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Inland, Migration

WACHEN SIE AUF !!!!

von Imad Karim

Imad Karim hat seinen Aufruf von 2015 aktuell erneut bei FB eingestellt:

„Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht und Macheath, der hat ein Messer doch das Messer sieht man nicht.“

Schreiend, mahnend und anflehend wende ich mich als Filmemacher, jahrlanger Fernsehautor und vor allem als Mensch an Sie alle, Schriftsteller, einflussreiche Medien- und Meinungsmacher, Redaktionsmitglieder der „Spiegel“, „Focus“, „taz“ „Bild“ und andere KollegenInnen , an Sie, berühmte und wenig berühmte Schauspieler und Idole, an alle Wortführer und Trendgeber in unserer Mitte, an sämtliche Künstler aller Genre!

Ich wende mich als stets linksliberaler politisch aktiver Bürger dieser Republik an alle Volksparteien, an die Grünen, Die Linke, an sämtliche Aktivisten der Antifa und alle freiheitleibenden Menschen in unserer Gesellschaft!

Ich wende mich als Ex-Moslem und heute religionsfreier Mensch an die großen Kirchen deutscher Katholiken und Protestanten, die kleinen Kirchengemeinden, alle demokratischen Vereine und Organisationen unserer Zivilgesellschaft.

WACHEN SIE AUF !!!!

Wachen Sie auf, unsere Freiheit, unsere Grundwerte und unser Eigenschutz sind in großer Gefahr und ohne diese können wir niemandem zur Freiheit verhelfen und niemanden schützen, NIEMANDEN, wenn wir selber um unseren eigenen Schutz, Erhaltung unserer Grundwerte und Freiheit kämpfen müssen.

HÖREN SIE BITTE AUF, DIE EINZIGEN MORALPÄCHTER UNSERER GESELLSCHAFT ZU SEIN,

denn die überwiegende Mehrheit Ihrer Leser, Zuschauer, Mitstreiter, Ihre Kirchenmitglieder und der ehrenamtlichen Aktivisten Ihrer Vereine und Verbände sind wahre Demokraten und mündige Bürger.

VERLASSEN SIE IHREN WEG DER ARROGANZ UND KEHREN SIE ZURÜCK ZU DEN MENSCHEN, OHNE DIE SIE NICHT DAS WÄREN, WAS SIE SIND. NEHMEN SIE HEUTE NOCH ABSCHIED VON IHREM VERMEINTLICHEN SELBSTVERWICKLICHUNGSTRIPP. DIE DEMOKRATIE IST ALT ABER DIE FREIHEIT, IN DER WIR LEBEN IST JUNG, ZART UND SEHR ZERBRECHELICH

Ich bin ein Niemand und dennoch JEMAND, der mit 19 Jahre in Ihr Land als Student aus Beirut kam. Mit dem Glück, in einer proforma-islamischen Familie aufgewachsen zu sein gestattet, verschlang ich Ihre wunderbaren von Ihren Vorfahren über Jahrhunderte erkämpften Grundwerte der Freiheit und der Toleranz. Es ist 38 Jahre her, 38 wunderbare Jahre!

Als alter Phönizier, war und bin niemals gegen Völkerwanderung aber ich bin entschieden gegen Identitätsverlust von Völkern und Installierung von freiheitsfeindlichen Dogmen und Lehren. Menschen die kommen und sich ins freiheitliche Wertesystem unserer Grundordnung sind zweifelsohne eine Bereicherung aber NUR und ausschließlich diese Menschen, denn sie sind ein Teil der historischen Dialektik und des zivilisatorischen Prozesses und alles andres ist ANTIZIVILISATORISCH.

Ob Sie die Realität einsehen wollen oder nicht, bleibt sie REALITÄT, egal wie Sie, diese Realität rücksichtslos mit Ihrem starken Einfluss zu trampeln versuchen. Weder Sie als Meinungsmacher noch als einflussreiche Politiker und Prominenz können die Wahrheit ändern oder auf dauer fälschen.

