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Ausland, Nordamerika

Kriegserklärung ! Russland wird heute angegriffen wie 1941

von Finnisch Cunningham – https://russia-insider.com

Übersetzung LZ

„Washington hat bislang mitgeteilt, dass es nicht an Diplomatie, Dialog oder Verhandlungen interessiert ist. Es kennt nur eine Verhaltensoption – Krieg, Krieg und nochmals Krieg.“

Die neue Sanktionsrunde, die diese Woche von den Vereinigten Staaten gegen Russland verhängt wurde, hat nur eine Bedeutung: Die US-Herrscher wollen die russische Wirtschaft zerschlagen. Washington erklärt Russland faktisch den Krieg.

Die umgesetzten wirtschaftlichen Maßnahmen können eine scheinbar abstrakte oder sterile Qualität haben: Verbot von elektronischen Exporten nach Russland, Unruhestiftung an den Finanzmärkten, fallende Aktienkurse. Aber die materielle Konsequenz ist, dass amerikanische Vertreter beabsichtigen, der russischen Gesellschaft und dem russischen Volk physischen Schaden zuzufügen.

Es handelt sich um einen Wirtschaftskrieg in der Grauzone zur militärischen Kriegsführung, wie es der preußische General Karl von Clausewitz zweifellos zu schätzen wüßte.

Es erscheint umso bedeutsamer, dass in dieser Woche auch die US-Internet-Dienste gegenüber Anti-Kriegs-Websites ein großes Durchgreifen an den Tag legten, was darauf hindeutet, dass die Machthaber jegliche Kritik oder öffentliches Bewusstsein für ihre rücksichtslose Kriegstreiberei abschalten wollen.

Darüber hinaus basiert die jüngste Runde der US-Sanktionen – es gab mehrere vorangegangene Runden seit dem erfundenen ukrainischen Konflikt im Jahr 2014 – auf nichts als wilden, lächerlichen Spekulationen. Das fügt nur Beleidigung der Verletzung hinzu.

Washington sagte, dass die neuen vorgeschlagenen Sanktionen auf seine „Entschlossenheit“ zurückzuführen sind, weil der russische Staat für einen angeblichen Chemiewaffenangriff auf einen ehemaligen Doppelagenten in England Anfang des Jahres verantwortlich war.

Die so genannte Skripal-Affäre um Sergej Skripal und seine Tochter Yulia, die angeblich von russischen Agenten mit einem tödlichen Nervengas vergiftet wurden, ist noch ein unbewiesenes Rätsel. Manche sagen vielleicht sogar „Farce“.

Die britische Regierung hat nie Beweise für ihre sensationellen Anschuldigungen gegen Moskau vorgelegt. Ihre Behauptungen, Russland sei für die Vergiftung der Skripals verantwortlich, beruhen ausschließlich auf zweifelhaften Behauptungen und Anspielungen.

Nun schlägt Washington Sanktionen vor, die auf einer völlig unbestätigten „Entschlossenheit“ der Briten beruhen – Sanktionen, die die russische Wirtschaft zerstören sollen. Die vorgeschlagenen Strafmaßnahmen gehen weit über das übliche Einfrieren von Vermögenswerten von Einzelpersonen hinaus. Was Washington zu tun gedenkt, ist, die zentralen Finanzoperationen der russischen Wirtschaft anzugreifen.

Kein Wunder, dass der russische Premierminister Dmitri Medwedew eine ernste Antwort auf die jüngsten amerikanischen Sanktionen gab. Er sagte, sie seien vergleichbar mit „Wirtschaftskrieg“. Medwedew warnte, dass Moskau entweder „politisch, wirtschaftlich oder auf andere Weise“ zurückschlagen müsse. Medwedews Ton war unverkennbar alarmiert über den drakonischen, willkürlichen und irrationalen Charakter der US-Aktionen.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow äußerte auch Ungläubigkeit und Besorgnis über Washingtons Verhalten. Nach dem scheinbar konstruktiven Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin im vergangenen Monat in Helsinki macht diese jüngste Provokation aus Washington die amerikanische Seite völlig unberechenbar.

