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Ausland, Naher Osten

Manbij- SDF übergeben strategisches Dorf an SAA um türkische Offensive abzuwenden. Kaum ausreichend!

von https://orbisnjus.com

Die Lage in der von den Syrisch-Demokratischen Kräften besetzten nord-syrischen Stadt Manbij spitzt sich weiter zu.

Während die Türkei massenweise Truppen und Militärgerät in die Region entsendete, um zeitnah ihre angekündigte Offensive zu starten, haben die SDF zur Verstärkung ihrer Waffenbrüder Hundertschaften an Kämpfern in den Norden entsendet um Ankaras FSA-Dschihadisten entgegenzutreten.

(Quelle RuptlyTV)
(Quelle Southfront)

Mit der Ratio hat es die kurdisch dominierte Miliz nicht so. Anstatt endlich Demut walten zu lassen und das offensichtliche zu realisieren, nämlich das sie nicht den Hauch einer Chance gegen Ankara hat, neigt sie abermals zu waghalsigen schlichtweg nicht zu bestehenden Missionen, und will es womöglich mit einer Streitkraft aufnehmen die sie in Handumdrehen erledigen wird.

Vermutlich haben die SDF längst für sich beschlossen Manbij eher ihrem Erzfeind zu überlassen, als die Stadt der syrischen Regierung zu übergeben, genau wie in Afrin.

Anderes lässt sich auf der uneinsichtigen ja gerade verzogenen Attitüde der düpierten kurdischen Terroristen-Einheit nicht schließen. Kaum in der Position Forderungen zu stellen, und dennoch weiterhin solch eine Arroganz an den Tag legen.

Nichtsdestotrotz ist allem Anschein nach den SDF doch ein Licht aufgegangen, das die imminente türkische Militäroperation ihr rasches Ende herbeiführen würde.

Das libanesische Nachrichtenportal Al-Masdar-News (AMN) berichtete unter Berufung auf Quellen, das die SDF einen Teil in der Peripherie Manbijs an die syrische Armee (SAA) abgetreten haben sollen.

Es handelt sich um die Kleinstadt Al-‘Arimeh die während dem türkischen Frühjahrssturm auf Afrin von der SAA verlassen worden ist. Laut einer Quelle in Aleppo-City seien die syrische Armee und das russische Militär in Al-Arimeh eingerückt, nachdem die Syrisch Demokratischen Kräfte sich dazu bereit erklärt hätten die Stadt am Dienstag auszuhändigen, hieß es.

Desweiteren gab die Quelle bekannt das das russische Militär mit einem Konvoi aus über 40 Fahrzeugen und Hunderten von Soldaten in die besagte Stadt eingerückt sei, so AMN.

International Volunteers Report @VolunteerReport

RT via: @CivilWarMap

International Volunteers Report @VolunteerReport

Via: @ManbijFm The return of the Coordination Center to the town of Al-Arimah west of
Sources in the talks on the last three days with resulted in an agreement to ensure the reactivation of the coordination center … pic.twitter.com/I12lICZq4h pic.twitter.com/PyitycFZL9 

Al-Arimeh ist strategisch gelegen entlang der Al-Bab-Manbij Verbindungsstraße. Die Kleinstadt ist zudem ein Gebiet das eine Frontlinie zwischen den SDF und der türkisch gestützten FSA aufweist.

AMN zufolge sei zwischen den kurdischen Militanten und der syrischen Armee bisher kein Abkommen bezüglich der Zukunft von Manbij getroffen worden und es sähe so aus das die SDF ihre Engstirnigkeit solange beibehalten würden bis das türkische Militär seine Invasion starte um die Stadt einzunehmen.

Nach dem Nachrichtenportal Southfront haben lokale Quellen behauptet das dieser Schritt die erste Stufe einer umfassenderen Vereinbarung zwischen Damaskus, Russland und den SDF sei, die zeitnah erreicht würde.

Seit der US-Entscheidung die Truppen aus Syrien abzuziehen und den fortwährenden türkischen Bedrohungen eine neue Militäroperation gegen militante kurdische Fraktionen einzuleiten, würden die SDF nach einem neuen Beschützer vor Ankara Ausschau halten, so Southfront.


