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Debatte, Gesellschaft

Mr. MAGA und das Ende der westlichen Zivilisation

vom Saker – http://www.theblogcat.de

Den Menschen im Westen wird beigebracht, dass die Ursprünge ihrer Zivilisation im alten Rom und/oder Griechenland liegen. Dies ist mehr Selbstverherrlichung als ernsthafte historische Forschung. Während es wahr ist, dass die Stadt Rom 410 n.Chr. geplündert wurde, so dauerte die christlich-römische Zivilisation im Osten weitere 1000 Jahre bis zum Jahr 1453. Die wahren Wurzeln dessen, was wir heute die westliche Zivilisation nennen, sind auf die folgenden Zeiträume zurückzuführen:

Die ältesten (theoretischen) Wurzeln: Das frühe merowingische Königreich (481–751) und das karolingische Reich (751-843).

Die prägenden Wurzeln: Das sogenannte „Heilige Römische Reich“ (800-1806), das nur dem Namen nach „Römisch“ war (dieser Begriff tauchte erst im 13. Jahrhundert auf; im Französischen wird es genauer als „Saint-Empire romain germanique“ bezeichnet, aber eigentlich sollte es „Germanisches Reich“ genannt werden, da es weder „Römisch“ noch „Heilig“ war).

Die modernen (ideologischen) Wurzeln: die Renaissance, die französische Revolution, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg.

Aber in der Praxis kann man sagen, dass die westliche Zivilisation aus dem Mittelalter (5. bis 15. Jahrhundert) oder, noch besser, aus der Zeit der Kreuzzüge (1095-1410) entstanden ist. Weit davon entfernt, der Erbe des Römischen Reiches zu sein, ist das AngloZionistische Reich ein direkter Nachkomme der Franken und der Zivilisation, die sie im Westen auf den Ruinen des Christlichen Römischen Reiches aufgebaut haben. Wenn Muslime heute von „westlichen Kreuzrittern“ sprechen, so haben sie absolut recht. Der einzige Unterschied zwischen den ursprünglichen Kreuzrittern und ihren modernen Nachkommen besteht darin, dass die ehemaligen zumindest vorgaben, Christen zu sein. Letztere tragen ihren krassen Materialismus als Ehrenabzeichen.

Die wahre Geburtstunde der westlichen Zivilisation

Diese Zivilisation kann man durch die enormen intellektuellen, technologischen und wissenschaftlichen Leistungen, die wohl schönste jemals komponierte Musik (insbesondere J.S. Bach) und viele andere künstlerische und architektonische Meisterwerke charakterisieren. Leider hat sie auch eine Schattenseite: Imperialismus, Rassismus, Völkermord, Sklaverei, religiöse und politische Verfolgungen und natürlich zwei Weltkriege. Diese Bilanz ist also wechselhaft, um es milde auszudrücken, aber es kann nicht geleugnet werden, dass die westliche Zivilisation trotz ihrer Sünden und Fehler der Welt auch ein immenses intellektuelles Erbe geschenkt hat, das die Menschen weltweit inspirierte. Wenn man die meisten westlichen Menschen fragt, was sie mit der westlichen Zivilisation verbinden, würden sie wahrscheinlich Dinge wie die wissenschaftliche Methodik, Demokratie, Menschenrechte, Bürgerrechte, Gewaltenteilung, Gleichheit vor dem Gesetz usw. nennen. Menschen aus anderen Zivilisationen mögen die westliche Zivilisation auf eine ganz andere Weise betrachten, aber wir können das für unsere Zwecke ignorieren. Aber was der so genannte „kollektive Westen“ (auch bekannt als das AngloZionistische Imperium) heute zeigt, ist genau das Gegenteil von dem, wofür der Westen stehen sollte. Hier nur einige Beispiele:

1. Das Völkerrecht: Mit der Aggression der USA/NATO gegen die serbische Nation starb ein wesentliches Merkmal der westlichen Zivilisation: das Völkerrecht. Was damals mit Bomben auf serbische Zivilisten in der serbischen Krajina und Bosnien begann, setzt sich heute mit der absolut schändlichen „Koordinierung“ der westlichen Schlüsselmächte und dem Diktat der Anglosphäre fort, sei es mit der Skripal False-Flag, den vielen chemischen False-Flags in Syrien oder zuletzt dem AngloZionistischen Putsch gegen die legitime Regierung Venezuelas. Die Wahrheit ist, dass sich in der herrschenden Klasse des AngloZionistischen Imperiums niemand einen Dreck um das Völkerrecht schert und dass es heutzutage heißt: „Macht geht vor Recht“.

2. Die Menschenrechte: Die traurige und empörende Wahrheit ist, dass der Westen derzeit ein (völlig illegales) Nazi-Regime in der Ukraine, ein Takfiri-Regime in Saudi-Arabien und ein zionistisches (und offen rassistisches) Regime im besetzten Palästina unterstützt. Alle diese Regime verletzen massenhaft die Menschenrechte und die grundlegenden Normen des zivilisierten Verhaltens. Unnötig zu sagen, dass die USA eine Vielzahl von internationalen Normen und Konventionen in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsrechte, Rechtsstaatlichkeit, Bürgerrechte usw. verletzen. Und wir alle wissen, dass der berüchtigte Patriot Act sogar vor den False-Flag-Operationen am 11. September geschrieben wurde.

3. Das Kriegsrecht und die Genfer Konventionen: Auch hier ignorieren die USA fröhlich viele der heiligsten Bestimmungen des Kriegsrechts und der Genfer Konventionen, indem sie entweder Teile dieser Instrumente nicht ratifizieren oder Wege finden, sie zu umgehen (denken Sie an GITMO, Abu Ghraib, Bagram oder sogar an die vielen „schwarzen“ CIA-Gefängnisse in verschiedenen Ländern weltweit; denken Sie natürlich auch an die „außerordentlichen Überstellungen“). Ebenso unterstützen die USA uneingeschränkt und bedingungslos den Ober-Verletzer bei allen denkbaren rechtlichen Verpflichtungen: Israel.

4. Die Rechtsstaatsprinzipien, insbesondere die Beweisregeln, sind zu einer Farce geworden. Jeder, der daran zweifelt, sollte die folgenden Namen nachschlagen: „Sami al-Arian“, „Sibel Edmonds“, „Victor Bout“, „Anwar al-Awlaki“ oder gar „Julian Assange“. Obwohl nominell unabhängig von den anderen Regierungszweigen, scheint es, dass zumindest die wichtigsten US-Gerichte vollständig von den Neocons und ihrem Tiefen Staat kontrolliert werden.

5. Die Anerkennung der politischen Prozesse: Es ist absolut klar, dass die Clinton-Bande die Wahl von Trump als POTUS nie akzeptiert hat, und indem sie dieses Ergebnis ablehnen oder versuchen, Trump als „russischen Agenten“ zu bezeichnen, werden die AngloZionistischen Führer ihre Niederlage nie akzeptieren. Hillarys berühmter Kommentar über den „Haufen Bedauernswerter“ ist ein perfektes Beispiel für die immense Verachtung, mit der die Anglozionisten das normale Volk der USA betrachten.

6. Offene, wettbewerbsorientierte Märkte. Es ist ziemlich klar, dass die USA keine Verwendung für offene, wettbewerbsorientierte Märkte haben und dass die Führer des Imperiums alle erdenklichen Methoden anwenden werden, um einen ehrlichen Wettbewerb mit den anderen Ländern zu vermeiden, daher all die endlosen Listen von Sanktionen, Drohungen gegen Länder, die es wagen könnten, Systeme außerhalb der USA zu kaufen (das gesamte S-400 vs. F-35 Problem mit der Türkei ist ein perfektes Beispiel). Wenn wir uns die westlichen Länder, insbesondere die USA, anschauen, dann sehen wir, was einige als „Crony Capitalism“ („kapitalistische Vetternwirtschaft“) bezeichnen, mit einem absolut fantastischen Niveau an Korruption, riesigen Mega-Konzernen, die ganze Wirtschaftssegmente kontrollieren, mit Exporten, die durch Sanktionen und angedrohte Sanktionen zustande kommen, statt durch Wettbewerbsvorteile, mit feudalen Arbeitsrechten, einer rücksichtslosen imperialistischen/kolonialen Politik, die diejenigen systematisch beraubt, die es wagen, gut von den Ressourcen zu leben, die das Imperium braucht oder will.