95% der Menschen, die zu uns kommen, lehnen unsere Werte, Werte der Freiheit diametral ab. Und die jenen, die wirklich unsere Hilfe brauchen schaffen nicht zu uns zu kommen, denn sie haben keine 10.000 Euro für die Schlepper zu zahlen und sie beherrschen das Spiel der Propaganda mit hilflosen Kindern nicht.
SIE „GUTMENSCHEN“ HELFEN DAMIT NIEMANDEM, SONDERN SIE RICHTEN GROSSEN SCHADEN AN.

Ihre Kinder und unsere Kinder werden Jahrzehnte mit Waffen kämpfen müssen, um ihre Freiheit wiederzuerlangen. Sie werden kämpfen müssen und es wird ein langjähriger und blutiger Krieg werden.

Nein, Sie können mir keinen Faschismus vorwerfen und auch kein Ariertum, denn ich bin ein zugezogener Deutscher mediterranischer Herkunft. meine Genen liegen am Mittelmeer.

Nein, und Euch junge ANTIFA-Aktivisten versucht nicht mir Rechtsgedankengut unterzujubeln, denn ich habe bereits in den Achtzigern die „Internationale“ gesungen und gegen Nato und Nato-Doppelbeschluss, sowie gegen die Stationierung der Nato- Pershing-Raketen demonstriert als viele von Euch noch nicht geboren waren.

Nein, Sie alle können mir kein Ressentiment gegenüber Flüchtlinge unterstellen, denn ich verließ meine Heimat zwar als Student und nicht als Flüchtling aber in einer Zeit, als Beirut wegen der religiösen Kriege brannte.

Als Fernsehautor und Filmemacher warb ich bereits in den Neunzigern über meine Fernsehfilme und Reportagen für Verständnis für Flüchtlinge und poltischverfolgte (dann lieber ins falsche Paradies).

Als Fernsehautor und Filmemacher warb ich auch in meinen Fernsehfilmen und Reportagen für gegenseitige Verständigung der Völker (Eine Reise, Zwei Ansichten Pauschal total).

Als Fernsehautor und Filmemacher verurteilte ich auch in meinen Fernsehfilmen und Reportagen jegliche Form von Rassismus (Kumpel Charly WDR) und ich drehte auch in Ko-Autorenschaft einen Film über Cim Özdemir, den heutigen Bundesvorsitzenderr der Partei Bündnis 90/Die Grünen, als er ein junger unbekannter Lokalpolitiker noch nicht bekannt war. (Zweimal Deutschland – der Spätzletürke).

Ich schreibe hier nicht um Ihnen alles meinen Lebenslauf zu präsentieren, sondern um Ihnen versuchen zu verdeutlichen, was meines Erachtens auf uns zukommen wird; Ich kenne die Menschen im Nahost und Nordafrika, wo ich jahrelang fürs Deutsche Fernsehen berichtete. Ich machte meine Reportagen u.a. in Syrien, Libanon, Irak, Ägypten, Tunesien und Marokko. Dort gibt es zweifelsohne großartige aufgeklärte Menschen und die sind zum größten Teil dort geblieben. Die Masse könnte auch aufgrund der Güte, die sie in sich trägt, auch wunderbare Zeitgenossen werden aber ihr, dieser Masse wird durch den religiösen Fanatismus jegliches Bewusstsein für Recht entnommen.

Wir helfen diesen Menschen nicht, in dem wir sie mit ihrem Fanatismus im Koffer mitschleppend hierher kommen lassen,. Wir helfen nicht, in dem wir diesen Konflikt hierher verlagern. Ein fataler Schritt, der uns Meilen ins Mittelalter zurückkatapultieren wird, sollten wir, sollten Sie Meinungsmacher nicht sofort aufwachen.

Ich zitiere hier Zeilen, deren Urheber mir leider nicht bekannt ist:

„Ablehnung einer intoleranten und mittelalterlichen Weltanschauung gegenüber ist kein Rassismus sondern eine hohe Verantwortung eines jeden denkenden Menschen! Wenn wir der ungehinderten Ausbreitung jener Menschenverächter nichts entgegen setzen, bringen wir noch unzählige Menschen in ernste Gefahr“

Diese unzähligen Menschen sind Sie und wir alle!

