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Ausland, Russland

Putin stellt klar: Keine Aufnahme von Ukraine und Georgien in der NATO, oder sonst….

von http://www.fort-russ.com

Übersetzung LZ

Wie erwartet, hat das Treffen der Präsidenten der USA und Russlands in Helsinki nicht zu einem Durchbruch in den bilateralen Beziehungen geführt. Trumps jüngste Aufsehen erregende Äußerungen, wie die über die russische Krim, sein „Vertrauen“ zu Putin in der Frage der angeblichen „russischen Einmischung“ in die amerikanischen Wahlen usw., wurden am vergangenen Tag dementiert oder aufgeweicht. Der Druck des „tiefen Staates“ und die starke Opposition der amerikanischen Bürokratie und des politischen Establishments hat sich bemerkbar gemacht.

Doch in Russland, auch in Kreisen, die mit Trump sympathisieren, war die Leichtigkeit, mit der der Präsident des mächtigsten Staates der Welt seine Positionen wechseln kann, ein echter Schock. Um es gelinde auszudrücken, das verleiht dem amerikanischen Staatssystem keine Glaubwürdigkeit oder Autorität. Und gerade die immaterielle Sphäre des Vertrauens und der Autorität macht einen sehr bedeutenden Teil des politischen „Kapitals“ des amerikanischen Staates aus.

Aber die Frage der internen Beziehungen innerhalb des amerikanischen Establishments ist nicht mein Fachgebiet. Sie wird von Experten aus den Vereinigten Staaten viel besser verstanden. Ich möchte nur die offizielle Position Russlands hervorheben.

Zum Beispiel möchte ich die heutige Erklärung von Wladimir Putin zitieren. Bei einem Treffen mit den russischen Botschaftern und ständigen Vertretern sprach Putin über den möglichen NATO-Beitritt Georgiens und der Ukraine. Putin betont: „Wir werden auf solche aggressiven Schritte, die eine direkte Bedrohung für Russland darstellen, angemessen reagieren.“

Der russische Präsident hat auch das Thema des Beitritts der Ukraine und Georgiens zum Nordatlantischen Bündnis in einem Interview mit Fox News während seines Besuchs in Helsinki angesprochen.

Putin nannte den Vormarsch der NATO-Truppen bis zur russischen Grenze eine Bedrohung für die Sicherheit des Landes. Dieses Thema ist traditionell sehr wichtig und relevant für den russischen Staat. Die Russen können den USA und dem Westen einfach nicht, um es milde auszudrücken, ihr unbedachtes Verhalten und ihre völlige Täuschung verzeihen – schließlich wurde ihr verbales Versprechen an den sowjetischen Präsidenten Gorbatschow, die NATO nicht nach Osten auszudehnen, im Austausch für die Zustimmung des sowjetischen Führers zur Annexion Ostdeutschlands (DDR) durch Westdeutschland gebrochen und ist die Ursache für einen Großteil des gegenwärtigen Konflikts zwischen Russland und dem Westen.

Das Nordatlantische Bündnis hat nicht nur die ehemaligen Länder des Warschauer Pakts, sondern auch drei ehemalige sowjetische baltische Republiken aufgenommen. Infolgedessen sind die NATO-Militärstützpunkte und Flugzeuge jetzt etwas mehr als hundert Kilometer von der nördlichen Hauptstadt Russlands, St. Petersburg, entfernt. Diese Tatsache ist mehr als ein ernsthafter Grund zur Sorge für Russland.

Die mögliche Aufnahme der Ukraine und Georgiens in die NATO bedeutet jedoch weit mehr als nur Besorgnis und Angst. Es  würde eine Kriegserklärung an Russland bedeuten. NATO-Militärstützpunkte in Georgien, einem gegenüber Russland unfreundlichen Staat, könnten mit der Spitze eines Schwertes verglichen werden, das in den weichen Unterbauch Russlands – den Nordkaukasus – gestoßen wird.

Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit, mit einem Veteranen der russischen Streitkräfte (Luftverteidigung) mit dem Rang eines Generals zu sprechen. Ohne die technischen Details werde ich seine Schlussfolgerungen als solche zusammenfassen: Die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO würde das gesamte russische Raketenabwehr- und Flugabwehrsystem untergraben. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sich amerikanische Panzer und gepanzerte Fahrzeuge an den Grenzen Russlands befinden. Moskau wäre den Gefahren von Luft-, Raketen- und Bodeninvasionen ausgesetzt, und die Entfernung einer Panzeroffensive auf Moskau würde sich auf mehrere hundert Kilometer reduzieren.

So entsteht eine tödliche Bedrohung für Russland. Und es ist klar, dass Russland bereit ist, mit all seinen Möglichkeiten zu reagieren, auch mit militärischen Mitteln. Selbst Analysten, die keinen Zugang zu Staatsgeheimnissen haben, erkennen, dass das Arsenal solcher Reaktionen sehr groß ist. Ich kann nur feststellen, dass der NATO-Beitritt der Ukraine und Georgiens automatisch zu ihrem Verschwinden als Staaten führen würde.

Für die Ukraine könnte dies zumindest die Reduzierung ihrer Staatsgrenzen bis auf das Territorium des Hetmanats von 1654 bedeuten. Deshalb sollten Wladimir Putins Worte der Warnung gegenüber Kiew und Tiflis mit voller Sensibilität aufgenommen werden. Allerdings gibt es dafür wenig Hoffnung, denn die Sensibilität ist einer der größten Defizite, mit denen die Ukraine und Georgien konfrontiert sind.

Viele weitere Fragen könnten sich zum Schicksal der künftigen Beziehungen zwischen Russland und den USA, Russland und der EU sowie Russland und der NATO stellen. Europa würde ein Kontinent des Krieges werden. Denn was für die USA profitabel ist, ist für Russland und die europäischen Länder unrentabel. Erst kürzlich warnte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor den Gefahren, Russland mit dem Vordringen der NATO bis an seine Grenzen zu „ärgern“. Kurz darauf wurde er plötzlich entlassen. Wird seine Warnung und Putins Warnung in den Hauptstädten Europas gehört werden?

https://www.fort-russ.com/2018/07/putin-lays-down-the-law-no-ukraine-and-georgia-in-nato-or-else/

 

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Diskussionen

8 Gedanken zu “Putin stellt klar: Keine Aufnahme von Ukraine und Georgien in der NATO, oder sonst….

  1. Die Gründung der Nato soll eigentlich in Californien stattgefunden haben.Schon dies liegt nicht am Nordatlantik.

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    Verfasst von si signora | 4. August 2018, 16:20
  2. Wann gibt es denn einen Kommentar vonseiten der LZ dazu? Oder beabsichtigt Ihr nicht, dazu eine Sichtweise zu bringen, mit der man in der Öffentlichkeit argumentieren kann, sozusagen eine Argumentationshilfe, denn solche Ansichten wie des Autors sind in der Gesellschaft sehr verbreitet. Es ist also aus politischer Sicht nicht ratsam, dazu nicht Stellung zu beziehen.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 26. Juli 2018, 16:56
    • Meine Aufforderung an die LZ bezieht sich natürlich auf den Kommentar des Griepswoolder nicht auf den Artikel selbst. Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es kann aber nicht Aufgabe eines Forums sein, das sich ausdrücklich „linke Zeitung“ nennt, allein Beiträge aus anderen Foren zu veröffentlichen. Als Linke Zeitung muss man auch Stellung beziehen zu solchen Kommentaren wie dem des Griepswooler. Denn es geht ja nicht nur um Gegenöffentlichkeit sondern einer linken Zeitung muss es auch um die Bewusstseinsbildung der Leser und der Linken insgesamt gehen. Dazu sind argumentative Auseinandersetzungen mit andern Positionen unumgänglich, will man nicht ins politische Abseits geraten. Bewusstseinsbildung ist notwendig, ja unumgänglich, will man der politischen Verwirrung und Verunsicherung entgegentreten.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 27. Juli 2018, 14:36
      • zwei Argumente dazu:
        1. Frage, was ist leistbar? Das zurverfügungstellen von so vielen wichtigen Artikeln, oft noch übersetzt ist ist auch ohne Einordnung von Kommentaren gut und sinnvoll. Rechtfertigt durchaus auch den namen der Zeitung. Wenn es lohnt , dh. wichtig genug ist, können das andere mit ihren Kommentaren tun, aber
        2. sind „argumentative Auseinandersetzungen“ mit diesem Kommentar (Griepswoolder) überhaupt sinnvoll? Wenn überhaupt, dann höchstens als einzeiler wie: „so offensichtlicher müll, wahrscheinlich auftragsarbeit eines trolls, dass inhaltliche Kommentierung nicht lohnt“ Mehr nicht, es gibt genug lancierte schein-Diskussionen, die nur von wesentlichen fragen ablenken sollen und genau so die „politische Verwirrung und Verunsicherung“ produzieren und auch wollen.

