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Ausland, Nordamerika

Wie Amerikas Diktatur funktioniert

von Eric Zuessehttp://www.theblogcat.de

Trump wäre nicht zu Amerikas Präsident geworden, hätte er nicht die „Stimme“ des zweitgrößten politischen Sponsors seines Landes bekommen, dem Casino-Besitzer Sheldon Adelson.

Gemäß den öffentlichen Aufzeichnungen der Spenden, Stand 25.12.2018, haben Adelson und dessen Frau im Jahr 2016 $82.522.800 an republikanische Kandidaten gespendet. Und diese Summe beinhaltet nicht die geheimen Zahlungen. Aus dieser Summe lässt sich unmöglich sagen, wie viel spezifisch an Trumps Präsidentschaftswahlkampf floss, aber Stand 9.5.2017 haben die Adelsons nach öffentlichen Aufzeichnungen $20,4 Millionen an Trumps Kampagne gezahlt. Ihr Einfluss auf die Präsidentenwahl war tatsächlich viel größer, denn auch der Rest der Gelder floss an die Republikanische Partei und an die anderen republikanischen Kandidaten und an die republikanischen Lobbygruppen (PACS). Somit hat einer großer Prozentsatz (wenn nicht alles) von den etwa $60 Millionen, die von den Adelsons nicht an Trumps Wahlkampf verteilt wurden, Trumps Präsidentschaft unterstützt.

Der zweitgrößte Geldgeber an die Republikaner war 2016 der Hedgefond-Manager Paul Singer, mit $26.114.653. Das ist weniger als ein Drittel der Beiträge der Adelsons (31,6%).

Singer ist jener Libertäre, der stolz in schwache Unternehmen investiert, die von der Aristokratie ausgelutscht wurden, und der dabei fast immer vor Gericht weitaus größere Renditen erzielt als andere Investoren, die sich einfach damit zufrieden gegeben haben, ihre gescheiterten hochverzinslichen Kredite an diese schwachen Unternehmen abzuschreiben. Singer heuert den Rest seiner Familie an, um seine vermögensvernichtende Firma zu leiten, die nach seinem eigenen zweiten Vornamen „Elliott Advisors“ benannt ist, und er verachtet jede wohlhabende Person, die nicht (wie er) mit Zähnen und Klauen kämpfen wird, um aus jedem schwachen Unternehmen alles zu extrahieren, was man ihm entreißen kann. Seine Elliott Advisors werden als „Geierfonds“ bezeichnet, aber das ist eine Beleidigung für Geier, die fressen nämlich Kadaver. Sie greifen keine verletzten Tiere an und reißen sie auseinander, so wie es Singers Unternehmen tut.

Also, das sind die beiden Spitzenreiter, auf der Seite der Republikanischen Partei.

Auf Seiten der Demokratischen Partei war der größte Geldgeber 2016 der größte aller politischen Spender im Jahr 2016, der Hedgefondsmanager Thomas Steyer mit 91.069.795 US-Dollar. Der zweitgrößte war der Hedge-Fonds-Manager Donald S. Sussman mit $41.841.000. Beide unterstützten Hillary Clinton gegen Bernie Sanders und dann gegen Donald Trump.

Ab dem 23. Januar 2019 zeigen die Aufzeichnung, dass Trump $46.873.083 an Spenden über $200 und $86.749.927 an Spenden über 200 Dollar erhielt. Dazu erhielt er $144.764 an PAC-Beiträgen. Hillary Clinton erhielt $300.111.643 an Großspenden und $105.552.584 an Kleinspenden (unter $200). Außerdem bekam sie 1.785.190 Dollar an PAC-Spenden. Sie erhielt 6,4 mal so viel an Großspenden wie Trump. Sie erhielt 1,2 mal so viel an Spenden unter 200 Dollar wie er. Offensichtlich haben die Milliardäre Hillary stark bevorzugt. So ist es verständlich, warum nicht nur Amerikas Milliardäre der Demokratischen Partei, sondern auch viele Milliardäre der Republikanischen Partei Amerikas wollen, dass Präsident Trump so schnell wie möglich durch seinen Vizepräsidenten Pence, ersetzt wird, von dem man weiß, dass er nur das tut, was auch immer seine großen Geldgeber von ihm erwarten. Für sie wäre ein Wettbewerb 2020 zwischen Mike Pence oder einem Klon, gegen Hillary Clinton oder einen Klon (wie Joe Biden oder Beto O’Rourke) ein feuchter Traum. Das wäre ihr Standard-Spiel, Amerikas „Demokratie“: „Kopf – ich gewinne, Zahl – du verlierst“.