Imad Karim
Ex-Moslem
Humanist & Deutschlandbekenner

https://bit.ly/2EsLm1A

 

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “WACHEN SIE AUF !!!!

  1. Lieber Imad karim, sie wenden sich an die falschen Leute.

    Die müssten ja ihre Existenzform freiwillig aufgeben, so recht Sie in der Sache haben. Solche Strukturen kann man nur mit Geldentzug zum Umdenken zwingen.

    Sie werden mich verstehen!

    The strongest Fake, I have found:

    „Wenn wir also vom Kapitalismus als der vorherrschenden ökonomischen Herrschaftsform sprechen und weit und breit auf nahezu ausschließlich Ökonomien derselben Art stoßen, liegen wir damit angeblich vollkommen falsch, denn was sich da an kapitalistischem Handeln auf dem Planeten tummelt, soll ein sich im Gewande des Sozialismus agierender Kapitalismus sein.“

    https://www.heise.de/tp/features/Kapitalismus-als-Sozialismus-4190304.html

    Auf keine Weise kann man die ordoliberale Sehnsucht nach einem freiheitlichen Kapitalismus besser stärken, denn das, was da an Sozialismus erinnern soll, hat nichts, aber auch gar nichts mit Sozialismus zu tun.

    Gleichschaltung der Meinung, Aufhebung persönlicher Verantwortung, Personenkult und untaugliche staatliche Regulierung.

    Der wahre Sozialismus kann nur auf Freiheit und Verantwortung und einer funktionierenden gesellschaftlichen Planung und Lenkung beruhen, die funktioniert und nicht unbedingt einen Staat dazu braucht.

    „Die wenig erfreulichen Nebenwirkungen der weltweiten Geldvermehrungserfolge deutet Zielcke als Marktversagen.“

    Nun, da hat der Verfasser tatsächlich recht, da durch den von Monopolen und staatlicher Willkür dominierten Markt seine Form als freier Markt entschwunden ist und damit sich das klassische Marktgesetz von der Ausbildung von Durchschnittspreisen, die bei Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage den Wert einer Ware sichtbar machen, sich als Wertgesetz in anderen Wirkungen durchsetzen muss, denen eines deformierten kapitalistischen Marktes.

    Aber schon der auf neue Höhen getriebene Widerspruch von Ökonomie und Ökologie zeigt, dass diese alte freie Markt zur Lösung dieses Problems auch nicht mehr ausreicht, das heißt wir brauchen einen Markt,der auf anderen Fundamenten steht und eben mit Reproduktionspreisen arbeitet und den Gebrauchswert der Waren in den Mittelpunkt des Wettbewerbs stellt. Dass das auch mehr Kooperation und gesamtgesellschaftliche Planung erfordert, ist evident
    .
    Ein solcher Markt wurde in wichtigen Grundzügen im Modell vom i-Markt beschrieben.

    Dieser kann bestenfalls durch eine echte linke Regierung politisch im Recht verankert werden und materiell in neuen gesellschaftlichen Eigentumsformen insbesondere der Konzerne.

    Aber die Hauptarbeit im nachfolgenden evolutionären Prozess, der gleichzeitig den revolutionären Prozess der anderen Länder motiviert, kann nur das gemeinsame Werk der Millionen sein, die sich in ihrer sozialen Stellung der Beteiligung und Mitwirkung immer mehr angleichen und damit die alten Klassenwidersprüche verschwinden.

    Mir fiel heute morgen noch eine andere Frage ein, worin Populationen gespalten sind.
    Mir wurde das schon vor 20 Jahren in den Ländern bewusst, die früher Einwanderungsländer waren.
    Offenbar gab es eine andere psychische Konditionierung in den alten Einwanderungsländern, die Menschen scheuten kein Risiko, waren optimistisch, flexibel und hatten Selbstvertrauen.

    Der gravierende Unterschied zu heute, diese Menschen hatten objektiv Chancen, ihre Ziele umzusetzen.

    Deshalb ist New Zealand, das Land der langen weißen Wolke, eine seltsame Mischung als Museum des britischen Imperiums, der Romantik der Natur und des Abenteurermuts, wie auch ein Schmelztiegel sehr unterschiedlicher Kulturen. Das ist aber auch eine Frage der Mengenverhältnisse. Dort übersteigt die Zahl der Schafe die der Bevölkerung und die Schafe weiden auf den Grasflächen einer grandiosen Natur.