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        Verfasst von eschmidt | 29. Juli 2018, 17:27
        • Jetzt habt Ihr sehr viel Aufwand betrieben, um mir zu erklären, weshalb Ihr Euch mit den Griepswooldern nicht auseinandersetzen wollt. Sinnvoller wäre es gewesen, diesen Aufwand zu betreiben, um die „Russenhasser und Antikommunisten“ in die Schranken zu weisen. Die linke Bewegung hätte mehr davon gehabt, wenn Ihr Sichtweisen geliefert hättet, um gegen solche Leute argumentativ zu bestehen. Denn dieses Denken ist weiter verbreitet in der Gesellschaft, als Ihr Euch vielleicht vorstellen könnt, und weiter als „linkes“ Denken, was immer das auch sein mag.
          „Don’t feed the troll“, wie Ihr an anderer Stelle wiederholt. Soll das Euer Konzept sein zur Bekämpfung von solchen Ansichten? Wegducken? Naserümpfen über den „Müll“? Ist das alles, was Euch einfällt? Dagegen war ja die Appeasement-Politik der Westmächte gegenüber Hitler schon heldenhaft. Und die hat ja, wie Ihr wissen solltet nichts ausrichten können gegen solche Leute. Nur der entschlossene Widerstand der UdSSR hat den Faschismus zerschlagen, nicht überhebliches Naserümpfen. (Wobei ich den G nicht als Faschisten bezeichnen möchte, dennich kenne ihn nicht).
          Ich weiß nicht, wie viele Artikel Ihr hier schon veröffentlicht habt (meistens aus anderer Quelle) über den Kampf gegen die Rechten, die Neonazis, die alten Nazis, die AfD usw, bestimmt Hunderte. Und was hat es gebracht? Hat es Euer politisches Bewusstsein für die Bedeutung dieser Auseinandersetzung geschärft und gestärkt? Da kommt einer oder auch wie unlängst der TERIMAKASIH, tummelt sich auf Eurer Seite und führt Euch vor, führt Euch am Nasenring durch die Manage und IHR seid hilflos und stellt Euch auf den überheblichen Standpunkt, dass die inhaltliche Kommentierung nicht lohnt. Wann lohnt sie denn nach Eurer Meinung? Bei Leuten, die so denken wie IHR selbst? Oder bei Leuten wie mir, deren Artikel Ihr nicht veröffentlicht, weil sie nach Eurer Meinung nicht relevant sind für die linke Bewegung?
          Woher wollt Ihr denn wissen, dass das alles Trolle sind, die da Aufträge abarbeiten? Und selbst wenn es so wäre, Holberg, ich und andere hier machen sich doch auch die Arbeit und versuchen, diesen Hetzern und Volksverdummern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir machen uns doch auch die Arbeit und schreiben und argumentieren dagegen an, stellen die Verhältnisse ins rechte Licht. Oder soll das dann heißen, das Holberg, ich und andere nicht ganz recht im Oberstübchen sind, dass wir uns diese Arbeit machen? Seid Ihr was Besseres? Oder könnt Ihr es nicht? Das wäre keine Schande, nur dann macht daraus aber keine Tugend, keine Philosphie alla „Don’t feed the troll“.
          Und was sind denn die wesentlichen Fragen, von denen Ihr Euch nicht wollt ablenken lassen? Ist das nicht auch der Kampf gegen die Kriegshetzer? Jedenfalls bringt Ihr ständig Artikel darüber. Ist das nicht auch der Kampf gegen die Volksverdummung und Manipulation? Fast täglich habt Ihr einen Beitrag zu diesem Thema, wenn auch selten einen eigenen sondern aus fremder Feder, aber offensichtlich scheint Ihr die Bedeutung des Themas zu erkennen.
          Vielleicht sind es Trolle, aber Ihr wisst es nicht genau. Vielleicht sind es aber ganz einfach nur diese ganz einfachen Leute, die verhetzt sind wie viele andere auch. Vielleicht suchen Sie aber einfach auch nur nach Orientierung, nach Auseinandersetzung und anderer Weltsicht. Und was ist mit denen, die das lesen, was Ihr hier veröffentlicht? Sollen die diesem „Müll“ ausgesetzt werden, ohne dass ihnen verdeutlicht wird, weshalb das „Müll“ ist?
          Was ist mit all den anderen Verhetzten, die so denken wie G und T? Und davon gibt es mehr als genug in unserer Gesellschaft, auch wenn sie sich hier nicht tummeln oder gar ihre Meinung zum Besten geben. Glaubt IHR, dass die einen Gendefekt haben, weil sie so denken? Glaubt Ihr, dass das vererbt wird, dieses rechte Gedankengut? Oder könnt Ihr Euch nicht vllt auch vorstellen, dass sich diese Meinungen gebildet, entwickelt haben im Verlauf der politischen Auseinandersetzungen und Meinungsmache, denen wir alle ausgesetzt sind? Und wenn diese Leute so denken, wie sich ihr Weltbild im Laufe der Jahre entwickelt hat, könntet Ihr Euch als Materialisten nicht vielleicht auch vorstellen, dass sich diese Weltbilder auch ändern können, wenn man überzeugend auf sie einwirkt. Natürlich geschieht das nicht, wenn man sich der Auseinandersetzung entzieht und sich selbst damit tröstet, dass alle bezahlte Trolls sind.