Am 18. Januar 2018 wurde berichtet, dass „Trump 107 Millionen Dollar an Einzelbeiträgen kassierte und damit den Rekord von Präsident Barack Obama von 2009 mit 53 Millionen Dollar verdoppelte“. In beiden Fällen handelte es sich bei den zu vergleichenden Zahlen jedoch tatsächlich um Spenden zur Finanzierung der Eröffnungsfeierlichkeiten und nicht um die eigentlichen Kampagnen. Aber Adelson führte auch dort: „Der Casino-Magnat Sheldon Adelson war der großzügigste Spender und gab dem Gründungskomitee 5 Millionen Dollar.“ Der zweitgrößte Geldgeber dafür war Hushang Ansary von Stewart & Stevenson mit 2 Millionen Dollar. Zuvor war er CEO der National Iranian Oil Company gewesen, bis der von der CIA ernannte Diktator, der brutale und allgemein verhasste Schah, 1979 gestürzt und durch die heute theokratisch überwachte begrenzte Demokratie des Iran ersetzt wurde. Die US-Aristokratie, deren CIA 1953 den populären und demokratisch gewählten iranischen Premierminister gestürzt hatte, installierte den Schah, um dieses gewählte Staatsoberhaupt zu ersetzen, und sie entstaatlichten und privatisierten dann die Ölgesellschaft des Iran, um Amerikas Aristokraten am Öl des Iran zu beteiligen. Im Grunde genommen stahl Amerikas Aristokratie den Iran 1953, und die Iraner eroberten ihr Land 1979 zurück, und seither haben US-Milliardäre versucht, es zurückzubekommen. Ansarys Nettovermögen wird auf „über 2 Milliarden Dollar“ geschätzt, und „Bis in die 1970er Jahre betrachtete die CIA Ansary als eines von siebzehn Mitgliedern des Inneren Zirkels des Schahs“, und er war unter der ersten Wahl des Schahs, um Amir Abbas Hoveyda als Premierminister zu ersetzen“. Aber das war gerade die Zeit, als der Schah in einer authentischen Revolution gegen die amerikanische Diktatur abgesetzt wurde. Die Revolution des Iran brachte die derzeitige, teilweise demokratische Regierung des Landes hervor. So floh dieser vermeintliche US-Handlanger Ansary nach Amerika, das 1953-79 der Meister des Iran gewesen war, und er wurde von den amerikanischen und alliierten Aristokratien mit offenen Armen empfangen.

Neben den Adelsons sind die von den US-Milliardäre kontrollierte CIA und die „Nachrichten“-Medien und die Regierung sowie die Familie des Schahs und der Saud-Familie und das Apartheid-Regime Israels unter der Leitung des Protegés der Adelsons in Israel, Netanyahu, seit 1979 die Hauptansprechpartner für einen Regimewechsel im Iran. Amerikas Milliardäre wollen den Iran zurück, und die CIA vertritt sie (den tiefen Staat) – nicht die amerikanische Öffentlichkeit – genau wie 1953, als die CIA den Iran für Amerikas Milliardäre eroberte.

Im aktuellen Wahlzyklus 2018 haben die Adelsons bisher 123.208.200 Dollar investiert, alles in Republikaner, und das ist die Spitze des gesamten Feldes. Der zweitgrößte politische Investor in diesem Zyklus ist der ehemalige republikanische Bürgermeister von NYC, Michael Bloomberg, mit $90.282.515, alle zu den Demokraten. Ist er ein Republikaner, oder ist er ein Demokrat? Macht das wirklich einen Unterschied? Er ist vor allem ein Promoter der Wall Street. Der drittgrößte Spender ist jetzt Tom Steyer, mit $70.743.864, alles zu den Demokraten. Der viertgrößte Geldgeber ist ein liberal-konservativer Milliardär aus Wisconsin, Richard Uihlein, mit 39.756.996 Dollar. Am 19. März 2018 berichtete Politico, dass „Uihlein und seine Frau Elizabeth derzeit die größten republikanischen Geber der Halbzeitwahlen 2018 sind, nachdem sie 21 Millionen Dollar an Kandidaten für ein Bundesamt und Super-PACs verteilt hatten, die sie unterstützen werden. Und das beinhaltet nicht ihre Finanzierung von Länderkandidaten.“ Am 1. Oktober 2016 hatte die International Business Times die zehn wichtigsten Geber für jede der beiden Parteien aufgelistet, und die Uihleins waren damals mit 21,5 Millionen Dollar die Nummer 4 auf republikanischer Seite.