7. Respekt vor Allianzen und Partnerschaften. Das AngloZionistische Imperium hat keine Verbündeten – nur Vasallenstaaten, Marionettenregime und Kumpels der fünften Kolonne. Die USA haben ihre sogenannten „Verbündeten“ immer mit äußerster Verachtung behandelt, aber bis Trump war diese Verachtung hinter einem dünnen Furnier aus diplomatischer Sprache verborgen. Mit Trump ist selbst das längst vorbei.

Diese Liste ist wirklich endlos.

Am 18. Januar letzten Jahres habe ich einen Artikel mit dem Titel „The good news about the Trump Presidency: stupid can be good“ geschrieben, in dem ich versucht habe zu zeigen, dass Donald Trump durch seine analphabetische Tätigkeit „Amerika“ (sollte „USA“ heißen, aber hier ist es Größenwahn) vielleicht nicht groß gemacht, aber mit Sicherheit das AngloZionistische Imperium geschwächt hat. Aber das hier ist viel größer als nur eine narzisstische Person. Was wir heute erleben, ist der Todeskampf einer Zivilisation, die sich selbst überlebt hat, und jetzt, da das Imperium in seinen letzten Zügen liegt, möchte ich noch etwas Gutes erwähnen, was Trump getan hat: Er wurde zu dem Imperator, der selbst ruft: „Der Kaiser hat überhaupt keine Kleider an!“! (in der ursprünglichen Geschichte macht das ein Kind, aber in diesem Fall haben wir einen „fusionierten“ „Kind-Kaiser“, der das selbst erledigt).

Was sind diese „Kleider“ von denen ich rede? Zuvorderst das, was ich als den „Kalten Kriegs-Mantel der imperialen Nächstenliebe“ bezeichnen würde.

Ihr erinnert euch an den Kalten Krieg?

Es gab das „Böse Reich“, dessen kommunistisch-rote Agenten im Begriff waren, den Planeten zu erobern und alle in ein Arbeitslager zu stecken, im Gegensatz zum (kollektiven) „Westen“, der die Ideen von Freiheit, Demokratie, Menschenrechten, Gleichheit vor dem Gesetz, Fairness, Objektivität, wirtschaftlichem Wohlstand, Unparteilichkeit, Toleranz, Pluralismus usw. und so fort verkörperte.

Dann, als Clinton Präsident wurde und die Neokons schließlich offen und unverschämt die Macht ergriffen haben, sprach ein guter Freund von mir von einem „großen Coming-out“, das unmöglich rückgängig gemacht werden könne. Er hatte Recht. Die Neokons haben nicht nur die totale Kontrolle über das Imperium übernommen, sondern sie haben auch völlig jeden Vorwand der Seriosität aufgegeben. Ich beziehe mich nicht nur auf Gitmo und Folter oder die obszöne und bedingungslose Unterstützung für das letzte offen rassistische Land der Welt (alias „die einzige Demokratie im Nahen Osten“) oder, was das betrifft, eine lange Reihe völlig illegaler Kriege, bis zu den Kriegen gegen die serbische Nation in Kroatien, Bosnien und Kosovo. Ich beziehe mich auch nicht auf die wachsende Liste von Verträgen, Abkommen und sogar Organisationen, die die USA aufgehoben, angeprangert oder aufgekündigt haben. Tatsächlich beziehe ich mich nicht einmal auf die USA allein, sondern auf die so genannten „Freunde und Verbündeten“ des Imperiums, die als „der kollektive Westen“ oder, vielleicht weniger freundlich, die US-Kolonien in Übersee bezeichnet werden können.

