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Ausland, Nordamerika

Nun sind die Pferde mit André durchgegangen

von Einar Schlereth – https://einarschlereth.blogspot.com/

Nachtrag zu André Vltcheks Artikel „Trump von Europa verachtet – verachtet Europa

Ein eigenartiger Artikel, sagte ich, ja und ein widersprüchlicher. Am Anfang stimme ich mit ihm überein. Trump ist ein ungehobelter Typ. Aber wo sollte er Manieren gelernt haben? Auf seinen Bauplätzen oder beim Rauswurf armer Teufel aus seinen Mietshäusern? Dort galten Mafia-Methoden und immer «Frech wie Oskar» – das funktioniert meistens.
Wäre er bei seinem ursprünglichen Programm geblieben – d. h. raus aus Syrien, raus aus dem Nahen Osten und Afghanistan, die maroden USA wieder auf Vordermann bringen, den Washington-Sumpf trocken legen – das wäre das Richtige für ihn gewesen. Die Ärmel hochkrempeln und er hätte jede Menge Leute feuern können, all die bis zur Halskrause korrupten Typen, was er doch so gerne tut. Da hätte er die USA wieder hochbringen könnten, Industrien und Arbeitsplätze für die Millionen gar nicht registrierten Arbeitslosen schaffen können. Aber das war nicht nach dem Geschmack der 0.1 Prozenter-Oligarchie mit ihren profitträchtigen Waffenindstrien. Was hätten die denn dann machen sollen? Babysöckchen stricken? Nein, die haben ihrem lieben Trump erst einmal kräftig in den A…. getreten und ihn daran erinnert, dass er Kinder und Enkelkinder hat, denen so leicht etwas zustoßen kann. Das hat Trump sehr gut verstanden und hat …. gekuscht.
Dass Trump die Europäer und die europäische ‘Kultur’ verachtet, damit steht er doch nicht alleine da. Die Amerikaner verachten jederlei und prinzipiell Kultur. Schaut doch hin, wie sie sich aufführen, wo immer sie hinkommen, zerbomben und zerstören sie Kulturdenkmäler, wie in Libyen karthagische und römische, im Irak unersetzliche sumerische Denkmäler, in Syrien Palmyra etc. etc. Besondere Vorliebe haben sie für einmalige Landschaftsreservate wie Sokotra im Jemen und die Insel Jeju in Korea, wo sie gigantische Basen hinknallen und Proteste zusammenschlagen müssen, um diese Kleinode endemischer Pflanzen und Tiere versauen zu können. Die Amerikaner sind schlicht und einfach Kulturbanausen.
Aber André hat absolut Recht, wenn er sagt, dass die Amerikaner ‘wir’ sind, und zwar mit einem gehörigen Anteil Abschaum – fanatisches Sekten-Gesindel, Betrüger, entsprungene Kriminelle – und sehr arme Teufel ohne die geringste Bildung. Natürlich haben diese Menschen sehr schnell gelernt, wie man mit den Indigenen umzugehen hat. Am Feiertag gings zum Indianer-Jagen, eine beliebte Sportart dazumal. Lest hierzu auch den Artikel von Jay Jason über die US-Kriegskultur vom 19. August 2018, den ich gestern übersetzte.
Absolut nicht einverstanden bin ich mit der Auffassung, dass die Amis ihre Kriege bezahlt haben. Die Europäer und andere Alliierte haben der USA immer Soldaten stellen und erhebliche Mengen an Waffen und Material liefern müssen, an denen natürlich die Deutschen, die Schweden und alle kräftig verdient haben. Und obendrein haben die USA den Europäern alle ihre Scheißwaffen aufs Auge gedrückt, die Europa jetzt alle verschrotten kann. Und die Amerikaner haben ja obendrein die nette Angewohnheit gehabt, vor allem Schwarze an die Front zu schicken (oder in den Knast, wenn es zu wenig Krieg gab).
