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Ausland, Russland

Sanktionen verlieren ihre Wirkung: Weil die russische Wirtschaft kraftig wachst, werden die Sanktionen irrelevant

von Mac Slavo http://luftpost-kl.de

Die Wirtschaft Russlands weist trotz der auf Betreiben der USA verhangten Sanktionen ein stabiles Wachstum auf.

Die USA haben das Problem, dass ihre Sanktionen nicht mehr wirken, weil Staaten zuneh­mend missachten, was ihnen Regierungen anderer Staaten vorschreiben wollen. Trotz der (gegen Russland verhängten) Sanktionen setzt die russische Wirtschaft ihr anhaltendes Wachstum fort.

Die russische Inflationsrate ist im letzten Jahr niedrig geblieben, wahrend die Wirtschaft nach Angaben der Weltbank gewachsen ist [s. unter http://www.worldbank.org/en/publica­tion/global-economic-prospects , Downloads: Full Report, S. 79 ]. „Obwohl die Wirtschafts­sanktionen verschärft wurden, ist die russische Inflationsrate auf relativ niedrigem Niveau stabil geblieben, und die Erdolproduktion konnte gesteigert werden. Infolge der robusten Binnenkonjunktur betrug das russische Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr 1,6 Prozent,“ heißt es im Bericht (der Weltbank).

Die USA setzen schon lange Sanktionen ein, um der Wirtschaft anderer Staaten aus un­terschiedlichen Gründen zu schaden, in jüngerer Zeit scheinen solche Sanktionen aber nicht mehr zu greifen. Nach einem RT-Bericht [s. https://www.rt.com/business/448357-rus­sian-economy-grows-sanctions/ ] hat die Weltbank darauf hingewiesen, dass Russland und andere Ölexporteure „wegen steigender Ölpreise im Jahr 2018 ein stabiles Wachstum zu verzeichnen hatten“. In Russland sei „das Wachstum durch den privaten Verbrauch und die Exporte unterstiitzt worden. Fiir das laufende Jahr sagt die Weltbank einen kurzzei­tigen Wachstumsrückgang auf 1,5 Prozent voraus, erwartet für die Jahre 2020 und 2021 aber eine Steigerung des russischen Bruttoinlandsprodukts um jeweils 1,8 Prozent.

Im Oktober hat der Internationale Währungsfonds / IWF seine Prognose für das BIP­Wachstum Russlands im Jahr 2019 auf 1,8 Prozent angehoben. Sein Chefökonom Maurice Obstfeld stellte dazu fest, der positive Einfluss, den die auf dem Weltmarkt steigenden Erdölpreise auf der russischen Wirtschaft hatten, gleiche die negative Wir­kung der von Washington verhängten Sanktionen mehr als aus [s.auch dazu https:// http://www.d. com/business/448357-russian-economy-grows-sanctions/ ].

Im Mai 2018 hat Bloomberg berichtet [s. https://www.bloomberg.com/news/articles/2018- 05-22/u-s-sanction-power-may-be-reaching-its-limit ], die Wirkung der US-Sanktionen sto­ße an ihre Grenzen. Die von US-Sanktionen betroffenen Staaten ließen bei der Abwick­lung ihrer Handelsgeschäfte den Dollar „wie eine heiße Kartoffel fallen“ [s. http://www.shff-plan.com/headline-news/russia-is-liquidating-us-treasury-holdings-and-dumping-the-dollar_07182018 ] und machten die US-Sanktionen damit wirkungslos.

Als das Finanzamt des Staates New York vor sechs Jahren wegen des Verdachtes, die von den USA gegen den Iran verhängten Sanktionen missachtet zu haben, gegen die in London ansässige Bank Standard Chartered Plc (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Stan­dard Chattered Bank ) ermittelte, beschwerte sich ein Abteilungsleiter dieser Bank in einer E-Mail nach New York folgendermaßen: „Ihr verdammten Amis, wer seid ihr ei­gentlich, dass ihr dem Rest der Welt verbieten wollt, Handel mit dem Iran zu treiben?“ [nachzulesen unter https://www.bloomberg.cominews/adicles/2018-05-22/u-s-sanction­power-may-be-reaching-its-limit ]

Russland ist nicht der einzige Staat, den die gegen ihn verhängten Sanktionen kaum noch beeinträchtigen k6nnen. China hat mit der Asian Infrastructure Investment Bank / AIIB [s. https://www.bloomberg.com/quicktake/chinas-world-bank ) eine der Weltbank und dem IWF, die beide in Washington residieren, Konkurrenz machende Handelsbank gegründet, über die internationale Geschäfte in Yuan (1 chinesischer Yuan entspricht 0,13 Euro.) ab­gewickelt werden können. Und China wird seinen Handel mit dem Iran vermutlich auswei­ten, unabhängig davon, wie Trump darauf reagieren wird.

Was China getan hat, könnte auch Europa tun, wenn es sich ebenfalls über die US-Sankti­onen hinwegsetzen möchte. „Aus berechtigtem Eigeninteresse wird China ganz sicher Wege finden, um nicht auf US-Banken angewiesen zu sein,“ äußerte sich Jeffrey Sachs, ein Wirtschaftsprofessor (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Sachs ) der Columbia Univer­sity

Dieser Artikel wurde zuerst auf (der von Mac Slavo betriebenen Platfform) „SHFTp/an“ veröffentlicht und ist dort aufzurufen unter http://www.shtfplan.com/headline-news/sancti­ons-lose-power-russias-economy-continues-to-expand-sanctions-irrelevant 01092019 .

(Wir haben den Artikel komplett iibersetzt und mit Ergänzungen und Links in runden Klam­mern versehen. Die Links in eckigen Klammern waren bereits im Originaltext enthalten.)

http://www.informationclearinghouse.info/50917.htm

http://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP01719_080219.pdf

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