    Menschliche Schafe lassen die nicht in ihr Land und auch keine biologischen Arten, die der spezifischen Flora und Faune gefährlich werden.

    Mit Ratten, Kaninchen oder auch manchen Pflanzenarten haben die bereits seit Jahrzehnten zu kämpfen und manche Arten sind bereits für immer ausgestorben

    Im Übrigen hatte Neuseeland auch die Privatisierung seiner Eisenbahn rückgängig gemacht, weil diese als Privatunternehmen verrottet ist und verschlissen wurde.

    Die Folgen früherer Profitwirtschaft hat auch in der Natur bis heute Spuren hinterlassen.

    „Sozialisierungselemente durchdringen den gesamten Markt, keine Investition, die nicht mehr auf Arbeits-, Umwelt-, Gesundheits- oder Verbraucherschutz oder sonstige soziale Rücksichten verpflichtet wäre. Gibt es also einen impliziten Sozialismus im Kapitalismus?“

    Das ist völlig richtig, aber eben mit sehr gebremsten Schaum und das gehört eben auch zu den Gründen, warum wir nicht zu absolut freien Märkten zurückkehren können und die AfD kommt um die Frage der sozialen Sicherungssystemeauch nicht herum.
    Eines ist aber ganz klar,die beste soziale Sicherung ist Arbeit für aller eben auch befriedigende,erfüllende Arbeit, die ihre Wertschätzung im lebendigen Menschen erfährt.

    „Den springenden Punkt bei der ganzen Geschichte („Folgt daraus, dass das Freiheitsprinzip zwingend das Privateigentum an Produktionsmitteln erfordert?“) erkennt er als „heiße Frage, die wir hier aussparen.“

    Damit wird die eigentliche Frage ausgeklammert, aber eben auch die zweite Seite der Medaille, das zum jeweiligen Marktsystem gehörende Akkumulationsverfahren und die andere wichtige Frage nach der Meßgenauigkeit des Maßbandes, also des Geldes selbst.

    Es ist durchaus interessant, welche diffusen Folgen der i-Markt in der SZ auszulösen vermochte. Immerhin haben die vor 4 Jahren schon mal zu Einzelthemen des i.Marktes Artikel in die Welt gebracht, die manche Kritik im gegenwärtigen Zustand z.B. auch in der Bildung bestätigt hatten.

    Aber nach diesen Feststellungen muss ich Marx von aller Schuld an den Toten des roten Terrors freisprechen, nicht nur, weil wohl in den damaligen historischen Situationen manche Tote unvermeidbar waren, sondern auch deshalb, dass jede Idee durch andere Menschen entartet werden kann.

    Richtig ist aber, wenn Sahra Wagenknecht zu“unteilbar“ sagt:

    „Aber der Aufruf habe in ihren Augen das Problem, „dass weder die Verantwortlichen für Fluchtursachen noch für den massiven Sozialabbau der letzten Jahre benannt werden“. Damit fehle dem Protest aber die wichtige Adressierung der politischen Verantwortung für die gravierenden Missstände „

    https://www.heise.de/tp/features/Mobilisierungserfolg-fuer-Unteilbar-4190399.html

    „Unteilbar“ hat etwas sektenhaftes, was die Teilungen der Welt wegbeten will.

    Rassismus ist nur ein Vorurteil, welches nicht dazu beiträgt die wahren Ursachen der Konflikte zu erkennen, zu benennen und daran zu arbeiten, diese möglichst intelligent zu lösen.

    Der Vorwurf des Rassismus hilft den Rassisten nicht weiter wegen derer intellektuellen Beschränkungen und für alle anderen ist es ein falsches Totschlagargument, weil die keine Rassisten sind, nur intellektuell auch noch über den Sektenmitgliedern stehen.

    Damit stellt sich nach diesem Kriterium schon mal eine Dreiteilung ein. Wenn wir dann die Frage nach Kapitalismus oder Sozialismus stellen, haben wir schon potentiell ein Aufbröseln der Gesellschaft in 6 unterschiedlich große Teile.