Und natürlich hat die USA unermessliche Gewinne gemacht, die aber nicht dem Volk zugute kamen, sondern den 0,1 Prozentern, von denen drei – ich wiederhole DREI – die halbe Welt besitzen. Nach dem alten Motto: Die Kosten sozialisieren – die Gewinne privatisieren. Und erst gerade eben hat Trump den 0,1 Prozentern – und damit natürlich auch sich selbst wieder einen irrsinnigen Bonus von einigen Milliarden Steuer-Erleichterungen zugeschoben. Wie kommt André darauf, dass die USA nichts verdient hat?
André hat auch noch etwas anderes in den falschen Hals bekommen. Darüber hat F. William Engdahl einen ausgezeichneten Artikel am 11. August geschrieben, den ich am 17. 08.18 übersetzte: Washington hat die EU in eine anti-China-Handels-Front gelockt. Und Dumpfbacken wie Heiko Maas und A. M. sind natürlich drauf reingefallen. Erst hat Trump sie alle übel beschimpft und zur Schnecke gemacht und danach fing er an, von seiner «Liebe» zu Europa zu reden. Das war doch nur Theater, lieber André.
Und Arbeitslose, die in Südostasien auf High Life machen, das ist mir auch neu, André. In Deutschland gibt es jetzt 7 Millionen Empfänger von Hartz-4, die von ihren paar Kröten nicht leben und nicht sterben können. Du meinst wohl eher alte pensionierte Knacker, die da in Pattaya rumlatschen mit kleinen Girls an der Hand, die gut und gerne ihre Enkelkinder sein könnten. Da gibt es unangenehme Zeitgenossen drunter, aber auch viele, die von den cleveren Thailänderinnen auf das Kreuz gelegt werden und dann am Bettelstab tanzen.
Die kostenlose Erziehung ist auch längst vorbei und kostenlose freie medizinische Versorgung ist stark reduziert worden, auch hier in Schweden. Ich habe mein ganzes Studium selbst bezahlt und habe als Freiberufler nicht einen Tag bezahlten Urlaub gehabt. Ich habe bis zum 60. Lebensjahr in Deutschland gearbeitet und bekomme nun satte 150 €.
Ich bestreite nicht, dass es den Arbeitern im Westen erheblich besser geht als in den meisten Ländern der 3. Welt. Und damit wäre auf der Stelle Schluss, wenn sie angemessene Löhne bekämen und ordentliche Preise für ihre Ressourcen. Genau dafür haben die wahren Linken seit Jahrzehnten unentwegt gekämpft mit tausenden Artikeln, mit Boykotts und Flyern und Demonstrationen – mit minimalem Erfolg.
Tja und Trump – ist er nun pro-russich oder nicht oder gegen alle? Das wird aus dem Text nicht deutlich. Mal lehnt sich Donald Trump an Russland an, dann ist er nicht pro-russisch und am Ende ist das gesamte US-Establishment notorisch anti-russisch. Naja, das kommt der Wahrheit wohl am nächsten.
Eine weitere Aussage von André Vltchek halte ich für äußerst problematisch: Dass die Kooperation mit «Europa niemals Vorteile für niemanden» brachte, das ist wohl ein Scherz. Die USA haben durch ihre Kooperation mit Europa – und zwar mit ganz Europa, angefangen mit England, Frankreich, bis Nazi-Deutschland und mit Russland – unermessliche Reichtümer anhäufen können. Sie haben zusammen mit der Londoner City den Weltkrieg II als Fortsetzung von Weltkrieg I sorgfältig geplant und exakt nach Churchills Anweisung gehandelt: Wenn die Deutschen siegen, stützen wir die Russen; wenn die Russen siegen, dann stützen wir die Deutschen.
Nichtsdestotrotz ist Andrés Artikel sehr lesenswert.