Als die Neokons schließlich herauskamen und ihr wahres Gesicht zeigten, beeinflussten sie nicht nur das Image der USA im Ausland, sie gaben auch ihren kolonialen Verwaltern ein Signal, dass nun jeder Vorwand des Anstands aufgegeben werden könnte. Gewalt, rohe Gewalt, war jetzt an der Tagesordnung. Deshalb konnte Theresa May die lächerlichsten und offensichtlich dümmsten Lügen über die Skripals (oder über Syrien, wenn wir schon dabei sind) aussprechen; oder Macron konnte RT aus dem Élysée verbannen und niemand würde eine Ton sagen. Aus diesem Grund kann Poroschenko auch ganz selbstbewusst erklären, dass die russischen Streitkräfte in den Donbass eingedrungen sind, oder die EU kann erklären, dass die Russen Schuld an dem jüngsten Zwischenfall an der Kertsch-Brücke sind.

Der Kalte Krieg zwang die Masters of Empire, eine Art „Kapitalismus mit menschlichem Antlitz“ zu zeigen. Dieser Kalte Krieg ist jetzt vorbei, und es gibt keinen Grund mehr, so zu tun, als ob.

           Kein „menschliches Antlitz“ mehr für den Kapitalismus!

Werden die allmächtigen USA der UdSSR auf den Müllhaufen der Geschichte folgen?

Viele im Westen lebende Russen (wie Dmitri Orlov) haben die zahlreichen Ähnlichkeiten zwischen der späten Sowjetunion (insbesondere den sogenannten „Stagnationsjahren“) und den modernen USA festgestellt. Ich selbst habe bereits 2014 eine solche Liste von Ähnlichkeiten erstellt, als ich folgendes anführte:

Ein aufgeblasenes Militärbudget mit einem ineffektiven Militär

Eine riesige und ineffektive Geheimdienstgemeinde

Eine zerfallende Infrastruktur

Ein Weltrekord beim pro-Kopf-Verhältnis an Inhaftierten (US GULag)

Eine Propagandamaschine, der niemand mehr traut

Eine interne Dissidentenbewegung, die vom Regime zum Schweigen gebracht wird

Eine systematische Anwendung von Gewalt gegen die Bürgerinnen und Bürger

Eine Zunahme der Spannungen zwischen Bundesbehörden und örtlichen Behörden

Eine Industrie, deren Hauptexport Waffen und Energie sind

Eine Bevölkerung, die Angst hat, von den eigenen Sicherheitsdiensten ausspioniert zu werden

Eine systematische Gleichsetzung von Dissens mit Spionage und Terrorismus

Eine allgegenwärtige Paranoia über innere und äußere Feinde

Eine finanziell katastrophale Überdehnung des Imperiums über den gesamten Planeten

Ein Bewusstsein, dass der ganze Planet sich hasst

Ein untertäniges Pressekorps aus Presstituierten, die es nie wagen, die echten Fragen stellen

Eine himmelhohe Rate an Drogenmissbrauch

Eine junge Generation, die an gar nichts glaubt

Ein Bildungssystem im freien Fall (das sowjetische war übrigens viel besser), ingezüchtete und weiße, rassistische Hinterwäldler

Die allgemeine Öffentlichkeit hat einen Ekel vor der Politik

Ein massives und weit verbreitetes Ausmaß an Korruption auf allen Machtebenen

Aber noch entscheidender dafür, das Schicksal der UdSSR zu erleiden, ist, wie ich argumentieren würde, die immense Kluft zwischen dem, was die offizielle Ideologie verkündet, und dem, was die herrschenden Eliten tatsächlich tun. Als ich über die Ukraine sprach, schrieb ich 2014: „Was die AngloZionisten in der Ukraine offen und öffentlich verteidigen, ist das genaue Gegenteil von dem, wofür sie stehen sollen. Das ist für jedes Regime eine äußerst gefährliche Sache, und das AngloZionistische Imperium bildet keine Ausnahme von dieser Regel. Das Imperium bröckelt oft, wenn das eigene Volk desillusioniert und angewidert ist von der massiven Diskrepanz zwischen dem, was die herrschenden Eliten sagen, und dem, was sie tun. Und demzufolge steht das Imperium nicht so sehr vor gewaltigen Feinden, sondern vielmehr vor der Tatsache, dass niemand bereit ist, sich zu seiner Verteidigung zu erheben – geschweige denn dafür zu sterben“.

