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Ausland, Naher Osten

US senden angeblich Angebot an Assad: „Wir verlassen Syrien, wenn der Iran es auch tut“ – Assad antwortet ihnen, daß sie sich verdrücken sollen.

von Elijah J. Magnier – https://russia-insider.com

Übersetzung LZ

Eine anonyme Quelle aus der syrischen Regierung, aber es ist bekannt, dass Magnier tatsächlich solche Verbindungen hat.

Ein Top-Entscheidungsträger in Syrien erklärte: „Die USA haben eine Botschaft an den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad geschickt, die die Wünsche des US-Establishments zum Ausdruck bringt. Unter diesen Wünschen gibt es ein israelisches Ziel, das mit dem Ziel von Donald Trump vereinbar ist, seine eigenen Truppen mit möglichst wenig Schaden aus Syrien abzuziehen. Trump möchte das gleiche Schicksal vermeiden, das die US-Streitkräfte während der Ära von Georges Bush getroffen hat, als Tausende von US-Soldaten im Einsatz getötet wurden.“

Laut der Quelle, die an der Überwachung der gesamten militärischen Operationen in den letzten Kriegsjahren in Syrien beteiligt war, „war Präsident Assad in seiner Antwort an das US-Establishment sehr klar. Syrien – so Assad – ist entschlossen, das gesamte syrische Territorium unabhängig von den Konsequenzen zu befreien. Es gibt natürlich einen Preis für die Befreiung Nordsyriens, das sowohl von den USA als auch von der Türkei besetzt ist, die beide von der syrischen Regierung nicht eingeladen wurden: Dieser Preis ist es wert gezahlt zu werden.

Die amerikanische Botschaft ist klar: „Die USA werden den Grenzort al-Tanf und Nordost-Syrien in al-Hasaka und Deirezzour so bald wie möglich verlassen. Die einzige Bedingung ist, dass Russland und Syrien einen vollständigen Rückzug aller iranischen Streitkräfte aus der Levante garantieren. Die USA sind bereit, die Kurden aufzugeben und die Verhandlungen mit Damaskus fortzusetzen. Das US-Establishment wird Assads Autorität über Syrien anerkennen, aber der Iran muss gehen„.

Assad hat geantwortet: „Die iranischen Streitkräfte und ihre Verbündeten kamen auf Ersuchen der Zentralregierung nach Syrien und werden gehen, wenn diese Regierung die alliierten Streitkräfte auffordert zu gehen, und nur dann, wenn alle Terroristen aus der Levante ausgerottet worden sind.“

„Ihr – sagte Assad – seid ohne Erlaubnis nach Syrien gekommen und habt unser Territorium besetzt. Es ist daher unsere Pflicht, euch mit allen Mitteln herauszuwerfen, damit Ihr nicht durch Verhandlungen und Frieden das bekommt, was ihr nach sieben Jahren Krieg nicht erreicht habt“.

Russland spielte die Rolle des Briefträgers für den Austausch der Botschaften zwischen den US und Assad. Präsident Assad teilte den Amerikanern jedoch mit, dass der Iran nicht daran interessiert ist, in Syrien zu bleiben, sobald alle takfiristischen Terroristen getötet wurden und seine Funktion nicht mehr benötigt wird.

Unter dem Strich glauben Assad und seine Verbündeten, dass der Rückzug der USA und Frankreichs aus Syrien tatsächlich ein Erfolg wäre. Außerdem halten sowohl der Iran als auch die Hisbollah ihren Rückzug für eine Tatsache und eine Notwendigkeit, sobald Assad ihren Beitrag nicht mehr benötigt. Allerdings gibt es in der Levante immer noch Al-Qaida und andere Dschihadisten im Norden unter türkischer Kontrolle. Auch im Nordosten des von den USA kontrollierten Gebietes gibt es immer noch ISIS. Sie alle können nur beseitigt werden, wenn die syrische Armee und ihre Verbündeten Krieg gegen sie führen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist der von den USA vorgeschlagene „Deal“ machbar und wird von Assad und seinen Verbündeten als vernünftig angesehen – allerdings erst, wenn der allerletzte US-Soldat Syrien verlassen hat.

Russland wird als Garant für seine eigenen Verbündeten fungieren, und diese werden sich verpflichten, Syrien zu verlassen, sobald alle Dschihadisten keine Bedrohung mehr für die Zentralregierung darstellen.

Damaskus und Teheran sehen diesen „Deal“ positiv, aber das bedeutet nicht, dass sie einem US-Establishment vertrauen, die von einem Präsidenten geführt wird, der seine eigenen unterzeichneten Deals einseitig widerrufen kann, so wie er es beim Nuclear Deal mit Iran getan hat, den er mit seinen Verbündeten unterzeichnet hat. Moskau, Teheran und Damaskus sind sich bewusst, dass Trump seine Truppen in Syrien nicht mehr sehr lange halten kann, zumal der Süden Syriens kurz vor der Befreiung steht.

Israel zittert natürlich – so glaubt diese Quelle – betreffs der Vorstellung, dass der Iran eine Kopie der libanesischen Hisbollah in Syrien ins Leben rufen könnte, weil die Bedrohung entlang einer vereinten, aber sehr langen Grenze von Naqoura (Libanon) bis hin zu den besetzten Golanhöhen viel größer sein wird.

Doch inmitten all dessen hält Assad den wirklichen Krieg für beendet: Er hat es jetzt mit nur noch zwei Ländern zu tun und nicht mit Hunderten von nicht vereinten, ungleichen Gruppen. Der syrische Präsident glaubt, dass Syrien als multiethnisches, säkulares und multikulturelles Land gesiegt hat: Es hat den Kampf gegen den „Regimewechsel“ und die Teilung der Levante endgültig gewonnen.

Quelle: Elijah J. Magnier

https://russia-insider.com/en/politics/us-reportedly-sends-message-assad-well-leave-syria-if-iran-does-too-assad-tells-them-get?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

 

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “US senden angeblich Angebot an Assad: „Wir verlassen Syrien, wenn der Iran es auch tut“ – Assad antwortet ihnen, daß sie sich verdrücken sollen.

  1. Ich hätte mehr Vertrauen zu meinen Hund, den ich beauftragt habe meine Wurstvorräte zu bewachen, als mich
    auf die Zusicherung der Amerikaner, Meine Freiheit zu verteidigen. Die Kurden täten Gut daran sich nicht auf
    irgendwelche Versprechen der Amerikaner zu verlassen. Den Sie sind nur benutzt worden, für die Interressen
    der in Syrien Agierenden Westlichen Mächte.

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    Verfasst von wolfgang fubel | 15. August 2018, 12:06

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