    Dabei ist mir durchaus klar, dass gegenwärtig das Sechstel für Sozialismus und Intelligente Lösungen der wohl kleinere Teil sein könnte, genau kann ich das nicht ermitteln, da ich kein präzises Messmittel dafür habe.

    Wie gestört die Gesellschaft heute ist, beleuchte ein anderer Beitrag auf Telepolis:

    „Zuletzt wurde Mouffe zur Stichwortgeberin der Occupy-Bewegung und neuer linker Parteigründungen wie „Podemos“ in Spanien, „Syriza“ in Griechenland und „La France Insoumise“ in Frankreich. „
    https://www.heise.de/tp/features/Warum-wir-einen-linken-Populismus-brauchen-4190385.html

    Sicherlich bedarf es Figuren, die voran gehen und populär sind, doch gerade der Nichterfolg obiger Bewegungen belegen unmissverständlich, dass ohne revolutionäre Theorie keine revolutionäre Praxis entstehen kann.

    Ein Populismus, der ohne wissenschaftlicher Begründung und ohne einem ganzheitlichen Konzept auskommen will, ist immer zum Scheitern verurteilt.

    Jedem Plan konstruktiver Zerstörung muss auch einen Plan des konstruktiven Aufbaus folgen, ansonsten bleiben es ideologische Totgeburten.

    Ansonsten enthält der Artikel viele Binsenweisheiten, natürlich ist Politik immer parteiisch, sie kann aber nur für alle gelten, wenn diese Parteilichkeit auch eine humane Zukunft der anderen ermöglicht, wenn diese ihren gegenwärtigen gesellschaftlichen Status verlassen und aufsteigen können.

    Bei Marx war das die Überlegung zur Herausbildung einer klassenlosen Gesellschaft.

    Die kann m.E. im i-Markt langfristig entstehen, wobei da natürlich noch viele Fragen nicht klar genug beantwortet sind, die aber auch für die nächste 1 bis 2 Generationen keine Relevanz haben werden.

    Die Gesellschaft stellt sich in der Regel nur Fragen, die sie auch beantworten kann.

    Vor der Zeit des Ausbruchs der Finanzkrise in einer nie zuvor bekannten Tiefe waren die Probleme des Schuldgeldes ideologisch verdeckt und die Existenz-und Wirkweise dieser Geldform ist noch heute nicht allen Menschen ins Bewusstsein gedrungen,offensichtlich auch manchen Altstalinisten nicht.

    Bei den Sozialromantikern allerdings erzeugen diese Visionen, wo zutrifft, was Helmut Schmidt meinte, dass diese dann zum Arzt gehen sollten.

    Allein im Begriff der Vision wird die Kompliziertheit dieser Welt ersichtlich, natürlich braucht die Menschheit eine Zukunftsvision, aber eben keine Illusion.

    Wenn manche meinen, heute stehe nicht die Frage des Sozialismus auf der Tagesordnung sondern die des Kommunismus, dann verrät das sehr viel über deren Motive und macht sie gleichzeitig zu einem Problem der Behinderung des Fortschritts.

    Vermutlich sind das die, die nach ihren Bedürfnissen versorgt werden wollen, deren erstes Lebensbedürfnis aber nicht die Arbeit geworden ist. Gerade hierin wird erkennbar, wie Populismus das Gegenteil bewirken kann und wie am Ende ein Teil der Abgehängten auf die kapitalistische Versuchung eines BGE-Versprechens hereinfallen könnte.

    Hier noch ein Kommentar einer klugen Frau, der sich aber vielleicht noch die Klugheit meiner Worte verschließt:

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Warum-wir-einen-linken-Populismus-brauchen/Was-denken-diese-KnallKrawallChargen-eigentlich-was-unsere-Probleme-sind/posting-33249416/show/

    Eine Antwort darauf:

    „Menschen lassen sich am Besten über Emotionen steuern!“

    Darin liegt die Quintessenz, es geht im i-Markt um den Übergang zu einer neuen gemeinwohlorientierten Form gesellschaftlicher Steuerung mit der Tendenz zur Selbststeuerung auf der Grundlage moderner Produktionsverhältnisse und moderner Produktion,die schon mal alles Entbehrliche aus der Verwandlung in Waren befreit.

