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Ausland, Naher Osten

Ankara fordert seine Milizen im Norden Syriens auf, die Umsetzung des Idlib-Abkommens zu beschleunigen … Sergei Shoigu : Die Situation in Syrien erfordert eine sofortige Entscheidung

von Khaled Zankloo – http://alwatan.sy

Übersetzung LZ

In einer klaren Botschaft zur Zukunft des Idlib-Abkommens forderte Russland den türkischen Verteidigungsminister Khulosi Akkar auf, nach Sotschi zu kommen und erinnerte ihn an die dringenden Aufgaben, an die sich Ankara noch nicht gehalten hat.

Der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu, der in seiner Ansprache an seinen türkischen Amtskollegen offen sprach, sagte zu Beginn des Treffens: „Wir müssen mit Ihnen sprechen, weil die Situation in Syrien eine sofortige Entscheidung und Diskussion der aktuellen Probleme erfordert bezüglich des Tempos, das wir nach der Unterzeichnung der Dokumente in Sochi über Idlib erreicht haben. Und lösen Sie die verbleibenden Probleme, ohne das Tempo zu reduzieren ».

Informierte Quellen berichteten Al-Watan, dass der Besuch auf Ersuchen der Russen stattgefunden habe, um ein „Notfall“ -Treffen abzuhalten wegen der Situation in den „entmilitarisierten“ Zonen. Die Situation sei nicht länger zu tolerieren angesichts der Nachlässigkeit der Türkei, ihre Milizen unter Druck zu setzen, die Bestimmungen des Abkommens einzuhalten insbesondere was den Rückzug von schweren Waffen der terroristischer Organisationen betrifft.  Die Türkei dulde das Bestreben der Terroristen, fortgesetzt Angriffe gegen die syrische Armee auszuüben, trotz deren militärischer Fähigkeit, die Situation in der gesamten Region zu ihrem Vorteil zu lösen. Dies stelle eine „Zurückhaltung auf Grund innerer Einstellung“ dar. Ihr  Vertrauen  zum russischen Verbündeten verhindere, daß diese selbst eine Lösung des Abkommens herbeiführe.

Die Quellen erwarten, dass der Besuch zu einem raschen und spezifischen Zeitplan für die Umsetzung des Abkommens in der „entmilitarisierte Zone“ führen werde, und daß nach dem neuen Treffen von Astana Ende dieses Monats deren Umsetzung durch die Garantiemächte beginnen wird, in dem die türkische Umgehung ihrer Verpflichtungen in der Region und ihre zwangsweise Erzwingung erörtert werden, wenn Milizen und Terroristen den neuen Zeitplan nicht einhalten.

Oppositionsquellen, die sich in der Nähe der bewaffneten Milizen der Türkei in der Region von Idlib und Aleppo befinden, enthüllten, dass die türkischen Behörden ihrer Führung mitgeteilt haben, dass es nicht möglich sei, die Umsetzung des Sotschi-Abkommens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in der „demilitarisierten Zone“ zu verzögern. Die Quellen berichteten «Al Watan», dass sich die Generäle der türkischen Armee gestern und vorgestern in einem Gebiet nahe der türkischen Grenze in Nordidlib mit den meisten Anführern bewaffneter Milizen getroffen haben, darunter auch Angehörigen terroristischer Organisationen, vor allem derjenigen der «Nusra Front». Terrorist Abu Mohammed Joulani berichtete vom Wunsch der Türkei, die Angriffe in Richtung der syrischen arabischen Armee in den Kontrollbereichen zu stoppen, vor allem in der «entmilitarisierte» Zone.

Die Quellen fügten hinzu, dass eine Meinungsverschiedenheit zwischen der Nationalen Befreiungsfront, der größten von der Türkei in Idlib und Aleppo gebildeten Miliz, und der „Befreiung von Sham“ bestehe was die Prioritäten der Umsetzung der „Demilitarisierung“ angehe entsprechend der Forderung der Türkei. Diese forderten einen neuen Zeitplan für die  Region, der festgelegt werden könne mit Russland, dem zweiten Garanten für Sotschi. Zum ersten Mal werde klar, dass es möglich ist, die Öffnung der Autobahnen von Aleppo nach Hama und Lattakia bis zum Stichtag für den Transitverkehr vorzunehmen, während es zweitens aber zu früh sei, die Streitfrage über den Rückzug aus der Region mit den Milizen der Hardliner der „Einwanderer“ Gruppen zu klären. Befürchtet wird, daß neue Risse zwischen den Milizen der „Wächter der Religion“ und „Front of Ansar al-Din“ und „Ansar al-Islam“ und „Ansar al-Tawhid“, aufbrechen könnten, die Al-Qaida die Treue erklärten.

Die Quellen betonten den Wunsch der Türkei, das Thema „Entwaffnung“ wieder ins Rampenlicht zu rücken beim gestern vom türkischen Verteidigungsminister Khulosi Akkar und dem Geheimdienstchef Haqan Fidan initiierten Besuch in der Stadt Sotschi in Russland und deren Treffen mit dem russischen Verteidigungsminister Sergei Shweigo.

http://alwatan.sy/archives/175937

 

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Ankara fordert seine Milizen im Norden Syriens auf, die Umsetzung des Idlib-Abkommens zu beschleunigen … Sergei Shoigu : Die Situation in Syrien erfordert eine sofortige Entscheidung

  1. war schon vorher klar..den Türken kann man nich trauen, sie spielen doppeltes Spiel…die Amis /Nato sind auch noch in Incirlik, -die russen hängen fest im Dilema -zwischen Wirtsch. -beziehungen (z.b. turkstream ) mit Türkei und ihrem Ziel der befreiung des syr. Landes

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    Verfasst von tom | 22. November 2018, 12:16

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