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Ausland, Naher Osten

SDF geben sich kleinlaut doch fordern Flugverbotszone, während Trumps Mittelsmann quittiert und Pentagon Pläne zum Verbleib entwirft

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Die düpierten Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF) vollziehen derweil widersprüchliche Handlungen und geben dementsprechende Kommentare heraus.

Versöhnliche Töne anschlagend äußerte die SDF-Sprecherin,
Jihan Ahmad, am 21.Dezember gegenüber der Nachrichtenagentur Sputnik das die kurdische Terror-Miliz keine Einwände gegen die Rückkehr von syrischen Regierungseinrichtungen haben würde, womit sie sich auf die Nord-syrische Stadt Manbij bezog. Man habe urplötzlich dem Separatismus abgeschworen, hieß es.

” Wir sind ein Teil Syriens und wir erfordern keinen Separatismus, hingegen wollen wir eine Vereinbarung zur Selbstverwaltung im Rahmen des freien Syriens das erreicht werden soll,” sagte Ahmad als sie von der Nachrichtenagentur gefragt wurde ob Manbij an Damaskus übergeben werden könnte.

Zudem fügte die SDF-Sprecherin hinzu das die Anführer der Gruppierung mehrmals Gespräche mit Repräsentanten der syrischen Regierung abgehalten hätten. Laut ihr würden die SDF kein Problem mit dem “Regime” oder der “Syrischen-Flagge” haben .

“Heute zielen unsere Anstrengungen darauf ab die Region zu beschützen und Gefahren von ihr fernzuhalten,” so Ahmad.

Im gleichen Atemzug riefen die SDF Frankreich an ihnen aus der Patsche zu helfen. Paris soll dem kurdischen Kollektiv bei der Verhängung einer Flugverbotszone über Nord-Syrien behilflich sein, berichtete Sputnik.

Das libanesische Nachrichtenportal Al-Masdar-News (AMN) meldete derweil unter Berufung auf den iranischen Nachrichtensender PressTV, das Berater des französischen Präsidenten Emanuel Macron sich mit kurdischen Militanten getroffen haben sollen, und ihnen zukünftige Unterstützung zugesagt hätten.

Demnach haben die SDF dem Separatismus doch nicht komplett abgeschworen. Kaum zu vereinbaren sind die Worte und die Taten der kurdischen Miliz. Zu einem habe man angeblich kein Problem mit Damaskus und strebe keine Zergliederung an, zum anderen ersehnt man Flugverbotszonen und erfleht um Hilfe bei Landesfeinden.

Die Ressentiments gegen die Entscheidung des US-Präsidenten die Truppen aus Syrien abzuziehen, hätten sich in den Rängen der SDF seit der Bekanntgabe schlagartig ausgeweitet, wie die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle (SOHR) unter Berufung auf eigene Quellen mitteilte.

Den SOHR-Quellen zufolge hätte die SDF-Führung sich darüber auseinandergesetzt, ob bei einem Angriff der Türkei die Kampfhandlungen gegen den Islamischen Staat eingestellt werden sollen, um es mit der türkischen Armee im Norden aufzunehmen.

Was den angeblichen Kampf gegen den IS anbelangt ließen die Syrisch Demokratischen Kräfte verlauten, das eine neue Welle von ISIS-Angriffen aus Trumps Entscheidung resultiert seien, darüber berichtete das Nachrichtenportal Southfront.

In einer Stellungnahme argumentierten die SDF das die ISIS-Attacken eine “direkte Reflexion” des angekündigten US-Abzugs seien.

“Die Terroristen-Organisation ergriff die Chance um ihre Truppen zu reorganisieren, und ihre Angriffe auf Stellungen unserer Kräfte zu intensivieren,” hieß es.

Trotz der Anschuldigungen gegen die USA räumten die SDF ein, das ihre Kräfte in der Lage gewesen seien die Übergriffe des IS abzuwehren, da ihnen die US-geführte Koalition anhand von 84 Luftschlägen unter die Armee gegriffen habe.

Trumps Mittelsmann fürs Grobe in Syrien der Sonderbeauftragte für die US-geführte Koalition, Brett McGurk, hat indes ebenfalls seinen Rücktritt eingereicht.

Laut Medienberichten rühre McGurks Entschluss von erheblichen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinem Präsidenten her. Der Sonderbeauftragte sollte im Februar kommenden Jahres ohnehin seinen Platz räumen. Seine vorgezogene Resignation dient einzig und alleine zur Erhöhung des innerpolitischen Drucks auf den US-Präsidenten.

Zudem ist das Pentagon mit dem jetzigen Stand der Dinge nicht im geringsten zufrieden, und hat wie die US-Tageszeitung New York Times (NYT) unter Berufung auf Militärbeamte erörterte ,neue Pläne entworfen um die US-Präsenz in Syrien aufrechtzuerhalten.

