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Kultur, Satire

Komm zur SPD: Arbeiter verraten, Millionen raffen

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Deutsch-Absurdistan: Wer sich die „neue Moral“ dieser Gesellschaft etwas genauer ansieht, kann schnell erkennen, dass man heute zur SPD gehen muss, um etwas zu werden. Martin Gold-Schulz ist dabei der Vorzeige-a-Soziale für eine solche Karriere. Da fühlt sich Erzenkel Gabriel offenbar hart zurückgesetzt und noch zu wenig vergoldet. Auch er strebt inzwischen nach höheren Weihen, Glücks- und Goldpfründen. Immerhin gibt er nunmehr, nach „Maddin Schulz“, ein ebenso gutes Vorbild ab. Genau darauf kommt es heute bei den richtig guten Vorzeige Sozialdemokratten an.

Man kann es nicht anderes sagen, die „Diäten“, die das Volk im Bundestag an seine Vertreter ausreicht sind offenbar viel zu karg für einen befriedigen Lebenswandel als SPD-Politiker. Abgesehen davon scheint die übelste Langeweile die Abgeordneten des Bundestages zu ergreifen. Das mag daran liegen, dass sie wegen des Fraktionszwangs ihr grundgesetzlich erwähntes Gewissen nebst Sachverstand bei der Fraktionsführung abgeben müssen, um im Bundestag verbleiben zu dürfen. So gebeutelt treibt es selbst Erzenkel Gabriel direkt in die Fänge der Wirtschaft. Das kann man her nachlesen: Rastloser Politiker • Ex-Minister Gabriel hat neuen Nebenjob[SpeiGel auf Linie]. So kann sich der Gabriel dort zumindest schon mal die Nase vergolden lassen, weitere Reichtümer und Meriten nicht ausgeschlossen.

Wasser predigen und Wein saufen!

Komm zur SPD: Arbeiter verraten, Millionen raffenDeshalb unterscheidet sich selbst die SPD heute in keiner Weise mehr von irgendeiner Sekte, Glaubensgemeinschaft oder Religioten-Truppe, die sich gewerbliche mit Volksvera®schung beschäftigen. Die Volksferne der SPD ist seit Jahren Programm. Spätestens seit sie wieder selbst zur „Herrschaft“ gehört und nicht mehr die Oppositionsbank drücken muss. Dort hätte sie sonst bis heute Rotz und Wasser für den Wähler und eine mögliche Wiederwahl simulieren müssen. Bestens, man versucht gar nicht erst den Begriff „Sozialdemokratie“ auf seinen Wortstamm zurückzuführen oder womöglich mit der SPD in Verbindung zu bringen. Da gibt es keinerlei Übereinstimmungen mehr.

Unabhängigkeit ist das Zauberwort

Für diesen Zweck hat die SPD einst Hartz IV für den Pöbel ersonnen und alle zugehörigen Gängelungsinstrumente, damit ja keiner auf die fatale Idee kommt, sich längerfristig in diese Hängematte begeben zu wollen. Außer die Neubürger, denen man wegen ihrer Überqualifikation zumeist keinen Job in unserer Gesellschaft mehr zumuten kann. Wer gut leben will, sollte deshalb besser gleich (in) die SPD eintreten und es machen wie Schulz, Gabriel und Konsorten.

Dazu muss man abschließend noch wissen, dass es unerlässlich ist, dass unsere Volksvertreter völlig unabhängig sind und bleiben. Wenn also die karge Diät für den total abgemagerten Gabriel nicht ausreicht, ist es also zu begrüßen wenn er den Bundestag zumindest als Nebenjob macht und für die Fettlebe halt noch richtig arbeiten geht. So würde das ja der Souverän auch gerne machen, wenn er könnte. Leider erlauben seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinen Dienern sowas zumeist nicht mehr. Daher ist der Segen der Politik einigen Menschen schon sehr viel früher aufgefallen. Beispielsweise wusste schon Michel de Montaigne vor knapp 500 Jahren darum.

Komm zur SPD: Arbeiter verraten, Millionen raffenLetztlich hat sich dadurch womöglich eine Verkehrung der Umstände eingeschlichen. Danach ist der Souverän inzwischen an die Regeln und Weisungen seiner Diener gebunden. Ja so ein Pech aber auch … und somit gleich ein Grund mehr sich postwendend der SPD zuzuwenden, um dort eine steile Karriere hinzulegen, die dann auf einem geilen Sprungbrett gen Wirtschaft enden sollte. Ein Hoch auf die Sozialdemokratie … solange sie noch einen goldenen Boden für ihre Funktionäre hat.

https://qpress.de/2019/03/27/komm-zur-spd-arbeiter-verraten-millionen-raffen/

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