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Ausland, Nordamerika

False-Flag Alarm – Lügt John Bolton die USA erneut in einen Krieg?

von https://orbisnjus.com

Die unglaubwürdigen Medienberichte über ein angeblich anbahnendes Zerwürfnis zwischen dem US-Präsidenten und seinem nationalen Sicherheitsberater, John Bolton, scheinen wohl doch aus der Luft gegriffen gewesen zu sein.

Vor einigen Tagen verlautete es aus US-Leitmedien, das der um seine Wiederwahl bangende Trump entrüstet sein soll, weil Bolton es auf einen Krieg mit dem Iran anlege, und Ersterer angeblich keinen Konflikt anstrebe, sondern lediglich Isolationspolitik betreiben wolle. Wenn sich hinter verschlossenen Türen derartige Szenarien abspielten, weshalb war dann keine anschließende Entspannung der Lage zu vernehmen, und warum signalisieren die USA weiterhin unverblümt das die Zeichen auf Krieg stehen? Eigens skizzierte Bedrohungslagen wurden jüngst zum Anlass genommen, um weitere 1500 US-Soldaten in den Nahen-Osten zu entsenden, während weitere Kriegsschiffe sich zum Persischen Golf begeben. Zudem nimmt die von US-Regierungskreisen emittierende Kriegsrhetorik weiterhin ausufernde Züge an, was die Tendenzen zur bereitwilligen Eskalation zusätzlich untermauert. Kurzum Washington juckt es gewaltig in den Fingern, und sehnt sich einen Anlass herbei um seine Waffen sprechen lassen zu können. Demnach sollte man unverifizierten Angaben mit Skepsis begegnen. Die in der Einleitung dieses Artikels erwähnten Medienberichte, die gravierende Unstimmigkeiten zwischen Trump und Bolton thematisieren, decken sich nicht mit der anhaltenden martialischen Haltung der Amerikaner. Dies wird versinnbildlichend, durch John Boltons Unternehmungen veranschaulicht. Würde sich der nationale Sicherheitsberater in seinem Tun eingeschränkt fühlen, beziehungsweise hätte ihm sein Präsident angewiesen einen Gang runter zu schalten um nicht in Gefahr zu geraten in einen Krieg gegen den Iran zu geraten, würde Bolton dann weiterhin seine kriegstreiberische Chuzpe an den Tag legen? Trump hat ihm offenbar eine Carte Blanche erteilt, da er weder die Tonlage noch seine Agilität zügelt, und fortwährend Öl ins lodernde Feuer gießt. Die Entscheidung eines der weltweit engsten Gewässer mit US-Flottenverbänden zu überfüllen, und somit das Potenzial für Zusammenstöße zu maximieren, soll von John Bolton herrühren.

Der Persische Golf ist die sensibelste Variable, die ein erhöhtes Konfliktpotenzial in sich birgt. Die iranischen Streitkräfte, internationale Handelsschiffe, die US-Navy etc., allesamt tummeln sich im ölreichsten Meer der Wel,t das nur über die Strasse von Hormus zu erreichen ist, also über iranische Hoheitsgewässer.