Solche Anflüge von Einsichtigkeit seitens der SDF waren im Vorfeld der türkischen Übernahme Afrins unentwegt zu vernehmen. Damals schwenkte man in Afrin syrische Flaggen und konsultierte Damaskus um eine Übergabe auszuhandeln.

Dennoch wollten die kurdischen Militanten sich nicht eingestehen, das es das beste wäre die separatistischen Ambitionen für eine Weile ruhen zu lassen um den Ernst der Lage zu erkennen.

Nein man zögerte eine mögliche Aushändigung der Stadt zur Verteidigung des Hoheitsgebiets solange hinaus, bis es schlichtweg zu spät war. Mit eingezogenen Schwanz zogen die sich als Helden präsentierenden SDF/YPG aus Afrin ab, um ihre Wunden zu lecken und heute wahrscheinlich erneut auf die Schnauze zu fallen.

Mit der Übergabe eines Dörfchens an die syrische Armee ist es nicht getan. Dies wird nicht ausreichen um Ankaras Vormarsch auf Manbij abzuwenden. Ähnliche vage Zugeständnisse führten zum schleunigen Verlust Afrins. Damals gewährten die SDF den regierungstreuen Nationalen Verteidigungskräften (NDF) Stellungen in Afrin zu beziehen, um die Stadt zu verteidigen.

Der Ausgang dieses Vorhabens ist bekannt. Die türkische Luftwaffe ließ es sich nicht nehmen die NDF umgehend nach ihrem Eintreffen zu bombardieren.

Zwar verhält es sich diesmal anders, da die SDF neben der syrischen Armee das russische Militär akkreditierten, um in Al-Arimeh eine Art Schutzwall zu verkörpern.

Dennoch sprechen wir von einem Dorf das türkische Kampfflugzeuge nicht davon abbringen wird die SDF in Manbij zu dezimieren um schnurstracks einzurücken. Ankara weiß das es unmöglich ist Manbij zu annektieren wenn Damaskus und Moskau das Zepter übernehmen. Dies würde die türkische Offensive vor Beginn im Keim ersticken.

Demnach setzt die Türkei alles daran sobald wie möglich vorzurücken. Es liegt einzig und alleine bei den SDF, ob das türkische Militär und seine dschihadistischen Stellvertreter die Chance geboten bekommen Manbij einzuverleiben.

Die Übergabe eines Dorfs und das kohärente Festhalten an der Besatzung, wird Manbij das gleiche Schicksal erleiden lassen wie Afrin. Der Hochverrat sollte nun ein Ende finden, und die SDF sollten die Stadt in Windeseile an seinen rechtmäßigen Verwalter und Eigner übergeben.

Wenn die syrischen Kurden nicht auf ewig die geächtete Minderheit im zukünftigen Syrien bleiben wollen, sollten sie zur Besinnung kommen und die ihr “Heimatland” erodierenden und untergrabenden Handlungen sofort einstellen.

Ansonsten sieht es zukünftig schwarz für sie aus. Ernüchternd sollte man derweil seine Hoffnung und Hysterie bezüglich solch positiver doch minimaler erster Schritte bremsen.

Wie oben erwähnt werden unzulängliche Maßnahmen zur Verhinderung einer türkischen Operation, das Gegenteil bewirken. Mal sehen ob die SDF abermals frontal gegen die Wand anrennen, oder doch die Kurve kriegen. Rückblickend auf ihre Historie, wagt man zu bezweifeln das sie je bessere Schachspieler werden. Die Russen könnten ihnen noch einiges diesbezüglich beibringen.

https://orbisnjus.com/2018/12/26/manbij-sdf-uebergeben-strategisches-dorf-an-saa-um-tuerkische-offensive-abzuwenden-kaum-ausreichend/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Manbij- SDF übergeben strategisches Dorf an SAA um türkische Offensive abzuwenden. Kaum ausreichend!

  1. Es wird in Syrien keine Kurdischen Soldaten außerhalb der SAA geben. Wie die Kurden dahin kommen, ist ihr Problem. Ich wünsche ihnen einen guten Rutsch !

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    Verfasst von zivilistin | 27. Dezember 2018, 10:23

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