Nach dem Blatt erwäge das Pentagon kleinere Spezialeinheiten einzusetzen, um den IS in Syrien anzugreifen. Die amerikanischen Kommandos würden in den Irak entsendet, wo geschätzt 5000 Soldaten stationiert sind, und sollen bezüglicher “Spezial-Operationen” in Syrien einfallen, so die Beamten.

Desweiteren hieß es die Strike-Teams seien eine von diversen Optionen -darunter die Fortsetzung von Luftangriffen und Waffenlieferungen an die SDF- einer neuen Strategie die das Pentagon derweil entwickele.

Dem Blatt zufolge sollen diese Pläne Trump noch vorgelegt werden, bevor der kürzlich zurückgetretene US-Verteidigungsminister, James Mattis, im Februar aus dem Amt scheidet.

Die SDF können zunächst aufatmen da sich Ankara vorerst dazu entschlossen hat seine Offensive auf an der türkisch-syrischen Grenze ansässige Militante zu vertagen. Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, äußerte diesbezüglich das man diese Entscheidung getroffen habe um den USA mehr Zeit für ihren Abzug aus Syrien einzuräumen.

Sein Außenminister, Mevlut Cavusoglu, ging weiter ins Detail und ließ verlauten das die Türkei bereit zu diesem Schritt gewesen sei, da man den Eigenbeschuss (friendly fire) vermeiden wolle.


Nach den nicht abebbenden Reaktionen aus Washington zu urteilen, hält Donald Trump an seinem Entschluss fest, und zieht die in Syrien stationierten US-Soldaten ab.

Inzwischen ist ein zweiter hochrangiger Regierungsvertreter, aufgrund Trumps Entscheidung zurückgetreten. Der Sonderbeauftragte für die “Anti-ISIS-Koalition”, Brett McGurk, war der Verbindungsmann für die US-gestützten SDF, und ist vermutlich davon ausgegangen das wie im Irak ein weiterer amerikanischer Hinterhof im Nahen-Osten konsolidiert wird.

Die koordinierten Aktivitäten der US-Besatzer und ihrer kurdischen Stellvertreter, deuteten an wohin die Reise gehen sollte. Ein herbei gebombter demographischer-Wandel sollte in ein Autonomiegebiet münden, das eine angestrebte Balkanisierung Syriens beschleunigen sollte.

Nun sind McGurks SDF-Zöglinge dazu verdammt von der Türkei verschlungen zu werden, oder illegitim besetzte Gebiete an seinen rechtmäßigen Besitzer zu übergeben, der syrischen Regierung.

Beide Varianten bedeuten das die Aussicht auf die Annexion dieser Gebiete völlig dahin ist, sprich die syrischen Kurden vielleicht einen schlechteren Stand haben werden als zu Vorkriegszeiten.

Obwohl sie auch Syrer sind, haben sie mit dem Feind paktiert und sich an allerhand infiltrierenden und destruktiven Maßnahmen beteiligt. Die eigens aufgebrummte verräterische Reputation, ist ein für ewig währender Vertrauensbruch.

Das syrische Volk muss nun stets davon ausgehen das sobald ein auswärtiger Feind einfällt die Kurden sich ihm anschließen, um sich ein Stück des Landes unter den Nagel zu reißen.

Ihre Abhängigkeit von der Stimmung westlicher Mächte, ist ein Fluch der sie anscheinend immer wieder heimsucht. Und anstatt demütige Einsicht walten zu lassen, setzen sie weiterhin blindlings auf Eskalation und biedern sich den Franzosen an um Flugverbotszonen im letzten Moment aus dem Boden zu stampfen.

Derweil heben die SDF kontinuierlich ihre Notwendigkeit für den Kampf gegen die ISIS hervor. Obwohl sie diesbezüglich nichts unumstößliches auf die Beine gestellt haben.

Wenn es zu Konfrontationen zwischen den beiden amerikanischen Kreaturen in Syrien kommt. dann erweisen sich die SDF entweder als unfähig der ISIS den Gnadenstoß zu versetzen oder treffen Vereinbarungen mit ihr um sie an Fronten der syrischen Armee zu verlagern ( siehe unten BBC-Bericht”Raqqas dirty Secret).

Gegenwärtig geben die SDF vor den IS in der Hajin-Region von Deir-Ezzor zu bekämpfen. Zunächst hat man die ISIS-Zelle in der Region ein ganzes Jahr lang seelenruhig gedeihen lassen, um sich nun als unfähig zu erweisen sie trotz US-Luftunterstützung auszulöschen. Demnach sollte man dem Mythos vom Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat nicht allzu ernst nehmen. Die Realität erzählt uns etwas anderes.

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