Die sofort in Kraft tretenden Sanktionen beschränken sich auf das Verbot der Ausfuhr von US-Elektronik nach Russland. Aber was als nächstes kommt, ist verwirrend. Washington sagt, wenn Russland keine „Garantie“ für die Einstellung des künftigen Einsatzes chemischer Waffen gibt und wenn Moskau den internationalen Inspektoren nicht erlaubt, angebliche chemische Waffen zu überwachen – dann wird die zweite Sanktionswelle innerhalb von 90 Tagen verhängt.

Die anschließende Sanktionsrunde beinhaltet das Verbot für die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot, Flüge in die USA durchzuführen. Die Unmöglichkeit, dass Russland den absurden Forderungen Washingtons nachkommt, macht die weitere Anwendung von Sanktionen unumgänglich.

Ein eigener Gesetzentwurf wird im Kongress verhandelt, der das russische Bankensystem treffen will, um internationale Transaktionen zu verhindern.

Senatoren, die diesen Gesetzentwurf unterstützen, haben ihn als „das Sanktionsgesetz aus der Hölle“ bezeichnet. Der Titel der vorgeschlagenen Gesetzgebung sagt alles: „Defending American Society From Russian Aggression Act“. Die Senatoren John McCain, Lindsey Graham, Robert Menendez und Ben Cardin, unter anderen Russophoben, die aus Eskalation aus sind, sprechen sich zu ihrer Zielsetzung sehr klar aus. Sie sagen, dass die eingeleiteten Maßnahmen den Kreml „zermalmen“ werden.

Tragischerweise wird das amerikanische Volk von Politikern in den Abgrund geführt, die entweder ignorant, verrückt oder Prostituierte für Kriegsgewinne sind. Vielleicht sogar alles davon. Perverserweise werfen diese Politiker und ihre Medienkunden Russland „Kriegshandlungen“ wegen phantastischer Behauptungen über „Wahlintervention“ vor, während sie es in Wirklichkeit sind, die Kriegshandlungen gegen Russland begehen.

Die Chancen sind gering, dass Präsident Trump seine Exekutivgewalt nutzen wird, um die bevorstehenden Sanktionen zu blockieren. Das politische Klima in den USA unter den Geheimdiensten, Gesetzgebern und den Mainstream-Medien ist mit antirussischer Hysterie gesättigt. Die USA sind eine Oligarchie des Wahnsinns jenseits der demokratischen Rechenschaftspflicht gegenüber ihrem Volk.

Bereits in dieser Woche hat die Ankündigung offensiverer wirtschaftlicher Übergriffe auf Russland die russische Wirtschaft in die Tiefe getrieben. Der Rubel, Anleihen und Aktien sind alle abgestürzt. Dies ist ein Angriff auf die vitalen Interessen Russlands. Eine wirtschaftliches Barbarossa.

Kein Zweifel, Teil der amerikanischen Berechnung ist es, soziale Unzufriedenheit und Zwietracht gegenüber der Regierung Putin zu schüren. Es ist das gleiche illegale Regiebuch, das die Amerikaner mit dem Iran benutzen, dessen Wirtschaft diese Woche auch von drakonischen US-Sanktionen getroffen wurde.

Wenn die russische Wirtschaft bereits wegen der jüngsten angekündigten Sanktionen in Aufruhr geraten ist, kann man sich den Schaden nur vorstellen, der entsteht, wenn weitere amerikanische Angriffe auf die Grundlagen des russischen Bankensystems und seine Freiheit, mit dem Rest der Welt zu handeln, verübt werden.

Für Washington scheint dies eine offene Saison für Sanktionen zu sein. Es sind nicht nur Russland und der Iran im Visier. Auch China, Kanada, die Europäische Union, die Türkei, Venezuela, Nordkorea u.a. werden unter dem Namen „Sanktionen“ oder indirekt mit der Rhetorik der „Zölle“ mit amerikanischen Wirtschaftskriegen konfrontiert.

Von russischer Seite hat man bisher mit großer Nachsicht die Provokationen und Aggressionen Washingtons unter zahlreichen Vorwänden geduldet. Vom Konflikt in der Ukraine über die angebliche Annexion der Krim, die prinzipielle Unterstützung Moskaus für Syrien als „Unterstützung eines Diktators“ bis hin zur angeblichen „Einmischung in US-Wahlen“ und vieles mehr hat Russland große Reserven an Stoizismus und Selbstdisziplin bei der Duldung dessen gezeigt, was man nur als unnötige amerikanische Aggression bezeichnen kann.