Selbstverständlich gehören alle Top-Spender zu den 585 US-Milliardären, und deshalb können sie es sich leisten, viel für die republikanischen und/oder demokratischen Kandidaten auszugeben. Open Secrets berichtete am 31. März 2017: „Von den 100 reichsten Milliardäre der Welt sind 36 US-Bürger und somit berechtigt, hier an Kandidaten und andere politische Komitees zu spenden. OpenSecretsBlog fand heraus, dass 30 dieser[36][oder fünf Sechstel der insgesamt 36 reichsten Amerikaner] dies tatsächlich taten und insgesamt 184,4 Millionen Dollar beisteuerten – wobei 58 Prozent [ihres Geldes] in die republikanische Seite gingen.“ Nominierte der Demokratischen Partei erhielten somit 42%. Und, obwohl es nicht so viel ist wie für die Republikaner ist, so ist es doch normalerweise genug, damit, falls ein Demokrat gewählt wird, diese Person auch von den Milliardären kontrolliert wird.

Zum Beispiel gewann Bernie Sanders 2016 bei den Vorwahlen der Demokraten in West Virginia alle 55 Bezirke des Staates, aber die Delegierten dieses Staates im Demokratischen Nationalkonvent übergaben 19 der 37 Stimmen des Staates im Konvent an seine Gegnerin Hillary Clinton, die von Milliardären mehr Geld erhielt als alle anderen Präsidentschaftskandidaten zusammen. Die Millionen von Demokraten, die für Hillary Clinton stimmten, stimmten für die Favoritin der Milliardäre, und sie und ihre DNC stahlen die Nominierung der Partei von Sanders, der 2016 der bevorzugte Präsidentschaftskandidat der Nation war; und dennoch stimmten die meisten dieser Wähler bei der Präsidentschaftswahl immer noch mit Freuden für sie – als ob sie die Partei nicht praktisch zerstört hätte, indem sie sich für ihre Milliardäre prostituierte, noch mehr als Obama es bereits getan hatte. Natürlich kandidierte sie gegen Trump, und ausnahmsweise waren die Milliardäre schockiert, als sie feststellten, dass ihre enormen Investitionen in einen Kandidaten umsonst waren. So inkompetent war sie. Aber sie behielten immer noch die Kontrolle über beide politischen Parteien, und eine Wahl Sanders, das DNC (das Demokratische Nationalkomitee, die Demokratische Partei selbst) zu leiten, unterlag gegen die Wahl von Obama-Clinton, so dass die heutige Demokratische Partei immer noch die gleiche ist: Gewinnen ist für sie weniger wichtig als der Dienst an ihren wichtigsten Geldgebern.

Das bedeutet, dass die amerikanischen Gewinner von Bundeswahlen fast ausschließlich die 585 Milliardäre Amerikas vertreten und nicht die 328.335.647 Amerikaner (Stand 23. Januar 2019).

Also, Amerika ist keine Demokratie (unabhängig davon, ob es überparteilich ist); es ist stattdessen eine Aristokratie, genau wie im alten Frankreich, und das britische Imperium, etc. Der Rest der amerikanischen Bevölkerung (die 328.335.062 anderen Amerikaner) sind nur Subjekte dieser tatsächlichen Aristokratie, obwohl wir offiziell als „Bürger“ bezeichnet werden.

