr eigenes Leben unmittelbar be­droht ist? Ist es nicht sehr nachteilig für Israel, wenn Bilder von am Grenzzaun erschosse­nen Palästinensern um die Welt gehen?“

Ich weiß, wie viele Genehmigungen notwendig sind, bevor der Schießbefehl erteilt werden darf. Die einzelnen Scharfschützen feuern nicht nach Gutdünken, und es ist auch nicht ihre eigene Entscheidung, auf Kinder zu schießen. Eine andere Person sucht das Ziel für den Schützen aus, begründet, welche Bedrohung von der Zielperson ausgeht und gibt dann den Schießbefehl. Zu meinem großen Kummer wird bei einem Schuss auf einen klei­nen Körper halt nicht immer nur ein Arm oder ein Bein, sondern manchmal auch die Brust oder der Kopf getroffen. Das sieht dann nicht besonders gut aus. Aber wenn das der Preis ist, den wir für die Sicherheit und die Lebensqualität der Einwohner des Staates Israels be­zahlen müssen, dann ist das eben der Preis.

Wenn solche Bilder um die Welt gehen, sind wir machtlos dagegen. David sieht immer besser aus als Goliath. Und in diesem Fall spielt der israelische Schütze die Rolle Goliaths und nicht die Davids. Mir ist völlig klar, dass sich daraus ein Krieg entwickeln wird. Dabei möchte ich aber nicht auf der Seite der Angegriffenen, sondern auf der Seite der Angreifer sein, weil von denen die Initiative ausgeht. Ich möchte nicht abwarten, bis unsere Gegner einen schwachen Punkt finden und uns dort angreifen. Ich will nicht, dass morgen früh eine israelische Militärbasis oder ein Kibbuz überfallen wird und dabei Israelis getötet oder gefangen und als Geiseln genommen werden. Das möchte ich unbedingt vermeiden. Ich möchte, dass die Anführer der Hamas, wenn sie eines Morgens zum letzten Mal die Au­gen aufmachen, in das lächelnde Gesicht eines israelischen Soldaten sehen. Das wün­sche ich mir, so weit ist es aber noch nicht. Deshalb setzen wir Scharfschützen ein, weil wir die Werte bewahren wollen, die unsere Erziehung geprägt haben. Davon kann uns auch ein einzelnes unvorteilhaftes Bild, das um die Welt geht, nicht abbringen. Die israeli­schen Soldaten wurden mit sehr präzisen Anweisungen an den Grenzzaun geschickt, um uns zu schützen, und dabei sollten wir sie unterstützen.“

Es ist davon auszugehen, dass die Ansichten Fogels über den Umgang mit den Palästi­nensern von der Mehrheit der Israelis geteilt werden. Auch die US-Regierung ist als Kom­plize an dem Gemetzel beteiligt. David Friedman (s. dazu auch https://de.wikipedia.org/ wiki/David_M._Friedman ), der US-Botschafter in Israel, hat schon wiederholt die „Zurück­haltung“ der israelischen Streitkräfte gelobt und die Bewohner des Gazastreifens für ihr Elend verantwortlich gemacht. Die USA subventionieren auch weiterhin die israelische Siedlungspolitik, die dem Konflikt immer neuen Brennstoff liefert, und unterstützen sogar den jüngsten israelischen „Friedensplan“, der die Palästinenser endgültig zu einem Volk ohne Land und ohne jede Hoffnung auf die Zukunft machen soll – und zu Zielscheiben für israelische Scharfschützen. Die Welt sollte die brutale Arroganz Israels nicht länger dul­den, und die US-Amerikaner sollten vor Scham in den Boden versinken, wann immer ein (auf satte Wahlkampfspenden reicher Israel-Lobbyisten hoffender) US-Politiker tönt: „Isra­el hat das Recht, sich zu verteidigen.“ (Weitere Infos zu dieser Problematik sind aufzuru­fen unter http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP05919_200519.pdf .)