    Nur darin kann die Formulierung der anstehenden historischen Aufgabe bestehen, nicht um weniger und nicht um mehr.

    Die Emotion liegt aber im i-Markt viel tiefer als in der Oberfläche primitiver Emotionen, sie kulminiert eben in der Produktion von Endorphinen als natürlicher Prozess, der im Flow der Arbeit entsteht, während der überflüssige Teil der Gesellschaft sein Heil in den Drogen der Selbsttäuschung und Realitätsverweigerung sucht. Dieser Teil wird wirklich überflüssig und er wird in der Zukunft vernichtet werden oder er hebt sich durch Entwicklung selbst auf.

    Der i-Markt ist bei objektiver Sicht ganz sicher das humanere Modell.

    Noch etwas aus der Welt der einfachen Menschen:

    „Klassenkampf und Systemfrage
    Da höre ich von den sg. Linken nur rumgeeiere.
    Vielmehr habe ich den Eindruck, die Parteien, welche als „links“ bezeichnet werden, sind nur eine Alibiveranstaltung und längst neoliberal unterwandert.
    Immer währendes Wachstum und Profite des Shareholders werden als alternativlos hingenommen und unterstützt.
    Scheiss auf linken Populismus, es kracht sowie so in absehbarer Zeit. Dann ist Zeit für einen Paradigmawechsel.
    Klick“

    Noch ein Kommentar einer Frau, wo Geschichte nachvollziehbar wird:

    „Re: Klassenkampf und Systemfrage
    Ja, beide Fragen werden hier absolut nicht gestellt und darum geht es dem Schreiber auch gar nicht., sondern letztendlich nur darum, seine Gedankengänge bei der Suche nach einer geeignete Marketingsstrategie für den Verkauf eines Staubsaugers, einer Zahnpasta, oder eben seiner Ideologie, an das gemeine Volk zu finden…
    Das gemeine Volk sonst interessiert ihn nicht, im Gegenteil, denn
    das darf nicht etwa demokratisch am Willensprozeß teilhaben, sondern wird seiner Planung nach schon im Vorfeld dermaßen in Alltagskämpfe verwickelt, dass es gar nicht zur Besinnung, zum Nachdenken und zum Handeln kommen kann.
    Sein Narrativ: „Neonazis im Osten“ und „-mit denen würde man schnell fertig werden, indem man die Geisterstädten der Ex-DDR, in denen die Nazis ausländerfreie Zonen ausrufen, gemäß dem AfD-Stimmanteil mit Flüchtigen aus Syrien auffüllen würde“
    deckt sich mit dem Irrwitz in Rostock- Lichtenhagen, wo die Ursache der schrecklichen Übergriffe eben nicht die Nazis waren, sondern das Versagen der Behörden, die wochenlang Roma vor Wohnhäusern campieren ließen, die dort auch ihre Notdurft verrichteten…, woraus sich die Situation dermaßen hochschaukeln konnte, das dann in der Folge Nazis aus Gesamtdeutschland!!! gewalttätig werden konnten.
    Ursache, Wirkung, Kausalität…
    Wer Interesse daran hat, den Zielen der bourgeoisen Boheme zu folgen, der ist wohl mit diesem Artikel gut bedient.
    Alle anderen müssen wohl weiter schauen.“

    ich freue mich immer über die Vielfalt der klugen Bilder, die eine offene Diskussion hervorbringen kann:

    „Wir brauchen linken aufklärenden Klartext!
    Z.B.:
    1. Daß alle Sozialleistungen vom real wertschöpfenden Volk erzeugt und bezahlt werden. Und das hat zu Ende gedacht Erkenntnisse woraus Handlungen und auch NICHThandlungen zu folgen haben.
    Wenn „du“ deine Frau schlägst und sie wird deshalb Alleinerziehende dann bezahlt dein Bruder, deine Schwester oder auch auch deine noch berufstätige Mutter die Sozialhilfe.
    Gilt umgekehrt auch, wenn „sie“ keifend und meckernd lieblos ihren Mann in die Arme einer anderen treibt, die Sozialhilfe für „sie“ bezahlen ihre Geschwister…..
    Solidarität bedeutet auch durch Sorgfalt, Fleiß und Disziplin den Eintritt von Bedürftigkeit möglichst zu vermeiden.
    Alle Sozialleistungen werden vom Volk erarbeitet…, nie vergessen.“