Russland hat stets eine würdevolle, unerschütterliche Haltung gegenüber der amerikanischen Verhöhnung und Irrationalität eingenommen. Moskau dachte vielleicht, dass Präsident Trump eine gewisse Normalität in die bilateralen Beziehungen bringen könnte. Das hat sich als illusorisch herausgestellt.

Aber was passiert jetzt? Wenn Washington wirklich zu weit gegangen ist. Die USA haben ihr ungehobeltes Verhalten auf ein völlig neues, gefährliches Niveau gehoben, indem sie sich darauf vorbereitet haben, einen umfassenden Wirtschaftskrieg gegen die lebenswichtigen Interessen Russlands zu führen.
Die verrückten amerikanischen Herrscher drängen die Welt durch ihre Aggressivität an den Abgrund.

Washington hat bislang mitgeteilt, dass es nicht an Diplomatie, Dialog oder Verhandlungen interessiert ist. Es kennt nur eine Verhaltensoption – Krieg, Krieg und nochmals Krieg.

Quelle: Strategic Culture

https://russia-insider.com/en/war-declared-russia-under-attack-today-same-1941/ri24433?ct=t(Russia_Insider_Daily_Headlines11_21_2014)&mc_cid=048139f7f2&mc_eid=8206ba48e2

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Diskussionen

7 Gedanken zu “Kriegserklärung ! Russland wird heute angegriffen wie 1941

  1. Wie kann man nur so Dumm oder Maßlos Arrogant sein ,einen „Gegner“der auch sehr Stark ist ,derart zu Reizen und versuchen Ihn in die Enge zu treiben. Ihn Wirtschaftlich und Finanziell kaputt zu machen und Ihn von Innen herraus
    ausbluten zu lassen.
    Wenn mich jemand derart an die Wand drückt, ja fast bis zur Bewegungslosigkeit, bleibt mir nur eine Option.
    Ich muß mich mit aller Kraft dagegen zur Wehr setzen und wenn nicht Anders möglich, sogar mit Krieg und zwar,
    so das mein Gegenüber für Lange Zeit Geschockt ist!
    Oder warten die Russen tatsächlich darauf das Sie angegriffen werden??
    Kann es Sein das es nicht in Ihr Naturrell passt einfach Andere Länder anzugreifen, so wie die Amerikaner das
    seit Gründung Ihres Staates Praktizieren? Annektionen und Kriege sind bei den USA Standart und gehören zum
    Imperialen Machtgefüge dieses Gescheiterten Staates. Sie sind sozusagen als fester Bestandteil in all Ihren
    Aktivitäten ausserhalb Ihres Territorium anzusehen!

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    Verfasst von wolfgang fubel | 24. August 2018, 14:56
  2. 1.) Man sollte nicht vergessen, das der Angriff 1941 nur dem beabsichten Gegenangriff zuvorkam. Um das zu erkennen würde es schon reichen, wenn man sich mal mit der Vergrößerungen des Staatsgebietes nach September 1939 und den Aktivitäten der roten Armee beschäftigen würde. Es gibt natürlich noch mehr Beweise.

    2.) Was die Staatsanleihen der USA betrifft, so haben Untersuchungen gezeigt, das weder alle verkauft wurden, noch der größte Teil. Sie wurden nur zum großen Teil umgelagert, in andere Banken/Länder.