Das Gleiche gilt für Israel, jenes Land, dem die Adelsons (die Individuen, die Amerika weitgehend kontrollieren) so besonders verpflichtet sind. Am 8. November 2016 titelte die israelische Pro-Hillary-Clinton und Anti-Netanyahu-Zeitung Ha’aretz: „The Collapsing Political Triangle Linking Adelson, Netanyahu and Trump“ und berichtete, dass Ha’aretz‘ Fluch und Top-Konkurrent die kotenlos verteilte israelische Tageszeitung Israel Hayom ist:

Israel Hayom wurde vor neun Jahren von Adelson gegründet, um Netanyahu – der während seiner politischen Karriere von den israelischen Medien ziemlich hart behandelt wurde – eine freundliche Zeitung zu geben. Nach israelischem Recht ist die Gesamtsumme, die eine Person an einen Politiker oder eine Partei spenden kann, sehr begrenzt, und Unternehmensspenden sind nicht erlaubt. Israel Hayom war ein bequemes Schlupfloch, das es Adelson ermöglichte, die Art von Geld zu investieren, die er normalerweise amerikanischen Politikern im Namen von Netanyahu gibt. Sie hat kein Geschäftsmodell und trägt weitaus weniger Anzeigen als die meisten Tageszeitungen. Während das Privatunternehmen keine Finanzberichte veröffentlicht, schätzen Brancheninsider, dass Adelson jährlich rund 50 Millionen Dollar für das große Team von Journalisten und den Druck- und Vertriebsbereich ausgeben muss.

Kostenlos mit mehreren hunderttausend Exemplaren im ganzen Land verteilt, klammert sich Israel Hayom…. sklavisch an die Linie von Netanyahus Büro – lobt ihn und seine Familie in den Himmel und beschmiert gleichzeitig seine politischen Rivalen, sowohl links als auch rechts.

Ein Milliardär kann es sich leisten, seine „Nachrichten“-Medien anstelle von Spenden für politische Kampagnen zu nutzen. Viele Milliardäre tun das. Sie müssen keine direkten politischen Spenden tätigen. Und „Geld verdienen“ durch den Besitz eines Nachrichtenmediums kann für sie sogar irrelevant sein. Stattdessen kann der Besitz eines wichtigen „Nachrichten“-Mediums für sie nur ein anderer oder manchmal der einzige Weg sein, um die Kontrolle über die Regierung zu erlangen. Es funktioniert wirklich. In Israel ist es sehr effektiv.

Adelson ist die Nummer 14 auf der 2018 Forbes 400 Liste der wohlhabendsten Amerikaner, alle mit einem Nettowert von $2,1 Milliarden oder mehr, sein Wert ist mit $38,4 Milliarden nur ein Drittel so groß wie der von Jeff Bezos. Bezos ist Eigentümer von rund 15% der Amazon Corporation, deren Gewinne fast ausschließlich aus den Amazon Web Services stammen, die an das US Pentagon, die NSA und die CIA geliefert werden. Also ist er im Grunde genommen ein „Verteidigungs“-Auftragnehmer. Bezos‘ direkt gehaltene Washington Post ist eines von Amerikas führenden neokonservativen und neoliberalen Medien, bzw. Pro-Invasionen und pro-demokratische Partei; und so ist sein persönlicher Besitz dieser Zeitung ganz ähnlich wie sein Besitz eines nationalen politischen PAC für eine Person, um welche nationale Politik auch immer zu fördern, die sein Vermögen erhöhen wird. Je mehr das an das Militär und je weniger das an alles andere geht, desto wohlhabender wird er werden. Seine Zeitung pumpt die „nationalen Sicherheitsbedrohungen“ in die Gehirne Amerikas.

Adelson kontrolliert die israelische Regierung. Mag er auch eine wichtige Kraft in der amerikanischen Regierung sein, so wird diese eigentlich viel stärker von der reichsten Person der Welt kontrolliert, dem einzigen Billionär, dem König von Saudi-Arabien. Er hat genug Reichtum, um fast jeden zu kaufen, den er will – und das tut er durch seine zahlreichen Agenten. Aber natürlich hassen sowohl die israelische Regierung als auch die saudi-arabische Regierung die iranische Regierung mindestens genauso sehr wie die amerikanische Regierung. Ja, wenn die russische Regierung nicht wahrscheinlich die iranische Regierung gegen eine Invasion verteidigen würde, dann wäre der Iran vermutlich bereits überfallen worden. Anhänger der amerikanischen Regierung sind Anhänger einer Weltregierung durch amerikanische Milliardäre, denn das ist es, was die US-Regierung in all ihren internationalen Funktionen (militärisch, diplomatisch usw.) tatsächlich repräsentiert: Sie ist die globale Diktatur Amerikas. Sie werfen den Armen in Amerika Krümel hin, um sie zu einer „Zwei-Parteien-Regierung“ und nicht nur zu einer „Ein-Parteien-Regierung“ zu machen, und damit sich eine der Parteien „die Demokratische Partei“ nennen kann. Aber eigentlich ist Amerika eine Ein-Parteien-Regierung, und sie repräsentiert nur die Allerreichsten in beiden Parteien. Die beiden getrennten Parteiorganisationen der Aristokratie konkurrieren miteinander. Aber ihr wirkliches Publikum sind die Dollars der Aristokratie, nicht die Wähler der Öffentlichkeit. Diese „Zwei-Parteien-Diktatur“ (durch den Adel) ist ein anderes Regierungsmodell als das in China und einigen anderen Ländern.

