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Aktionen, Inland

Gegen Rechts am Antikriegstag

von Freidenker Hessen – http://www.hessen.freidenker.org

Die hessischen Freidenker beteiligen sich am 1.September 2018 mit dem Flugblatt “Gegen Rechts am Antikriegstag” an den Veranstaltungen nahe der Frankfurter Alten Oper

  1. September ist Antikriegstag – weil am 1. September 1939 die Wehrmacht Polen überfielam Antikriegstag heißt:

    Rechts ist, wer 1999 die NATO-Aggression gegen Jugoslawien unterstützte

    Rechts ist, wer den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ablehnt

    Rechts ist, wer Beihilfe zu den „Regime Change“-Kriegen in Irak und Libyen
    geleistet hat

    Rechts ist, wer Terrorbanden im Kolonialkrieg gegen Syrien finanziert und mit
    Sanktionen die Bevölkerung zum Hunger und zur Flucht zwingt (USA, EU, Türkei)

    Rechts ist, wer Saudi-Arabien Waffen liefert, damit es die Bevölkerung im
    Jemen abschlachten kann

    Rechts ist, wer das Feindbild Islam zur Rechtfertigung von „Kriegen gegen den
    Terror“ (also für Öl und Pipelines) fördert, und sich dann scheinheilig empört,
    wenn die Saat der Islamophobie bei Pegida u.a. aufgeht

    Rechts ist, wer den Landraub Israels in Palästina und die Massaker an den
    Palästinensern unterstützt

    Rechts ist, wer in Frankfurt unter dem Transparent „‘Palästina‘ halt’s Maul“
    demonstriert – wie Bürgermeister Uwe Becker mit Volker Beck und Jutta Ditfurth

    Rechts ist, wer israelkritischen Juden Rede- und Raumverbot erteilt, wie der
    Frankfurter Magistrat

    Rechts ist, wer Aufrüstung betreibt und gemäß NATO-Vereinbarung den deutschen
    Kriegshaushalt verdoppeln will

    Rechts ist, wer die NATO-Konfrontation gegen Russland unterstützt

    Rechts ist, wer deutsche Soldaten an die neue Ostfront kommandiert, das
    Oberkommando über die NATO-„Speerspitze“ übernimmt und Panzer wenige Kilometer
    vor dem leidgeprüften Leningrad stationiert (Merkel, Maas und von der Leyen)

    Rechts ist, wer nicht den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel (Eifel) fordert

    Rechts ist, wer nicht die Forderung nach sofortiger Schließung der
    Kriegsdrehscheibe Air Base Ramstein unterstützt

    GEGEN DIESE RECHTEN, MILITARISTEN UND IMPERIALISTEN PROTESTIEREN WIR AM 1. SEPTEMBER 2018! 

    http://www.hessen.freidenker.org

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Diskussionen

6 Gedanken zu “Gegen Rechts am Antikriegstag

  1. Den Geist des Hauptatikels unterstütze ich total.
    Eigentlich stellt er berechtigt in Frage, was heute unter rechts und links so subsúmiert wird.
    Die Rechten stellen sich in ihren Kommentaren gegen die linke Merkel und den Arbeitgeberpräsidenten, viele auch gegen die Russlandpolitik.

    Manche Linke haben ihre Wurzeln vergessen und beteiligen sich an der Mainstream-Hetze gegen Demokraten.
    Wer will denn von sich behaupten,dass er alles beurteilen kann,was uns die Staatsmedien so vorsetzen. Haben nicht die Rechten recht, die Lügepresse rufen und Hau ab?

    Hat doch Wagennecht selbst begriffen, dass da die Mehrheit keie Nazis sind. Ist sie damit schon links?

    Viele Bürger kommen mit den selbst verliehenen Namen und den gegenseitig verteilten Etiketten nicht mehr zurecht.