    3.) Was die Skripal-Affäre betrifft, so sollte man sich mal mit den Geheimdienstaktivitäten von Russland/SU beschäftigen und wie man bei solchen Fällen früher vorging. Der russische Geheimdienst hätte als einzigster ein Motiv und die Möglichkeiten zu dem Anschlag gehabt und auch die Art des Anschlages weist darauf hin, das es kein normaler Anschlag war. Allerdings ist zu vermuten, das es nur eine Warnung für weitere Überläufer und Aufklärer von Geheimdienstaktivitäten gewesen sein sollte. Das es noch keine anderen Beweise gibt, muß dabei nichts bedeuten. Auch normale Morde oder Anschläge werden manchmal erst nach Jahren oder Jahrzehnten aufgeklärt. Das beweist nur, das es sorgfältig vorbereitet wurde. Im Übrigen braucht man als Geheimdienst das noch nicht mal selber zu tun, man könnte Kriminelle dazu anwerben, ohne das die wissen, wer de eigentliche Auftraggeber war. Allerdings ist dann die Wahrscheinlichkeit dee Enttarnung der Täter auch größer, so das man dann die auch beseitigen müßte. Somit müßte es schon der Geheimdienst gewesen sein. Die früher gelesene These, das es der britische oder ein westlicher Geheimdienst selber war, nur um die Russen deswegen zu beschuldigen, ist Unsinn. Ein Geheimdienst ist doch auf Informanten/Überläufer angewiesen.

    Natürlich sind die Sanktionen in einem solchen Fall unangemessen, selbst wenn es schon Beweise gäbe. Wegen 2 Personen, die noch dazu überlebt haben, macht man nicht so einen Aufstand. So rechtsstreu sind die UsA schließlich auch nicht. Auch die USA selber dürften dafür nicht selber verantwortlich sein, also für diese Idee/Absicht. Dafür sollten die Globalisten verantwortlich sein, die vesuchen die Politik der USA und die Weltpolitik zu steuern. Die Amerikaner sind doch auch nicht frei in ihren eigenen Entscheidungen, ebenso wenig wie die Sowjetunion damals. Es ist doch historisch bekannt, das die USA dazu gedrängt wurden, an den 2 Weltkriegen teilzunehmen, erst wollten sie doch nicht. Auch der Krieg gegen den Irak wurde nur in Auftrag gegeben und andere wohl auch.

    4.) Was die Krim betrifft, so würde ich empfehlen, mal außerhalb von Sputnik/RT nach Informationen dazu suchen. Putin hat doch selbst öffentlich zugegeben (nachdem er es erst bestritten hatte), das doch russische Soldaten (die grünen Männchen ohne Hoheitsabzeichen) auf der Krim waren und das ohne die eine Abstimmung nicht möglich gewesen wäre. Die 2. auch noch bei einem Ergebnis über 90 % – also wie zur Zeiten der Sowjetunion ! Da höchstens 60 % Russen auf der Krim waren und die Krim-Tataren, trotz Umstimmungsversuche, gegen einen Anschluss waren, kann das Ergebnis nicht stimmen. Es sei denn, das die dort befindlichen russischen Militärangehörigen befehlsgemäß mit abgestimmt hatten. Es gibt natürlich noch mehr Informationen zu dem Ablauf. Die Übernahme dürfte auch schon sein mehreren Jahren geplant gewesen sein. So etwas ist kurzfristig nicht möglich. Wenn man einen großen Teil seiner Kriegsflotte in einem anderen Land hat und die Gefahr besteht, das der strategisch wichtige Stützpunkt aufgegeben werden müßte, wird man auch Vorbereitungen für den Fall der Fälle treffen. Zudem gab es paar Jahre davor schon mal die Absicht einer Kündigung, was gerade noch abgewendet werden konnte. Die Ukraine befand sich doch schon seit 2004 im Gefahrenzustand, das sie in die westliche Richtung, bzw. vom russischen Einfluß weg bewegen könnte. Mit wirtschaftlichen Mitteln konnte das aber bisher verhindert werden. 2004 gab es sogar einen Säureanschlag auf den prowestlichen Präsidentschaftskandidaten und der prorussische Kandidat versuchte das auszunutzen und behauptete, das der nun nicht mehr geeignet wäre.

    Was die Russen auf der Krim betrifft, die angeblich durch einen Genocid (so Putin ggü. Rabbinern) bedroht gewesen wären, ist das auch albern. Also ob man sich je um das Wohlergehen der Menschen gesorgt hätte und wenn dann nur als Mittel zum Zweck. Oder das der Generalsekretär das wegen der Verfassung nicht tun durfte. Bis auf 1 Person wurden alle die diese entworfen hatten, später getötet und auch sonst standen die Rechte der Menschen, die sie nach der Verfassung hatten, nur auf dem Papier. Im jetzigen Russland ist das zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber es gibt immer wieder Vorfälle, die zeigen, das die einfachen Bürger in gewisser Weise nur Stmm-Vieh sind – auch wenn es dem aus politischen Gründen nicht ganz so schlecht gehen darf.