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          Verfasst von Rüdiger Rauls | 29. Juli 2018, 20:48
        • Don`t feed the troll….

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          Verfasst von LZ | 29. Juli 2018, 20:52
  3. Vielleicht sollte man lieber Russland warnen, das wäre vielleicht sinnvoller. Man muß kein Freund der NATO und der USA sein, aber was Russland sich einbildet ist doch ein starkes Stück. Sehen wir doch mal den Realitäten ins Auge. Die Ukraine, Georgien und ein Teil der anderen Ex-UDSSR Länder wurden doch – zumindest offiziell – in die Unabhängigkeit entlassen. Wenn sie aber unabhängig sind, dann geht es Russland nichts an, mit dem die Wirtschafts- oder Militärbündnisse eingehen. Das ist allein die Angelegenheit der betreffenden Regierungen und ihrer Wähler. Das diese Regierungen im Wesentlichen nicht wirklich die Interessen ihrer Bewohner vertreten, ist zuerst ein innenpolitisches Problem der Länder. Wenn Russland das nicht möchte, muß Russland halt versuchen zuerst die Länder mit friedlichen und freundschaftlichen Mitteln davon zu überzeugen, das von ihm keine Gefahr mehr droht. Zum Einen ist da die frühere Politik der Sowjetunion und deren Unterdrückungsmaßnahmen, von denen sich Russland nicht wirklich distanziert hat. Im Gegenteil, Russland hat die Absicht eine Sowjetunion 2.0, bzw. ein Groß-Russland wieder herzustellen. Es gibt genügend Indizien dafür. Auch werden z.B. die Ukraine und Weissrussland nicht als selbstständige Länder angesehen. Sie werden als ein Teil von Russland betrachtet. Wenn diese z.B. westliche Politik befürworten, oder Verbindungen zu knüpfen versuchen (ob das gut für die Länder ist, ist eine andere Sache), wird das so betrachtet, das man ein Teil von Russland wegnehmen möchte. Das ist so, als würde ein Kind Spielzeuge verschenken, dann aber verärgert ist, wenn die Beschenkten auch noch mit anderen Kindern spielen wollen, statt mit einem selbst.