Die immense, überwältigende und obszöne Heuchelei des Imperiums zeigt sich nicht nur in seinen Handlungen auf der internationalen Bühne oder durch die Tatsache, dass das Imperium nicht davor zurückschreckt, sich mit Zionisten, Nazis, Takfiris und jeder anderen moralisch abstoßenden Gang von Schlägern (siehe zum Beispiel im Kosovo) zu verbünden, solange diese Schläger bereit sind, als Kanonenfutter des Imperiums zu fungieren. Die gleiche Mentalität durchdringt auch in der Innenpolitik jede politische Aktion der Neokons.

Vor allem die Demokratische Partei erreichte einen neuen moralischen und ethischen Tiefpunkt, als sie Michael Cohen einlud, vor dem Kongress auszusagen, obwohl der Mann ein verurteilter Verbrecher und Lügner ist, und jedes Wort, das er sprechen würde, wäre ein völliger Verstoß gegen das Grundrecht von Donald Trump, seine Kommunikation mit seinem Anwalt durch das Klienten-Anwaltsverhältnis zu schützen. Absolut erstaunlich ist, dass es der Kongress ist, der die Bürgerrechte eines amtierenden US-Präsidenten verletzt, und doch scheinen nur sehr wenige Beobachter über solche Aktionen empört zu sein.

Dieser Skandal ist nur der jüngste in einer langen Reihe von Aktionen durch den Kongress, die zeigen, dass der Kongress Donald Trump als Verräter und Schurken betrachtet, und wir können sicher sein, dass die Demokraten nicht aufhören werden, bis Trump im Gefängnis landet. Die Tatsache, dass er die Person ist, die vom Volk der USA zu seinem Präsidenten gewählt wurde, scheint für den Lynchmob im Kongress überhaupt keine Bedeutung zu haben.

Das einzig akzeptable Ergebnis für die Clinton-Gang

Auch hier fällt nicht nur auf, wie sich die US-Eliten gegeneinander wenden (was ein sicheres Symptom für eine tiefe Krise ist), sondern auch die Tatsache, dass die offene Verfolgung von Trump durch den Kongress und die Ziomedien nicht einmal versucht, eine halbwegs glaubwürdige Erklärung oder einen Anschein von Seriosität zu finden. Was wir sehen ist ein Lynchmob, der entschlossen ist, den Mann zu hängen, den sie als das ultimative Übel bezeichnet haben.

Was Mr. MAGA selbst betrifft, so ist er jetzt damit beschäftigt, Ann Coulter eine „verrückten Spinnerin“ zu nennen, worauf sie reagierte und Trump einen „Idioten“ nannte, und dass er als Präsident ein „nationaler Notfall“ ist (Rex Tillerson würde ihr da zustimmen!).

Niemand kann vorhersagen, wie sich dieser Kampf zwischen den Neokons und der Clinton-Bande auf der einen Seite und Trump auf der anderen Seite entwickeln wird, aber meine persönliche Vermutung ist, dass Trump ein Wegwerf-Präsident ist: Die Neokons werden ihn benutzen, um all die verrückte Scheiße zu tun, für die sie typischerweise bekannt sind, und wenn die unvermeidliche Katastrophe eintritt, werden sie ihn beschuldigen, ihn allein, während sie ihre eigene Rolle in dem, was passiert ist, verbergen. Auf diese Weise kann Trump zunächst für eine Weile den Shabbes-Goy für die Neokons spielen, bis sie sich entscheiden, ihn wie Haman oder Amalek zu zerstören (die Schicksale von Saddam Hussein oder Muammar Gaddafi kommen einem sofort in den Sinn). Man hat Mr. MAGA selbst eindeutig nie gesagt, dass „Tob shebe goyyim harog“ („Even the best of the gentiles should all be killed“)