    Im klassischen Sinne von Fortschritt war der Kapitalismus mal links,nämlich gegenüber dem Feudalsysten.
    Er ist nicht nur rechts, sondern verbrecherisch, spätestens seit dem er als Imperialismus 2 Weltkriege hervorgebracht hat und den Kalten Krieg. Und nachdem zumindest militärisch kein „sozialistischer Gegner mehr zu finden ist, ist der Krieg des Kapitals gegen die Armen und die noch nicht ganz Armen multioperational geworden.
    Er wird wirtschaftlich (Sanktionen, Sozialabbau), finanziell (Währungskriege, Negativzins) bis zum Staatsterrorismus der Juncker-Merkel-Schulz-Bande geführt, propagadistisch, im Cyberraum, offen miltärisch und verdeckt militärisch. Alles natürlich unter dem Mantel der politischen Menschenrechte.
    Von den sozialen sprechen die Medien manchmal auch, vor allem bei anderen, damit wir froh sind, dass wir in Deutschland leben. Scheindemokratie hat die Demokratie ersetzt und tatsächlich werden schon wieder feudalabsolutistusche Struktiuren erkennbar.

    Der Parteienstaat erstreitet sich die Meinungshoheit durch seinen angeblichen Kampf gegen den Faschismus. Dabei vermeidet er das Thema Finanzfaschismus. Hat dieser Staat nicht bereits die Bestrafung der Vorbereitung von Angriffskriegen erschwert. Wo war da der Austand sogennater linker Kräfte? Wurden nicht die Leute in den diversen Gremien zur Rettung der Totgeburt Euro im Vorhinein von jeder strafrechtlichen Verantwortlichkeit entbunden.

    Ist der Kampf unten, also der Bürger gegen einander nicht das beste Mittel,von den eigentlichen Verbrechen des Kapitals und seiner Vasallen abzulenken? Egal,was wir heute wählen, mehr oder minder wäre alles rechts und der Bürger wird dann jene Partei wählen, wo er für sich persönlich den geringsten wirtschaftlichen Schaden vermutet.

    Also liebe Freidenker, bekennen wir uns zur schonungslosen Wahrheit und verbrüdern wir uns für eine echte linke Alternative für Deutschland,,denn ich liebe Frakreich und Südtirol, möchte denen aber keine Vorschriften machen.

    Mir wäre es lieber, wir könnten ein leuchtendes Beispiel schaffen, dem andere freiwillig folgen.
    Ein schwieriger (weil idealistischer) Begleiter meines Projektes aus Südfrankrich hat mir vorgeworfen, wir Deutschen wären zu verweichlicht und wären nicht in der Lage , uns zu wehren. Ich habe ihm geantwortet, ich werde daran arbeiten, dass diese These nicht stimmend geworden sein wird;-)

    Tatsächlich ist es schwierig für einen Vertreter des dialektischen und historischen Materialismus einen gemeinsamen Standpunkt mit den Idealisten und Religiösen zu den Methoden des Kampfes zu finden.
    Den Wunsch den Kapitalismus zu überwinden gibt es aber schon. Wenn also die der ganzen Wahrheit verpflichteten Linken einen glaubhaften Weg aufzeigen würden, den Finanzfaschismus abzuwenden, dann würden Ihnen am Ende auch die Gläubigen folgen. Nichts ist so lehrreich, wie eine erfolgreiche Praxis.

    Egal wo ich lese, viele verstehen nicht, warum die CDU immer noch die stärkste Partei ist.
    Dass die SPD noch weiter verlieren wird,das sehen viele so.
    Ökologie ist wichtig, aber Grüne überzeigen nicht, nun die Linke scheint nun auch mit dem falschen Fuss im Bett mit Google und Facebook einen Aufstehversuch gestartet zu haben. Ja, Nein, Weiter ermöglicht nicht den sachlichen Diskurs. Nicht mal Brainstorming.

    Selbst Journalisten der alten bürgerlichen Schule trauern dem öffentlich geführten Diskurs von Rudi Dutschke mit seinen politischen Gegnern nach. Der sogenannte „Antifaschismus nach Art von Merkel and friends“ hat den streitbaren sachlichen Diskurs zerstört und das hat Methode.
    Wenn ein Parteisekretär in der DDR nicht weiter wusste, fragte er:
    Bist Dun nun für Frieden und Sozialismus oder nicht?

    Das erinnert mich an Franz Josef Degenhardts Lieder aus der Zeit der 70er. Die habe ich sogar mal in einer Parteiverammlung der alten SED abgespielt. Damals gab es noch linke Lieder mit Inhalt und Biss bei den Brüdern und Schwestern im Westen. Da gab es auch so eine Befragung eines Kriegsdienstverweigerers.