    Russland nimmt dagegen der Ukraine die Krim weg und auch den Osten der Ukraine. Es war zwar beabsichtigt gewesen, noch mehr einzunehmen, aber aus verschiedenen Gründen hat man den Versuch unterbrochen. Die Ukraine soll dies auch noch nicht nur dulden, sondern auch keine Maßnahmen, wie z.B. ein NATO-Bündnis, ergreifen, sich vor weiterem Landraub zu schützen. Und ja, ich kenne natürlich, die politischen Märchen von Russland, im Bezug auf Selbstentscheidung der Krim-Bewohner, oder der Ostukraine. Allerdings weiß ich aber auch, das das nur die halbe Wahrheit ist. Es gibt genügend Berichte, wie das im Wesentlichen ablief. Das beste Beispiel ist doch die Krim. Erst sagte Putin, das dies sogenannten ‚Grünen Männchen‘, keine russischen Militärangehörigen wären, 1 1/2 Monate gab er zu, das im »Hintergrund« natürlich seine Streitkräfte waren. Es waren übrigens etliche Tausende. Wie die Wahlen wirklich abliefen, darüber gibt es auch Berichte. Wenn aber ein Teil eines Landes von fremden Truppen besetzt ist – kann es da freie Wahlen geben ? Die Russen sollen damals wohl nur 60 % der Bewohner gestellt haben und die Krim-Tataren wollten die Wahl für Russland ablehnen. Trotzdem soll es über 90 % Zustimmung gegeben haben…

    Das Russland in der Ukraine einen heimlichen Krieg führt, und zumindest die Separatisten auch militärisch mit Waffen und Kämpfern unterstützt, ist doch ein offenes Geheimnis in Russland und in der Ukraine. aber da die Kämpfer und Fahrzeuge keine russischen Hoheitsabzeichen haben, sind das natürlich keine russischen Militäranhörige – jedenfalls solange nicht, bis Putin es zugibt (siehe Krim). Wenn russische Soldaten in der Ukraine aufgegriffen werden, so sind das natürlich nur Soldaten, die in ihrem Urlaub dort kämpfen – was Soldaten natürlich am liebsten in ihrem Urlaub machen, statt ihn bei Frau und Kind zu verbringen… (obwohl das ohne Erlaubnis strafbar ist) – oder sie hatten sie hatten sich verirrt, wie z.B. eine Gruppe Fallschirmjäger, oder sie waren vor kurzem aus dem Militärdienst entlassen, oder es waren »Freiwillige«. Der Diktator von Tschetschenien hatte auch mal angekündigt, die Separatisten mit Kämpfern unterstützen zu wollen… Natürlich können auch keine russischen Soldaten in der Ukraine getötet werden – solange darüber nicht in den offiziellen Medien berichtet wird. Aber da das seit paar Jahren verboten ist, ohne Genehmigung darüber zu berichten, wo russische Soldaten zu Tode gekommen sind, gibt es keine Toten – selbst wenn die Gräber von den Toten vorhanden sind…

    Dieser geheime Krieg ist auch nichts besonderes, sondern das gab es schön öfters, wie ich las. Die Sowjetunion und Russland haben von 1946 bis 2000 insgesamt 46 Geheimkriege geführt. Zehntausende Soldaten hatten an ihnen teilgenommen, es gab Verluste, auch unter den Generälen.

