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Wirtschaft

Der alltägliche Millionen-Diebstahl, vom Grundgesetz gedeckt.

von Norbert Nelte

Stell Dir vor, vor die Deutsche Bank kommt ein gepanzerter Geldtransporter
mit einer 100schaft Polizeischutz vorgefahren, 10 Vermummte steigen aus und überfallen die Deutsche Bank. Sie erbeuten 10 Milliarden Euro und düsen wieder unter Polizeischutz ab. Als die Deutsche Bank das anzeigen will, sagen die Richter, nee, nee, das war voll rechtlich, vom Grundgesetz abgedeckt. So etwas geschieht mehrfach, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Wie, das glaubst Du nicht? Doch, doch, tagtäglich, vom Grundgesetz gedeckt. Nur, der Beklaute ist nicht die Deutsche Bank, sondern die Arbeiterinnen und Arbeiter von Deutschland. Sie schaffen in einer Stunde z.B. Werte von 8.000 Euro, bekommen aber nur 4.000 Lohn, dafür.

Ja logisch sagen die Unternehmer, wir haben ja auch die Rechte der Arbeiterin mit ihrem Lohn abgekauft, und die Ergebnisse ihrer Arbeitskraft gehören mit dem Arbeitsvertrag und dem Lohn jetzt dem Unternehmen.

Geschäfte kann man aber nur machen zwischen gleichen und freien Menschen. Der Arbeiter aber hat nichts außer seiner Arbeitskraft zu verkaufen. Er ist also nicht frei um beispielsweise zu entscheiden, verkauf ich heute 20 Autos, eine Schiffsladung Kohle oder meine Arbeitskraft? Nein, Der  Lohnabhängige  hat nichts anderes zu verkaufen als seine Arbeitskraft, er ist davon abhängig, eben Lohnabhängig.

Friedrich Engels schreibt in der Einführung in das Kapital auf S. 52 „Der Kontrakt ist seitens des Arbeiters kein freier Kontrakt. Die tägliche Zeit, wofür es ihm freisteht, seine Arbeitskraft zu verkaufen, ist die Zeit, wofür er gezwungen ist, sie zu verkaufen; und nur die Massenopposition der Arbeiter   erzwingt   die   Einführung   eines Staatsgesetzes, um sie selbst zu verhindern, sich und ihre Kinder durch »freiwilligen« Kontrakt in Tod und Sklaverei zu verkaufen“

So verkauft er also stundenweise seine Arbeitskraft für 20 Euros, auch mit dem Wissen, er kann in einer Stunde Werte für 40 Euros schaffen, er ist eben abhängig davon. Man kann also sagen, der Kapitalist nutzt seine Abhängigkeit aus und kauft seine Arbeitskraft von 40 Euros für 20 Euros. Was würden wir zu solch einem Geschäft sagen? Der Kapitalist ist ein Schlitzohr und er hat den Arbeiter übern Löffel barbiert, im Duden steht (übern Löffel barbieren = Betrug). Jedenfalls ist so ein Geschäft 40 zu 20 Betrug. Und dieser Betrug wird von den bürgerlichen Grundgesetzen als fair beurteilt.

Wenn es fair zugehen würde, dann bekäme der Chef, nachdem er dem Arbeiter die ganzen 40 Euro auch ausbezahlt hat, noch für den Geschäftsführerlohn davon, mehr nicht. Alle Kosten des Betriebes gehen in der Betriebsabrechnung in die Endprodukte in der Kalkulation mit ein, auch die Maschinen, Zinsen, die Gebäude, die ganze Anlage, auch die Löhne.

Und alle Endprodukte haben die Arbeiter hergestellt. So müssten also alle Maschinen, die ganze Anlage, den Arbeitern gemeinsam gehören, nur eben der auch einkalkulierte Geschäftsführerlohn steht dem Chef zu, aber auch nur soviel wie ein guter Facharbeiterlohn.

Die Sollkosten in der Betriebswirtschaft sind das gleiche wie im Marxismus das gesellschaftlich durchschnittliche notwendige konstante und variable Kapital. Aber warum hat nur der Marxismus es festgestellt, dass alles in der Produktion ein Produkt der Arbeit ist?