    Damals fragten die nach dem fiktiven Russen mit Maschinenpistole im Park, heute ist die Frage nach dem realen Drogendialer mit Messer im Park schon unanständig und der Islam ist eine Religion des Friedens.

    Was aber, wenn der Islam nicht mal eine einheitliche Auslegung kennt und auf dem Nivea des Christentums im Mittelalter stehen geblieben ist, als hier nochdie Inquisition herrschte und Hexen auf Scheiterhaufen verbrannten..

    Welche Verletzungen müssen Frauen eigentlich erlitten haben die gegenwärtig in ihren Kommetaren über Merkel sagen: „Burn, bitch, burn“?

    In meiner Jugend sang Eric Burdon in „Sky pilot“ über den Vietnamkrieg und „The ring of fire“ erzählte von der romantischen Liebe, die wie Feuer brennt. Und Jimmi Hendriks zerriss die US.Hymne in einen Staccato von Maschinengewehrsalven, dem Schrei des Todes und der Verwüstung.
    Kannte Frau Merkel als Pfarrerstochter und Sekretrin für Agitation und Propagada wahrscheinlich gar nicht. Ich trug damals die .Haare lang, Frau Merkel musste erst mal einen passenden Friseur in der Berliner Repunlik finden. Frau Merkel sammelte damals in der alten Ukraine Geld für die Solidarität mit Vietnam, später stellte sie sich an die Seite des Kriegsverbreches Bush und Obama war doch nicht besser (Ramstein und Drohnenkrieg)

    Viele Vietnamesen erinnern sich noch heute gern an die Solidarität der Deutschen im Osten.

    Zu der Vergangenheit schweigt Frau Merkel wie auch zu ihrer Rolle um Havemann.
    Sie kennen mich, meinte Frau Merkel. Die meisten kennen Frau Merkel leider nicht.
    Und die Männer,,die ihre Art der Machtausübung kennenlernen konnten, schweigen, weil Frau Merkel deren Leichen im Keller kennt. Das zeichnet die heutigen Eliten aus, das Wissen um die gemeinsam begangenen Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit und die Beruhigung des Gewissens durch den tributartig angeeigneten Lohn, den das politische Geschäft abwirft.

    Also nicht einfach rechts oder links, sondern mal etwas differezierter denken und vor allem nach der ganzen Wahrheit suchen. Und wer die dann kennt und immer noch schweigt, der ist nach Brecht ein Verbrecher.

    Die Wahrheit ist, wir befinden uns bereits in einem Krieg, einem Krieg von oben gegen den Rest der Welt.

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    Verfasst von Politikus | 7. September 2018, 16:31
  2. Wenn es nur „rechts“ und „links“ gibt, dann haben die o.a. Kriterien etwas für sich. Dass „kleine Problem“ besteht nur darin, dass die meisten Menschen – und zwar wohlbemerkt auf beiden Seiten der Grenze – ein durchaus widersprüchliches Bewusstsein haben. Wenn der o.a. Artikel bedeuten soll, dass man sich zu bemühen habe, auch all diese von ihren objektiv falschen Ideen abzubringen, dann ist dem nichts hinzuzufügen. Wenn er aber besagt, dass die so definierten „Rechten“ (d.h. alle die zumindest einen Teil der genannten Kriterien erfüllen) auszuschließen und zu bekämpfen seien, dann gute Nacht. Dann können sich die paar Linken zur Ruhe legen und auf den Weltuntergang warten. Wenn dem so ist, dann muss man aber auch daraus schließen, dass die vermeintlichen „Linken“ objektiv auch „Rechte“ sind, weil sie nämlich das Feld – ob ohne Kampf oder mit konterproduktiven Kampfmitteln – den Rechten nicht nur überlassen, sondern geradezu bereiten. Apropos Teil: Was ist mit jenen Neonazis, die z.B. Fans von Bashir al-Assad sind und nicht zwischen Antizionismus und Antisemitismus unterscheidend, Israel ablehnen? Sind das nun „Rechte“ oder „Linke“?

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    Verfasst von A.Holberg | 2. September 2018, 13:50
    • Rechts und Links ist eh untauglich geworden, wo alles in sein Gegenteil umschlägt und die Fake News das Bild über die Welt bestimmen.
      Wir müssten die Begriffe erst mal wieder reinigen. Deshalb habe ich mein Modell ja auch als intelligenten Markt bezeichnet. Ich lese so viel wie möglich und mehr suche ich die Krümel der Wahrheit in den konkreten Erfahrungen lebendiger Menschen.

