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Asien, Ausland

„Der Sozialismus wird gewinnen!“ XJP kündigt Vorbereitungen für den „langen Kampf“ gegen den Kapitalismus und den Westen an.

von http://www.fort-russ.com

Übersetzung LZ

In einem offiziellen Kommentar, der heute Morgen in China veröffentlicht wurde, schreibt der chinesische Führer Xi Jinping: „Die entwickelten westlichen Länder haben langfristige wirtschaftliche, technologische und militärische Vorteile gegenüber China, und die Kommunistische Partei Chinas (KP Chinas) muss verstehen, dass einige der Führer und die westlichen Länder hinter ihnen ihre eigenen Stärken nutzen werden, um den Sozialismus zu kritisieren“. Dies waren einige seiner Kommentare in seinem Artikel über die Aufrechterhaltung und Entwicklung des Sozialismus mit chinesischen Merkmalen in der Zeitschrift der Kommunistischen Partei Chinas „Qiushi“ („Auf der Suche nach der Wahrheit“) heute, am 1. April. Xi Jinping, in der westlichen Presse oft als XJP bezeichnet, ist der derzeitige Generalsekretär des Zentralkomitees des KPCh und Präsident der Volksrepublik China.

Nachdem er vor mehr als sechs Jahren in China an die Macht gekommen war, verstärkte der derzeitige Führer des bevölkerungsreichsten Landes und der zweitgrößten Weltwirtschaft seine Bemühungen, um volle Loyalität und Disziplin in der herrschenden Partei zu gewährleisten, einschließlich der groß angelegten Bekämpfung der lokalen Korruption, und warnte davor, dass das Überleben der KPCh und ganz Chinas auf dem Spiel steht.

Mit Blick auf Karl Marx und Friedrich Engels sagt der chinesische Führer, dass der Sozialismus den Kapitalismus zwangsläufig besiegen wird, aber es wird ein langer historischer Prozess sein. Laut Xi Jinping sollte China „die objektive Realität des langfristigen Vorteils, den die westlichen Industrieländer in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Militär haben, voll und ganz zu schätzen wissen und sich gewissenhaft auf alle Aspekte der langfristigen Zusammenarbeit und (gleichzeitig) den Kampf zwischen den beiden Sozialsystemen vorbereiten“.

„Diejenigen, die die Revolution kritisieren, die die Kommunistische Partei 1949 an die Macht brachte, versuchen einfach, ihren Sturz zu provozieren“, fügte er hinzu.

China müsse an den 1978 begonnenen wichtigen Wirtschaftsreformen festhalten, ohne die die Regierungspartei „hätte untergehen können“, schreibt Xi Jinping.

Die KPCh „könnte sogar mit einer schweren Krise konfrontiert gewesen sein, wie der Bedrohung durch den Tod der Partei und dem Tod des Landes, die die Sowjetunion und die Länder Osteuropas bereits erlitten haben“. Aber China, betont der KPCh-Generalsekretär, hat bewiesen, dass die Skeptiker falsch lagen.

https://www.fort-russ.com/2019/04/socialism-will-win-xjp-announces-preparations-for-long-fight-against-capitalism-and-the-west/

 

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Diskussionen

4 Gedanken zu “„Der Sozialismus wird gewinnen!“ XJP kündigt Vorbereitungen für den „langen Kampf“ gegen den Kapitalismus und den Westen an.

  1. Was immer das in der Volksrepublik China sein mag, immerhin führt die Britische Elite keinen Opiumkrieg mehr gegen die Chinesen (sondern die US Amerikanische Elite gegen die Amis mit durchschnittlich 150 Toten täglich ) und ging der Sieg Mao’s der US Amerikanischen Elite so sehr gegen den Strich, daß sie deswegen über 4 mio Koreaner und über 3 mio Vietnamesen töten ließ.

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    Verfasst von zivilistin | 11. April 2019, 19:54
  2. Also, wenn der Artikel 1 Tag eher veröffentlicht worden wäre, hätte das einen Sinn gehabt.