    Zum ganzen Bild gehört dann eben auch noch jener Fakt:

    „Re: Wir brauchen linken aufklärenden Klartext!
    Ebenso werden die Renten der Vermögensbesitzer von den zu diesem Zeitpunkt arbeitenden Menschen erarbeitet.
    Nicht vergessen.“

    So gesehen haben wir das Potential für echte linke Lösungen in unserem Volk.
    Die Frage besteht darin, wie dieses organisiert und als politisch wirksame Macht aufgestellt werden kann.

    Gerade der vielseitige und mächtige Widerspruch im Volk gegen den Mainstream und seine Versuche der geistigen Verwirrung zeigen mir, dass es noch nicht zu spät ist für eine neue Aufklärung und deren politischen Sieg.
    Gleichzeitig zeigt das, dass die alten Grundsätze eines wahren Sozialismus populär sein können ohne populistisch zu werden.

    Solange aber Frau Wagenknecht sich nicht von Facebook verabschiedet, wirklichen offenen Diskurs ermöglicht und die eigene Partei nicht säubert, kann ich ihre Argumentation nur als Ausdruck dessen sehen, was den Linken als Partei fehlt und solange sind sie eben keine linke Alternative für Deutschland und deshalb kann sie auch kein intelligenter Mensch wählen.

    Die Vielheit der Beteiligung in offenen Plattformen ermöglicht dann noch weitere Erkenntnisse zu politischen Zusammenhängen:

    „“Unteilbar“ ganz im Geiste von Pulse of Europe
    Unteilbar erinnert mich an „Pulse of Europe“, die sich ja ebenfalls gegen „Rechtspopulisten“ wenden, für „Europa“ eintreten und bei Wahlen Politiker wie „Macron“ unterstützen und ansonsten alles sehr allgemein hält, um sich nicht zu spalten und sich nicht in Richtungsdiskussionen auseinanderzudividieren. Politisch geht es „Pulse of Europe“ m. E. im Wesentlichen um die Beibehaltung des Status Quo und damit um die Sicherung ihrer Privilegien, was sie durch AFD, Pegida, Front National und Konsorten bedroht sehen.
    as ist auch mein Eindruck von „#Unteilbar“, dass es denen um die Sicherung des Status Quo geht, wobei der Status Quo durchaus einen Zeitraum in der jüngeren Vergangenheit markieren kann.
    Für Aufstehen und Sahra Wagenknecht ist das natürlich ärgerlich, weil Kipping und Co. das sicherlich instrumentalisieren werden, um Sahra Wagenknecht
    zu diskreditieren und auszugrenzen.
    Dagmar Henn hat sich zum Aufruf von „Unteilbar“ in unnachahmlicher Weise geäußert.
    https://daskalteherz.blog/2018/10/12/aufbruch-ins-ungefaehre“

    Oder solche Feststellungen:

    „Wir sind dem linken Populismus doch längst überdrüssig!?
    Seitdem die Grünen auf der Bildfläche erschienen sind, wird die Politik durch Populismus geprägt. Hippe Themen werden durch ungelernte Berufspolitiker mit vielen Kampfbegriffen aber ohne greifbaren Inhalt mantramäßig rezitiert. Wie ist dies noch zu steigern? Wo geht da noch mehr Populismus?“

    Noch ein Satz von mir, indem ich das schöpferisch akkumuliere, was weitere Kommentare bei mir ausgelöst haben.

    Links zu sein bedeutet nicht die Macht zu erringen, um sie für sich zu behalten ,sondern dem Volk zu übergeben und zwar umfassend.

    Das ist zwar Neuland, macht es aber spannend.

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    Verfasst von Politikus | 14. Oktober 2018, 12:29

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