Dr. Philip M. Giraldi ist geschäftsführender Direktor des Council for the National Interest (s. https://en.wikipedia.org/wiki/Council_for_the_National_Interest ), einer Bildungseinrich­tung, die nach der Bestimmung 501 (c) 3 zur Entgegennahme steuerfreier Spenden be­rechtigt ist und sich für eine stärker an den Interessen der USA ausgerichtete US-Außen­politik im Nahen und Mittleren Osten einsetzt. Ihre Website ist aufzurufen unter http://ww­w.councilforthenationalinterest.org/new/ . Sie ist zu erreichen über ihr Postfach 2157, Pur­cellville VA 20134 oder per E-Mail unter inform@cnionline.org .

(Wir haben den Artikel, der sicher wieder das Missfallen vieler „Israel-Freunde“, erregen wird, komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in runden Klammern und Hervor­hebungen versehen. Die Links in eckigen Klammern hat der Autor selbst eingefügt. Als Er­gänzung sollte auch der unter http://www.das-palaestina-portal.de/2018%2005%2012.html  aufzurufende Beitrag gelesen werden. )

http://www.unz.com/pgiraldi/israels-war-criminals-in-their-own-words/

http://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP06519_070619.pdf

 

 

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Ansichten israelischer Kriegsverbrecher

  1. Mit dem Artikel wird einmal mehr deutlich, dass nicht ausreichend ist, sich den Doktor-Titel von seinen Namen zu klatschen, um der Welt weiß machen zu wollen, wissenschaftlich denken zu können. In dem Artikel ist das Plantschen an der Oberfläche – wie es kleine Kinder im Freibad machen – nicht zu übersehen. Philip Giraldi kommt nicht annähernd darauf, sich zu den Ursachen der israelischen Politik hinzuwenden. Seine Worte im ersten Absatz, dass die Behauptungen Israels nicht zutreffend seinen, lassen erkennen, dass er nichts aber auch gar nichts von dem Staat Israel versteht. Die UNO hat 1948 ihren größten Fehler gemacht, indem sie dem Begehren der USA die Bildung des Staates Israels nachgab. Es war bereits bekannt, dass der Staat Israel ein zionistischer Staat sein wird. Dazu sei auf die programmatische Erklärung des 1. Zionistenkongresses von 1897 in Basel, auf die Zusammenarbeit der Zionisten mit dem Britischen Imperialismus, die 1917 zur Balfour-Deklaration führte sowie auf die zionistische Konferenz 1942 in New York, die die Errichtung des zionistischen Staates und Aufstellung einer eigenen Armee auf dem Gebiet Palästinas beschloss, hingewiesen. Erst die XXX. UN-Vollversammlung hat mit der Resolution 3379 im Jahr 1975 den Zionismus als eine Form des Rassismus und rassischen Diskriminierung verurteilt. Auch die zahlreichen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats konnte die zionistische Politik Israels nicht beenden.