Der großartige Investigativjournalist Wayne Madsen titelte am 24. Januar: „Trumps Anerkennung einer rivalisierenden venezolanischen Regierung wird eine diplomatische Lawine auslösen“ und berichtete über die Möglichkeit eines Krieges zwischen den USA und Russland wegen der amerikanischen Aggression gegen Venezuela. Die US-Medien haben sogar behauptet, dass die US-Regierung nicht diejenige sei, die üblicherweise Putsche in Lateinamerika verübt, und behaupten, dass die russische und die kubanische Regierung einfach die Blütezeit der „Demokratie“ in Venezuela verhindern. Am 24. Januar berichtete Middle East Eye, dass Morgan Stanleys CEO James Gorman gerade dem Weltwirtschaftsforum in Davos mitgeteilt hatte, dass die Foltermorde an dem Kritiker des saudischen Kronprinzen Salman und dem Kolumnisten der Washington Post, Jamal Khashoggi, „inakzeptabel“ seien, „Aber was kann man tun? Welche Rolle spielt man im Prozess des wirtschaftlichen und sozialen Wandels?“ und der Bericht fuhr fort: „Gorman sagte, dass er die Versuche eines Landes, die Korruption zu bekämpfen, nicht verurteilt habe“, und Gorman und ein französischer Industriemagnat schlossen sich zusammen, um ihr „Gewicht hinter die wirtschaftliche und soziale Richtung Riadhs zu stellen, indem sie sagten: „Es ist ziemlich schwierig und mutig, was das Königreich tut“, durch seine „Reformen“. Es wurde alles getan, um „die Korruption zu beseitigen und die Demokratie zu verbreiten“. Schon klar. „Jede Minute wird ein Trottel geboren“, außer dass das jetzt jede Sekunde passiert. Das scheint der wichtigste Weg zu sein, um Stimmen zu gewinnen.

Am 26. Januar ernannte Trump den Faschisten Elliott Abrams, um diese „Demokratisierung Venezuelas“ zu leiten, indem er den gewählten Präsidenten durch den Zweiten in der Reihe der Nachfolgeregelung stürzt und ersetzt (vergleichbar in Venezuela mit der Entfernung von Trump und dem Überspringen des Vizepräsidenten und der Ernennung von Nancy Pelosi zum Präsidenten Amerikas. Und es verstößt auch gegen die Forderung der venezolanischen Verfassung, dass der Oberste Gerichtshof zuerst zustimmen muss, bevor es IRGENDEINEN Wechsel des Präsidenten ohne eine Wahl durch die Wähler geben kann). Es ist eindeutig ein weiterer US-Coup, der hier versucht wird. Trump verkündet durch internationales Diktat, dass dieser venezolanische Verräter, den die USA angeblich installieren, nun offiziell von der US-Regierung als Präsident von Venezuela anerkannt wird. Bloomberg News berichtete, dass Abrams sich am 26. Januar bei den Vereinten Nationen Trumps Neokon-Außenminister anschließen würde, um dort bei den Vereinten Nationen dafür einzutreten, dass Trumps beabsichtigter venezolanischer Staatsstreich genehmigt wird. Die EU schien stark geneigt, dem Beispiel Amerikas zu folgen. In Bezug auf das entscheidende UN-Gremium, den Ständigen Sicherheitsrat, bestehend aus China, Frankreich, Russland, Großbritannien und den USA, wurde die Position der USA von Dreien unterstützt: USA, Frankreich und Großbritannien. Russland und China waren dagegen. In der EU unterstützten nur Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien sofort die Position der USA. Am 25. Januar berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass als erste über die heikle strategische Situation in Venezuela. Es klang wie der Vorlauf zu Obamas erfolgreichem Putsch in der Ukraine im Februar 2014, aber diesmal in Venezuela und unter Trump. Tatsächlich haben mindestens zwei andere Kommentatoren wie ich die offensichtlichen Ähnlichkeiten festgestellt: Whitney Webb mit: „Washington Follows Ukraine, Syria Roadmap in Push for Venezuela Regime Change“ und RT mit: „‚Venezuela bekommt seinen Maidan‘: Ukrainischer Minister stellt Verbindung zwischen Regimewechsel-Operationen her“.