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    Verfasst von griepswoolder | 16. August 2018, 15:26
    • Don´t feed the troll !

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      Verfasst von LZ | 16. August 2018, 15:27
    • Yep, trollig, trollig. Er vergaß völlig zu erwähnen, dass der Russki ein besonders perfider Mensch ist, weil der damals die Wehrmacht nebst Satelliten bis nach Moskau, na wenigstens bis kurz vor Moskau gelockt hat, um dann mittels Winter den braven, harmlosen und niedlichen Faschisten, eins ordentlich in die Visage zu geben. Es ist jetzt wieder so ähnlich: Russland hat wiederholt die Wehrmacht, nun getarnt als „Bunte-Wehr“ an seine Grenzen gelockt.

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      Verfasst von lumpazivagabundus | 16. August 2018, 17:24
    • @griepswoolder

      zugegeben: der Artikel ist eine Steilvorlage für solche Leute wie den G. Wie kann man die heutigen Sanktionen, so widerwärtig sie auch sein mögen, gleichsetzen mit dem Überfall auf die UdSSR? Da muss doch jemand total an der Realität vorbei segeln und den festen Boden der Wirklichkeit unter den Füßen verloren haben. Äußerungen wie „Washington erklärt Russland faktisch den Krieg“ sind eine Zumutung. Das ist Wirtschaftskrieg, ja, aber kein faktischer Krieg, wenn der Schreiber den Unterschied noch zu realisieren vermag.
      Es ist auffällig und bedenklich, dass niemand den Krieg so oft im Mund führt wie jene, die immer wieder vorgeben, ihn verhindern zu wollen. Das ist unverantwortlich. Erstens entsteht dadurch der Eindruck der Unvermeidbarkeit des Krieges und zweitens wird der Widerstand in der Bevölkerung nicht dadurch größer, dass man ihr immer wieder die Kriegsangst einzuflößen versucht. Das Schüren von Kriegsangst bietet keinen Ausweg an aus der zugegebenermaßen immer bedrohlicher werdenden Lage. Aber die direkt Betroffenen, Russland, scheinen die Hosen nicht so voll zu haben wie unsere hiesigen Kriegsfanfaren.

      zu 1.
      Ich frage mich, oder besser Sie, woher Sie solche Informationen haben. Sie wählen wohl immer nur das aus der Fülle der Quellen und Fakten, was Ihr Weltbild bestätigt. Alles andere fällt unter den Tisch, wie mir in all Ihren Beiträgen hier aufgefallen ist. D.h. Sie glauben nur, was Sie glauben WOLLEN. Die Wirklichkeit spielt dabei keine Rolle.
      Denn selbst wenn es solche Pläne gegeben haben sollte bei den Sowjets, was ich nicht einmal abstreite, denn die waren sicherlich nicht so blauäugig zu glauben, dass man dem Hitler trauen kann, so kann nur jemand wie Sie außer Acht lassen, dass die Realität des Jahres 1941 doch nicht der Landgewinn der UdSSR sondern der Nazideutschlands war. Das erstreckte sich in diesem Jahr über fast ganz Europa außer den verbündeten Staaten, der Schweiz und der UdSSR. Und selbst im Jahre 1939 hatte sich das dt. Reich doch bereits um das Saarland, Österreich, das Sudetenland, die Resttschechei und den Danziger Korridor vergrößert. Wissen Sie das nicht oder blenden Sie das aus, weil es nicht zu Ihrer Theorie passt?
      Und selbst wenn es so gewesen wäre mit dem geplanten Präventivangriff, so stellt sich doch die Frage: Dürfen das nach Ihrem Weltbild nur die Nazis, weil sie sich für Herrenmenschen halten? (Ironischerweise wurden die Herrenmenschen dann gerade von den slawischen „Untermenschen“ durch halb Europa vor sich hergetrieben.) Dürfen nur die Deutschen Kriege führen und andere Länder überfallen, selbst, wenn diese sie nicht angegriffen haben. Wenn das dt. Reich das Völkerrecht außer Kraft setzt, wieso soll die UdSSR sich dann daran halten?
      Ich weiß auch nicht, welche Aktivitäten der Roten Armee Sie meinen. Aber solange die sich auf russischem Boden abspielen, ist das kein Verbrechen, das mit einem Unternehmen Barbarossa zu ahnden wäre und schon gar nicht von Nazideutschland, das seine Aktivitäten auf fremdem Boden ausführte. Und selbst wenn sie sich sogar auf fremdem Boden abgespielt hätten wie der Angriff auf Finnland, wäre Nazideutschland mit Sicherheit der letzte gewesen, der da den Richter hätte geben dürfen.