    Worin bestehen die Ursachen dieser Israel-Politik? Die Ursachen dieser Israel-Politik ist dem Alten Testament der Genesis – den Ursprüngen der Heilsgeschichte Gottes und hier der Abrahamsgeschichte 12,1 bis 25,18 und dem Exodus – dem Auszug aus Ägypten. Was mit der Abrahamgeschichte bereits deutlich zutage kommt, ist, dass die Juden das Herrenvolk sind und alle anderen Völker nur geduldet werden. Das wird mit der Geschichte des Auszugs aus Ägypten noch viel deutlicher herausgestellt. Das will das heutige Israel mit aller Macht wieder umsetzen. So duldet Israel die Christen und Palästinenser und andere Volksgruppen im Staat Israel aber sie werden und sie können nach jüdischem Glauben nicht gleichberechtigt sein. Das bringt auch Israel in seinen Gesetzen und anderen Rechtsvorschriften deutlich zum Ausdruck. So wie sich die Politik Israels nicht ändert, so ändert sich auch die Politik der Muslime nicht. Der Kaplan Cemaleddin Hocaoglu hat in seiner Schrift „Die Neue Weltordnung?!.“ folgendes vermerkt (S. 16 f): „Der Islam steht in jeder Hinsicht jeglicher Kritik und Diskussion offen. … Denn der Islam weiß genau, dass der Islam einen Sieg erringen wird, wenn er im Lichte der Wissenschaft und des Geistes behandelt wird. Geht man den Gründen gründlich nach und geht man den Sachen möglichst auf den Grund, so wird man jedesmal feststellen, dass der Islam und sein heiliges Buch, der erhabene Koran, sich auf das unverfehlbare Wissen und die unendliche Macht Allahs stützen.“ Solange Religionen die Politik bestimmt, gibt es keine Änderung der Politik, weil sie das Verlassen der Religion bedeutet. In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass Karl Marx „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“ schrieb, dass die Religion das Opium des Volkes ist (Karl Marx/Friedrich Engels, Werke Bd. 1, S. 378). „Der Marxismus betrachtet alle heutige Religionen und Kirchen, alle religiösen Organisationen stets als Organe der bürgerlichen Reaktion, die die Ausbeutung verteidigen und die Arbeiterklasse verdummen und umnebeln sollen“ (Lenin, Werke, Bd. 15, S. 405).

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    Verfasst von Gerd Pehl | 7. Juni 2019, 13:41
    • Herr Pehl offenbart in seinen Kommentaren immer wieder, wie arrogant er Artikel kritisiert – stets mit dem Anspruch von „Wissenschaft“ und „Marxismus-Leninismus“.
      Giraldi hatte gar nicht vor, in dem Artikel die „Ursachen der israelischen Politik“ zu benennen, sondern wollte auf die entlarvenden eigenen Aussagen der israelischen Kriegsverbrecher hinweisen. Zudem schreibt er anfangs durchaus: „Die israelische Regierung hat Gesetze und Regulierungen erlassen, die Menschen jüdischen Glaubens eindeutig bevorzugen. Israel ist außerdem als „jüdischer Staat“ definiert, in dem Christen und Muslime als Bürger zweiter Klasse behandelt werden.“ und kennzeichnet so den rassistischen Charakter des zionistischen Staates.
      Die angeblich wissenschaftliche Ursache der Israelpolitik aber in der Bibel zu sehen, allgemeiner im ideologischen Überbau, ist ein Musterbeispiel für das idealistische Politikverständnis Pehls. Zweifellos stimmt alles, was er zur zionistischen Ideologie schreibt. Ideologien können aber nur dann zu einer politischen Kraft werden, wenn die materiellen Bedingungen entsprechend sind. Das drückt Viktor Hugo treffend aus: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“.
      Das bedeutet im Falle der rassistischen zionistischen Ideologie, daß die Ursache der israelischen Politik die Funktion Israels als „Flugzeugträger“ der USA im nahen Osten ist zwecks dessen Beherrschung und der Sicherung von Suez sowie der Ölquellen der Region.
      Ohne diese historischen Bedingungen könnte in der Bibel was auch immer stehen und die Zionisten solange sie wollen an ihrer Überlegenheit anderen Völkern gegenüber glauben – es würde keinerlei Relevanz haben.
      Gleiches gilt für die islamische Ideologie. Die Umsetzung der Scharia wäre ein Hemmschuh für den heutigen Kapitalismus in seinem imperialistischen Stadium. Die gegenwärtige Propaganda für diese Ideologie in Europa ist Ausdruck zwischenimperialistischer Konkurrenz ebenso wie die Massenmigration, die als Waffe gegen die EU eingesetzt wird.
      Ganz sicher ist, daß diese Ideologie durch die materiellen Bedingungen des Kapitalismus zersetzt und aufgelöst werden wird so wie das bereits mit dem Christentum der Fall war.
      Um mit Hugo zu sprechen: Weder für die zionistische noch die islamische Ideologie ist die Zeit gekommen; beide werden nicht mächtig werden.

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      Verfasst von LZ | 7. Juni 2019, 14:12

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