https://einarschlereth.blogspot.com/2018/08/nun-sind-die-pferde-mit-andre.html

Donald Trump – von Europa verachtet – verachtet Europa

Dies ist ein sehr eigenartiger Artikel von André. Ich werde dazu einen kleinen separaten Essay schreiben. Ihr könnt euren Kommentar unten eingeben.

von André Vltchek

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Warum ist Europa voller Hass gegen Donald Trump?

Ist es vielleicht, weil Millionen bald sterben könnten in noch einem sinnlosen und schrecklichen Krieg, der vom westlichen Imperium entfesselt wird? Oder ist es, weil die Europäer plötzlich ‘das Licht sahen‘ und gewahr wurden, dass sie Milliarden unschuldige Menschen in der Geschichte misshandelt haben; dass eigentlich alle Völker der Erde gleich sind und in Ruhe gelassen werden sollten und ihnen erlaubt werden sollte, ihr Leben zu leben, wie sie wollen?

Weit davon entfernt, sehr weit!

Die meisten Europäer hassen Trump einfach, weil er vom status quo genug hatte, was man objektiv beschreiben könnte als hinterhältige und schmierige Spielchen.

Mr. Trump betrachtet die Zusammenarbeit mit Europa als ein extrem mieses Geschäft.

Nicht, dass Trump selbst ein Heiliger ist. Natürlich nicht. Er ist ein Geschäftsmann – ein sehr rücksichtsloser – und in der Vergangenheit sehr wagemutig und erfolgreich. Er hat es auch fertig gebracht, hunderten Menschen den Hals zu brechen und jetzt würde er nicht zögern, hunderte Länder dem Erdboden gleichzumachen, wenn sie wagten, ihm im Wege zu stehen. Wenn er sieht, dass jemand versucht, ihn zu übervorteilen (oder das Unternehmen, das zu managen ihm erlaubt wurde – die Vereinigten Staaten von Amerika), weiß er genau, woher der Gestank kommt, weil er selbst die Luft verpestet hat in seiner farbenreichen Karriere.
*
Der Hauptgrund, warum die Europäer Donald Trump so verabscheuen, weil er in ihren Augen unhöflich ist, einfach grob. Er zeigt keinen Respekt vor der Westlichen Zivilisation; sie ist ihm einfach egal. Er faucht alle an – Europa, Japan, China, Mexiko. Man kann ihm eigentlich nicht einmal einen Rassisten nennen – er scheint alle zu hassen, manchmal zu verschiedenen Zeiten, manchmal gleichzeitig.

Der «Alte Kontinent» hat es gerne fein und geschmeidig. Er bewundert gut-gesittete Leute, die sich benehmen, egal welche Hautfarbe sie haben, wie die Europäer selbst.

Versteht doch, wenn Mr. Trump als gewöhnlicher US-Präsident aus den oberen Klassen handeln würde, vielleicht wie Mr. Obama oder Bill Clinton kürzlich handelten, dann gäbe es absolut nicht die geringste Empörung und keine Proteste in London oder Berlin. 10 Millionen Leichen in der Demokratischen Republik Kongo haben die Massen Europas nicht empört, so lange sie genug Coltan für ihre Mobiltelefone bekamen und genur Uran für die NATO-Atomwaffen.

Millionen Leichen in Irak, Libyen und Syrien – das hat die Bonvivants in Italien, Frankreich oder Griechenland nicht gestört. So lange der verantwortliche Gentleman für die Neue Weltordnung höflich ist, so lange er weiß, wie man die Wiege der westlichen «Zivilisation» – Europa – respektiert, gab es keinen Grund sich zu sorgen.
*
Europa pflegte Dutzende, selbst hunderte Millionen Leute zu ermorden, auf allen Kontinenten und in allen Jahrhunderten. Egal, wie sehr Washington versuchte (und es hat wirklich sehr hart versucht), so konnte es niemals mit den grausigen Auslöschungskampagnen gleichziehen, die in Paris, Brüssel, London, Amsterdam, Berlin, Madrid oder Lissabon ihren Ursprung hatten.

Diese Dinge werden natürlich niemals ausgesprochen. Von sowohl Europa als auch den USA wird erwartet, dass sie ein Synonym sind für ‘Freiheit’, ‘Demokratie’ und liberale Werte, nicht mit Genoziden. Aber natürlich wissen die westlichen Herrscher ganz genau, aus welchem Stoff die Geschichte gemacht ist.

Um die Stabilität westlicher Dogmen und Propaganda zu garantieren, hatten sich alle US-Präsidenten daran gewöhnt großen Respekt vor Europa zu zeigen, zumindest öffentlich.

Schließlich ist Europa das Land, wo die amerikanische Kultur herkommt, nicht wahr? Wo das Christentum seinen Ursprung hat. Ist das, wo die Menschen herkamen, die die große Mehrheit der eingeborenen Amerikaner geschlachtet wurden. Ist der Ort, von wo die Sklavenbesitzer und Plantagen-Besitzer kamen. Die Europäer waren die Leute, die Sklaven für die «Neue Welt» lieferten, die sie wie Tiere in Afrika jagten, sie vergewaltigten, sie festketteten in ihren monströs überladenen Schiffen. Welch ein Erbe, welch eine Zivilisation!