      Zu 2. Auch hier stellt sich wieder die Frage, woher Sie das haben und was Sie damit sagen wollen. Was die Russen mit ihren Anleihen machen, ist doch deren Sache.

      Zu 3
      „Der russische Geheimdienst hätte als einzigster ein Motiv und die Möglichkeiten zu dem Anschlag gehabt“. Das kann ja alles sein, nur bedeutet das noch lange nicht, dass es auch wirklich die Russen waren. Man kann viel vermuten, man muss aber auch Beweise bringen. Aber das scheint eine Rechtsauffassung zu sein, die Sie nicht weiter berührt, solange es Ihrer Weltsicht dient. Bis heute jedenfalls konnten keine Beweise für eine russische Verstrickung vonseiten der britischen Behörden vorgelegt werden. Zudem ist die Behauptung falsch, dass nur die Russen die Möglichkeit gehabt haben sollen, denn im Laufe der Berichterstattung wurde bekannt, dass alle westlichen Geheimdienste sich seinerzeit bei der Auflösung der UdSSR an deren Giftgasbeständen bedient haben. Und das ist keine Information von Sputnik oder RT sondern der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

      Zu 4. Es wurde meines Wissens nicht bestritten, dass russische Soldaten auf der Krim stehen, weil ja Russland seit Jahren dort mit Billigung der Ukraine dort einen Stützpunkt unterhält. Inwieweit diese Soldaten an der Durchführung der Abstimmung beteiligt waren, kann ich persönlich nicht sagen und ich weiß auch nicht, ob SIE es können. Vermutlich werden auch SIE sich nur auf die Informationen stützen können, die von unseren Medien an uns weitergeben wurden, wenn Sie den Informationen von Sputnik/RT misstrauen. Aber unsere Medien machten in dieser ganzen Debatte nicht gerade den Eindruck der Unparteilichkeit und Ausgewogenheit. Ist Ihnen das nicht aufgefallen? Oder war es Ihnen egal, so lange es in Ihr Weltbild passte?
      Zudem: glauben Sie, dass hinter jedem Krim-Bewohner ein russischer Soldat mit gezogener Waffen stand, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen? Also mir sind jedenfalls keine solchen Bilder in unseren Medien zu Gesicht gekommen und glauben Sie mir, wenn es sie gegeben hätte, wären sie gesendet worden.
      Interessant ist auch das Menschenbild, das in folgendem Satz zum Ausdruck kommt: „Also ob man sich je um das Wohlergehen der Menschen gesorgt hätte und wenn dann nur als Mittel zum Zweck“. Auch die folgenden Passagen offenbaren eine Einstellung zum Menschen, die sehr stark von Verachtung geprägt ist. Diese Verachtung unterstellen sie Putin und den Russen. Aber es ist in Wahrheit IHRE Einstellung zum Menschen. Sie glauben, dass Putin und die Russen so denken, weil SIE selbst so denken und sich nicht vorstellen können, dass andere Menschen eine andere, eine positive Einstellung zu ihren Mitmenscben haben. In dem, was SIE den Russen unterstellen, äußern SIE sich selbst. Es sagt etwas aus über SIE, nicht über Putin und die Russen. Dei kennen Sie nämlich gar nicht. Sie glauben nur, sie zu kennen.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 16. August 2018, 23:16
  3. Das kommt nur davon weil der böse böse Putin alle Schrottpapiere der Amis auf dem Weltmarkt verscherbelt haben, gell?

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    Verfasst von reiner tiroch | 16. August 2018, 11:07

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  1. Pingback: Kriegserklärung ! Russland wird heute angegriffen wie 1941 | pcarbeiter - 17. August 2018

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