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Kultur, Satire

UN äußerst besorgt wegen ausbleibendem Machtwechsel in Syrien

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Damn-Asskiss: Die allgemeine Gutmenschlichkeit, besonders heftig repräsentiert durch die UN, zeigt sich enttäuscht darüber, dass es bis heute nicht gelungen ist Syrien komplett in Schutt und Asche zu legen. Diese Markenzeichen einer vollständigen Befreiung und Demokratisierung kann man vorzugsweise anhand von Ländern wie Afghanistan, Irak und Libyen studieren. Soweit hätte auch Syrien bis heute entwickelt sein sollen. Das ist definitiv schiefgegangen, sodass sich die UN genötigt sah intern und geheim noch eine Schippe draufzulegen.

Interessanterweise scheint das kein Thema für unsere Medien zu sein. Vielleicht einfach nur, weil es zwar richtig und im Sinne unserer Wertegemeinschaft ist, aber nicht so recht ins offizielle Bild passt? Es macht schon einen etwas herzlosen Eindruck wenn man sich beim Wiederaufbau verweigert. Oder es könnte Kritiker auf den Plan rufen, die dann von einer unzulässigen Einmischung fabulieren. Bei der Zerstörung des Landes stellte sich diese Frage ja auch nicht. Immerhin besteht der Anspruch fort, dass eben die westliche Wertegemeinschaft einen berechtigten Anspruch darauf erhebt, festzulegen wer Syrien regiert. Das gilt solange, bis eine syrische Regierung auskömmlich mit selbiger Wertegemeinschaft in deren Sinne kooperiert.

UN äußert besorgt wegen ausbleibendem Machtwechsel in SyrienWäre diesbezüglich die Kooperation bereits gegeben, müsste man sich um Menschenrechte, Bürgerkrieg und Terror und Tote in Syrien gar nicht sorgen. Hier reicht der Blick auf die zuvor aufgezählten Staaten, die bereits erfolgreich auf westliche Werte umgestellt sind. Selbst die Männerfreundschaft zwischen Obama und Assad hat es seinerzeit nicht reißen können. Aber mit einem Despoten, wie der Assad einer ist, ist kein Staat zu machen. Der weiß die Werte des Westens einfach nicht zu schätzen. Genau das scheint sich die UN auch so im Geheimen gedacht zu haben und hat gehandelt, wie dieser Feindsender zu berichten weiß: UN-Sekretariat verbot insgeheim Hilfe bei Wiederaufbau Syriens – Lawrow[Sputnik].

Keine Hilfe bei ausbleibendem Wohlverhalten

Diese Verweigerungshaltung ist leicht verständlich. Warum sollte man einem Land bei Wiederaufbau behilflich sein, wo die vielen Milliarden für dessen Zerstörung schon verhältnismäßig wirkungslos verpufften. Wie lange haben die Gutmensch-Nationen die sogenannten „gemäßigten Terroristen“ finanziert, mit Waffen unterstützt und das Personal ausgebildet? Alles haben sie getan um einen Regimechange in Syrien herbeizuführen. All diese teuren Mühen waren vergebens und der von den Russen mehr oder minder erzwungene Frieden, mit den nun arg dezimierten oder gar nicht mehr vorhandenen „gemäßigten Terroristen“ ist so gar nicht im Sinne der besorgten Regierungen, die bis heute völkerrechtswidrig und illegal Truppen in Syrien unterhalten. Das alles geht mit dem Ehrgefühl einiger UNO-Mitglieder nicht zusammen.

UN äußert besorgt wegen ausbleibendem Machtwechsel in SyrienExakt diese Rahmenumstände dürften dann zu einem solchen geheimen Papier geführt haben, welches dazu aufruft, sich jetzt auch am Wiederaufbau Syrien besser nicht zu beteiligen. Da kann man gut erkennen, wessen Sprechpuppe der amtierende UN-Generalsekretär ist. Es ist einfach gut zu wissen, dass die UN jederzeit die Belange all der Menschen vertritt, die in Kriegsgebieten Blumentöpfe zu gewinnen suchen. Menschliche Opfer und flächendeckende Kriegsschäden müssen hinter den politischen Zielen einer UNO zurückstehen. Logischerweise werden besagte Ziele vornehmlich von den großen Beitragszahlern und weniger von den Bedürftigen formuliert.

Auch wenn der Wiederaufbau Syriens fette Profite verspricht, wird sich die Haltung der UN-Sprechpuppe nicht ändern. Allenfalls wenn Russland, China und der Iran die Zeche zahlen, kann man wieder bedenkenlos hinlangen. Nur bitte selber keine Kohle für einen so unsoliden Zweck wie „Wiederaufbau Syriens“ in die Hand nehmen. Die bisherigen Verluste stecken schon noch arg in den Knochen.

https://qpress.de/2018/08/21/un-aeussert-besorgt-wegen-ausbleibendem-machtwechsel-in-syrien/

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