(Anm.d.Ü.: zum „Shabbes-Goy“ siehe den Saker-Artikel vom 13.Oktober 2017: https://www.theblogcat.de/archiv/archiv-2017/oktober-2017/

Die Geschichten von Haman und Amalek kann man bei Wikipedia finden.)

Kommt als nächstes eine Diktatur der Minderheiten?

Uns wird oft gesagt, dass in einer echten Demokratie Minderheiten vor dem Missbrauch durch die Mehrheit geschützt werden sollten, und das ist bis zu einem gewissen Grad richtig. Die Hauptfunktion jeder echten Volksmacht besteht jedoch darin, die Mehrheit, die Massen, vor dem Missbrauch zu schützen, den sie typischerweise durch verschiedene (und oft verbündete) Minderheiten erleiden. Ob die Gründerväter dies beabsichtigten oder nicht, die traurige Realität ist heute, dass das politische System der USA in einer Weise strukturiert ist, dass es in erster Linie Minderheiten zugute kommt, sei es finanziell oder anderweitig. Daher das 1%-Mem, das von Occupy Wall Street populär gemacht wurde. Im Folgenden sind einige der Merkmale der typischsten Minderheiten in den USA (und anderswo) aufgeführt:

1. Sie sind sich ihrer Identität und ihres Status als Minderheit in der Regel viel mehr bewusst als die Mehrheit. Das heißt, wenn die Mehrheit der Hautfarbe A und die Minderheit der Hautfarbe B ist, wird sich diese Minderheit viel stärker ihrer Hautfarbe bewusst sein.

2. Sie sind in der Regel viel stärker getrieben und aktiver als die Mehrheit. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass sie sich als eine Minderheit wahrnehmen. Minderheiten selbst präsentieren ihren sozialen Erfolg natürlich als Zeichen von Intelligenz, auch wenn dies in Wirklichkeit das direkte Ergebnis einer Dynamik ist, die Vertreter der Mehrheit in der Regel nicht zeigen.

3. Es geht ihnen nur um die Politik eines einzigen Themas, wobei dieses eine Thema natürlich ihr eigener Minderheitenstatus ist.

4. Da Minderheiten mit ihrem Minderheitenstatus oft unzufrieden sind, ärgern sie sich auch oft über die Mehrheit.

5. Da Minderheiten meist von ihren mit dem Minderheitenstatus verknüpften Themen beschäftigt sind, achten sie selten auf das „Gesamtbild“ und das wiederum bedeutet, dass die politische Agenda der Minderheiten typischerweise die bestehenden Mächte nicht gefährdet.

6. Minderheiten haben oft einen tief verwurzelten Minderwertigkeitskomplex gegenüber der vermeintlich erfolgreicheren Mehrheit.

7. Minderheiten versuchen oft, andere Minderheiten zu identifizieren, mit denen sie sich gegen die Mehrheit verbünden können.

       Was mit den Kreuzzügen begann, wird so enden….

Der Grund, warum die Neokons und ihr Tiefer Staat es lieben, alle Arten von Minderheiten zu unterstützen, ist sehr einfach und klar: Minderheiten und ihre (übermäßig enge) politische Agenda stellen absolut keine Bedrohung für die wirklichen, verborgenen Mächte dar, die das Imperium leiten. Außerdem sind Minderheiten extrem leicht zu manipulieren. So stellen diese verschiedenen Minderheiten für eine Partei wie die Demokratische Partei die ideale Machtbasis dar, weil sie dann ihre Kontrolle über die Minderheitenpolitik (Identitätspolitik) in ihrem Kampf gegen die Republikanische Partei nutzen kann.