Abrams‘ Karriere widmet sich dem „Regime-Change“ und ist dabei genauso dreist wie John Bolton. Ebenso wie Bolton ist er ein leidenschaftlicher Anhänger der jüdischen Apartheid. Er schrieb in seinem 1997 erschienenen Buch Glaube oder Angst:

„Außerhalb des Landes Israel kann es keinen Zweifel geben, dass Juden, die dem Bund zwischen Gott und Abraham treu sind, sich von der Nation, in der sie leben, abgrenzen sollen. Es liegt in der jüdischen Natur, vom Rest der Bevölkerung getrennt zu sein – außer in Israel.“

Israel ist in dieser und der Sicht vieler Milliardäre das Ghetto der ganzen Welt, und „echte“ Juden gehören nirgendwo anders hin als dort. Und demnach gehört dort niemand sonst hin, außer Menschen, die akzeptieren, dass sie vom jüdischen Gesetz – der Thora –regiert werden. So machte George W. Bush am 25. Juni 2001 als Hauptvertreter der amerikanischen Milliardäre Abrams zum Sonderassistenten des Präsidenten und Senior Director for Democracy, Human Rights, and International Operations im National Security Council. Natürlich war Abrams darauf versessen, dass Amerika den Irak erobert, weil die Iraker Israel nicht mochten. Und der derzeitige US-Präsident stellt den gleichen Vertreter Israels, Abrams, ein, um nun den aktuellen Coup der USA international zu verkaufen, um Venezuela für die Milliardäre Amerikas zu ergattern. Abrams hatte jahrelang um Trumps Gunst geworben, indem er es abgelehnt hatte, sich den vielen republikanischen Neokonservativen, sowohl jüdischen als auch nicht-jüdischen, anzuschließen, die Hillary Clinton als Präsidentin unterstützten. Damit hat er nun seinen neuen Job gewonnen, in der realen Fortsetzung von The Apprentice, das als President Trumps Administration bekannt ist. Ein weiterer solcher Gewinner ist natürlich John Bolton, der es ebenfalls abgelehnt hatte, Hillary zu unterstützen.

Vielleicht ist das US-Regime der Ansicht, dass es weniger gefährlich wäre, die Entschlossenheit der russischen Regierung in Bezug auf Venezuela zu testen, als sie in der Iran-Frage zu testen. Aber Big Brother sagt, dass diese Auferlegung der amerikanischen Korruption stattdessen nur ein Teil der Beseitigung der Korruption und der Verbreitung von Demokratie und Menschenrechten in der ganzen Welt ist.

Den USA ist es gelungen, Venezuela ins Spiel zu bringen und wieder zu kontrollieren. Einige amerikanische Milliardäre halten es für einen großen Preis, den man zurückholen muss. Die größten Öl- und Gasproduzenten – und mit den höchsten Öl- und Gasvorkommen im Boden – sind derzeit Saudi-Arabien, Iran, Katar, Russland, Venezuela und die USA. So ist beispielsweise Venezuela ein viel höherer Preis als Brasilien.

Alle diese Länder haben ein Interesse daran, die Existenz der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung zu leugnen und so schnell und so viel wie möglich von ihrem Produkt zu verkaufen, bevor sich die Welt von den fossilen Brennstoffen abwendet. Hightech treibt den heutigen Big-Power-Wettbewerb nicht annähernd so sehr voran wie der Wettbewerb um fossile Brennstoffe – so viel davon zu verkaufen wie möglich, so schnell wie möglich. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs könnte ein nuklearer Winter sein, der einen leblosen Planeten hervorbringt und so verhindert, dass der Planet durch den globalen Burnout langsam lebloser wird – das alternative Ergebnis, das von den verbrannten fossilen Brennstoffen selbst erzeugt würde. So oder so, die Zukunft sieht düster aus, egal was Hightech produziert (es sei denn, Hightech produziert schnell einen vollständigen Ersatz fossiler Brennstoffe und so viele der Milliardäre in den Ruin treibt, die im gegenwärtigen verzweifelten und psychopathischen globalen Wettbewerb so aktiv sind).