Nordamerika ist nichts anderes, als jener Ort wo der wilde, gewalttätige Traum der Europäer wahr geworden ist; ein Traum von offen Räumen und beinahe unwidersprochener Plünderung: Tötet alle Einheimischen, raubt alles, was ihr könnt, versklavt dann Leute von anderen Kontinenten und bringt sie zur kostenlosen Arbeit auf euren Plantagen und Baustellen – gefesselt, erniedrigt und zerbrochen. Wenn ihr eure Beute verdaut habt, dann fangt wieder mit Ausbreitung an, wie eure Vorfahren – die Europäer – es seit Jahrhunderten machten. Aber expandiert diesmal von eurer neuen Basis, von Nordamerika (eine neue Basis, aber dieselbe Kultur und dieselben aggressiven Horden); expandiert nach Lateinamerika und den Philippinen und am Ende in die ganze Welt.

Lasst uns ganz ehrlich sein: die Vereinigten Staaten von Amerika ist einfach nur eine riesige Fortsetzung Europas mit verschiedenen Minoritäten, die auf ihrem Territorium leben: die Nachkommen der Sklaven, zerbrochen indigene Völker und die aggressivsten Immigranten aus allen Teilen des Planeten. Aber es ist Europa, an manchen Orten ‘verwässert’, aber nichtsdestoweniger Europa.

Wenn die Europäer Kritik üben, sogar sich lustig machen über die USA (ohne sich damit im selben Atemzug selbst lächerlich zu machen), dann ist das wirklich grotesk. Europa und Nordamerika haben absolut dasselbe Schicksal, dieselben Ziele und Interessen. In den vergangenen Jahrzehnten hat die USA eine extrem dreckige Arbeit geleistet, hat die Welt manipuliert und geplündert im Namen des gesamten Westen. Es hat sich selbst im Dreck gewälzt, während Europa sich selbst mästete mit raffinierter Nahrung, prostituierte ursprüngliche Teile aller Kontinente mit seinem Massen-Tourismus und diktierte allen, wie sie zu leben und selbst, wie sie zu denken hatten.

Was immer ihr von Donald Trump haltet, ist es offenbar, dass er sehr gut dies alles kennt. Er versteht die Korrelation zwischen Europa und den USA. Und er ist krank von dem, was er sieht.

Der gesamte Westen raubt, plündert und vergewaltigt den Rest der Welt; unisono. Der größte Teil der Welt ist jetzt in einen Hochsicherheits-Gefängnis verwandelt worden. Der ganze Westen hindert die Menschen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und dem Nahen Osten am Denken, ihr eigenes Leben zu leben, wie es ihnen gefällt. Der ganze Westen verbreitet Propaganda, dumpfen Nihilismus (lest mein neuestes Buch «Revolutionärer Optimismus, Westlicher Nihilismus») und diskreditiert oder stürzt sogar alle sozial orientierten Bewegungen und Regierungen.

Aber es ist die USA, die für all das zahlt, während es seine Arbeiter, die alten Menschen und Minoritäten buchstäblich unter entsetzlichen Bedingungen verrotten lässt. Sie raubt und wird beraubt oder zumindest ihre Bewohner.

Schaut die europäischen sogenannten Arbeitslosen an, die ihre sexuellen Eskapaden in Südostasien oder Ostafrika genießen, alles auf Kosten von Menschen, die in zahllosen armen Ländern leben oder verrotten. Schaut euch die langen Ferien an, die kurzen Arbeitszeiten, die kostenlose medizinische Versorgung und Erziehung, während weiße Leute sowohl in armen Ländern als auch in den USA kaum sich über Wasser halten können.

Ist es wirklich Europa, das von den USA kolonisiert wird? Bringt mich nicht zum Lachen! Es scheint, dass es Europa ist, das immer noch die Welt kolonisiert, sie für sich arbeiten lässt, für seine Lethargie und Extravaganz. Die USA ist immer mehr zu Idioten geworden, die für Europa arbeitet und killt.

