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Ausland, Nordamerika

„Sanktionen als Waffen“: Mit anderen Mitteln Krieg gegen Russland führen

von Stephen Lendman – http://www.globalresearch.ca

Übersetzung LZ

US-Sanktionen gegen Russland und andere Nationen werden verhängt, um mit anderen Mitteln Krieg zu führen.

Die in Wien ansässige International Progress Organization hat 1996 Sanktionen als „eine illegitime Form der kollektiven Bestrafung der schwächsten und ärmsten Mitglieder der Gesellschaft, der Säuglinge, der Kinder, der chronisch Kranken und der älteren Menschen“ identifiziert.

Wenn sie einseitig auferlegt werden, sind sie ein Hammer an Stelle der Diplomatie.

Washington machte sie zu Waffen, um Nationen politisch und ökonomisch illegal anzugreifen, weil sie sich nicht seinem Willen beugen wollten – eine parteiübergreifende Verschwörung gegen Rechtsstaatlichkeitsprinzipien und verantwortungsvolle Regierungsführung, die in Amerika und anderen westlichen Gesellschaften, Demokratien nur dem Namen nach.

Machen Sie keinen Fehler. Der politische und wirtschaftliche Krieg der USA wütet gegen Russland, den Iran und andere Zielländer – mit der Gefahr, sich zum heißen Krieg zu entwickeln

Wess Mitchell, stellvertretender US-Außenminister für europäische und eurasische Angelegenheiten, übt das gleiche Ressort aus wie die berüchtigte Victoria Nuland im Obama-Regime – beides Beamte, die dem Weltfrieden und den Kooperationsbeziehungen mit anderen Ländern feindlich gesonnen sind und die US-Dominanz durch endlose Aggression und andere ungesetzliche Mittel anstreben.

Am Dienstag sprach Mitchell vor dem Senatsausschuss für Auswärtiges über die Agenda des Trump-Regimes gegenüber Russland.

Er nannte „militärische Macht….voll integriert mit unseren Verbündeten und all unseren Machtinstrumenten“ Washingtons wirksamstes Werkzeug in seinem „diplomatischen“ Arsenal.

Er behauptet, dass Vladimir Putin „Aggression(en) ausübt“.

Er hob die bisherigen Sanktionen der USA gegen Russland hervor – gegen „217 Personen und Körperschaften…sechs diplomatische und konsularische Einrichtungen…und 60 Spione (sic), die vom amerikanischen Boden entfernt wurden“.

Er sagte: „Die Tür zum Dialog ist offen“ – vorausgesetzt, dass Moskau seine Souveränität an Amerika abgibt und eine Wiederholung der 90er Jahre unter dem US-Favoriten Boris Jelzin wünscht, einer bedauernswerten Figur, die das verlorene Jahrzehnt Russlands präsidiert.
Er behauptet, dass Moskau die „westliche Welt“ bedroht. Er sagte, Russland „fördere extreme Meinungen….befürworte Gewalt, das Stürmen von Bundesgebäuden und den Sturz der US-Regierung“ – eine Behauptung, die nur Narren und eine gehirngewaschene Öffentlichkeit glauben könnten.

Er sagte auch, dass Russland „umstrittene Ziele fördert und finanziert“. Dazu gehören Weltfrieden, Stabilität, Gleichheit, Gerechtigkeit, Multi-Welt-Polarität und gegenseitige Zusammenarbeit zwischen allen Nationen – Begriffe, die dunkle Kräfte, die Amerika regieren,  verabscheuen.

„Putin will die Amerikanische Republik auseinander brechen….indem er systematisch die Schwachstellen unserer Gesellschaft angreift …
Das Putinistische System (sucht) internationale Dominanz.“

Er hat gelogen und behauptet, Russland wolle „die (amerikanische) Gesellschaft und die Regierung destabilisieren“.

Er verglich nicht existierende russische „subversive Staatskunst (mit) Bolschewismus und (dem) späteren Sowjetstaat, aktualisiert für das digitale Zeitalter“.

Die Hardliner des Trumpregimes führen Propagandakrieg gegen Russland und andere Länder, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und zu kontrollieren, und eskalieren den politischen und wirtschaftlichen Krieg gegen Russland und andere Nationen – und riskieren dabei einen heißen Krieg durch Zufall oder Absicht.

Anschuldigungen gegen den Kreml sind fadenscheinig. Der US-Feind No. 1 wird wegen seiner Unabhängigkeit und Opposition gegen die imperiale Aggression der USA angegriffen und unterstützt den Weltfrieden und die Stabilität, zusammen mit dem Wunsch nach einem Marktvorteil für Feinde der US-Unternehmen.

Washington ist auf einem rutschigen Abhang in Richtung zu größerer Aggression als bislang – und riskiert einen die Menschheit zerstörenden Atomkrieg, das ultimative albtraumhafte Drehbuch.

*

Stephen Lendman lebt in Chicago. Er ist erreichbar unter lendmanstephen@sbcglobal.net.

Sein neues Buch als Herausgeber und Autor trägt den Titel „Flashpoint in Ukraine„: US Drive for Hegemony Risks WW III.

http://www.claritypress.com/LendmanIII.html

Besuchen Sie seinen Blog unter

sjlendman.blogspot.com.

https://www.globalresearch.ca/the-weaponization-of-sanctions-waging-war-by-other-means-against-russia/5651454

 

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “„Sanktionen als Waffen“: Mit anderen Mitteln Krieg gegen Russland führen

  1. Friedenszeiten hat es noch nie gegeben. Es hat zu jeder Zeit immer eine Art Krieg gegeben, meistens ohne Waffen.
    Nur wenn Sanktionen, oder Erpressungen und Wirtschaftliche Würgegriffe zu unerträglich wurden, greift man zu den Waffen. Das hat man ja zu Sehen bekommen im Zweiten Weltkrieg, als die Amerikaner Japan von fast allen Rohstoffen abgeschnitten haben. Was dann passierte ,ist je bekannt.
    Wenn die Amerikanische Administration mit Ihren Willkürlichen Sanktionen und Finanziellen Erpressungen anderen Ländern gegenüber so weiter machen, werden Diese Sich aus der Not gebohren zusammen schliessen müssen um
    Überlebensfähig zu bleiben. Wenn sich diese Gangart der Amerikaner nicht ändert, wird es zum Großen Krieg kommen müssen.
    Dann haben Sie die Ganze Welt gegen Sich!
    Jetzt haben Sie „Nur“ die Halbe Welt gegen Sich!

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    Verfasst von wolfgang fubel | 24. August 2018, 13:53

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