Das passiert, wenn der Reichtum weltweit so ungleich verteilt ist, dass die „Reichsten 0,7% der Welt das 13,67-fache der Ärmsten 68,7% der Welt besitzen“. Nach der Wirtschaftstheorie (die immer von den Agenten der Aristokratie geschrieben wurde) ist die Verteilung des Vermögens irrelevant. Dieser Glaube wurde durch einen Mitbegründer der heutigen mathematisierten Wirtschaftstheorie, Vilfredo Pareto, formalisiert, der zum Beispiel in seinem Hauptwerk, dem Trattato di Sociologia Generale von 1912, schrieb (# 2135), dass, obwohl „der Liebhaber von Gleichheit dem Nutzen der unteren Klassen einen hohen Koeffizienten zuweist und einen Punkt erreicht, der dem Gleichheitszustand sehr nahe kommt, so gibt es außer dem Gefühl kein Kriterium, um zwischen dem einen (solcher Gleichheit des Reichtums) und dem anderen (einer einzelnen Person – die er „Supermann“ nannte – die alles besitzt) zu wählen.” Der Artikel über Pareto in der CIA-Wikipedia erwähnt nicht einmal dieses zentrale Merkmal von Paretos Denken, das in der gesamten Theorie des „Wohlstands“ in der Ökonomie grundlegend ist. Pareto war auch der wichtigste Theoretiker des Faschismus und der Lehrer von Mussolini. Dieser Glaube ist die Grundlage des Kapitalismus, wie wir ihn kennen, und wie er in der Wirtschaftstheorie seit den 1760er Jahren existiert. Pareto hat es nicht erfunden, er hat es nur mathematisiert.

Also, wir sind schon seit langem im 1984, oder wir arbeiten zumindest darauf hin. Aber diese spezielle Version haben US-alliierte Milliardäre geschrieben; George Orwell tat es nicht. Und es ist kein Roman. Es ist echt. Und es wird jetzt immer verzweifelter.

Wenn man sich mit dieser Erkenntnis wie ein Schwein auf einem Fabrikbetrieb fühlt, dann hat man eine allgemeine Vorstellung von dieser Realität bekommen. Es ist das Problem, vor dem die Öffentlichkeit steht. Aber die Öffentlichkeit in den USA und ihren verbündeten Regimen ist weit weniger unglücklich als die Öffentlichkeit in den Ländern, die die USA und ihre verbündeten Regime zu übernehmen versuchen – die Zielländer (wie Syrien). Um eine realistische Lösung für diese systematische globale Ausbeutung zu beschreiben, wäre zumindest ein ganzes Buch erforderlich – kein bloßer Artikel wie hier. Die Aristokratie würde nirgendwo ein solches Buch veröffentlichen. Niemand würde wahrscheinlich ein signifikantes Einkommen aus dem Schreiben erzielen. Das ist Teil der Realität, die ein solches Buch beschreiben würde.

Ein wichtiger Teil dieser Realität ist jedoch, dass für die Milliardäre – jene Menschen, die internationale Unternehmen oder Konzerne kontrollieren, die zudem danach streben, über ihren nationalen Markt hinaus zu wachsen – die internationale Politik ihrer Nation für sie noch wichtiger ist als ihre inneren Angelegenheiten (wie das giftige Wasser in Flint, Michigan; oder die allgemeine Krankenversicherung – Angelegenheiten, die für Milliardäre relativ unwichtig sind), und daher sind die am meisten zensierten und am wenigsten ehrlichen berichteten Realitäten seitens der „Nachrichten“-Medien der Aristokratie die internationalen Realitäten. Daher wird in diesem Bereich am meisten gelogen, wie z.B. über „Saddams WMD“ und über alle anderen Länder.