Donald Trump hat den Verdacht, dass das so ist. Ich bin nicht sicher, ob er es formulieren kann, aber zumindest weiß er intuitiv, dass irgendetwas Widerliches vor sich geht.

Donald Trump denkt, dass diese Beziehung mit Europa ein verdammt schlechter Deal für sein Land ist.

Man kann ihn beinahe schreien hören: «Wenn wir alle stehlen, wenn wir alle die Welt ficken, lasst uns wenigstens gemeinsam die Beute genießen. Bezahlt euren Anteil, ihr Gecken, und lasst es meinem Volk auch gut gehen!»

Man kann nicht leugnen, dass er Recht hat, wenn man die Gangster-Logik benutzt! Und der Westen ist jetzt praktisch eine Mafia völlig außer Kontrolle, die den gesamen Planeten brutalsiert!
*
Manche Leute im Westen, selbst in den USA, hoffen, dass die gegenwärtige US-Verwaltung es fertig bringt, in Europa solchen Abscheu zu erzeugen, dass der «Alte Kontinent» losbrechen wird, die Allianz mit den USA verlassen wird. Sie denken, dass es einen guten Einfluss auf den Planeten hätte.

Dieses Szenario könnte tatsächlich passieren, aber es wäre noch schlimmer für den Rest der Welt als jetzt der gegenwärtige schreckliche status quo.

Und zwar, weil die Fundamente des gegenwärtigen globalen Übels nicht in den USA, sondern in Europa selbst liegen.

Das «unabhängige», wieder bewaffnete Europa bedeutet noch mehr Leiden für Afrika (schaut nur, was Frankreich in seinen ehemaligen Kolonien macht), Asien (England in Afghanistan) und dem Nahen Osten (die EU, die Saudiarabien in ihrem Terrorkrieg gegen Jemen und Syrien) und sonstwo.

Es ist klar, dass Mr. Trump um sein Land besorgt ist. Er versucht, die Interessen der USA an die erste Stelle zu setzen, nicht die Interessen des Westens im allgemeinen. Macht er das elegant? Definitiv nicht. Ist er ein Genie?
Kaum.
Aber wer weiß, er mag denken, dass sein Volk besser dran wäre, wenn er versucht, sich enger an Russland und Pazifik-Asien anlehnt. Das könnte richtig sein. Schließlich brachte die Kooperation mit Europa niemals Vorteile für niemanden. Europa ist zu trickreich, zu egoistisch, zu brutal. Es nimmt nur, gibt niemals.

Das gesamte US-liberale Establishment ist in Verwirrung. Es ist total Euro-Zentristisch. Es scheint mehr pro-Europäisch zu sein als Europa selbst. Es ist tatsächlich Europa. Könnten die USA unter Donald Trump kosmopolitisch sein? Ich bin nicht sicher. Wir werden es bald herausfinden.

Sowohl Europa und das ehemalige ‘US-pro-Europa-Regime’ sind notorisch, fundamental anti-russisch und anti-chinesisch.

Donald Trump ist definitiv nicht pro-russisch oder pro-chinesisch, aber es scheint, dass er Europa ebensowenig wie die anderen mag. Ein solch neo-egalitäres Herangehen könnte vielleicht Früchte und Erleichterung für unseren Planeten bringen.

Andre Vltchek ist Philosoph, Schriftsteller, Filmemacher und investigativer Journalist. Er hat über Kriege und Konflikte in Dutzenden von Ländern berichtet. Drei seiner jüngsten Bücher sind ‘Revolutionärer Optimismus, Westlicher Nihilismus’, ein revolutionärer Roman „Aurora“ und ein Bestseller politischer Sachbücher: „Lügen des Imperiums aufdecken“. Sehen Sie sich hier seine anderen Bücher an. Sehen Sie Rwanda Gambit, seine bahnbrechende Dokumentation über Ruanda und die DR Kongo und seinen Film/Dialog mit Noam Chomsky „On Western Terrorism“. Vltchek lebt derzeit in Ostasien und im Nahen Osten und arbeitet weiterhin weltweit. Er ist über seine Website und sein Twitter erreichbar.

Quelle – källa – source

https://einarschlereth.blogspot.com/2018/08/donald-trump-von-europa-verachtet.html
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