      Dabei gibt es wichtige Schnittmengen zwischen echten Linken und enttäuschten Rechten.
      Wenn ich wüsste, wie ich die Herren Professoren auf die echte linke Seite ziehen könnte, hätten wir vielleicht eine Chance. Die vertreten aber nur ihre eigene Sicht und sind nicht bereit, sich öffentlich mit kritischen Anmerkungen auseinanderzusetzen. Glauben und Überzeugungen sind mächtige Kräfte, aber eben auch im Blockieren von Selbstkritik.
      Kognitive Dissonanz zu überwinden erfordert einen langen Bildunsgprozess und die Bereitschaft, erst mal die Gedanken des anderen zu verstehen.

      Der Kapitalismus reproduziert sich immer wieder neu, auch wenn er ins Straucheln gekommen ist.

      Man brauchte „nur“ den Reproduktionstyp zu ändern, dann wäre das ein Selbstläufer.

      Das Dilemma ist, dass man zur Durchsetzung des i-Marktes die politische Macht braucht und dazu brauchte man eine revolutionäre Partei.

      Nun könnte man sagen, wenn die AfD direkte Demokratie ermöglichen würde, dann könnten wir quasi Lenins Revolutionstheorie der Umwandlung der bürgerlichen Revolution in eine sozialistische benutzen.

      Dazu bräuchten wir aber erstmal ein Bild von der neuen Gesellschaft, das Zustimmung bei den Mehrheiten im Volk findet. Frieden, Sicherheit, Wohlstand, gesunde Umwelt sind sicher Punkte, die weitgehend allgemneinmenschlicher Natur sind Arbeit für alle, Freiheit für alle, Verantwortung für alle, da fangen dann wahrscheinlichdie ideologischen Unterschiede an. Und vergessen wir nicht die Wirkung bestehender Dekadenz oben und unten. Ich denke, dass man über die vergangenen Segregationsprozesse in der Gesellschaft hinweg doch eine ausreichende Mehrheit finden könnte. Die Kunst wird darin bestehen,die Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen.
      .
      Die Welt der Videos birgt Gefahren, beim Lesen ist leichter, kritisch die Information zu verarbeiten.
      Manche können schon nicht mehr richtig schreiben. Passiert mir auch, aber aus anderen Gründen.

      Das Format dieser linken Online-Zeitung zeigt, dass es prinzipiell möglich ist, einen Dialog jenseit der individuellen Scheuklappen zu führen.

      Bei Telepolis lehnen viele das Links-Rechts-Schema ab. Marx im Original verstehen die meisten sowieso nicht mehr. Marx ist auch nicht leicht zu verstehen, alleine schon mal, wenn man betrachtet, wer in der Vergangenheit Marx gelesen hat und sich auf ihn beruft, so eröffnet das ein eigenes Universum mit einem ideologischen Krieg..
      Manchmal hab auch den Eindruck, dass manche intelligente Gegner Marx tiefer studiert haben als die Marxisten selbst.

      Die nahe Zukunft stellt völlig neue Fragen und die meisten Menschen ahnen gar nicht, was sie über sich alles offenbaren, wenn sie das Internet oder das Smartphone verwenden. Wir werden also transparent aber nicht die, die, die Fäden der Macht bewegen.

      Deshalb sollten wir uns auf die Hausaufgaben im eigenen Land konzentrieren ohne dabei die Welt als Ganzes aus dem Auge zu verlieren.

      Rentensicherung: Wird Profit für die Finanzierung öffentlicher Aufgaben und für eine Grundsicherung verwendet, dann kann ein gefundener gerechter Lohn um diese Grundsicherung reduziert werden.
      Es gibt dann weiter Rentenansprüche und Arbeitslosengeld nach eigener Leistung. Da diese auch um die Grundsicherung reduziert werden können, sinken die dafür notwendiigen Sozialabgaben. Der“Sozialstaat“ wird finanzierbar. Sozialgeld kann auch die menschliche Reproduktion steuern, also die Bevölkerungstruktur langfristig gestalten. Wenn alle arbeiten,wird es für den einzelnen weniger Zeit, die er fü rLohnarbeit aufwenden muss. Wenn Zinseszins und ander Finanzierungskosten sinken, dann sinken auch Preise.
      Wir bekommen eine ander Ökonomie und eine gerechtere Verteilung. Renten und Löhne müssen dann nicht steigen, wenn der Geldwert stabil gehalten werden kann und wenn der Produktivitätsfortschritt für alle zu einem höheren Sozialgeld führt. Umgekehrt würde ein Rückschritt sich bei allen auswirken und damit auch ein allgemeines Interesse hervorbringen, die Ursachen zu finden und neue Probleme einer Lösung zuzuführen.