Außerdem, wenn ihr euch diese Liste der oben genannten Merkmale anseht, werdet ihr sofort jene Art von Idioten erkennen, die unter dem Trump Derangement Syndrom leiden, von dem anscheinend die Trump-Hasser chronisch befallen sind.

                        Trump Derangement Syndrom

Was diese Situation besonders gefährlich macht, ist, dass die Clinton-Propagandamaschine (durch die Aussage von Herrn Cohen) jetzt unterstellt, dass Trump nicht bereit sein könnte, bei den nächsten Wahlen eine Niederlage zu akzeptieren. Ich behaupte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Trump wieder gewinnt, viel größer ist und die Clinton-Bande versucht, einen „Guaidó“-Trick auf Trump anzuwenden. Die schreiende Kreatur auf diesem Foto erscheint mir nicht bereit zu akzeptieren, dass jemand außer ihrem eigenen bevorzugten Kandidaten das Weiße Haus besetzen sollte.

Versteht mich nicht falsch – schreiende Lesben sind lustig, besonders wenn sie diese rosa „Vagina-Hüte“ tragen, aber es gibt auch einen viel bedrohlicheren Aspekt in ihren Eskapaden. Der beruht auf ihrer kategorischen Ablehnung des Wahlergebnisses und, was noch schlimmer ist, auf einer Ablehnung des „Anderen“, in diesem Fall der „Bedauernswerten“, die es gewagt haben, nach ihrem Gewissen zu wählen und nicht einfach den Anweisungen der Ziomedien zu gehorchen.

Die Wahrheit ist, dass das Ausmaß der ideologischen Intoleranz unter den Gegnern von Trump viel, viel höher ist als unter den Trump-Anhängern. Es ist daher nur logisch anzunehmen, dass das Gewaltpotenzial unter den Trumphassern viel höher ist als anderswo. Im Moment begnügen sich all diese Leute damit, zu schreien, zu protestieren und jeden Tropfen Cool-Aid zu trinken, den die Mattscheibe ihnen täglich liefert. Aber sobald diese „Koalition der Minderheiten“ an der Macht ist, wird sie die USA noch schneller ruinieren als Trump es getan hat. Und welches Regime (im Gegensatz zu Regierung oder Administration) auch immer das an die Macht bringen wird, es wird weit entfernt sein von jenem weltweiten Imperium, das die USA nach dem Zweiten Weltkrieg aufzubauen versuchten.

                       Das wahre Gesicht der westlichen „Demokratie“

Fazit: Quos Deus vult perdere prius dementat (Wen die Götter zerstören wollen, den machen sie zuerst verrückt)

Was vor unseren Augen geschieht, ist ein erstaunlicher Anblick: Ein Imperium, das sowohl innerlich als auch äußerlich mit zunehmender Geschwindigkeit zusammenbricht und je schlechter die objektive Situation des Imperiums wird, desto wahnhafter und abgehobener scheinen die Neokons und ihr Tiefer Staat zu werden.

Ungeachtet all ihrer Mängel, Fehler und Sünden ist es traurig zu sehen, wie eine Zivilisation, die der Welt Newton oder Bach gab, jetzt verfault, während sie von einer Bande böser, arroganter Clowns geführt wird. In der Geschichte Europas gab es viele Bösewichte, aber nie eine solche Bande von ahnungslosen und doch fantastisch arroganten Herrschern. Schaut euch Trump, Macron oder May an – sie sind Undinger, sie verblassen im Vergleich zu Führern wie Reagan, Mitterrand oder sogar Margaret Thatcher (kaum ein Heldin von mir, aber die Dame war klug, ohne Zweifel).

Nun, mit Leuten wie Pompeo als Verantwortliche können wir nur beten, dass die Verlierer, die dieses sterbende Imperium leiten, keinen nuklearen Holocaust auslösen, sei es mit Absicht oder durch reine Dummheit.

http://thesaker.is/mr-maga-and-the-end-of-western-civilization/

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/mr-maga-und-das-ende-der-westlichen-zivilisation-15-03-2019/

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