Wenn sich eine Person jedoch im Militär einer Aristokratie befindet, ist die Täuschung dieser Person noch wichtiger, vor allem in den unteren Rängen, den Truppen, denn das Töten und Sterben für die Aristokratie ist weit weniger attraktiv als das Töten oder Sterben, um ehrlich einer echten Demokratie zu dienen und sie zu schützen. Die Propaganda für den Mythos, dass die Nation eine Demokratie ist, ist daher für jede Aristokratie äußerst wichtig. Vielleicht ist das der Grund, warum das Militär in den Vereinigten Staaten immer die Institution ist, die bei der Achtung der Öffentlichkeit vor allen anderen führend ist. Es ist besonders notwendig, das in einer Nation zu tun, die Präsident Barack Obama wiederholt als „die eine unverzichtbare Nation“ bezeichnet hat. Das bedeutet natürlich, dass jede andere Nation „entbehrlich“ ist.

Jede imperiale Nation, zumindest seit dem alten Rom, beanspruchte dasselbe und ist in mehr Nationen einmarschiert als jede andere in der Welt, als man die führende imperiale Nation war, denn das ist es, was es bedeutet, ein Imperium zu sein oder gar danach zu streben, eins zu sein: anderen Nationen – Kolonien, Vasallenstaaten oder wie auch immer sie genannt werden – den Willen dieser Nation aufzuzwingen. Wenn Soldaten wissen, dass sie die Invasoren sind, nicht die eigentlichen Verteidiger, ist ihre Motivation zu töten und zu sterben enorm reduziert. Dies ist der Hauptgrund, warum die „Nachrichten“-Medien in einer imperialen Nation ständig ihr Publikum belügen müssen. Wenn eine Nachrichten-Organisation das nicht tut, wird überhaupt kein Aristokrat sie kaufen. Und praktisch niemand wird darin werben oder anderweitig dafür spenden. Man wird dazu verdammt sein, in jeder Hinsicht sehr klein und unrentabel zu bleiben (denn die „Reichsten der Welt 0,7% besitzen 13,67 Mal so viel wie die Ärmsten der Welt 68,7%“). Milliardäre spenden an „Nachrichten“-Organisationen, die genau über inländische US-Probleme berichten könnten, aber nicht an solche, die genau über internationale Angelegenheiten berichten, insbesondere über wichtige internationale Angelegenheiten. Selbst liberale Nachrichtenmedien sind neokonservativ oder berichten positiv über amerikanische Invasionen und Staatsstreiche. Um in den USA ein bedeutender Akteur im Nachrichtengeschäft zu sein, muss man einer von ihnen sein.

So funktioniert also die amerikanische Diktatur. Das ist nicht der Exzeptionalismus Amerikas: Es ist Amerikas Gewöhnlichkeit. Amerikas Gründer wollten zu ihrer Zeit etwas nicht nur Außergewöhnliches, sondern auch Einzigartiges hervorbringen: eine demokratische Republik. Aber was hier jetzt existiert, ist stattdessen ein diktatorisches globales Imperium, und es stellt für die Existenz der Vereinten Nationen seit der Gründung dieses Gremiums im Jahr 1945 die größte Bedrohung dar. Wenn dieses Organ akzeptiert, dass der Führer Venezuelas die Person ist, die der amerikanische Präsident als Führer Venezuelas bezeichnet, dann ist die UNO praktisch tot. Dies wäre ein gewaltiger Durchbruch für alle Milliardäre des US-Regimes, sowohl im Inland als auch in den verbündeten Ländern (z.B. in Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien). Es wäre historisch, wenn sie gewinnen würden. Es wäre äußerst düster, und dann müsste die UNO sofort ersetzt werden. Die USA und ihre Verbündeten würden sich weigern, der Ersatzorganisation beizutreten. Diese Organisation würde dann Wirtschaftssanktionen gegen die USA und ihre Verbündeten genehmigen. Diese werden auf Gegenseitigkeit beruhen. Die Welt würde klar in zwei Handelsblöcke zerfallen. In gewisser Weise würde die Kapitulation der UNO gegenüber den USA in dieser Angelegenheit zu einem weiteren Weltkrieg, dem Dritten Weltkrieg, führen. Es wäre noch schlimmer als Neville Chamberlains Annahme von Hitlers Angebot bezüglich des Sudetenlandes. Wir wären wieder am Beginn des Zweiten Weltkriegs, ohne dass wir seitdem etwas gelernt hätten. Und das mit Atomwaffen.

https://www.strategic-culture.org/news/2019/02/16/how-america-dictatorship-works.html

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/amerikas-diktatur-16-02-2019/

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