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Parteitagsleiter der Linkspartei prahlt: „Konnte Soli-Antrag zu Venezuela verhindern“

von https://deutsch.rt.com

Bild: Gregor Gysi bei seiner Rede auf dem Europaparteitag der Partei Die Linke am 23. Februar 2019 in Bonn.
Auf ihrem EU-Parteitag beschloss die Linke, sich nicht mit einem Venezuela-Solidaritätsantrag zu befassen. Führende Parteivertreter hatten dies mit „Zeitmangel“ begründet. Nun reklamiert der Sitzungsleiter des Parteitages die Nichtbefassung als seinen Erfolg.

Rico Gebhardt, langjähriger Partei- und derzeitiger Fraktionsvorsitzender der Linken in Sachsen, hat gegenüber dem Tagesspiegel erklärt, dass die Entscheidung des Parteitages, auf dem Gebhardt als Tagungsleiter fungierte, sich nicht mit dem Solidaritätsantrag für Venezuela zu befassen, auf sein Konto geht. Gebhardt wörtlich:

Was ich verhindern konnte, war, dass der Antrag zu Venezuela vom Parteitag behandelt wird.

Ursprünglich hatte es aus Parteikreisen geheißen, dass der Parteitag sich mit diesem Antrag und mit einem Antrag, in dem es um friedliche, nachbarschaftliche Beziehungen mit Russland ging, aus Zeitgründen nicht befasste.

Gebhardt distanzierte sich von einer Solidaritätsaktion auf dem Parteitag, bei der Dutzende Linkspartei-Mitglieder auf der Bühne mit Venezuela-Fahnen und Transparenten ihre Solidarität mit dem von einer US-Intervention bedrohten lateinamerikanischen Land ausgedrückt hatten. Die Linkspartei-Vorsitzende Katja Kipping habe das „mit Sicherheit“ nicht „genehmigt“, zitierte der Tagesspiegel ominöse „Parteikreise“.

Thomas Nord, Vorstandsmitglied der Linkspartei, fand sogar noch härtere Worte und bezeichnete auf Twitter die Solidaritätsbekundung als „zielgerichtete Provokation“ und „pervers“.

Einige Linkspartei-Mitglieder sprangen auf den Zug der US-hörigen venezolanischen Opposition auf und äußerten ihr Verständnis für die angeblichen Massenproteste gegen die venezolanische Regierung. So twitterte der Linken-Politiker Stefan Liebich etwa: „Ich verstehe auch die Proteste gegen Maduro sehr gut.“ Benjamin-Immanuel Hoff, Chef der Thüringer Staatskanzlei, schrieb, dass die Maduro-Regierung „in jeder Hinsicht abgewirtschaftet“ habe. Dass die Krise in dem Land auch und vor allem auf die jahrelangen illegalen Sanktionen der Vereinigten Staaten und bewusste Destabilisierungsversuche konservativer venezolanischer Kräfte und ausländischer Mächte geht, verschwiegen sie.

Mehr zum ThemaRussland: „USA verlegen Truppen und bereiten militärische Intervention in Venezuela vor“

Mit ihrer Verurteilung schlossen sich die Vertreter des rechten Flügels der Linkspartei der konservativen Presse an, die die Vorgänge auf dem Parteitag mit Schlagzeilen betitelte wie „Auf dem linken Auge blind“ (Bild), „Hauptsache Sozialismus“ (Welt), „Solidarität mit Diktatoren“ (Cicero Online) und „Maduro-Verherrlichung“ (Epoch Times).

Am Wochenende veröffentlichte die Linken-Abgeordnete Heike Hänsel, die an der Aktion auf dem Parteitag teilgenommen hatte, den Text des Antrages zur Solidarität mit Venezuela, den der Parteitag nicht behandelt hatte.

https://deutsch.rt.com/inland/84905-parteitagsleiter-linkspartei-prahlt-konnte-venezuela-antrag-verhindern/?fbclid=IwAR0R9O7ZCTc0QIt0R1njixj5H6A3yDpf0izGzfvjO5K1rYk4FoIXIAit5tA
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Diskussionen

4 Gedanken zu “Parteitagsleiter der Linkspartei prahlt: „Konnte Soli-Antrag zu Venezuela verhindern“

  1. Eine Schande.

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    Verfasst von Kinesiologie Köhn Potsdam | 28. Februar 2019, 23:35
  2. Die einzige Antwort auf diese Verräter, der Partei Die Linke bei der kommenden Europawahl keine Stimme zu geben.

    Mit den Worten von Lenin: Was tun ? O ja, meine Herren, ihr habt die Freiheit, nicht nur zu rufen, sondern auch zu gehen, wohin ihr wollt, selbst in den Sumpf; wir sind sogar der Meinung, daß euer wahrer Platz gerade im Sumpf ist, und wir sind bereit, euch nach Kräften bei eurer Übersiedlung dorthin zu helfen. Aber laßt unsere Hände los, klammert euch nicht an uns und besudelt nicht das große Wort Freiheit, denn wir haben ja ebenfalls die “Freiheit”, zu gehen, wohin wir wollen, die Freiheit, nicht nur gegen den Sumpf zu kämpfen, sondern auch gegen diejenigen, die sich dem Sumpfe zuwenden!

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    Verfasst von Willi | 28. Februar 2019, 17:12
  3. Die einzige Antwort auf diese Verräter, der Partei Die Linke bei der kommenden Europawahl keine Stimme zu geben.
    Oder mit den Worten von Lenin:
    Mit den Worten von Lenin: Was tun ? O ja, meine Herren, ihr habt die Freiheit, nicht nur zu rufen, sondern auch zu gehen, wohin ihr wollt, selbst in den Sumpf; wir sind sogar der Meinung, daß euer wahrer Platz gerade im Sumpf ist, und wir sind bereit, euch nach Kräften bei eurer Übersiedlung dorthin zu helfen. Aber laßt unsere Hände los, klammert euch nicht an uns und besudelt nicht das große Wort Freiheit, denn wir haben ja ebenfalls die “Freiheit”, zu gehen, wohin wir wollen, die Freiheit, nicht nur gegen den Sumpf zu kämpfen, sondern auch gegen diejenigen, die sich dem Sumpfe zuwenden!

    Preisfrage: Wer von diesen beiden ist für offene Grenzen? https://twitter.com/DieRoteFahne/status/1100024799181586437

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    Verfasst von Willi | 28. Februar 2019, 17:09
  4. auf dass Alle erkennen mögen, wer die Pseudos und Lügner in den linken Reihen sind

    Gysi, Kipping, Bartschdödel, Riexinger & Liebich sollen endlich mit ihrer Antideutschen- Gestapo die Partei verlassen,… bei den Grünen ist bestimmt noch Platz zwischen den Transatlantikern

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    Verfasst von MGD | 27. Februar 2019, 19:11

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