    Was Georgien betrifft, einem gegenüber Russland unfreundlichen Staat, so sollte man darüber doch auch nicht verwundert sein. Schließlich gab es einen miltärischen Konflikt zwischen beiden Ländern und Russland hat dabei mitgeholfen, das Georgien ein Teil seines Landes verlor. Sollte man da Dankbarkeit und Freundschaft von Georgien erwarten ? Auch beim Konflikt war auch nicht alles so, wie offiziell dargestellt. Wie ich las, hatte man man wohl dem Chef von Georgien, dieem Sakschwilli (oder so) eine Falle gestellt und er war darauf reingefallen.

    Auf jedenfall gibt es nun mehrere inoffizielle prorussische und intenational nicht anerkannte Exklaven von Russland, aus den früheren Ländern Moldawien, Georgien und Ukraine. Es könnten durchaus noch mehr werden. Wer die Geschichte kennt, weiß das es unter Stalin zahlreiche Umsiedlungen gab. Menschen wurden aus ihren bisjerigen Ländern verschleppt und dann Russen angesiedelt. Diese sind nun nach der Teilung der Sowjetuinion gewissermaßen ‚5. Kolonnen‘ für Russland, oder seine Kampfreserve für die prorussische Politik.

    Falls man einwenden will, es gibt ein Selbstbestimmungsrecht von Völkern oder Volksgruppen, sich von ihrem bisherigen Staat zu lösen und sich anderen anzuschließen – sollte man dann nicht erwarten, das Russland das Recht den Völkern der Russischen Förderation auch einräumt, sich selbstständig zu machen, oder anderen Ländern anzuschließen ? Das ist aber in Russland strafbar. Selbst gegen einen Zusammenschluß von Moldawien und Rumänien ist man, obwohl die beiden Völker historisch auch zusammengehören. Ein Zusammenschluß von Weissrussland, Russland und Ukraine ist natürlich für den Anfang vorgesehen und beabsichtigt. Wenn Andere das aber auch machen wollen – ohne Erlaubnis von Russland – dann ist das natürlich schlecht…

    Man beschwert sich über das Vorrücken der NATO, dabei sind das nur Miltärstützpunkte der jeweiligen Länder. Zudem wird vergessen, das man sich zwar über die NATO beschwert, aber selber die Absicht hatte, Mitglied der NATO zu werden, schon damals unter Jelzin und später auch noch.

    Zusammenfassung: Das sich das NATO-Bündnis ausgebreitet hat und das es noch mehr Interessierte im Ex-SU Gebiet gibt, muß sich Russland selber zuschreiben. Es ist bedauerlich, aber es sieht so aus, als gäbe es für die anderen Länder keine andere Möglichkeit, um ihre Unabhängigkeit zu erhalten. Auch Weißrussland steht auf der Wunschliste von Putin: Der Anschluß an Russland wurde schon 1x von dem Präsidenten abgelehnt und russische Militärstützpunkte sogar 2x. Als ich folgendes Video sah; Weißrusslands Schicksal — Okkupationspläne der USA (Valeriy Pyakin 09.07.2018) https://www.youtube.com/watch?v=VQ1hYnMruhQ , wußte ich das sich meine Vorhersage bestätigt hatte. Genau dasselbe hatte man 1940 auch schon mal bei den baltischen Ländern gemacht, als man sie unter dem Vorwand sie zu schützen der Sowjetunion angeschloss.

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    Verfasst von griepswoolder | 25. Juli 2018, 20:37
    • Dieser Kommentar strotzt nicht nur von Rechtschreibfehlern (Haben Sie schon einmal von der „das – dass“ – Schreibung gehört, sondern ist inhaltlich so unter jeder Kritik, dass es sich nicht lohnt, auf den Inhalt einzugehen. Von welchen „anderen Ländern“ sprechen Sie?
      Ich würde ja nichts sagen, wenn die NATO wirklich ein Verteidigungsbündnis wäre. Die NATO ist das aggressivste Militärbündnis, das man sich vorstellen kann und hat so viele Staaten mit Krieg und Verderben überzogen.
      Ohne die NATO sähe die Welt so viel friedlicher aus!

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      Verfasst von AleXandria | 12. August 2018, 4:36

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