      Abgesehen von der wachsenden Zeit, die wir frei verwenden können, auch um Demokratie durch echte Beteiigung zu verwirklichen. Hirn braucht Arbeit und die Belohnung des Hirns durch AHA-Effekte und durch Arbeit im Zustand des Flow erzeugt mehr Befriedigung als Geld und Sex.

      Vermutlich viele, ganz sicher zu viele Menschen haben das leider noch nie erlebt und müssen ihren psychischen Zustand durch Alkohol, Medikamente oder ausgelebte Aggressionen „stabilisieren“..

      Aber eines ist tatsächlich sicher, das gegenwärtige politische System macht durch sein Versagen aggressiv und das könnte mehr Angst erzeugen. Potentiel müsste sogar der Polizist ein Interesse daran haben, dass die Hetzer und Verbrecher in der Regierung vor Gericht gestellt werden. Die Richter müssten wir erst noch wählen …

      Ich bin für eine fredliche Revolution im Recht, auf das Blut drumherum würde ich lieber verzichten, aber das haben die oben selbst in der Hand.

      Das ZK der SED hat 1989 wenigstens begriffen, dass es verloren hat und hat aufgegeben, denn sie wollten ja eigentlich einen Arbeiter -und Bauernstaat vertreten.

      Ironie an// Honecker hatte nichts begriffen, Altersstarrsinn oder Führerwahn, der hat leider die Reinkarnation mit umgedrehter Polarisierung in der Person von Angela Merkel geschafft// Ironie aus
      .
      Heutige Parteigrößen bestreiten ja bereits die Existenz des deutschen Volkes, obwohl die bürgerliche Poitikwissenschaft keinen Staat ohne Staatsgebiet und ohne Staatsvoik kennt.

      Diejenigen,die die Nazikeule herausholen und Patriotismus mit ihrem Nationalismusgefasel in die Gosse wegspülen wollen, sind ganz große Demagogen oder eben gehirngewaschene Religioten.

      Ich weiß ansatzweise, wie Sekten arbeiten und die können sogar intelligente Menschen denaturieren.
      Da hilft nur der völlige Zusammenbruch ihrer Ideenwelt oder freiwilige Selbsterkenntnis und dazu brauchen andere Gestaltungsmacht.

      Der i-Markt entzieht den Religioten die Drogen Macht und Geld, einen anderen Weg kenne ich nicht, nein will ich nicht kennen. Es gibt einen anderen Weg, aber das wäre der in den Totalitarismus und den wünsche ich nicht.

      Also Parteienfinanzierung nur durch Mitgliederbeiträge.

      Ich kann das aber nicht bestimmen, das können wir nur gemeinsam.