Das gegen den Iran verhängte Ölembargo ist an und für sich eine amerikanische Kriegserklärung. Man bedenke die Absurdität, die sich aus Washingtons Intention ergeben dem Iran den Hahn zudrehen zu wollen. Wie bereits angedeutet müssen auch sämtliche internationalen Öltanker das Nadelöhr (Straße von Hormus) passieren, um den Weltmarkt zu erreichen. Der Iran hat mehrmals davor gewarnt das er die Schifffahrtsstraße blockieren würde, sähe er sich angesichts des amerikanischen Drucks dazu gezwungen. Der IRGC-Marinekommandeur Aliresa Tangsiri drückte es laut Mena-Watch folgendermaßen aus. ‚Solange wir unser Öl exportieren können, bleibt Hormus offen, wenn nicht, dann gibt es dafür keine Logik mehr‘. Erwartungsgemäß reagieren die USA auf derartige Ankündigungen mit Androhungen Waffengewalt ins Spiel bringen zu wollen, um die Navigationsfreiheit und den freien Handelsfluss auf “internationalen Schifffahrtsstraßen” zu gewährleisten. Also wenn sich gottbewahre ein Showdown zutragen würde, dann entbrennt er mit hoher Wahrscheinlichkeit im Persischen Golf. Vieles spricht dafür. Es ist schon dubios das inmitten der Mobilisierung von Carrier Strike Groups und der Entsendung weiterer US-Truppen sich ein Vorfall im Persischen Golf zuträgt der Washington den notwendigen Gesprächsstoff liefert um das Säbelrasseln zu kontinuieren. Der obskure “Angriff” auf vier Handelsschiffe vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), mutet an das es sich um eine False-Flag Attacke handelt, die zur Verschärfung der Lage beitragen soll. Drei der besagten Öltanker fuhren unter Flaggen von Golfmonarchien (KSA, VAE), die nach amerikanischer Pfeife tanzen. Demzufolge könnte man von einem eigens instigierten Sabotageakt ausgehen. Darauf basierende Bezichtigungen weißt Teheran bislang kategorisch zurück, und weist darauf hin das womöglich Israel und die USA hinter den Attacken stecken. Nach kurzer Abwägung sollte man zu der Auffassung gelangen, das Ersterer wohl kaum an einer Eskalation in seiner Nachbarschaft interessiert ist, und demnach höchstwahrscheinlich nichts mit dem mysteriösen Vorfall zu tun hatte. Nichtsdestotrotz will aus heiterem Himmel John Bolton wissen, was vor der Küste von Fujairah (VAE) vorgefallen sei, und das der Iran seine Finger im Spiel hatte. Während einer Staatsvisite in Abu-Dhabi auf einem Presse-Briefing in der US-Botschaft teilte Bolton Reportern mit, das in Washington ein breiter Konsens darüber bestehen würde, das der Iran für die Angriffe auf die vier Tanker verantwortlich sei. Überdies behauptete er das Seeminen zum Einsatz gekommen wären und es “nahezu sicher” sei, das jene aus dem Iran stammen würden.

“Es ist klar das der Iran hinter dem Fujairah-Angriff steckt. Wer sonst denken sie würde dies tun? Jemand aus Nepal?”, dem fügte er hinzu “In Washington gibt es keinen Zweifel daran, wir wissen wer das getan hat und es ist wichtig das der Iran weiß, das wir es wissen.”

Die Äußerungen Boltons erwecken Erinnerungen an die hysterische Panikmache die sich im Vorfeld des Irak-Feldzugs entfaltete. Hieß es doch damals das Massenvernichtungswaffen im Besitz von Saddam Hussein seien und er demnach ausradiert werden müsse. Heutzutage wissen wir das der Weltöffentlichkeit ein Bär aufgebunden wurde. Es wäre nicht das erste mal das die Amerikaner sich in einen Krieg lügen.

Der pensionierte US-Oberst Douglas Macgregor ließ kürzlich gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender Fox-News verlauten: “Es liegt kein Beweis dafür vor das der Iran irgendetwas mit den Angriffen auf die Tanker zu tun hatte,” dem fügte er hinzu, “Weit gefehlt, Fakt ist das jeder der die Iraner kennt weiß, das wenn sie die Schiffe wirklich zum sinken bringen wollten, sie es getan hätten.” Ferner warnte er das es wie eine weitere “False-Flag” aussähe die dafür geschaffen worden sei, um”Spannungen zu erzeugen und uns in den Kampf zu zerren.

Bolton verbrachte keine Minute seines Lebens an einem Kriegsschauplatz und diente lediglich ein paar Wochen in der Nationalgarde. Obwohl er schon früh seine Wollust für den Krieg entdeckte und ein starker Befürworter des Vietnam-Krieges war, vermied er es dennoch den Dienst anzutreten. Daher ist es offenbar ein leichtes für ihn willkürlich junge Amerikaner in den Tod zu schicken, oder traumatisiert auf den Strassen Amerikas vor die Hunde gehen zu lassen. Wer Krieg nicht am eigenen Leibe verspürt hat, dem sollte nicht gestattet sein Ämter zu bekleiden, die über die letzte Instanz entscheiden.

False-Flag Alarm- Lügt John Bolton die USA erneut in einen Krieg?

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Diskussionen

2 Gedanken zu “False-Flag Alarm – Lügt John Bolton die USA erneut in einen Krieg?

  1. Grundsätzlich will die herrschende Bankster- MIK- Verschwörung der USA immer Krieg, weil Krieg (der Anderen) das beste Geschäft ist.

    Aber sie kriegt ihn nicht immer.

    Gefällt mir

    Verfasst von zivilistin | 30. Mai 2019, 12:37

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  1. Pingback: False-Flag Alarm: Lügt John Bolton die USA erneut in einen Krieg? | PRAVDA TV – Lebe die Rebellion - 31. Mai 2019

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