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Ausland, Welt

Die Klima-Bewegung: Keine Erwähnung der Kriege

von Prof. Michel Chossudovsky – http://www.globalresearch.ca

Übersetzung LZ

Während am 15. März weltweit Millionen von Menschen unter dem Motto „Globale Erwärmung“ protestieren werden, werden die heutigen Kriege in Syrien, Jemen, Irak, Afghanistan und Venezuela nicht erwähnt.

Ebenso wenig wie die Gefahren eines Dritten Weltkriegs, der die Zukunft der Menschheit bedroht.

Die globale Erwärmung überschattet die Gefahren des Atomkriegs. Medienberichten zufolge bedeutet Trumps 1,2 Billionen Dollar teures Atomwaffenprogramm : „Makes the World safer“.

Am 15. März werden Zehntausende von Kindern in 71 Ländern ihre Schule verlassen, um das zu unterstützen, was als „eine der größten Umweltproteste der Geschichte“ bezeichnet wird.

Während Jobs und Gerechtigkeit neben dem Klima Teil der Kampagne sind, wird das Thema Armut und weltweite Arbeitslosigkeit, das sich aus der Durchsetzung neoliberaler Reformen ergibt, umgangen.

Mitte März 2019: Es gibt anhaltende militärische Drohungen gegen Venezuela und den Iran.

Ist ein von den USA gesponserter Krieg für März 2019 vorgesehen?

Ist dies ein Anlass zur Sorge, der Gegenstand einer weltweiten Protestbewegung sein sollte?

Der Cyberangriff auf das venezolanische Stromnetz, von dem bis zu 80% des Landes betroffen sind, stellt einen faktischen Kriegsakt dar.

Am 10. März bestätigte Washington seine Absicht, einen Regimewechsel in Venezuela herbeizuführen. Außenminister Mike Pompeo forderte den US-Kongress auf, eine halbe Milliarde Dollar bereitzustellen, „um die Wirtschaft der venezolanischen Nation wiederherzustellen (sic) (und) Juan Guaido zu helfen“. Diese Aussage ist de facto als „Kriegserklärung“ zu interpretieren.

Der nationale Sicherheitsberater John Bolton und Außenminister Mike Pompeo hatten zuvor ihre Absicht bekräftigt, Krieg gegen den Iran zu führen.

Leider scheinen diese Kriegspläne von einer viel beachteten Kampagne gegen die globale Erwärmung überschattet worden zu sein.

Während Klima, Arbeitsplätze und Gerechtigkeit erwähnt werden, wird das Wort „Frieden“ beiläufig weggelassen.

Es ist nicht zu spät, um Abhilfe zu schaffen: SAY NO TO WAR am 15. März 2008

Unser Vorschlag ist, dass diese weltweite Umweltkampagne am 15. März neben den Klimafragen ein klares Bekenntnis gegen US-geführte Kriege und neoliberale Politik zum Ausdruck bringt, welche dazu beitragen, die Menschen weltweit zu verarmen.

Außerdem sollte die Klimabewegung sich gegen den Einsatz des Polizeiapparates gegen diejenigen Stellung beziehen, die Arbeitsplätze und Gerechtigkeit fordern, einschließlich der Bewegung der Gelbwesten.

Unnötig zu sagen, dass auch die Umweltauswirkungen der von USA und NATO geführten Kriege berücksichtigt werden sollten.

Der Klimawandel ist zwar ein berechtigtes Anliegen, aber warum beschränken sich diese Protestbewegungen auf die globale Erwärmung?  Die Antwort ist, dass viele der beteiligten Schlüsselorganisationen großzügig von Wall Street Stiftungen und Wohltätigkeitsorganisationen finanziert werden, einschließlich der Rockefellers, Tides, Soros. et al.

https://www.globalresearch.ca/the-peoples-climate-movement-no-mention-of-war/5671368

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