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      Verfasst von Poiitikus | 9. September 2018, 15:51
  3. Da bleibt ja dann nicht mehr viel übrig, was nicht rechts ist.
    Und was bedeutet das nun in Bezug auf den Anti-Kriegstag, zu dem dieser Beitrag veröffentlicht wurde? Sind diese Schuld, wenn es zum großen Krieg kommt? Selbst wenn es so wäre, würde das denen nichts nutzen, die sich nicht dazugehörig fühlen. Denn der Atomtod macht keinen Unterschied zwischen Rechts und Links, zwischen Guten und Bösen, zwischen Schuldigen und Unschuldigen. Der Atomtod ist ein Schicksal der gesamten Menschheit und das bedeutet auch, dass er nur durch die gesamte Menschheit abgewendet werden kann. Bringt uns da diese oben erwähnte Unterscheidung voran in der Abwendung dieses Schicksals.
    Mit wem wollen denn die friedliebenden Kräfte dieses SChicksal verhindern, wenn sie eine solche Abgrenzung betreiben? Glauben die Verfasser dieses Pamphlets, dass die wenigen, die als Nicht-Rechte übrigbleiben, das alleine Es wird uns nichts anderes übrigbleiben, als auch diese, die da als Rechte bezeichnet werden, davon zu überzeugen, dass auch sie sich für das eigene Überleben und das ihrer Kinder einsetzen müssen, wollen sie denn nicht untergehen im heraufziehenden Weltenbrand. Aber das bedeutet auch, dass sich die Linke darüber im Klaren sein muss, dass sie die nicht kann rechts liegen lassen, die sie jetzt als Schmuddelkinder meidet. Die Menschheit kann nur in ihrer Gesamtheit überleben. Eine Spaltung in Rechts und Links, Moslem und Christ, Gut und Böse, Russen und wir ist die beste Garantie dafür, dass die Kriegstreiber Erfolg haben werden.
    Die Linke kann es sich nicht leisten, überheblich zu sein. Sie muss selbst das Gespräch suchen mit denen, die sie für Rechte hält, um mit Argumenten auf sie einzuwirken. Aber dazu muss sie auch die klarere Weltsicht haben. Davon ist sie aber im Moment noch weit entfernt. Nur: Man gewinnt diese klarere Weltsicht und damit die überzeugenderen Argumente allein dadurch, dass man sich mit anderen Weltsichten auseinandersetzt, Abschottung hilft da nicht weiter.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 2. September 2018, 10:21
    • Herr Schulze-Barantin hat uns gebeten, seine Stellungnahme zu veröffentlichen:

      „Was bedeutet dies nun in Bezug auf den Anti-Kriegstag?“, fragt der Leserbriefschreiber Rauls, und seinem Text nach zu urteilen, scheint es ihm tatsächlich nicht klar zu sein. Zur Aufklärung: Der Bezug zum 1. September besteht darin, dass in Frankfurt am Main ein breites Bündnis zum 1. September aufrief, allerdings nicht zum Antikriegstag, sondern zu einem „Rock gegen rechts“-Konzert.
      In dieser Situation wollten die hessischen Freidenker klarstellen: „1. September ist Antikriegstag – weil am 1. September 1939 die Wehrmacht Polen überfiel.“ Und die Überschrift lautete – anders als die „verrutschte“ in der LZ: „Gegen rechts am Antikriegstag heißt:“ Alsdann folgt die Aufzählung – der Befürworter der völkerrechtswidrigen Angriffskriege und Regime-Change-Krieger, die Unterstützer der NATO-Aufrüstung und der Kriegsverbrechen Saudi-Arabiens und Israels. Stört es Rauls im Ernst, dass wir „eine solche Abgrenzung betreiben“?

      Dieses „Pamphlet“, wie er es nennt, diente dazu, die argumentfreie Diffamierung von Menschen als „rechts“ zu kritisieren, und „rechts“ mit Blick auf Kriegstreiber und Kriegsgefahr konkret zu definieren (auch wenn sich die „Schirmherrinnen“ des Rock-gegen-rechts-Events Claudia Roth und Petra Pau hierdurch angesprochen gefühlt haben sollten). Und deutlich zu machen, dass Frieden keine exklusiv linke Angelegenheit ist, sondern wir auch jene in der Friedensbewegung bhartmrauchen, die sich selbst als unpolitisch, nicht links oder meinetwegen auch als politisch rechts verstehen.
      Wenn ich Rauls‘ Zeilen richtig verstehe, scheint das auch sein Anliegen zu sein, bloß hat er offenbar nicht bemerkt, dass er hier offene Türen einrennt. In solchen Fällen geht Kritik leider regelmäßig ins Leere. „Rechts liegen lassen“ wollen wir nur, wie in der letzten Zeile unüberlesbar steht, „DIESE“ (kriegstreibenden) „RECHTEN, MILITARISTEN UND IMPERIALISTEN“.
      Nicht überheblich zu sein und um eine klarere Weltsicht zu ringen – das sind gute Ratschläge, die man aber auch selbst beherzigen sollte.

      Willi Schulze-Barantin
      Landesvorsitzender des
      Deutschen Freidenker-Verbandes Hessen

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      Verfasst von LZ | 2. September 2018, 22:17
  4. Eine sehr klare Sache, die definitiv das tatsächliche Rechtssein auf den Punkt bringt. Jeder einzelne davon erfüllte das Kriterium.

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    Verfasst von lumpazivagabundus | 1. September 2018, 10:24

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