Eine letzte verzweifelte Ausrede dringt an unser Ohr. Aber wir tragen doch das Risiko, krächzt der Unternehmerchor. Ja, wo denn, mit was denn? Indem ihr das Eigentum der Beschäftigten ihnen enteignet? Es waren doch vielmehr die Lohnabhängigen, die arbeitslos wurden, nicht die Geldelite.

Die historische Aufgabe der Könige und Sklavenhalter war es, die Städte aufzubauen und die ursprüngliche Akkumulation, den Reichtum des Geldadels durchzuführen. Die Könige konnten die besten Architekten, Mathematiker, Physiker, Kanalbauer, Ärzte und Physiker um sich sammeln. Sie errichteten die Städte viel schneller als die matrilinearen Stammesgesellschaften.

Die historische Aufgabe der Händler und Handwerker war es dann. Den persönlichen Reichtum zu vermehren, so, dass sie die ersten Konzerne aufbauten.

Die Kapitalisten hatten die historische Aufgabe, die Produktivkräfte zu entwickeln und die Arbeiterklasse aufzubauen. Mit dem Roboter und dem Computer ist diese Aufgabe jetzt erledigt. Nun ist Eure letzte historische Mission die ordehntliche Übergabe an die nächste Klasse.

Die Arbeiterklasse kann jetzt selber die Produktivkräfte en4wickeln, und viel besser wie der Geldadel, denn bei der Arbeiterklasse dient die Entwicklung der Produktivkräfte dem Reichtum Aller.

 

 

 

 

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Der alltägliche Millionen-Diebstahl, vom Grundgesetz gedeckt.

  1. Wahlsystem, Grundgesetz und andere Gesetze würden angeblich den Charakter verbessern. Das stimmt nicht. Nicht Schriftstücke, sondern Macht verändert den Charakter, verführt zum Lügen und zum Sadismus (s. Internet). Das war auch in der DDR mit ihrer schönen Verfassung so. „Was nützt der beste Rechtsstaat auf dem Papier, wenn er in die Köpfe und die Herzen der Menschen, die ihn vertreten sollen, keinen Eingang finden kann?“, fragt man sich im Internet. Lass Dich überraschen- https://youtu.be/AKl0kNXef-4. Lobbyisten haben „das Sagen“- https://www.youtube.com/watch?v=y5FiOrJClts. Anschmieren und Abservieren ist eine Sache, Menschen wegen Geld töten eine andere. Dann gibt es noch die willkürliche Psychiatrisierung.
    Das Zulassungssystem wird von der Industrie manipuliert, Profit und Vertuschung von Fehlern sind wichtiger als Menschenleben, vgl. arte-Video „unser täglich Gift“, https://www.youtube.com/watch?v=qnwi4_fXS5Q, zur Medizin https://www.youtube.com/watch?v=jyemPnEstEw, zu Implantaten und der Vertuschung dazu- http://news.doccheck.com/de/228007/implantate-immer-mehr-todesfaelle/ und zur Computertomografie http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Krebs_nach_niedrigen_Strahlendosen.pdf.
    Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen fehlt zumeist eine plausible Begründung- https://unschuldige.homepage.t-online.de/. Rechtsbeugungen sind systemkonform, das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation, vgl. z.B. http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2008/justiz-sumpf-deutschland.html. Es herrscht ein ausgeprägtes „Kastendenken“ bei allen Beteiligten, vgl. z.B. http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/12/013/1201338.pdf. Das Kastendenken scheint sich- wie in der damaligen DDR- auf alle Verantwortlichen zu erstrecken. Es lag offenbar nicht an der SED. Kritiken / Rechtsmittel sind weiterhin unerwünscht. Das Parteiensystem war im Kaiserreich als Opposition gegen die herrschende Kaste gedacht. Durch die parlamentarische Demokratie ist eine derartige Opposition abgeschafft. So bleiben als Opposition eben nur Privatinitiativen.
    Es müsste ein Interesse Herrschender für Menschenrechte geweckt werden, z.B. mit Bürgergerichten- https://www.change.org/p/strafbarkeit-von-rechtsbeugung-wiederherstellen-b%C3%BCrgergerichte-einf%C3%BChren. Anstatt der nicht zeitgemäßen Kopfarbeit der Juristen könnte die elektronische Datenverarbeitung bessere Ergebnisse liefern. Machbar wäre viel.

    Liken

    Verfasst von Wende | 6. Mai 2019, 9:06

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