    Wer immer noch glaubt, die Marxsche Idee des Sozialismus/Kommunismus würde sich im Selbstlauf verwirklichen, der muss bereits an Demenz erkrankt sein.

    Wenn China die Korruption nicht in den Griff bekommt, dann weil Korruption immer den Mächtigen gedient hat.

    Wir hätten heute die technologische Möglichkeit dazu und China hätte sogar die politische Macht dazu.

    Was im heutigen China noch sozialistisch sein soll, entzieht sich meiner Wahrnehmung.

    Einzig und allein hat die KCH ihre Herrschaft ökonomisch, ideologisch und militärisch ausbauen können.
    Was geblieben ist, das ist aso eine leere ideologische Hülle in einer ziemlich brutalen Wirklichkeit.
    Die Chinesen haben nur die Eigenart freundlich zu lächeln, während sie anderen die Fesseln anlegen.

    Niemand in der Welt will freiwillig eine solche Art von Sozialismus der Unfreiheit,

    Allerdings scheint die Idee selbst in Deutschland nicht mehr das zu sein, was sich Marx mal ersehnt hat, eine Gesellschaft, wo die Arbeit zum ersten Lebensbedürfnis wird.

    Ich kann ja noch verstehen, dass für viele in China die letzten Jahrzente als Fortschritt wahrgenommen werden, aber das als Sozialismus zu bezeichnen, ist eine propagandistische Lüge.

    Wenn bei uns Banken und Versicherungen ihr altes Geschäftmodell im Negativzins der Zentralbank verlieren und zu einem Tributssystem wechseln, dann geht der Kapitalismus bereits unter, aber was da folgt, das ist mit Sicherheit kein Sozialismus.

    Insofern mal bitte die alte rosarote Brille abnehmen und die Realität, insbesondere die ökonomische und politische mit den Methoden marxistischer Dialektik im Bunde mit den Erkenntnissen moderner Naturwissenschaften analysieren und die Frage beantworten, warum Deutschland ökonomisch hinter China zurückfällt.

    Ich habe versucht mit „aufstehen“ in Thüringen in Kontakt zu kommen, weil ich dort noch eher etwas vom Verstehen der Werke von Marx und Engels erhofft hatte.

    Das war wohl doch eine Fehleinschätzung meinerseits, denn dann bekam ich keine Antwort mehr.

    Meines Wissens hat Marx nicht geschrieben, Idiotis aller Länder vereinigt Euch;-)

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    Verfasst von Politikus | 4. April 2019, 18:33
    • „Niemand in der Welt will freiwillig eine solche Art von Sozialismus der Unfreiheit“

      Beachtlich, sie sprechen für alle Menschen in der Welt, sie scheinen sehr unfrei in ihren Gedanken zu sein.

      Mao Tse-tung sagte schon:

      Die Dinge in der Welt sind kompliziert, sie werden von allen möglichen Faktoren bestimmt. Man muß die Probleme von allen Seiten betrachten und nicht nur von einer einzigen.

      Wir müssen von allen Fachleuten lernen, die Wirtschaft zu handhaben. Wir müssen bei ihnen in die Lehre gehen und von ihnen respektvoll und gewissenhaft lernen. Wenn wir etwas nicht wissen, müssen wir das zugeben, dürfen nicht so tun, als wüßten wir es.

      Alles, was neu ins Leben tritt, wächst unter Schwierigkeiten heran, hat einen Weg voller Windungen und Wendungen zurückzulegen. Es wäre eine reine Illusion, zu glauben, daß die Sache des Sozialismus ohne Schwierigkeiten und Zickzackwege, ohne gewaltige Anstrengungen vorankäme, daß man immer günstigen Wind und leicht Erfolge haben würde. (KP China)

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      Verfasst von Willi | 11. April 2019, 16:18
  3. ein Glück , dass die armen Marx +Engels das nicht mehr miterleben mussten, was in ihrem Namen so getrieben wird……der „Sozialismus mit chinesischen Merkmalen“ , mal zur Abwechslung was ganz neues – der Sozialismus ohne soziales –

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    Verfasst von Tom | 2. April 2019, 10:41

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