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Ausland, Europa

Griechenland stehen 40 Jahre Austerität bevor

von http://www.griechenland-blog.gr

In den letzten 10 Jahren schrumpften nur in 4 Ländern die Wirtschaften mehr als in Griechenland, wobei 2 der besagten Ländern von Bürgerkriegen heimgesucht wurden.

Die amerikanische Zeitung „Washington Post“ (WP) berichtet, auf Basis der letzten Vereinbarung über den Ausgang aus dem „Programm“ werde angenommen, dass Griechenland bis 2060 jährliche Primärüberschüsse in Höhe von (durchschnittlich) wenigstens 2,2% des BIP zu haben hat.

Und ja, das bedeutet weitere vier Jahrzehnte der Austerität. Womit es nicht merkwürdig ist, dass die griechische Wirtschaft bis 2030 nicht (wenigstens) auf die Niveaus des Jahres 2008 zurückkehren können werden wird.

Griechenlands Wirtschaft schrumpfte mehr als nach einem Krieg!

Nach acht Jahren der Rettungsprogramme, Schwierigkeiten und weiteren Hilfssprogrammen schickt die griechische Wirtschaft sich an, wieder auf ihre Füße zu kommen. Oder zumindest das, was von ihr übrig geblieben ist.

Dies führt in einem Artikel die Washington Post an, die Griechenland als einen der größten wirtschaftlichen Fehlschläge charakterisiert und die Situation mit jener vergleicht, der man nach einem Krieg oder einer Revolution begegnen würde. Laut der amerikanischen Zeitung hatten in dem letzten Jahrzehnt nur vier Länder ein geringeres Wachstum als Griechenland: Libyen, Jemen, Venezuela und Äquatorialguinea, während – wie die WP anführt – der IWF über keine Angaben zu Syrien verfügt, das höchstwahrscheinlich ebenfalls der Liste angehörte.

Die beiden ersten Länder wurden im größten Teil des Jahrzehnts von einem Bürgerkrieg verwüstet, während Venezuela und Äquatorialguinea zwei in der Korruption versunkene „Petro-Diktaturen“ sind. Selbst die Ukraine, deren Wirtschaft 2009 sehr hart geschlagen wurde und die 2014 in einen Stellvertreterkrieg mit Russland verwickelt wurde, schlug sich besser als Griechenland. Konkreter schrumpfte in der besagten zeitlichen Periode die ukrainische Wirtschaft um 17,8%, die griechische dagegen um 23,6%.

Griechenland soll jahrzehntelang absurde „Überschüsse“ liefern

Die Washington Post berichtet, auf Basis der letzten Vereinbarung über den Ausgang aus dem sogenannten Programm (sprich den „Memoranden“) werde angenommen, dass Griechenland bis 2060 einen Primärüberschuss in Höhe von wenigstens 2,2% des BIP zu haben hat.

Und ja, das bedeutet weitere vier Jahrzehnte der Austerität. Womit es nicht merkwürdig ist, dass die griechische Wirtschaft bis 2030 nicht auf die Niveaus des Jahres 2008 zurückkehren können werden wird. Das ist, was Europa als Erfolg bezeichnet: eine Wirtschaft, die dermaßen geschrumpft ist, als ob sie einen Krieg durchgemacht zu haben scheint„, lautet es in dem Epilog des Artikels.

(Quellen: dikaiologitika.gr, washingtonpost.com)

http://www.griechenland-blog.gr/2018/08/griechenland-stehen-40-jahre-austeritaet-bevor/2142747/

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